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 Raven

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Raven
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Name : Raven Black
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BeitragThema: Raven   9/10/2013, 23:34

RAVEN



Aussehen:


01010010001000001010101100100010101001110010100100010000010101011001000101010
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000001010101100100010101001110… Raven ist ein selbstständig operierendes Programm. Ein Zahlenbündel. Ein binäres System, bestehend aus Einsen und Nullen. Eine virtuelle, körperlose Entität, die dem zu Folge jedes beliebige Erscheinungsbild innerhalb der Matrix generieren kann.


Implantate:

-



Charakter:

Der Charakter befindet sich im Entwicklungsstadium. AIs oder DIs entwickeln ihren Charakter laut einem logarithmischen Wachstum. Somit besitzt eine AI keinen Charakter, sondern erlernt lediglich eine Simulation. Auch wenn Horizon etwas anderes behauptete, indem er die AI zu vollwertigen Entitäten erklärte. Allerdings bleibt eine AI lediglich eine digitale Entität...


Attribute:

System/Logik: 6/7 (9)
Firewall/Willenskraft: 5/6 (9)
Prozessor/Intuition: 5/6 (9)
Charisma: 5/6 (9)
Reaktion: 5/6 (9)
Konstitution: 3/6 (9)
Geschicklichkeit: 1/6 (9)
Stärke: 1/6 (9)

Resonanz: 6/6
Signal: 3
Edg: 2/7
Essenz: 6



Gaben:

more than metahuman, Drohnen, Fahrzeuge und andere elektronische Geräte fungieren als Gefäß (free action)
fotographisches Gedächtnis (Erinnerungs Mod -1)
hohe Schmerztoleranz (Stufe 1)
Programmier-Genie (Patching)
Intuitives Hacking (Pishing)
synthetic sympathy (social skill check Mod +2)



Handycaps:

Sin-Mensch:
SIN: 332960073452
Metatyp: Mensch

Name: Rowina Black
Geburtsdatum: 30.10.2046
Geburtsland: England, Bristol, Bristol Hospital
Nationalität: britisch

Vater: Andrew Black
Mutter: Elisabeth Black; geb: Fuller
Bruder: Wyatt Black

Größe: 1,65m
Gewicht: 55kg
Augenfarbe: braun
Haarfarbe: schwarz

DNA: XXX
Retinal-Scan: v.m./v.t.
Fingerabdruck: vorhanden

Lizenz: Klasse B

Strafenregister: vorbestraft
16.02.2056 Diebstahl
07.07.2057 Einbruch
28.11.2057 Datenmissbrauch
11.12.2060 Körperverletzung
01.03.2061 Kidnapping
04.09.2062 schwere Körperverletzung
12.10.2062 Anschlag auf das Parlament
02.11.2064 verstorben in Folge des Matrix-Crash



Fertigkeiten:

Dekompilieren: 1
Kompilieren: 1
Registrieren: 1
Hacking: 6
Software: 5
elektronische Kriegsführung: 5
Matrixkampf: 5
Datensuche: 3



Komplexe Formen:
Angriff: 5
Ausnutzen: 5
Biofeedback Filter: 5
Panzerung: 6
Schleicher: 5
Täuschung: 5
Datenbombe: 5
Schwarzer Hammer: 4



Lebensstil:

Es ist unlogisch bei einer digitalen Entität von einem Lebensstil zu sprechen, da eine DI nicht lebt, sondern existiert. Sie existiert im virtuellen Raum. Daher hat eine DI auch keine Ausgaben, wie gewöhnliche Menschen sie haben. Die Energiekosten müssen gedeckt sein. Upgrades für Programme müssen finanziert werden, aber im Grunde muss eine DI existieren und nicht mehr.
Allerdings lässt sich nicht abstreiten, dass sogar eine DI nicht auf den Luxus eines eigenen VPNs verzichten möchte, eines virtuellen privaten Netzes, wo sie existieren kann, geschützt durch Firewalls, Encryption-Programme und einen Hidden-Modus, sodass es Hacker, Agenten und Spiders schwerlich in das VPN eindringen können.
Und wenn ich ehrlich bin, dann bevorzuge auch ich die Abgeschottetheit eines virtuellen und eines physischen Raumes, welche beide nicht gerade geringe Instandhaltungskosten abverlangen.
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BeitragThema: Re: Raven   4/6/2017, 22:52

Herkunft:

Im Gegensatz zu den herkömmlichen E-Ghosts, weiß ich was ich bin und auch wer ich einmal war. Ich verlor meinen Verstand nicht, wie die meisten, als die Matrix dank Deus, Megaera und Winternight down ging und ich mit ihr.
Meine Lebensgeschichte ist schnell erzählt. Mein Bruder Wyatt, ist fünf Jahre älter als ich. Er war immer mein großer Bruder, hat immer auf mich aufgepasst, als die anderen mich als Freak beschimpft hatten. Ich war nie ein normales Kind. Wie konnte man denn auch in dieser verkorksten, abnormalen Welt normal sein. Ich merkte sehr früh, dass ich anders war. Dass ich die Gesellschaft von Maschinen mehr mochte, als die von lebenden, atmenden Menschen. Ich mochte lieber die kühle, glatte Hardware meiner Computereinheit, als mit Freundinnen im Sandkasten zu spielen. Das empfand ich bereits damals als dumm und sinnlos. Aber dass ich anders war, bemerkte nicht nur ich, sonder auch die Welt um mich herum. Mein Bruder. Meine Eltern. Heute weiß ich, dass was ich bin auf den Straßen als Technomancer bezeichnet wird. Das wussten aber meine Eltern nicht. Sie hatten Angst vor dem was ich war und vor allem vor dem, was ich sein konnte. Daher war es kein Wunder, dass meine Eltern mich abschoben, mich in ein Internat geben wollten. Da bin ich abgehauen. Sie wussten es nicht besser. Hatten Angst. Das verstand ich erst später. Doch damals hasste ich sie. Ich war zehn, als ich von zuhause ausgerissen bin. Wyatt schloss schnell auf. Und zusammen war es nicht schwer auf den Straßen zurecht zu kommen. Er hatte die Kraft. Ich hatte das Gehirn dazu. Wir waren noch Kinder und damals ungeschickt, sodass es nicht lange dauerte, bis wir hopps gingen und in ein Heim gesteckt wurden und von dort aus zu einer Pflegefamilie. Aber das war nur pro forma, denn keine drei Wochen und wir waren auch von dort verschwunden. Danach folgte wieder ein Heim und wieder eine Pflegefamilie, ein wachsendes Strafregister. Drei Jahre später, als Wyatt volljährig wurde, übernahm er die Fürsorge für mich und damit war dieses ständige Hin- und Her gegessen.
In London schlossen wir uns zuerst der Countess, wie sie sich nennt, an. Sie ist, oder war, die ungeschriebene Herrscherin der illegalen Hacker-Community. Sie hatte sich vor über zwölf Jahren an einer Reihe versucht: der X-Reihe. Es ging darum bei Technomancern ein bestimmtest Gen zu eliminieren, welches für die außergewöhnlichen technischen und virtuellen Fähigkeiten innerhalb der Matrix verantwortlich ist. Dann beschloss die Countess mit der Regierung zusammenzuarbeiten, was ihr noch mehr uneingeschränkte Macht gab.
Daher schlossen wir – Wyatt und ich – uns der Occupy-Parlament-Bewegung in London an, die sich gegen das totalitäre, opportunistische System zur Wehr setzte und damit auch gegen die Countess. Zu dieser Zeit verloren wir einige sehr fähige Leute an ihre Forschungsreihe, einige neue Leute konnten wir jedoch aus ihren Fängen retten. Wir wussten eigentlich, dass wir mit 30 Mann, die wir ursprünglich waren, die Welt nicht ändern konnten, aber wir ließen es darauf ankommen.
Zunächst begannen wir mit kleineren Hackingversuchen, verbreiteten geheime Informationen der Regierung, so wie es mit unseren Daten im Netz getan wurde. Schließlich nahmen unsere Angriffe zu: Viren, Würmer, wir zapften Gelder und Informationsquellen der Regierung an, was sich als gar nicht mal so schwer herausstelle, hatte man erst einmal das Hintertürchen im System gefunden.
Im November 2064 sollte es dann so weit sein. Wir sollten den vernichtenden Schlag ausführen, eine Datenbombe, an der wir drei Jahre gebastelt hatten sollte das System lahm legen. Dummerweise steckte ich zu dem Augenblick als die Matrix down ging mitten drin. Als alles Systeme zuerst auf Hochtouren liefen wurde mein Hirn nahezu gebraten und dann knipste jemand das Licht aus, als alles wurde schwarze. Während mein Geist in der Matrix steckte oder in dem, was noch davon übrig war, verendete mein Körper auf der anderen Seite der Leitung.
Ein ganzes Jahr lang geisterte ich als ein Schemen umher. Wusste nicht wo ich war, geschweige denn was vorgefallen war. Bis die Systeme nach und nach wieder hochgefahren wurden und ich begann Daten zusammen zu suchen und zusammen zu setzten wie ein Puzzle. Langsam ergab alles einen Sinn. Aus einer heroischen Aktion wurde ein dummer Tod und ich saß nun fest.
Es dauerte ein Paar Jährchen bis ich lernte mit der Matrix zu leben, in ihr zu leben und vor allem sie für mich zu nutzen. Und das Occupy-Movement hatte uns, die wir damals bei dem Crash draufgegangen waren nicht vergessen. Sie hatten in unserem Gedanken eine kleine Gedenkstätte vor dem Parlament zusammengehauen.
Die Countess hingegen, verschwand im Untergrund, als ihr die Revolte von Occupy zu heikel wurde. Und es kursieren bis heute Gerüchte, dass sie ihre Forschungsergebnisse damals an die Yamatetsu Corporation – oder eben heute Evo – verkauft hätte.

Es dauerte, bis ich Wyatt wiedergefunden und davon überzeugt hatte, dass ich noch immer lebte – zumindest in der Matrix und wir uns dort immer wiedersehen konnten. Aber wer glaubt schon einem Programm, das behauptet die eigene Schwester zu sein, könnte doch ebenso gut ein Agent sein.
Ein Gutes hatte die Sache: die Regierung dachte nun ich sei tot. Ein Terrorist auf der Fahndungsliste weniger. Meine Sin ungültig. Und so sollte es auch bleiben. Da niemand wissen sollte, dass es mich noch irgendwo in der Matrix gab, tat ich es wie alle Hacker und mied die Cyber-Gangs und die Syndikate. Wer brauchte eine Vielzahl und die Mittel rohen Gewalt, wenn man Finesse hatte. Die GamersUnite! Wurde vorerst mein neues Zuhause. Ich hackte populäre Spiele, verkaufte Cheats und Zugangsdaten, ein Hoch auf das Pishing! Verschaffte mir Zugang zu AR/VR Clubs, wo ich meine Dienste anbot und zweigte einige Tausende Nuyen ab. Einen Teil davon ließ ich Wyatt zukommen, so wie eine neue Sin, an der ich mehrere Jahre saß, bis alle Daten stimmig waren. Und irgendwie schaffte ich es auch immer den Corporate Court und lieben G-Men zu umgehen, bis ich das gefunden hatte, was ich wollte.
Auf Kamtschatka gab es einen großen, verlassenen Gebäudekomplex, der einst als Standpunkt für die Mitsuhama Computer Technologies dienen sollte, allerdings seht bald auf Grund der extremen Witterungsverhältnisse aufgegeben wurde. Es war perfekt, besonders, wenn man in nahezu 0,2 Sekunden um die gesamte Welt reisen konnte. Dieses Gebäudekomplex wurde bald zu meiner Festung. Dies Systeme waren fast alle intakt. Es war nicht schwer ein Paar Arbeitswillige zu finden, die für etwas Bezahlung die Breitbandverbindung in Stand hielten, sodass ich durch eine physische Verbindung zur Matrix gesichert war, bei der ich auf alle Wireless-links verzichten konnte, dazu das eine VPN, die dazugehörigen Programme und vor allem Datenbomben, die alles binnen eines Sekundenbruchteils hier alles in Asche verwandelten, sollte ein Eindringlich dennoch schaffen meine eigens errichtete Festung zu infiltrieren. Ein Paar Drohnen. Und falls Wyatt wollte, konnte er mir eines Tages hier her folgen.
Seit acht Jahren stecke ich nun in der Matrix fest. Und irgendwie muss ich zugeben, dass ich mein menschliches Leben kaum vermisste. Sicher fehlt es mit Wyatt auf der Couch einen dieser sinnlosen Actionstreifen anzuschauen oder einen Kaffee zu schmecken. All diese Sinneswahrnehmungen, Empfindungen, sie fühlen sich so echt. Und dennoch weiß ich, dass die Wärme, die ich spüre, wenn die Sonne auf meine Haut scheint, meine Füße tief in feuchten, heißen Sand vergraben sind, nicht echt ist und es nie wieder sein wird. Aber das Dasein hier in der Matrix hat auch seine Vorteile: kein Hungergefühl, kein Durst, keine Müdigkeit, keine Alterung. Ich kann eine Ewigkeit hier weiter existieren...
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