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 The Fortress

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Alec Knight
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BeitragThema: Re: The Fortress   19/3/2017, 22:49

Nun war es also an der Zeit und ihre Chance Elisa, Duncan und wohl eine Vielzahl von Bewohnern des Tirs, die von den Yakuza unterdrückt wurden, zu retten. Nicht, das Letzteres ihre Intention war, aber es hatte etwas Gutes, wenn die Straßen etwas sicherer waren.
Alec hatte sein Team, bestehend aus drei Tir Ghosts, Yorelias und Denahi versammelt. Nachdem sie von den Ghosts aus dem Transporter geklopft wurden und er seine Meditation damit beendet hatte, war er bereit sein Team anzuführen. Er würde die Vorhut übernehmen und alles was irgendwie nach Yakuza aussah (und bewaffnet war!), ausschalten. Raven würde mit ihren Ghosts folgen und Wyatt versuchte so gut wie möglich Rückendeckung zu geben. Alles in allem war es allerdings ein schwieriges Unterfangen, denn so viele Faktoren spielten eine Rolle: Zivilisten die man gerade im Asia-Viertel nicht von den Yakuza unterscheiden konnte, es war stockdunkel draußen, bis auf die Straßenbeleuchtungen, die es allerdings noch schwieriger machten, da es durch sie zu hell für Nachtsichtgeräte war und gerade dunkel genug, dass sogar die angeborene Restlichtverstärkung der Elfen nichts brachte. Sie mussten sich alle auf ihre Instinkte verlassen, wo gerade Denahi sich keine Sorgen machte. Sie roch Feinde wahrscheinlich auf hundert Meter! Für die anderen gab es zumindest eine Smartgun-Modifikation für ihre MPS, die alle Mitglieder des Einsatzes die mit RFID-Markern gekennzeichnet hatten, als 'Freunde' darstellte. Ein Freundbeschuss war also zumindest ausgeschlossen. Trotzdem merkte man die Anspannung, da man nicht wusste, was ihnen nun blühte, wie viel Gegenwehr sie zu erwarten hatten und was genau auf sie wartete. Wer wusste schon, ob der Yakuza-Chef nicht ein paar Troll-Bodyguards angeheuert hatte? Da würden ihre schwachen MPS nicht viel ausrichten, trotz der APDS Munition, die sie geladen hatten. Allein Denahi würde sich freuen, da sie einen richten Kampf bekommen würde...
Alecs Team machte sich, nach einem Zeichen von ihm, auf den Weg. Die Ghosts hatten sich erwartungsgemäß gut ins Team eingegliedert und sicherten die Flanken. Sie waren Spezialisten der Infiltration und würden lautlos ihre Gegner ausschalten – sie würden dafür sicher nicht einmal die Schalldämpfer brauchen, die sie ebenfalls aufgeschraubt hatten.
Die Straßen waren relativ leer. Ab und zu sah man eine einsame alte Frau ihre Einkäufe durch die Straßen schleppen oder einen Jungen mit dem Fahrrad durch die verdreckten Straßen des Asia-Viertels fahren. Aber ansonsten hatten sich die Bürger brav in ihren Wohnungen versteckt. Das lag wohl auch daran, dass es unglaublich kalt war in dieser Nacht und nur das Adrenalin sie warm hielt. Zu dicke Kleidung würde sie nur beengen.
Die ersten Kontakte gab es schließlich als sie die Hauptstraße hinter sich gelassen hatten und durch die Wohngegend schlichen, wo sie auf einem Balkon zwei bewaffnete, rauchende Yakuza ausfindig gemacht hatten. Das ganze Team hielt still. Nur zwei Ghosts sprachen sich über ihr subvokales Mikro ab und mit zwei leisen 'Klicks', die fast zeitgleich kamen, hatten sie die Yakuza mit gezielten Kopfschüssen ausgeschaltet. Zumindest hatten sie nun ausfindig machen können, wo ein Eingang zum Komplex war. Die Daten wurden natürlich direkt an Raven weitergeleitet, sodass sie ihren Einstiegspunkt wussten.
Das Tir-Team machte sich direkt daran, den Balkon zu erklimmen und allen hinauf zu helfen, sodass sie schließlich zu sechst auf dem Balkon standen. Die Tür war zwar geschlossen, aber nicht abgeschlossen. Und sie machten sie sich bereit die Balkontür zu öffnen, nur um einen leeren Raum mit Kühlschrank, laufendem Trideo und einer seltsam elegant eingerichteten Umgebung, die nicht zum Rest des Stadtteils passte. „Bingo.“, meinte Alec über das Kommlink und teilte damit allen mit, dass sie den Komplex gefunden und betreten hatten.
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Raven
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BeitragThema: Re: The Fortress   19/3/2017, 23:28

Alec schien angespannt, Yorelias schien sogar entspannt, Denahi ungeduldig. Alles war irgendwie vertraut und bereits einstudiert. Zur Ausnahme vertraute Raven auch den Tir Ghosts, auch wenn sie nicht direkt zu ihrem Team gehörten. Sie ließ die anderen bzw. das erste Team vorangehen und merkte erst jetzt, da sie allein mit beiden Tir Ghosts zurück blieb, wie müde sie war. Die beiden Tir Soldaten fragten sich sicher, warum sie bei dem kleinen Mädchen zurückbleiben mussten, sie hatten allerdings genügend Professionalität, um ihren Auftrag nich in Frage zu stellen. In einigem Abstand folgten sie der Gruppe und warteten, bis Alec ein Zeichen gab, dass sie das Innere des Gebäudes betreten hatten und anscheinend richtig waren.
„Zeit zu gehen, Jungs“, meinte sie und schritt in die Richtung, in die ihre erstes Team – einschließlich Wyatt - verschwunden war. Sie merkte nur, wie sich die beiden einen kurzen Blick zuwarfen und dann dem kleinen Mädchen folgten, dass doch ziemlich geschickt den Balkon erkletterte, gerade als ihr die Tir Ghosts zu Hilfe eilen wollten. Die beiden hatten wohl bisher den langweiligsten Job. Kaum dass sie im Inneren waren versuchte Raven das Signal des VPN abzufangen, schaffte es aber nicht. Es war einfach zu schwach und zu gleich zu gut kodiert, als dass sie es von hier knacken konnte. Sie brauchte tatsächlich einen Zugang zu dem Ding. Panik stieg in ihr auf. Sie kannte auch diese Situation auch.
Die anderen hatten bereits den Teil des Gebäudes in Richtung Westen genommen, also deutete sie ihren Tir Ghosts an, dass sie in Richtung Osten gehen würden, was sie auch taten. Sie verließen den großzügig eingerichteten Aufenthaltsraum und kamen in einen langen Flur, der einmal durch das Gebäude führte und sich verzweigte und immer wieder zu einzelnen Büros führte. Ohne einen Gebäudeplan hatte sie keine Ahnung, wo der Severraum sein konnte. Sie nahmen einen Büroraum nach dem nächsten, alle waren bisher leer und hatten nichts Spannendes aufzuweisen. Raven sendete ein Zeichen an die anderen, dass zumindest diese Räume klar und leer waren. Wyatt lokalisierte sie wieder irgendwo auf dem Dach und er bewegte sich immer weiter von ihr weg in Richtung eines Innenhofs oder so ähnlich. Schließlich wurden sie im vierten Raum fündig. Dort fand sie eine sehr schöne Computereinrichtung vor. Bingo! Ohne Zeit oder Worte zu vergeuden warf sie sich an den Rechner, fuhr ihn hoch, durchsuchte das Gerät nach einem Zugangscode, den sie leider zuerst manuell suchen musste, dieser aber auch herausfand und der zugleich der Schlüssel für sie war, mit dem sie mit ihrem E-Ghost in das VPN einsteigen konnte, was sich gar nicht mal als so einfach herausstellte, da sie zuerst an der Firewall vorbei musste, die so dicht war wie Zement. Und kaum dass sie diese überwunden hatte, hatte sie einen Haufen Agenten am Hals, die sie erst einmal mit einigen Sprites beschäftigt halten musste und deren Signale sie abscheiden musste, damit sie nichts an die Zentrale senden konnten. Erst danach konnte sie sich mehr oder minder frei im System bewegen. Aber auch das erforderte einen eigens geschriebenen Code, der sie als Teil des VPN-Systems tarnte. Es dauerte einige Zeit, bis sie die Pläne des Gebäudes ausfindig gemacht hatte und den Serverraum in der Mitte des Komplexes lokalisiert hatte. Dort machte sie auch das meiste an Personen aus. Sie fand auch heraus, dass es einige an Kameras hier drin gab. Sie konnte aber nicht alle lahm legen, denn dann war der Überraschungsmoment hinüber. Stattdessen schickte sie ein Rosa Rauschen an alle Geräte nacheinander, in die Richtung, in die sich Alec und die anderen bewegten. Sich schickte ihnen auch ihren Zielort. Es wäre sicher gut, wenn sie dort etwas aufräumen konnten. Denn verließ sie ihren Platz am PC nun, dann war sie nur halb da und konnte nicht mehr für ihre Sicherheit garantieren. Zugleich machte sie sich aber auch selbst angreifbar, da sie ständig mit dem VNP verbunden bleiben musste, um die anderen und auch sich selbst zu schützen.
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Alec Knight
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BeitragThema: Re: The Fortress   20/3/2017, 00:06

Während Ravens Team ebenfalls auf dem Vormarsch war, hatte Alec zwei Ghosts abgestellt, um den Einstiegspunkt zu sichern, bis Raven eintraf. Kurz davor machten sie sich auch gleich wieder auf den Weg, um zu ihnen aufzuschließen. Allerdings hatten sie in der Zwischenzeit das Vergnügen allerlei Räume zu sichern, potentielle Sicherheitslücken zu schließen, indem sie beispielsweise Eingänge ins Gebäude verriegelten – darin war der verbleibende Ghost anscheinend ein Spezialist, der mit simplen Türstoppern die Gegner aussperrte oder sogar Sprengfallen installierte, um Verstärkung zu stoppen. Zudem kam es jedoch zwei Mal dazu, dass Yorelias, der die Vorhut übernommen hatte, ihnen auf dem Boden liegende und ausblutende Yakuza hinterließ, die als Bedrohung schon mal ausschieden. Alles in allem schien es fast schon zu gut zu laufen, besonders nachdem Raven sich in das System gehackt hatte, um ihnen Gebäudepläne sowie die Aufenthaltsräume des Sicherheitspersonals offen zu legen. Es sollte also ein Spaziergang werden!
Leider hatten sie nicht damit gerechnet, dass es anscheinend Sicherheitshacker, -magier und -rigger gab, die aus welchem Grund auch immer anscheinend in Alarmbereitschaft versetzt worden waren. Erst als sie im Hintergrund eine Explosion hörten, die von einer der Sprengfallen herrührte, war das Überraschungsmoment endgültig hin und das Herumgeschleiche hatte ein Ende.
„Nun heißt es schnell sein! Alles aus dem Weg räumen was geht!“, sagte Alec kurz und knapp über das Kommlink und dann war es auch schon soweit, dass eine Gruppe Yakuza in den Gang stürmte und hinter ihnen einige Sicherheitsdrohnen auftauchten. Schön gepanzerte Läufer. Alec hasste diese spinnenartigen Drohnen, die nur eine Aufgabe hatten: töten was nicht per RFID-Marker als Freund galt! Man hörte Schüsse im Hintergrund. Anscheinend hatte die Nachhut, bestehend aus den zwei Ghosts bereits Probleme voran zu kommen. Nur Yorelias schien das Ganze gerade zu genießen, da er aus einer Ecke des Ganges auftauchte und mitten in der herausstürmenden Gruppe Yakuza landete, um mit zwei Schwertern um sich zu schlagen und zu schneiden. Bis auf die Sterbe-Laute des Sicherheitspersonals hörte man nichts.
Schließlich kamen jedoch die Läufer näher und einer der Tir Ghosts deutete ihnen, dass sie weiter laufen sollten. Er wolle sich um diese kümmern. Immerhin hatte er genug Granaten und Sprengstoff dabei, um gleich den halben Komplex auseinander zu nehmen.
In der Zwischenzeit gingen Alec, Denahi und Yorelias weiter in den nächsten Raum und hörten gleich darauf dass Granaten explodierten und nun wohl die ganze Nachbarschaft endgültig Bescheid wusste. Was sie dann allerdings irritierte, war, dass sie sich nicht mehr in einem hochmodernen Bürokomplex befanden, sondern alles mit japanischen Bambus-Räumen gepflastert waren. Sie kamen ihrem Ziel wohl näher! Sie waren im Inneren angelangt und waren gespannt, was nun auf sie zukam. Lange mussten sie nicht warten und ein in modernen Samurai-Rüstungen gepanzertes Yakuza-Spezialisten-Team kam mit Sturmgewehren langsam voran. Der Vorteil jetzt war, dass sie die Samurai gesehen hatten, diese aber noch nicht wussten, dass sie bereits hier waren.
„Also was jetzt Meister Yorelias? Mit Schwertern gegen die Samurai? Oder andere Vorschläge?“, wollte er wissen und machte in der Zwischenzeit sechs Gegner aus, die von oben bis unten gepanzert waren. Mit seiner kleinen MP würde es schwer werden diese Typen auszuschalten. Doch noch bevor Yorelias antworten konnte, gab Alec Denahi ein Zeichen sich nach rechts zu verkriechen, da Yorelias sowieso schon wieder voran gegangen war und dann eröffnete er schlicht das Feuer und trieb eine lange, enge Salve in den ersten Samurai, der dies nicht hatte kommen sehen. Die APDS-Munition machte das, was sie tun sollte und holte den Typen schnell von den Beinen. Allerdings verschoss Alec noch eine weitere Salve auf ihn, um auf Nummer Sicher zu gehen und duckte sich im richtigen Moment weg, denn die Sturmgewehre machten nun das, was er im offenen Kampf getan hätte: sie zerfetzten so ziemlich alles an Einrichtung und Bambus-Kram, der den Kugeln in den Weg kam und eigentlich hatte Alec nur Glück, dass er nicht getroffen wurde bei so einer Ladung Blei, die in seine Richtung kam. Er lehnte sich an einem dicken Holzbalken an und lud seine Waffe nach. Nun konnte er nur hoffen, dass sie keine Adepten waren oder vercybert, denn nun war ihre Gelegenheit gekommen, denn auch die Samurai mussten ihre Sturmgewehre nachladen...
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Denahi
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BeitragThema: Re: The Fortress   25/3/2017, 00:17

Nun waren sie also da: im Inneren. Zu einer Seite hin erstreckten sich die Büroräume, zur anderen Seite hin offenbarte sich ein Atrium mit einer künstlich angelegten Gartenanlage im Zentrum des Gebäudes. Über ihnen thronte noch ein Stockwerk. Wegen dem ganzen Geballer, vor dem sie in Deckung gehen mussten, hörte sie das Klicken gar nicht mehr. Nur Raven meldete sich über ihre Comlinks.
„Ich verriegel alles, was geht und lasse nur euch passieren, aber vor der Vorhut an anstürmenden Samurai kann ich euch dennoch nicht bewahren.“ Raven konnte zwar die Türen öffnen und die mehr oder minder durch das Gebäude navigieren, aber die Beinarbeit blieb ihnen wohl dennoch überlassen, vor allem bei den Truppen der Yakuza, die bereits alarmiert waren.
Denahi nickte Alec nur zu und duckte sich ebenfalls vor den dahin sausenden Kugeln. Aber warum sollte nur Yorelias Spaß haben. Sie beschloss sich beim Schleichen zu verwandeln, geduckt musste sie ohnehin laufen. Das konnte sie auch als Katze. Gerade als sie sich verwandelte, erloschen alle Lichter und es wurde düster. Nur die grünen Lichter und die phosphoreszierenden Pfeile, die die Richtung zum nächsten Ausgang wiesen, erleuchteten die Dunkelheit. Die gesamte Elektronik des Baus fiel aus und gehorchte ab diesem Moment nur noch Raven Befehlen. Das nutzte Denahi aus. Sie schlicht sich im Dunkeln zuerst an der inneren Wand entlang, bis sie genau unter den Yakuza war, die sie zuvor in Beschuss genommen hatten und nun etwas orientierungslos waren. Sie schlich noch etwas weiter, bis sie einen direkten Sprung wagen konnte, über die Bambusbrüstung hinauf. Sie spürte wie das Holz unter ihren Krallen nachgab, als sie abhob und wie es unter ihr knirschte als vsie vor den drei Yakuza zum Stehen kann. Den ersten erwischte sie leicht, da er nicht im Geringsten vorbereitet war und zerfetzte seinen Hals noch im Landen. Auch den zweiten erwischte sie nur Sekundenbruchteile mit ihrer Pranke. Während sie aber mit diesem zu Gange war, erwischte der dritte sie trotz der miserablen Sichtverhältnisse. Sie brüllte auf, als sich mehrere Kugeln in sie bohrten. Aber sie nahm sich nicht mehr Zeit, ihre Wunde begann bereits zu verheilen und so versuchte sie den Schmerz der zerrissenen Muskeln und der geborstenen Knochen fürs Erste zu ignorieren und auszuweichen, damit die zweite und dritte Salve sie nicht trafen. Sie wich auch der vierten und fünften gerade so aus, bis alle Kugeln verschossen waren und der panische Yakuza nachladen musste. Diese Sekunde der Unachtsamkeit und Wehrlosigkeit nutzte sie gleich aus und war mit einem Sprung auf, rang ihn zu Boden und machte kurzen Prozess. Sie wartete allerdings bis Alec und Yorelias aufschlossen, bevor sie ihren Weg fortsetzte. Je mehr, desto besser.
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Alec Knight
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BeitragThema: Re: The Fortress   26/3/2017, 19:45

Raven dort zu wissen, wo sie sich am besten auskannte, wog Alec in einer Art Sicherheit. In der heutigen Zeit war es angenehmer einen Hacker im Hintergrund zu haben als ein weiteres Paar Hände inklusive Waffen. Genau in diesem Moment bewahrheitete es sich natürlich wieder punktgenau, denn als das Licht ausging, hatte sich Denahi bereits angeschlichen und kümmerte sich um drei der Verteidiger, während Alec die Gelegenheit des ausgehenden Lichts nutzte, um die gerade ihre Waffen nachladenden Samurai ebenfalls unter Beschuss zu nehmen: Der erste Samurai war vollkommen überrascht als Alec über den zerfetzten Bambuszaun sprang. Er landete mitten im Garten und hatte die drei Typen, die zuvor ihre Magazine in den Eingangsbereich gepumpt hatten, voll im Blick. Mit einer kurzen Salve hatte er den unvorbereiteten Yakuza erledigt und dieser kippte einfach nur nach hinten und ließ ein schweres Poltern hören. Der zweite war etwas schwieriger auszuschalten, da er bereits reagieren konnte, doch zwei weitere Salven aus Alecs MP ließen auch ihn zu Boden fallen. Nur der Dritte konnte sich wehren und hatte sich hinter einem Holzpfeiler versteckt – wie Alec zuvor – und feuerte aus der Deckung sein halbes Magazin in den Garten, wobei dieser danach wie ein durchlöchertes Schlachtfeld aussah. Alec ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und mit seinen geschulten Reflexen und unter Beobachtung der mehr schlecht als recht geführten Waffe seines Gegners, konnte er ausmachen, dass kein Schuss ihm gefährlich werden konnte. Also legte er seine Waffe an und stand mitten im Garten, zielte auf den Pfeiler und wartete auf eine Bewegung seines Gegners. Im Hintergrund hörte er Denahi ihre Gegner zerfleischen und mittlerweile war er sich ihrer Fähigkeiten so sicher, dass er nicht mal zu ihr schaute. Dies hieß zudem gleich zwei Sachen: er vertraute ihr soweit, dass sie so etwas überlebte und noch weiter, sodass er sich sicher sein konnte, dass sie darauf achtete, dass Alec nicht aus dem Hinterhalt erschossen wurde...
Schließlich – mit nachgeladener Waffe – traute sich der verbleibende Yakuza aus der Deckung. Im ersten Sekundenbruchteil, den er zu sehen war, drückte Alec ab und mit einem sauberen Kopfschuss fiel der letzte Gegner über den Zaun in den Garten und landete vor Alecs Füßen.
Plötzlich war es ruhig im Garten und der Geruch von abgefeuerten Waffen und Blut überdeckte den Geruch der klaren Winternacht und der guten Luft des Tirs. Es war schließlich Yorelias, der die Stille durchbrach und sie halb über Comlink, halb über sein Rufen, welches aus der Nähe kam, in die Realität zurück holte.
„Ausruhen könnt ihr später, Träumer! Los los, wir haben einen Job zu erledigen.“, meinte er und grinste, als er bereits die nächste Tür öffnete. Als Alec genauer hinsah, stellte er fest, dass Yorelias in der Zwischenzeit so ziemlich alle Räume gecheckt hatte, während Alec und Denahi in einen erbitterten Kampf mit Sicherheitskräften verwickelt war. Immerhin hatte Yorelias wohl ein ebenso gutes Gefühl, was Alec anging, wie Alecs Gefühl gegenüber Denahi. Sie schienen also doch allesamt gut zusammen zu arbeiten, dachte sich Alec nur und verkniff sich eine Bemerkung über einen faulen Yorelias, der sie arbeiten ließ und selber anscheinend ins Türöffner-Gewerbe gewechselt hatte.
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Denahi
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BeitragThema: Re: The Fortress   26/3/2017, 20:50

Denahi betrachtete das Szenario kurz, wie Yorelias von Raum zu Raum huschte und warf eine Blick zu Alec, der wohlauf war und einige Yakuza bereits getötet hatte. Nur Yorelias riss sie wieder aus ihren Gedanken, mit einem Kommentar, den sie nur mit einem Fauchen quittierte. Aber dass er mal wieder scherzen konnte und nicht im geringsten außer Atem war, zeigte, dass das Stockwerk unter ihr, wo sich Alec noch gerade befand, sauber sein musste. Und schon kam ihr Yorelias von der anderen Seite entgegen, die er ebenfalls flüchtig geprüft haben musste. Nur hinter ihr befanden sich noch Räume, die noch nicht gesichert waren. Sie warteten also bis Alec bei der nächsten Treppe war, die zu ihnen hinauf führte und kamen ihm die letzten Meter entgegen, sodass der kleine Trupp wieder in geschlossener Formation stand. Denahi übernahm mehr oder minder die Führung. Sie war die kleinste und würde wohl als letztes in der Dunkelheit gesehen werden, in der ihr braun-graues Fell mit dem einen Schatten verschmolz. Ein Stockwerk unter sich hörten sie noch die letzten Schüssen der Tir Ghosts und eine Granate explodieren, bevor eine unheimliche Stille einkehrte. Irgendwo setzte ein Sprinkler ein und Denahi hörte Schritte. Sie ging in Angriffsstellung, als sie die Schritte hörte und sich in dem Stockwerk unter ihnen einen Tür öffnete.
„Nicht schießen oder fressen!“, kam eine leise Warnung von Raven über ihre Comlinks, die die richtigen Türen öffnete, um die zwei heran eilenden Tir Ghosts vorbei zu lassen. Die beiden kamen wie Alec und Yorelias zuvor in der unteren Etage an, orientierten sich kurz und schlossen über die Treppe zu den anderen zwei Runnern und dem Puma auf. Raven befand sich in der Zwischenzeit noch immer in dem einen Büroraum mit ihren beiden Babysittern. Über eine Vitalzeichenkontrolle der Comlinks, konnte sie erkennen, dass es einer der Tir Ghosts leider nicht geschafft hatte, dafür einige Yakuza mit einer Explosion mit sich in den Tod gerissen hatte. Das meldete sie der Gruppe auch nüchtern. Aber die Runner waren zu professionell, um sich davon abhalten zu lassen.
„Ab hier, kann ich nichts mehr für euch tun!“, meinte Raven schlicht und schickte ihnen die Blaupausen der folgenden Räume. Hier würde sie sich die Übermacht an Yakuza befinden und auch der Sicherheitsraum, den sie nur vor Ort erreichen konnte. Alle Räume wurden eigens von dort mit Befehlen und Elektrizität bedient, sodass sich schlich vor einer Wand stand und sich nun selbst auf den Weg durch das halb zerstörte Gebäude machen musste.
Denahi ging also voran, sie schob die erste Tür auf, die sich auch ohne Schwierigkeiten öffnen ließ – zu ihrer Überraschung. Sie passierten zuerst einen leeren Durchgangsraum und gingen weiter durch ein verwinkeltes Labyrinth aus Räumen. Irgendwo weiter vorne hörte sie ein Gespräch. Vermutlich auf japanisch und pirschte sich näher heran, um in den nächsten Raum zu gelangen. Und als auch diese Tür aufschwang setzte im gleichen Moment eine Selbstschussanlage ein, die die Wände um sie herum in Staub verwandelte. Sie hörte wie die weite Salve auf einen Körper traf und Panzerung durchdrang, gefolgt von einem Aufschrei, dann trafen einige Kugeln sie und durchsiebten sie regelrecht, rissen sie von den Pfoten, warfen sie zu Boden und gegen das Fundament einer Wand, falls man diese noch so nennen konnte. Mit letzter Kraft schleppte sie sich gerade noch hinter diese Wand, wo sie kraftlos und unter Schmerzen, schwer atmend zum Liegen kam und drauf wartete, dass das Feuer endete.
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Alec Knight
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BeitragThema: Re: The Fortress   1/4/2017, 21:53

Den Verlust des Tir Ghosts konnten sie später bedauern. Er hatte seine Aufgaben erfüllt und hatte dem Senat gute Dienste geleistet. Sollte er eine Familie gehabt haben, so war sich Alec sicher, würde diese zumindest finanziell gut abgesichert sein durch den Tod ihres Familienmitgliedes. Aber sie hatten einen Auftrag und der musste erledigt werden, sonst wären all die Tode des heutigen Tages vergebens, auch wenn es um diese kriminellen Yakuza nicht schade war. Jeder, der sich mit den Yakuza einließ, war ein Feind und egal welches Motiv ihn hier hin gezwungen hatte, es galt in dieser Situation nicht, besonders wenn es um die Sicherheit seiner Schwester ging.
„Weiter.“, meinte Alec leise, als die beiden Ghosts aufgeschlossen hatten und sie schon einmal die Vorhut übernahmen, ohne auf Raven und ihre beiden Begleiter zu warten. Sie wollten der Verteidigung der Japaner nicht noch mehr Zeit geben sich vorzubereiten. Das halbe Dutzend Samurai hatte schon genug Nerven gekostet – wenn auch nicht Yorelias Nerven.
Sie betraten also den nächsten Raum, sicherten diesen, sicherten auch den Durchgang in die nächste Ebene des Komplexes und hörten im Hintergrund die Stimmen einiger Gegner. Ein Ghost sowie Denahi waren besonders vorschnell und noch bevor irgendeiner etwas sagen konnte, bogen sie um die Ecke und wurden von einer Wucht von Kugeln erwischt, die einer Mini-Gun ähnelte. Der ganze Raum, die Wände, der Boden und die Decke waren durchsiebt worden. Sicherlich war es panzerbrechende Munition, die da verwendet wurde. Der Ghost sackte zusammen und eine mit Blei vollgepumpte Denahi rettete sich gerade noch um die Ecke während das, was im Gang auf sie wartete, weiterfeuerte und sich keiner traute auch nur einen Zentimeter weiter zu gehen.
„Denahi!“, erklang es in den Comlinks aller Gruppenmitglieder als Alec vollkommen perplex nur noch ihren Namen sagen konnte. Doch er sah im nächsten Moment, dass sie atmete, zwar schwer verwundet, aber sie lebte. Und wie von Geisterhand konnte er beobachten wie die Kugeln sich aus den Wunden schoben und sie innerhalb von ein paar Sekunden schon wieder so weit regeneriert war, dass sie einsatzbereit war. Sie fauchte irgendetwas, was natürlich niemand verstand, doch Alec war der Erste, der sich nach ihrer Regenerations-Aktion wieder von diesem Anblick losreißen konnte und zur Wand huschte, um einen Blick um die Ecke zu riskieren. „Selbstschussanlage. Hat jemand zufällig nen Haufen C4 da?“, fragte er in die Runde und die Tir Ghosts verneinten.
„Ist alles gegen die Drohnen und Läufer draufgegangen, Sir.“ Alec seufzte und überlegte kurz. Dann nickte er Yorelias zu und gab ihm kurze Anweisungen, bevor er einfach zu Denahis Seite sprang, worauf die Selbstschussanlage das Gebiet wieder unter Feuer setzte. Allerdings war der Fokus nun auf ihn gerichtet und Yorelias nutzte die Gelegenheit, wie abgesprochen, ein paar Salven auf die Anlage zu verschießen, bis diese das Feuer auf Yorelias eröffnete und Alec die Chance hatte die Anlage zu erwischen. Schließlich gab es ein Geräusch, was an ausfallende Elektronik erinnerte und das Klicken und Drehen der Mini-Gun hörte auf.
„Gut, weiter.“, sagte Alec nur wieder und blickte zu Denahi. Sie nickte, er nickte, ihr ging es gut, also konnten sie weitermachen. Bald war es geschafft. Nach den Blaupausen von Raven her, waren es nur noch einige Räume die übrig waren. Irgendwo musste dieser Yakuza-Boss doch sein. Ihre Informationen müssten richtig sein.
Sie mussten sich schließlich aufteilen, Alec, Denahi und ein Ghost links, der Rest nach Rechts. Sie müssten zwei verschiedene Gänge gehen, die im gleichen Hauptgang wieder zusammen kamen. Doch, wie erwartet, gab es auch hier ein Feuergefecht, denn gerade diese engen Räume waren dafür perfekt. Die Feuergefechte waren allerdings schnell erledigt, denn die Samurai hatten sich anscheinend verzogen. Es waren nur noch ein paar besser ausgebildete Schläger hier, die versuchten ihren Boss zu beeindrucken. Dafür mussten sie mit ihrem Leben bezahlen. Zwei kamen sogar auf die geniale Idee mit einem Katana aus einer Tür zu stürmen und Denahi hatte viel Spaß mit ihnen gehabt, da sie sich für die Selbstschussanlage rächen konnte.
Schließlich gelangten sie vor eine gepanzerte Tür oder eher ein Portal. Verziert mit japanischen Schriftzeichen und eindeutig gepanzert wussten die ganze Gruppe, dass sie da nicht hinein kommen sollten. Es passten gleich fünf Leute nebeneinander in den Eingang, da er den gesamten Gang einnahm. Wer dahinter war, hatte genug Nuyen ausgegeben, um sich zu schützen.
Schließlich kamen sogar Raven und die restlichen Ghosts zur Verstärkung.
„Sieht so aus, als würden wir hier nicht weiter kommen. Einbruchwerkzeug haben wir nicht und der Sprengstoff ist mittlerweile ausgegangen. Du kommst da auch nicht rein, Raven, oder?“, fragte Alec fast schon ungeduldig und spielte mit seiner HK, lud sie nach und schaute nach seinen Ersatzladestreifen.
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Raven
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BeitragThema: Re: The Fortress   1/4/2017, 22:33

Es dauerte nicht lange, bis Raven und ihre beiden Tir Ghosts zu den anderen aufschlossen. Mittlerweile stellten sich ihnen auch keine weiteren Gegner in den Weg. Sie mussten lediglich über ein Paar Leichen und Trümmer steigen, daher schlossen sie tatsächlich binnen weniger Minuten auf. Gerade rechtzeitig, als die anderen auch vor der großen Tür zum Stehen kam und das recht planlos. Da fragte Alec bereits darauf los, sodass sie nur den Kopf schütteln konnte.
„Nein, hacken nicht. Aber ich habe das hier...“, damit beförderte aus ihrem Mantel und ihrer Hose mehrere Päckchen C4, die zusammen ein gutes Kilo ergaben. Das würde sicher nicht reichen, um die schwere Tür zu sprengen, aber womöglich einen Sicherungskasten oder die Stromzufuhr. Sie machte sich gleich auf die Suche, im selben Moment schwang allerdings bereits eben diese schwere Tür auf und offenbarte ihnen einen Blick ins Innere. Sie alle hatten ihren Waffen geladen und im Anschlag bereit. Nur für Raven wurde es etwas schwierig, hier drin war das Signal, das sie empfing so schwach, dass sie sich gar nicht mit der Matrix verbinden konnten. Hinter sich hörten sie noch Schritte und als sie sich kurz umdrehte, sah sie Wyatt auf sie zu eilen.
„Ich habt hier Spaß und ich soll mich dort oben allein langweilen!“, beschwerte er sich, sah allerdings reichlich angestrengt aus, da er vermutlich erst eine Kletterpartie hinter sich hatte, um zu ihnen zu gelangen.
Der Anblick, der sich ihnen bot, bestand in einem riesigen Raum, schlich in Weiß gehalten. In der Mitte stand ein hagerer, mittelgroßer Mann mit schwarzen Haaren und einer Augenklappe. Ihn umgaben gut zwei Dutzend an gepanzerten und bis an die Zähne bewaffneten Samurai. Der Anführer schien sich seiner Sache ziemlich sicher zu sein und grinste süffisant, als er sich etwas nach vorn bewegte, jedoch noch immer gut geschützt war durch seine Männer. Sie waren schließlich nur zu acht gegen fünfundzwanzig Mann, deren Waffen auf sie gerichtet waren und den Überraschungsmoment hatten sie längst nicht mehr. Denahi hatte sich mittlerweile erholt und schob sich an Alec vorbei, streifte noch sein Bein und lehnte sich kurz im Vorbeigehen an ihn, bevor sie sich an ihm vorbei weiter nach vorn schob. Raven tuschelte kurz mit den Tir Ghosts und meinte: „Gebt mir Deckung! Hinter ihm, am Ende des Raums befindet sich der Durchgang zum Serverraum. Wenn ich es bis dahin schaffe...“ Dann konnte sie alles: die Lichter ausblasen, die Sprinkler einschalten, alles verriegeln oder entriegeln... Sie bereitete sich auf einen Sprint vor und hoffte, dass ihr die Tir Ghosts diese lästigen Yakuza vom Hals halten würden.
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Alec Knight
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BeitragThema: Re: The Fortress   2/4/2017, 00:37

So viele Jahre hatte Alec damit verbracht seine Schwester zu suchen und seine Rache an genau diesem einäugigen Yakuza zu planen, der vor so vielen Jahren seine Eltern umgebracht hatte. Und nun stand er hier, mit einer Abteilung Tir Ghosts, Denahi, Raven, Yorelias und Wyatt an seiner Seite die aufgrund einer Fügung nun das Gleiche Ziel verfolgten und damit die Sicherheit des Tirs sicherstellen wollten. Es war schon seltsam wohin der Weg eines Runners führte... Doch in diesem Moment ging es um alles. All die Jahre hatte er sich vorbereitet und nun war es soweit. Er blickte sich im Raum um. Er war ca. 20 Meter breit und 15 Meter tief. Auf beiden Seiten war er gleich aufgebaut: zwei dicke, verzierte Säulen ca. 4 Meter von jeder Wand entfernt und etwas weiter im Inneren des Raumes waren lange Tische die von Säule zu Säule reichten. Anscheinend hielt der Yakuza Chef hier seine Ratssitzungen ab. In der Mitte der hinten Wand stand ein großer Schreibtisch und eine Art Thron, dahinter war der Eingang zum Serverraum. Wenn man sich einen Thron baute, war man sich seiner Macht anscheinend ziemlich sicher. Das war es wohl, was Alec dann dazu veranlasste einen Schritt vorzutreten.
„Du erkennst mich sicher nicht mehr, aber du hast meine Familie zerstört, meinen Vater und meine Mutter getötet und nun bin ich hier um meine Rache zu bekommen.“
Der Einäugige musterte Alec einige Zeit und grinste dann boshaft.
„Dann hast du einen langen Weg hinter dir, nur um hier zu sterben. Aber du hast recht, ich weiß nicht mehr wer du bist und es ist mir auch egal. Dein Weg endet hier und niemand wird wissen was mit dir passiert ist. Da können dir auch deine Tir Ghosts nicht helfen und der Rat der dich anscheinend unterstützt.“
„Achso? Denkst du das wirklich? Meine Eltern waren Dante und Delilah Knight. Und du hast einen großen Fehler begangen indem du mich und meine Schwester hast leben lassen. Also stell dich mir. Regeln wir es nach dem Ehrenkodex der Yakuza im Zweikampf, damit ich dir alle deine noch vorhandenen Finger und das letzte Auge abnehmen kann bevor ich dich an deinem Blut ersticken lasse.“
Der Yakuza lachte und ließ seine Samurai zur Seite ausschwärmen.
„Wie du willst, Mr. Knight. Nachdem deine Eltern dafür gesorgt haben, dass ich der mächtigste Yakuza des Landes bin und noch darüber hinaus hast du es dir verdient, dass ich dich töte.“
Er schritt nach vorne und holte ein langes Nodachi hervor, welches neben einem Kurzschwert hing, ebenso wie eine versilberte Pistole. Daraufhin ging Alec auf ihn zu und sah kurz zu Yorelias, der ihm eines seiner Katana zuwarf. Nachdem Alec sich mit ein paar Schwüngen an das Katana gewöhnt hatte, welches außerordentlich gut in der Hand lag, ging es auch schon los und der Yakuza und Alec boten sich die ersten Schlagabtäusche. Zu Alecs Verwunderung war der Yakuza-Boss ziemlich schnell und vor allem hatte er überaus gute Reflexe, sodass Alec nicht mehr daran glaubte, dass er ein normaler Mensch war. Entweder ein Adept oder vercybert, dachte er sich und schlug gezielter und fester zu, um sich zu vergewissern, dass es genau so war wie er dachte. Die Yakuza im Hintergrund waren ziemlich ruhig. Anscheinend waren sie sich ihrer Sache ziemlich sicher. Erst als ihr Anführer in ernsthafte Bedrängnis kam, als Alec mit einigen Kampftechniken, die er von Yorelias gelernt hatte anfing, wurden sie beunruhigt und legten auch wieder ihre Waffen an. Der Kampf dauerte allerdings nicht lange, denn Alec behielt im Duell die Oberhand – dank der guten Ausbildung seines Lehrmeisters – und schlitzte dem Yakuza das Bein auf, sodass dieser sich humpelnd zurück zog.
„Macht sie fertig, steht nicht so herum!“, rief er noch bevor es mit der Schießerei losging.
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Raven
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BeitragThema: Re: The Fortress   2/4/2017, 01:12

Gebannt sah die Gruppe dem Schauspiel zu, nicht minder bereit oder gar angespannt als die Yakuza. Von Denahi ging ein tiefes, kehliges Knurren aus, dass eine Mischung aus Schnurren und Knurren war. Sie machte sich sichtlich Sorgen um Alec, auch wenn sie ihm vertraut. Aber der Wortabtausch der beiden hatte wohl die ganze Gruppe gepackt. Erst als es so aussah, dass Alec den Kampf gewinnen würde, wurde der vermutlich letzte Befehl gegeben und alles geschah gleichzeitig, Chaos brach los. Denahi stürzte sich auf die nächsten Samurai, die in ihrer Reichweite waren und versuchte an der Rüstung vorbei Kehle und Gesicht zu erwischen. Wyatt bleib in dessen zurück und versuchte die Samurai mit etwas Abstand mit sauberen Kopfschüssen zu töten, was sich bei der Übermacht und der ständigen Kampfbewegung als schwierig erwies.
Raven hingegen hielt sich an den Seiten des Raumes. Während die anderen sich mitten in den Kampf begaben und die Tir Ghosts – wie befohlen – einige Samurai von ihr ablenkten, huschte sie von einer Säule zur nächsten. Aber auch nicht ohne gesehen zu werden. Sie dankte ins Geheime ihren Machern, als eine Salve in die Säule hinter ihr ging und sie Staub einatmete und zusehen konnte, wie die Geschosse Löcher in die Wand vor ihr rissen.
Mit ihrer Desert Eagle und im Schutz der Säule feuerte Raven einige Schüsse auf den Typen ab, der mehr oder minder drauf und dran war, ihr Versteck zu zerlegen, aber da ihm nun eine Ladung Blei entgegen kam, versuchte er seinerseits auszuweichen und wurde bereits von einem der Tir Ghosts ebenfalls in Beschuss genommen. Diese Gelegenheit nutzte Raven, um auf die Tür zu zu sprinten, in der Hoffnung, dass diese nicht verschlossen war. Mit voller Wucht warf sie sich dagegen und schmiss die Tür hinter sich zu und stand plötzlich in einem Raum mit drei Hackern, deren panische Augen sich auf sie richteten. So ungern sie auch tötete, in diesem Fall gab es keinen Ausweg. Den ersten erwischte sie sofort mit einem Schuss in die Lunge, der ihn wohl binnen der nächsten Minuten umbringen würde, den zweiten erwischte sie mit einem Kopfschuss. Beim dritten wurde es schon schwieriger, er hatte in zwischen die Zeit gefunden, eine Waffe zu ziehen und schoss auf sie los. Dank der gesteigerten Reflexe konnte sie ihm noch gerade so ausweichen und bewegte sich mit ihrer Ausweichbewegung auf ihn zu. Letztlich fand sie sich nur zwei Meter von ihm entfernt und erledigte auch ihn mit einem Kopfschuss. Hacker waren gut in dem, was sie taten, aber sie waren keine Kämpfer, das hatte ihr gepimpter Körper ihnen wohl voraus, genauso wie die Talentsoft und das Training.
Raven warf sich an den ersten Rechner und war sofort im VPN des inneren Kreises. Mit einem Knips gingen die Lichter aus, es gab niemanden mehr, der sie angreifen konnte. Nur ein Paar lästige Programme, die sie als Gefahr identifizierten, aber die mit ein Paar ihrer Sprites schnell beschäftigt waren. Dann ging es ans Eingemachte, in Sekundenbruchteilen wurden die Programme von ihrem Ghost überschrieben. Die Selbstschussanlagen wurden zu ihren Drohnen und zu ihrem rechten Arm. Raven verließ sich nicht auf die Technik, sondern beschloss das Ganze manuell zu Ende zu bringen und unterstützte ihr Team, in dem sie einen Yakuza nach dem anderen mit Blei vollpumpte und nebenbei machte sie sich daran alle Daten herunter zu laden und ein Programm zu vollständigen Löschung zu installieren, dass alles vernichten würde, einschließlich der Systeme, die die sanitären und energetischen Versorgungen des Komplexes regelten. Sobald die dieses Gebäude verließen, würde nur noch eine Ruine zurückbleiben.
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