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 Matrix Encounters

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Raven
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BeitragThema: Re: Matrix Encounters   30/5/2017, 19:02

Raven fand sich auf Yorelias wieder – fast ganz nackt. Sie saß auf ihm und ritt ihn. Bewusst nahm sie wieder die Bewegungen ihres Körpers auf und konzentrierte sich weiterhin darauf ihn zu reiten. Ihr Körper entspannte sich wieder bei den Bewegungen und sie merkte wie sie einem Orgasmus entgegensteuerte. Allein seine Stimme holte sie kurz zurück. Raven nickte nur auf seine Frage hin.
„Alles in Ordnung!“, meinte sie nur, aber der Moment hielt nicht lange an. Sie zog Yorelias gleich wieder mit in die Matrix. Im Hintergrund dudelte eine seichte Melodie:
„And we’ll go up, up, up. But I’ll fly a little higher. We’ll go up in the clouds because the view is a little nicer.“ Sie fanden sich jedoch in einem engen Inneren wieder, das Einzige, was en Song störte war das Röhren der Motoren. Und ein Blick aus dem Fenster verriet, dass Kilometer über dem Erdboden waren und in einem Flugzeug saßen. Es war eines, was gerade einmal für zwei Mann Platz hatte und dennoch waren sie irgendwie da auf dem hinteren Sitz. Hinter Raven saß ein junger Mann oder fast schon ein Junge. Er hatte dunkelbraune, gelockte Haare und sah blass aus, fast schon kränklich. Er war in etwa so alt wie sie selbst damals, als sie keinen synthetischen Körper gehabt hatte. Raven zog sie Steuerung hoch und lachte laut und ausgelassen, als die Maschine nach oben schoss, nur um wenige Sekunden später scheinbar schwerelos in den Abgrund zu stürzen. Im Hintergrund hörte man nur eine junge, männliche Stimmen lachen und schließlich sagen: „Ab der Mittagszeit ist es etwas schattiger, ein Wolkenhimmel! Nicht wahr Raven!“ Aber Raven lachte nur und schaute sich kurz nach ihm um. Sie wirkte jünger, glücklicher, unbefangen und ausgelassen.
„Man klaut ja nicht alle Tage eine Maschine, Cloud! Warum also kein Wolkenhimmel!“, sie lachte noch immer und ihr Lachen verlor sich im Röhren der Motoren als sie die Maschine im Sturzflug abfing und sie weitere Kilometer in den Himmel stiegen.
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Yorelias
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Name : Yorelias
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BeitragThema: Re: Matrix Encounters   30/5/2017, 19:18

Es war ein seltsames Gefühl, oder sollte er besser sagen, dass es seltsame Gefühle waren, die er momentan spürte? Erst war er 500 Jahre in der Vergangenheit, spürte das Feuer eines altbekannten Feindes, hörte die Schreie der Kinder und Erwachsenen, im nächsten Moment spürte er, wie er in Raven war, tief in ihr, sie immer enger wurde und zu kommen schien – fast.
Und dann war er wieder ganz woanders. Raven hatte ihn wieder mit in die Matrix mitgenommen, hatte ihn zu einer ihrer Erinnerungen mitgenommen, die sie mit großer Sorgfalt und großem Aufwand inszenierte. Er roch das Cockpit, spürte den Druck des Fluges auf seinem Körper, die Beschleunigung. Dann hörte er die Stimmen, öffnete die Augen und sah sich in der Luft wieder. Nun ja, zumindest in einem Flugzeug. Anscheinend gestohlen. Aber Raven schien Spaß dabei zu haben. Die Raven in ihrem alten Körper, in ihrem richtigen Körper. Die Raven von damals, die noch weitaus weniger Erfahrungen hatte, die ihn noch nicht kannte.
„Böse Raven.“, grinste Yorelias und wandte sich zu ihr zur Seite, wo sie bei ihm saß. Vier Leute in einer zwei Mann-Maschine. Aber wie es nun mal in einem Traum war, war es möglich, dass sie hier waren, in der Maschine saßen, gekleidet in Uniformen, die zum Flugzeug passten.
„Was genau hast du hier gemacht?“, wollte er wissen und schien den Flug zu genießen – genau wie den Ritt...
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Raven
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Name : Raven Black
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BeitragThema: Re: Matrix Encounters   4/6/2017, 22:49

Die Maschine stieg immer weiter und weiter in den Himmel, so lange bis die Sonne sie blendete und der Höhenanzeiger verrückt spielt und sie dennoch etwas weiter stiegen, dort hin, wo die Sonne grell und die Luft kalt und dünn war. Die Raven von damals brachte sie Maschine bis ans Äußerste. Hätte sie damit die Atmosphäre verlassen können, dann hätte sie es wohl getan. Die Raven von heute musste ebenfalls grinsen und wandte ihren Blick wieder Yorelias zu.
„Das war 2064... wir hatten gerade die Countess verlassen und einige der fähigsten Leute verloren, um andere Technomancer und Hacker zu retten, da sie gerade an ihnen experimentierte. Da sie mit der Regierung zusammenarbeitete, haben wir – von der Occupy-Parlament-Bewegung – beschlossen ihr und der Regierung bei mehreren Runs eins auszuwischen und auf einer Flucht haben wir dann diese Schätze gefunden...“, sie musste noch immer grinsen.
Sie hatte die Maschine lange behalten und hatte sie immer wieder zum Spaß geflogen, bis das Ding völlig zerschossen war, da sie immer ohne Lizenz in dem Luftraum geflogen war und keinen Hehl daraus gemacht hatte.
„Es war eine schöne Zeit...“, wenn auch nicht für alle. Der rasante Flug ging noch etwas weiter, bis das Kerosin zur Neige ging und sie landen mussten, bevor sie abstürzten. Sie landeten bei einem scheinbar verlassenen Hangar abseits von London. Die jüngere Raven boxte ihren Hintermann gegen die Schulter, als sie das Cockpit öffnete und hinaussprang.
„Du siehst etwas blass um die Nase aus!“, meinte sie lachend und leicht süffisant. Ihr Blick richtete sich auf den Jungen vor ihr, ging aber kurz durch ihn hindurch, fast als würde sie Yorelias anschauen. Aber nur kurz, bevor gleich Wyatt vor der Maschine stand: mit verschränkten Armen. Auch er sah ein Jahrzehnt jünger aus, Anfang zwanzig.
„Raven, du solltest besser aufpassen, nur weil du dich für einen Superhacker hältst, heißt das noch lange nicht, dass du unsterblich bist und alle anderen blind! Und was, wenn euch jemand vom Himmel geschossen hätte!“, maulte er, aber Raven winkte nur ab und marschierte an ihm vorbei, während ein schwarzhaariger Junge auf sie zugerannt kam.
„Ihr seid wieder ohne mich geflogen!“, beschwerte er sich und rannte Raven hinterher, während der junge Mann hinter ihr ebenfalls ausstieg.
„Kez, du weißt doch, dass da nur zwei hineinpassen!“, damit verschwand sie im Hangar mit dem Jungen, während Wyatt nur in Clouds Richtung die Augen verdrehte und ihn ebenfalls in die selbe Richtung mitnahm, bis alle vier von der scheinbaren Dunkelheit verschluckt wurden. Zumindest schien die Sonne hier draußen so hell, dass man im Inneren nichts ausmachen konnte.
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Yorelias
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Name : Yorelias
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BeitragThema: Re: Matrix Encounters   25/6/2017, 15:58

Yorelias musste lachen. "Nun weiß ich endlich warum Wyatt... nunja, so ist wie er ist." Er grinste und beschaute den jungen Wyatt während er mit Raven schimpfte als sei sie seine kleine Schwester – was sie ja eigentlich auch war. Doch trotzdem würde in der heutigen Zeit niemand sagen, dass Raven nur die kleine Schwester war. Wenn man einen E-Ghost kannte, wusste man wie viele Jahre sie erleben und das in nur einem echten Jahr. Raven war nicht mehr die kleine Schwester sondern die große, die auf Wyatt aufpassen musste. Und das hatte man auch in der Vergangenheit gesehen. Yorelias musste an ihre Begegnung mit den Vampiren denken, mit Kieran. Gleichzeitig musste er dabei daran denken wie er Raven damals berührt hatte...
Er blickte zu Raven, der echten Raven, nicht der aus der Erinnerung. Er konnte nicht ganz einschätzen was sie dachte, was sie an dieser Erinnerung als so wichtig empfand. Yorelias sah nur, dass Raven damals ein lebensfroher Hacker war, der es genoss im Fadenkreuz der Ermittlungen zu sein, die den Nervenkitzel mochte, ein brennendes Flugzeug in dem sie sitzen konnte. Sie fühlte sich unsterblich. Und heute war sie sich ihrer Unsterblichkeit nur zu sehr bewusst, sorgte sich nur noch darum, dass ihre Familie bei ihr blieb. Früher war es Wyatt der darauf bedacht war Raven zu retten, heute war es Ravens Aufgabe dafür zu sorgen, dass Wyatt am leben blieb – eine Bürde die ihr sehr viel abverlangte.
"Du warst damals ganz schön... rebellisch." Das war wohl das erste Wort was ihm zu ihr einfiel. "Aber das bist du ja heute immer noch.", grinste er und hatte dabei nicht viel nachdenken müssen. Sie war damals genau so wie heute – vielleicht etwas jünger, unerfahrener... trotzdem Raven.
"Und wer ist dieser Kez? Du hattest ein wirklich großes Team damals. Was ist aus ihnen geworden?", wollte er wissen und ging ebenfalls ins Dunkel der Hangar-Halle.
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