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 Cool Down and Warm Up

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Yorelias
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BeitragThema: Re: Cool Down and Warm Up   5/2/2017, 21:38

Das Taxi war genau so bequem, wie jedes andere Taxi auf der ganzen Welt. Und er konnte dies bestätigen, weil er so ziemlich jedes Taxi der Welt schon mal bestellt hatte. Alle möglichen Gerüche, kalter Rauch, ein Innenraum der aussah, als hätte man ihn gerade nach einem betrunkenen Gast, der auf die Bezüge gekotzt hatte, gereinigt und ein genervter Fahrer, der viel zu wenig verdiente für die psychische Belastung seines Jobs. Alles in allem ein Ort, von dem man schnell verschwinden wollte und anscheinend ging es Raven genau so. Allerdings ließ es sich Yorelias trotzdem nicht nehmen seine Hand auf ihren Schenkel zu legen, einfach nur damit er näher bei ihr war. Die Fahrt war schnell vorbei und Yorelias hatte nun seinerseits ein sehr großzügiges Trinkgeld dagelassen. So hatte auch der Fahrer heute einen Grund zu feiern und ausnahmsweise mal ein Lächeln aufzusetzen. Yorelias' Stimmung schien ansteckend zu sein, genau wie Ravens. Sie waren fröhlich, geradezu euphorisch, da sie in dieser Situation, obwohl sie sich so lange kannten, noch nicht gewesen waren... Insgeheim musste Yorelias Kieran wohl doch danken, da sie wohl nur durch diese Bilder endlich zueinander gefunden hatten. Doch diese Danksagung konnte noch warten – ein, zweihundert Jahre.
Sie stiegen aus dem Taxi aus und kamen in der gepflegten Umgebung an, die Yorelias sich für seinen Wohnsitz ausgesucht hatte. Kriminalität gab es hier nicht, zumindest keine offene, dafür sauber gepflegte Häuser und Bungalows, hohe Häuser mit schönen Appartements. Und ein eben solches hatte Yorelias bezogen. Sie gingen, eng aneinander geschmiegt, fast wie ein betrunkenes Paar, was sie ja eigentlich auch in diesem Moment waren, auf das nächste Hochhaus zu, welches riesige Glasfronten hatte und aussah, als wäre es fast nur aus Glas gebaut worden.
Die Lobby war groß und hell und führte sie geradewegs zu dem Dutzend an Aufzügen, wobei Yorelias sie zu seinem Lieblingsaufzug führte – der kleinste von allen, sodass sie dort drin nahe beieinander stehen mussten und er Ravens reizendes Äußeres schmunzelnd betrachten konnte, ohne sie dabei zu berühren, was sie beide irgendwie amüsant fanden... eine Fahrt im Aufzug, bei der sie sich einfach nur anschauten, ihre Blicke über den anderen wandern ließen, um sich auszumalen, wie es unter der Kleidung aussah...
Sie kamen schließlich an und kamen in einen gemütlich eingerichteten Gang, der wie ein Hotelflur aussah, um schließlich zur letzten Tür am Ende des Ganges zu gehen. Yorelias öffnete die Tür per Fingerabdruck und ID-Scan und ließ sie ein in sein Reich. Sofort ging überall das Licht an, erhellte die etwas dunkler gehaltenen Räume mit einem schummrigen, aber dennoch ausreichenden Licht und Musik dudelte im Hintergrund, sodass man gleich in eine belebte Wohnung kam. Der Fußboden bestand aus marmornen Platten, allesamt beheizt und vom Flur aus führte ein kleiner Gang sie ins Innere der Wohnung: einem großen Raum auf dessen gegenüberliegender Seite eine Art höher gelegtes Podest stand, wo er seinen riesigen, stabilen Schreibtisch eingerichtet hatte. Dahinter war die gesamte Glasfront, die man schon von draußen begutachten konnte, von der aus man die gesamte Stadt im Überblick hatte. Von diesem Raum ging es in die karg aber stilvoll eingerichtete, sich nach dem allgemeinen Ton der Wohnung richtenden Küche, die eine riesige Arbeitsplatte in der Mitte hatte, wo man auch bequem essen konnte... oder andere Dinge tun konnte, wie Yorelias zum ersten Mal feststellte, als er mit Raven in der Wohnung war. Ebenfalls gingen weitere Zimmer vom großen Wohnzimmer ab, wo ebenfalls noch ein großer, langer Tisch stand, wo man bequem ein Dutzend Gäste dran brachte.
„Schlafzimmer, Badezimmer und zwei noch nicht ganz definierte Zimmer.“, erklärte er ihr, als Raven sich zu fragen schien, was wohl hinter den Türen war.
„Möchtest du zuerst duschen? Ich denke, wir brauchen uns keine Sorgen bezüglich des warmen Wassers zu machen, aber ich könnte in der Zwischenzeit schauen, ob wir noch das eine oder andere Glas Vodka ausfindig machen können in dieser Wohnung...“, grinste er und deutete auf die nun nur noch zu einem Drittel volle Whiskey-Flasche.
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Raven
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BeitragThema: Re: Cool Down and Warm Up   5/2/2017, 22:17

Als sie das Taxi hinter sich ließen, fühlte sich Raven gleich noch dreckiger und einer Dusche bedürftig. Sie hakte sich wieder bei Yorelias ein und ließ sich etwas schwankend und schunkelnd von ihm ins Gebäude führen – schließlich war es sein Reich und sie wusste nicht einmal, wo genau er wohnte. Vielleicht hatte er das ja auch so beabsichtigt. Er führte sie in einen Fahrstuhl, den sie ihrerseits für zu klein und kitschig empfand – vor allem, wenn man die unendlichen Weiten der Matrix gewohnt war. Sie betrachtete Yorelias etwas schüchtern – zugegebenermaßen weil er sie seinerseits permanent musterte. Alles in Allem eine sehr ungewohnt Situation für sie, in der sie nicht mehr alles im Griff hatte. Geschweige denn, dass sie jemals mit jemanden mitgegangen war... nach Hause. Merkwürdige Vorstellung. Was wohl Wyatt denken würde. Aber ihr ging es wohl ähnlich, wenn ihr Bruder die Nacht irgendwo außerhalb verbrachte in den Armen einer Dame.
Raven ließ Yorelias vorangehen und aussperren, sodass die Wohnung von Licht durchflutet wurde und leise Klänge von Debussy sie begrüßten. Sie staunte nicht schlecht, als in den ersten Raum kam. Der Boden war warm und sie traute sich kaum darauf zu treten, weil sie überall abblätternden Schlamm hinterlassen würde. Ob Yorelias wohl ein Paar Drohnen hatte, die den Schmutz gleich entfernen würden. Sie musterte den fast leeren Raum, von dem aus sie seinen Schreibtisch sah, eine riesige Glasfront – fast wie die, die sie in Seattle gehabt hatten. Eine einladende Küche und ein riesiger Tisch. Sie fragte sich, ob er hier wohl viele Gäste empfing. Oder Damenbesuch. Ihr Blick huschte weiter, aber ihm schien es aufgefallen zu sein und er erklärte auch schon sofort, worum es sich handelte. Neugierig spähte Raven zu den einzelnen Türen. Auf seine Frage hin, ob sie duschen wollte, nickte sie nur wortlos und tippelte gleich in Richtung des Zimmers, wo sie das Badezimmer vermutete. Sie drückte die Türklinke herunter und fand sich in einem weißen, großen Raum wieder, mit marmornem Boden und weißen Fliesen. Ziemlich mittig befand sich eine große barrierefreie Dusche aus Plexiglas. Alle Armaturen blitzten und blinkten und es war noch ein Paar Grad wärmer als in dem großen Wohnraum zuvor. Sie blickte sich kurz um und fand ein Paar säuberlich zusammengefaltete Handtücher. Vor dem großen Spiegel über dem ausladenden Marmorwaschbecken blieb sie stehen und musterte sich kurz. Ihre Lippen sahen leicht bläulich aus, ihre Haut blass und durchscheinend, das Haar feucht und strähnig. Es wurde wirklich Zeit für eine Dusche. Etwas umständlich schälte sie sich aus ihren Klamotten und versuchte nichts dreckig zu machen, legte den Catsuite zusammen, damit der Schlamm nicht alles vollkrümmelte, legte ihren Schmuck ab und stieg dann in Dusche, die sowohl über eine Brause mit Regenwassereffekt verfügte, als auch Düsen an den Seiten. Wieder so ein japanischer Schnickschnack, aber sie genoss das heiße Wasser auf ihrer Haut, das den Dreck abwusch und dafür sorgte, dass ihr noch taumeliger wurde.
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BeitragThema: Re: Cool Down and Warm Up   5/2/2017, 22:33

Raven entschied sich zuerst duschen zu gehen, doch in dem Moment dieser Entscheidung bemerkte Yorelias, dass für ihn etwas nicht passte... Natürlich ging es um Körperpflege, um eine Dusche, darum den Schlamm des heutigen Tages vom Körper zu waschen, aber gleichzeitig war es gerade diese Vorstellung von Raven, die sich im Nebenzimmer auszog, unter die Dusche ging und das warme Wasser genoss, welches über ihren Körper rann, was ihn so unschlüssig werden ließ. Doch er nahm sich eine Minute Zeit in der Küche, um zu überlegen. Und – zugegeben – die Flasche Whiskey um ein Glas zu erleichtern und die versprochene Flasche Vodka hervor zu holen. Beides stellte er auf der Arbeitsfläche in der Küche ab und stellte daneben die teuren Gläser.
Doch dann wusste er auch schon, dass er nicht anderes wollte, als Raven zu folgen. Er ließ ihr noch zwei, drei weitere Minuten, bis er sicher war, dass die Dusche lief und Raven zumindest etwas abgelenkt war. Dann öffnete er die Tür. Raven hatte nicht abgeschlossen, stand unter der Dusche, wo er sie durch das Glas sehen konnte. Sichtlich genoss sie es, endlich so viel Wärme auf dem ganzen Körper zu spüren und den Dreck zu entfernen. Das heiße Wasser spülte alles weg, ließ nur noch den makellosen Körper einer jungen Frau zurück, dessen Anblick Yorelias gierig aufnahm. Er selber zog sich mit elfischer Lautlosigkeit aus, legte seine Kleidung in die Ecke, zu Ravens Kleidung und bekam noch mit, wie eine Drohne sich darum kümmerte. Nackt, nur mit einem flauschigen Badehandtuch in der Hand, ging er zur Dusche, öffnete sie, legte das Handtuch noch schnell auf die Halterung vor der Kabine und stand schließlich hinter Raven.
Das heiße Wasser entfaltete beinahe augenblicklich seine Wirkung und ließ den Alkohol noch mehr wirken – ein weiterer Grund, warum er sich einfach dazu entschied seine Hände um Ravens Hüften zu legen.
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BeitragThema: Re: Cool Down and Warm Up   5/2/2017, 22:54

Das Rauschen des Wasser übertönte alle anderen Geräusche, sodass Raven gar nicht mitbekam, wie die Tür aufging und Yorelias den Raum betrat. Ihre Haut wurde beinahe schon rosig unter dem heißen Wasser und sie musste sich kurz festhalten, doch dann spürte sie, wie sich Hände von hinten um sie legten. Raven zuckte zusammen und wollte gerade nach der Hand packen, um wie instinktiv einen Karategriff anzuwenden. Mitten in der Bewegung hielt sie jedoch inne, es dauerte eine Sekunde, bis sie realisierte wo sie war und mit wem. Mitten in der Bewegung wand sie sich zu Yorelias und grinste ihn etwas frech und etwas unschlüssig an, zuckte dann unschuldig die Schultern, während das Wasser an ihr hinab rann, ihre Haare in den Nacken klebte, sie kurz blinzeln ließ. Sie war es einfach nicht gewohnt und hatte nicht damit gerechnet, dass jemand in den Raum kommen würde. Und alle Mal nicht, dass Yorelias einfach so frech und forsch sein würde. Sie streckte die Hände nach ihm aus, umfasste zuerst seine Hände und ließ ihre Hände dann seine Unterarme hinauf wandern zu den Ellenbogen und weiter hinauf über seine Oberarme zu seinen Schultern, dabei zog sie ihn unweigerlich näher zu sich und in den Wasserstrahl hinein, bis sie schließlich die Arme um ihn legen konnte, jedoch nur so weit, dass sie gerade ihre Hände in seinem Nacken verschränken konnte. Ohne die Absätze war sie gleich ein ganzes Stück kleiner als er. Sie musste den Kopf leicht in den Nacken legen, um ihn anschauen zu können und wartete einfach ab, ohne den letzten Abstand zu ihm zu überbrücken.
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BeitragThema: Re: Cool Down and Warm Up   5/2/2017, 23:04

Eigentlich hätte es Yorelias ja klar sein müssen, dass Ravens erster Impuls wäre, ihn für eine potentielle Bedrohung zu halten, einen Assassinen, der es auf sie abgesehen hatte, einen Serienmörder in der Großstadt, einen irren Ganger... Doch die Kraft, die Raven in ihren Griff legte, überraschte ihn dann doch. Mit Leichtigkeit hätte sie ihn wahrscheinlich gegen das Glas werfen können. Gut, dass sie etwas getrunken hatte, dachte er sich nur und atmete einen ganz kurzen Moment lang, als müsse er einen Adrenalinschub unterdrücken, angespannt und in Abwehrposition, doch dann war er wieder dort, wo er hingehörte: in einem entspannten Zustand, den er mit niemand anderen als Raven teilte.
Sie drehte sich zu ihm und streichelte mit ihren Händen über ihn, bis sie in seinem Nacken angekommen war, wo sie ihn leicht zu sich zog. Sie beide merkten erst jetzt wieder ihren Größenunterschied, doch das hinderte Yorelias nicht daran, sich leicht zu ihr hinunter zu beugen, um sie schließlich unter fließendem Wasser zu küssen, so wie er es schon in der Bar gerne tun wollte, oder im Taxi, oder im Aufzug. Eigentlich den ganzen Abend schon, seit er in ihrer Wohnung gewesen war. Eine Hand wanderte dabei ganz sanft von ihrer Hüfte hinauf zu ihren Brüsten, wobei er diese sanft berührte und ihre weiche Haut genoss, sowie die Anspannung die durch Ravens Körper ging, als er sie berührte. Doch das ließ seinen Kuss nur noch fordernder werden, denn sie hatten schon so viel Zeit verstreichen lassen, um sich endlich so spüren zu können, wie sie es wollten.
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BeitragThema: Re: Cool Down and Warm Up   5/2/2017, 23:43

Die letzten Zentimeter, die sie nicht überbrückt hatte, überbrückte nun Yorelias. Er beugte sich zu ihr hinunter und küsste sie. Er ließ seine Hand wandern und strich über ihre Brüste, was sie wiederum dazu brachte, sich wieder anzuspannen unter seiner Berührung, weil sie es einfach nicht gewohnt war. Dabei wurde sein Kuss fordernder und forscher, sodass sie ihre Lippen leicht öffnete und mit ihrer Zunge über seine feuchte Unterlippe leckte. Sie leckte die Wassertropfen davon und presste sich fest an ihn, sodass seine Hand kaum noch Platz hatte.
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BeitragThema: Re: Cool Down and Warm Up   5/2/2017, 23:50

Yorelias hatte das Gefühl, dass Raven irgendwie... unschlüssig war. Sie wollte ihn, genau wie er sie wollte, aber sie traute sich nicht ganz. Oder aber sie genoss es einfach, ihn zu spüren, ihn zu küssen, was er natürlich ebenfalls sehr gerne mochte. Doch dies war ihre einzige Gelegenheit, die sich seit langem bot, also mussten sie es doch ausnutzen, dass sie alle Zeit der Welt – oder dieser Nacht – hatten. Er nahm genau dies zum Anlass, sie weiter zu küssen, ihre Lippenspielchen zu erwidern und seinen Kuss in einen ausgedehnten Zungenkuss zu verwandeln, der ihn nur noch mehr anmachte. Ihre Brüste pressten sich an seinen Körper, sie war eng an ihn geschmiegt und seine freie Hand, die nicht zwischen ihnen gefangen war, streichelte ihren Rücken hinab, bis er ihren Po streifte, über ihn streichelte, dann weiter zu ihrem Oberschenkel und dann dazwischen. Der Kuss hatte mittlerweile das zaghafte Küssen eines frischen Paares weit überschritten und jede Sekunde unter dessen Einfluss, sowie des Alkohols, ließ weitere Bilder in ihm hochkommen. Er wollte sie berühren, er wollte in ihr sein... doch im Moment beließ er es dabei seine Hand zwischen ihren Schenkeln ihre Arbeit machen zu lassen und zu erforschen, was von dem Wasser der Dusche kam und was ihre Körperflüssigkeiten waren – was ihn wiederum anmachte. Allein die Vorstellung, ohne es noch genau herausgefunden zu haben...
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BeitragThema: Re: Cool Down and Warm Up   6/2/2017, 00:12

Raven spürte wie es Yorelias anmachte bei ihr zu sein. Seine andere Hand wanderte über ihren Hintern und wieder nach vorn zwischen ihre Beine. Kurz keuchte sie an seinen Lippen auf, als sie seine Finger zwischen ihren Schenkeln, ob der unbekannten und ungewohnten Berührung, sie sich zugleich anspannen, wie auch entspannen ließ. Zugleich begann es in ihrem Gehirn zu arbeiten und sie fragte sich, wie oft er das Ganze wohl schon mit anderen getan hatte. Wann und wie lange es für ihn her war. Sie selbst hatte solche Erfahrungen außerhalb der Matrix noch nie gesammelt.
Etwas widerwillig und mit mehr Anstrengung als sie dachte, dass es kosten würde, löste sie sich von Yorelias und grinste ihn an, als sie dann aus der Duschkabine verschwand, in dem dunstigen Badezimmer stand und sich nach ihren Sachen umschaute, da sie nichts finden konnte, schnappte sie sich einfach das Handtuch, das Yorelias zuvor auf der Halterung platziert hatte. Sie wusste genau, dass er es für sich bereit gelegt hatte, dennoch störte sie das nicht im Geringsten. Ihre Kleider waren mittlerweile wie von Geisterhand verschwunden, sie hatte ohnehin nichts anderes anzuziehen und er musste dann nackt aus der Dusche steigen. Allein bei der Vorstellung bei seinem nackten, nassen Körper stieg die Vorfreude bereits. Sie grinste bei dem Gedanken breit. Am besten wäre es noch, wenn sie alle Handtücher mitnahm. Aber stattdessen stapfte sie noch immer triefend nass in die Küche und hinterließ feuchte Fußabdrücke auf dem Boden, während es von ihrem Haar tropfte und ihr gesamter Körper unter dem Handtuch noch immer tropgnass war. Sie steuerte direkt den großen Küchentisch an und fand dort die Wodkaflasche zusammen mit den Gläsern vor, die sie füllte und nicht gerade mit der Flüssigkeit sparte. Mit nichts weiter bekleidet als mit dem Handtuch, das sie um sich geschlungen hatte, wartete sie einfach auf Yorelias.
„Es wird Zeit für einen Drink!“, meinte sie nur leise und hoffte, dass ihr dieses Getränk wieder alle Scheu nahm und alle Gedanken vertrieb, diese waren so unnötig und lenkten nur von den wesentlichen Dingen ab. Schließlich war es früher so viel einfacher gewesen, als sie Raven, die Auftraggeberin war, und er Yorelias, ihr Runner. Aber auf der anderen Seite wollte sie sich nicht wieder auf dieses Level herablassen. Sie beschloss, dass es Zeit war für einen Stimmungswechsel, also loggte sie sich stattdessen in seine interne Hausanlage ein, die von einem lokalen VPN geschützt war, und beschloss, Debussy auf Wiedersehen zu sagen. Stattdessen ertönte nun über alle Boxen des Appartements ein Song aus dem Anfang dieses Jahrtausend, der wohl die Stimmung zwischen ihnen beiden ausdrückte und der unanständigen Dinge beschrieb, die sie wohl miteinander tun wollten, bevor sich diese Nacht dem Ende neigte.
Sie beschloss nicht weiter zu warten und ging ganz dreist auf die Tür zu, hinter der sie sein Schlafzimmer vermutete, ihrer beider Getränke nahm sie einfach mit. Zu ihrer Freude fand sie ein großes Bett vor, das vor einer hellen Fensterfront stand und ihnen die Lichter von Dublin offenbarte. Mit den Getränken in Händen ließ sie sich auf das weiche Bett fallen, eines licks, das andere rechts in der Hand. Sie legte die Beine übereinander und wartete im Dunkeln, das von den fernen Lichtern der Großstadt erhellt wurde.
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BeitragThema: Re: Cool Down and Warm Up   6/2/2017, 00:28

Eigentlich hatte er noch ganz andere Dinge mit ihr vor in der Dusche, doch plötzlich, ohne Vorwarnung löste sie sich von ihm, gerade als er merkte, dass sie so feucht war, dass seine Finger ohne Probleme in sie eindringen konnten. Er hätte fast schon geflucht, wenn er derlei Dinge denn tun würde – immerhin war er nicht der Rockstar-Yorelias – und war drauf und dran sie festzuhalten, doch irgendwie hatte er das Gefühl, dass sie etwas geplant hatte.
Er sah noch, wie sie aus der Dusche verschwand, in den dunstigen Nebel des großen Badezimmers und sich ein Handtuch mitnahm. Er selber blieb für einige Momente verdutzte in der Dusche stehen, ließ die letzten paar Tropfen auf sich nieder und verließ sie dann ebenfalls. Er nahm sich ein Handtuch und folgte der Spur aus Wassertropfen, die in seine Küche führten. Sein Handtuch hatte er, ohne sich abzutrocknen, um die Hüften geschlungen. Dann sah er Raven in der Küche stehen, wie sie die Vodka-Flasche und die Gläser nahm und aus dem zweiten Ausgang der Küche ging, um in Richtung Schlafzimmer zu gehen. Natürlich folgte er ihr sofort, nachdem er ebenfalls kurz in die Küche gegangen war, um einen Schluck Whiskey zu nehmen. Den brauchte er jetzt.
Doch dann war er schon hinter ihr und sah noch, wie sie sich auf das Bett warf, um mit der Flasche und den Gläsern in der Hand, mit überkreuzten Beinen, die gerade noch eben zu sehen ließen, was sich zwischen ihren Schenkeln befand, auf ihn zu warten.
"Ein Drink? Oder zwei?", fragte er sie und als er in der Mitte des Raumes angekommen war, ließ er das Handtuch um seinen Hüften einfach fallen. Vollkommen nackt ging er auf sie zu und berühte erst ihr Bein, um sich weiter vor zu den Gläsern zu tasten. Er schmunzelte und nahm ihr eines weg, setzte sich auf das Bett und wartete, dass sie die Vodka-Flasche hergab. Er mochte es wirklich sich mit ihr zu betrinken, besonders wenn sie mit Trinkspielen anfing.
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Raven
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BeitragThema: Re: Cool Down and Warm Up   10/2/2017, 23:09

Raven hörte in der Stille der Wohnung zuerst die nassen Schritte auf den warmen Fliesen, auf denen das Wasser sicher sofort verdunstete. Sie wartete und sah Yorelias schließlich im Türrahmen, wie er nur mit einem Handtuch bekleidet in den Raum kam. Mist, sie hätte doch alle Handtücher klauen sollen, dachte sie sich noch. Doch als er auf sie zukam, ließ er es fallen und sie musste unwillkürlich grinsen, als er so splitterfasernackt auf sie zu kam, wie Gott ihn geschaffen hatte – vorausgesetzt man glaubte an so etwas – auf sie zu kam und sich genau so neben sie ins Bett fallen ließ. Er nahm ihr das Glas ab.
„Dann auf ein oder zwei oder mehr Drinks!“, meinte sie leise, aber noch immer grinsend und stieß mit ihm an. Langsam merkte sie, wie sie sich zunehmend entspannen konnte. Ihr Blick wanderte kurz von Yorelias weg. Sie saßen auf einem großen, weichen, hellen Bett, hinter ihnen leuchteten die Lichter von Dublin in der großen Fensterfront und auf einer Seite des Raumes befand sich ein großer, vermutlich begehbarer Kleiderschrank. Auf der anderen Seite befand sich eine Wand mit Bildern, die bis auf diese und ein Paar Leuchten sehr kahl gehalten war. Nachdem sie ihren Drink geleert hatten, füllte sie ihre Gläser reichlich auf.
„Wie bist du eigentlich an diese Wohnung gekommen?“, fragte sie neugierig nach. Für die Position, die sie ihm verschafft und zugeschrieben hatte, lebte er eindeutig zu gut. Denn nach ihrem Maßstäben war das hier die gehobene Schichte, die Oberschicht. Sie, alle anderen, waren bloß die Mittelschicht, damit sie nicht auffielen. Damit stand sie auf und schlenderte zu dem großen, begehbaren Schrank, der die ganze Wand einnahm.
„Außerdem würde mich schon interessieren, wie viel Damenbesuch in so einer großen Wohnung Platz findet...“, stichelte sie. Aber vermutlich war es nicht einmal ein Sticheln sondern Neugierde... Eifersucht? Sie wusste es nicht. Beides? Sie fragte sich immer wieder ins Geheime, warum er sie eingeladen und mitgenommen hatte und nicht irgendeine Tussi vom Senat, die machte sicherlich mehr her.


Zuletzt von Raven am 11/2/2017, 00:11 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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