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 On Duncans Tracks

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Yorelias
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BeitragThema: Re: On Duncans Tracks   28/1/2017, 23:28

Yorelias musste nur schmunzeln, als sie sagte, dass später noch Zeit dafür war. Er nickte ihr kurz zu und zuckte mit den Schultern. Ihr wäre wohl jeder Ort mit ihr recht, doch wenn sie meinte, dass sie sich ihre gemeinsame Zeit für woanders aufsparen wollten, warum nicht?
Sofort danach waren Yorelias' Sinne jedoch auf den Job konzentriert. Duncan hatte sich unter das Volk gemischt und sofort war Yorelias' prüfender Blick auf all den Anzug tragenden Personen. Allerdings schien vorerst niemand irgendeine Bedrohung zu sein. Zumindest all die Elfen... denn diese schienen allesamt vom Senat oder Rat zu sein. In der Zwischenzeit schien Enya die Gesellschaft von Wyatt zu genießen, während Alec nur in der Nähe zu sein schien, um sie zu überwachen. Das gefiel Yorelias, denn er musste sich gestehen, dass er es schön fand, dass Enya innerhalb ihrer Gruppe gute Erfahrungen sammelte, und sei es nur in der Gesellschaft eines einsamen Wyatt, der nicht wusste wohin mit seiner Zeit.
Enya und Wyatt schienen sich gut zu amüsieren und dies schien Yorelias als Anlass zu nehmen, dass auch er und Raven sich zurück ziehen sollten, doch er blieb dennoch standhaft an ihrer Seite und überblickte den Menschenauflauf bei Duncan.
Plötzlich fiel ihm auf, dass asiatisch aussehende Personen in seinem Glückwunsch-Kreis waren, und dass er sich langsam in Richtung einer abgelegenen Stelle begab, wo er sich allein unterhalten konnte. Sofort schaute er zu Raven.
„Denken Sie, Miss Raven, dass das mit rechten Dingen zugeht?“, fragte er und dachte an ihre letzten Begegnungen mit den Yakuza.
„Sollten wir vielleicht Denahi oder Wyatt darauf ansetzen?“, fragte er weiterhin und versuchte dabei ganz normal zu wirken, obwohl der Alkohol in seinem Blut schon fast verhinderte, dass er normal denken konnte.
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Raven
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BeitragThema: Re: On Duncans Tracks   29/1/2017, 16:00

Auch Yorelias schien das Ganze nicht zu entgehen. Raven nickte nur auf seine Entgegnung hin. Irgendetwas war hier nicht ganz koscher. Aber sie hielt es für keine gute Idee Wyatt darauf anzusetzen. Sollte der doch lieber bei Enya bleiben. Er und Alec würden für ihre Sicherheit sorgen, sollte das Ganze eskalieren.
Raven fackelte nicht lange und nahm ihr Getränk in die Hand.
„Ich mach das schon!“, murmelte sie Yorelias zu und warf sich ihre Tasche um, immer griffbereit um einen Lolly daraus hervor zu befördern oder eben eine Schusswaffe. Sie stöckelte einfach und unbekümmert auf die Gruppe zu und blieb vor den Herrschaften stehen und räusperte sich sichtlich laut, um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.
„Guten Abend die Herrschaften!“, damit schob sie sich an einem der Yakuza vorbei und auf Duncan zu. Als wäre es das Selbstverständlichste auf der Welt, hakte sie sich bei Duncan ein, während sie in der anderen Hand ihren Drink hielt, wie so eine von diesen versnobbten Gören.
„Mr. Duncan, entschuldigen Sie, dass ich so unhöflich bin...“; turtelte Raven weiter, als wären sie langjährige Bekannte; „... und Ihnen erst jetzt zu Ihrem Aufstieg und Ihrer Beförderung gratulieren. Darauf müssen wir unbedingt anstoßen!“ Damit zog sie den etwas überrumpelten und wortkargen Duncan aus der Gruppe und in Richtung des nächsten Kellners, der ein Tablette mit Champagner vor sich her trug.
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BeitragThema: Re: On Duncans Tracks   29/1/2017, 18:21

Etwas verblüfft aufgrund ihrer Initiative, aber gleichzeitig neugierig, ließ er sie ohne Kommentar gehen. Er konnte es dabei nicht vermeiden ihren lockeren Gang in Duncans Richtung zu beobachten und den dazugehörigen, überschwänglichen Hüftschwung (den sie sich wohl von Denahi abgeschaut hatte?), um den Anschein zu erwecken, dass es sich bei ihr definitiv nicht um Wachpersonal handelte... eher ein Geld- und prestigegeiles It-Girl, dass sich zufällig auf diese Party verlaufen hatte.
Aus der Ferne beobachtete er, dass Raven sich einfach bei Duncan einhakte und ihn aus all den Anzugträgern, inklusive vollkommen verdutzter und nun ziemlich ratlos dreinschauender Yakuza, buchsierte. Fast schon sah es aus, als würden die beiden sich unterhalten als wären sie schon langjährige Vertraute, oder zumindest Raven, die das Wort in der Unterhaltung hatte. Sie kamen in Richtung der Bar, wo Raven gleich zwei Drinks bestellte. Yorelias gefiel dies irgendwie, da er Raven zwar kannte, aber ihre Fähigkeiten als Retterin in der Not wohl unterschätzt hatte. Außerdem strahlte sie eine Selbstsicherheit und Zuversicht aus, die wohl auch Duncan ansteckte. Aus zwei Barhockern Entfernung hörte er, wie Duncan sich erst einmal bedankte und Raven als verdeckte Rats-Sicherheitsfrau erkannte. Gut kombiniert, dachte Yorelias nur, war aber wenig überrascht, da Duncan nicht gerade auf den Kopf gefallen war und wusste woher der Hase lief.
„Vielen Dank... Miss. Ich habe ihren Namen noch gar nicht bekommen. Ich muss mich doch irgendwie erkenntlich zeigen.“, meinte Duncan und stieß mit Raven an, wobei er es so aussehen ließ, als sei er vollkommen hilflos gegenüber dem Charme seiner Begleiterin, um die Yakuza nicht misstrauisch werden zu lassen.
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BeitragThema: Re: On Duncans Tracks   29/1/2017, 18:37

Raven war sichtlich erleichtert, amüsiert und nun entspannter, da die Yakuza zurückblieben und sie ziehen ließen, wo sie gleich einen Scotch und einen Tequilla bestellte. Duncan sah aus, als hätte er es bitter nötig gehabt.
„...Black.“, ergänzte sie einen Satz. Sie stieß mit ihm an.
„Sie haben recht, Mr. Duncan, heute Abend zumindest gehöre ich zum Sicherheitspersonal, dass für ihre und Enyas Sicherheit verantwortlich ist. Oder sollte ich besser Elisas sagen?“, fragte sie neugierig, nippte an ihrem Drink und streckte ihre Hand nach Duncan aus, wo sie ihre Hand auf seinen Unterarm legte, zum einen als Zeichen des unterschwelligen, körperlichen Flirtens, zum Anderen um ihn zu beruhigen und zum Nächsten um ihn fest zu halten, auch wenn alles drei zusammen recht offensiv sein mochte. Sie störte sich aber nicht daran und gab ihm ein Zwinkern als Zeichen, diese Farce aufrecht zu erhalten.
„Erkenntlich können Sie sich sehr gern zeigen, indem sie mir erklären, warum die Yakuza hinter Ihnen her ist. Sie haben doch sonst so eine weiße Weste!“ Sie gab ihm zu verstehen, dass sie mehr wusste als gewöhnliches Sicherheitspersonal.
„Sie müssen nämlich wissen, die Yakuza sind nicht gerade meine Freunde und ich bin um Ihre Sicherheit und ihrer Tochter besorgt!“, gab sie ihm dieses Mal aufrichtig zu verstehen. Sie hoffte auf ein Paar Antworten, auch um Alecs Willen.
„Um die Sicherheit ihrer Tochter müssen sie sich vorerst keine Gedanken machen!“; gab sie ihm zu verstehen und nickte in Enyas und Wyatts Richtung. Beide schienen sich prächtig zu amüsieren, besonders als sie ihre Drinks stehen ließen und Wyatt sie vom Trinken abbrachte, indem er sie auf die Tanzfläche einlud.
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BeitragThema: Re: On Duncans Tracks   29/1/2017, 18:54

Duncan schien plötzlich vollkommen verwirrt und vor allem irgendwie ängstlich. Er trank seinen Drink aus und erwiderte vorerst nichts auf ihre Fragen. Trotzdem ließ er es zu, dass Raven ihre Hand auf seinem Arm hatte – eben um jene Fassade aufrecht zu erhalten. Duncah sammelte sich erst einmal und atmete tief durch.
„Anscheinend sind Sie kein normales Sicherheitspersonal, Miss Black. Woher haben Sie dergleichen Informationen? Sie sollten allesamt gelöscht sein. Niemand sollte dieses Wissen um Enya haben. Ich glaube, dass Sie mir zuerst eine Erklärung schuldig sind und mir sagen, woher sie diese Informationen haben und für wen sie arbeiten.“, meinte er nun in einem Politiker-Ton, der aussagte, dass er vor nichts Angst hatte und sich keinesfalls einschüchtern ließ, vor allem nicht in seinem eigenen Territorium. Er war umgeben von Wachpersonal, warum sollte er sich mit einer Person abgeben, die ihm mit solch brisanten Informationen drohte? Tat sie denn das? Er wusste einfach nicht, was das Ganze sollte und was er davon halten konnte.
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BeitragThema: Re: On Duncans Tracks   29/1/2017, 19:11

Raven merkte selbst, dass Duncan alles Andere als entspannt war, also bestellte sie ihm einen weiteren Drink, bevor sie weitersprach.
„Mr. Duncan, heute Abend arbeite ich für den Senat, wie Sie bereits wissen. Sonst arbeite ich nur für meine Wenigkeit. Ausschließlich für mich selbst. Ich bin die letzte Person, von der Ihnen etwas droht. Aber um Sie beschützen zu können, brauche ich mehr Informationen.“ Sie holte tief Luft und schaute sich kurz im Raum um. Ihr Blick schweifte kurz zu Yorelias. Zu Denahi und Alec, die gerade den Raum absuchten. Zu den Yakuza, die nun etwas hektischer wurden und sich daran machten, den Raum zu verlassen.
„Sie müssen auch keine Sorge haben, es gibt keine Informationen über Elisa. Zumindest keine, die gespeichert wären. Es brauch schon Einiges mehr, um Sie zu finden. Und wenn man nicht an der Quelle sitzt, kann man Sie auch nicht ausfindig machen. Daher frage ich Sie nun, wie die Yakuza Sie finden konnten!“, hakte Raven nach und schaute Duncan fest an. Sie ließ sich nicht im Geringsten von seinem Politiker-Getue einschüchtern und demonstrierte ihm dies auch.
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BeitragThema: Re: On Duncans Tracks   29/1/2017, 19:20

Fast schon dankend nahm er den Drink an.
„Also eine dieser Runner...“, meinte er fast schon abfällig. Doch trotzdem schien er sich damit zu begnügen. Immerhin waren Runner käuflich und ihre Loyalität nirgends.
„Anscheinend haben Sie ziemlich gute Quellen.“, meinte er und seufzte. „Elisa – Enya, habe ich damals adoptiert, als mein guter Freund, Dante Knight, von den Yakuza umgebracht wurde. Es dauerte lange, bis ich Elisa in meine Obhut nehmen konnte. Zu dem Zeitpunkt war ihr Bruder verschwunden – wo auch immer er nun sein mochte.“ Er schweifte kurz in Gedanken ab und sammelte sich dann wieder, richtete seinen Blick starr auf sein Glas.
„Als ich in den letzten Jahren an Einfluss im Senat gewann, schienen die Yakuza auf mich aufmerksam geworden zu sein. In den letzten Monaten kamen sie dann direkt auf mich zu. Aus irgendeinem Grund ist Elisa für sie wichtig und sie wollen, dass ich sie... verkaufe. Verkaufe! Oder Ihnen gleich gebe. Wie eine Ware!“ Er lachte betroffen und bitter.
„Ich weiß nicht, warum Sie für die Yakuza wichtig ist. Das Einzige, was das Ganze hier unter Kontrolle hält ist, dass Elisa im Rampenlicht ist. Man kennt sie als meine Tochter. Ob adoptiert oder nicht, sie gehört zu meiner Familie – um Dantes Willen! Na ja... jedenfalls erklärte ich mich bereit ihnen Elisa zu verkaufen. Natürlich hatte ich das nie vor, aber was soll man machen, wenn einem eine solche Verbrecherbande Stress macht? Ich wollte nach Hilfe suchen, aber gegen ein ganzes Yakuzahaus komme ich nicht an und der Senat und der Rat sind machtlos, da die Yakuza länderübergreifend arbeiten. Ich sollte wohl auch Runner anheuern, um mir diese Last zu nehmen. Wie viel sind ihre Dienste Wert, Miss Black?“, meinte er scherzhaft und gleichzeitig resignierend. Mittlerweile sah er gar nicht mehr aus, wie der beförderte Politiker, sondern eher wie ein Wrack.
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BeitragThema: Re: On Duncans Tracks   29/1/2017, 19:49

Raven hörte Duncans Ausführungen aufmerksam zu, als er sprach und immer mehr wie ein gebrochener Mann wirkte. Etwas rührte sich in ihr: Menschlichkeit nannte man das wohl. Sie wartete, bis er geendet hatte und nickte dann in die Richtung von Enya und Wyatt.
„Das ist mein Bruder.“, meinte sie schlicht. „Und glauben Sie mir, sein Heil liegt mir genauso am Herzen, wie Ihnen das ihrer Tochter. Ich hätte ihn nicht hier her gebracht und würde nicht sein Leben riskieren, würde ich es nicht ernst meinen. Außer ihm sind hier noch einige meiner Leute. Und diese Runner – wie sie es wo abfällig nennen – werden für Sie und die Sicherheit Ihrer Tochter garantieren. Auch in Zukunft.“, meinte Raven nun abfällig ihrerseits über seine Kleinlichkeit. Es brauchte nicht viel, um eins und eins zusammen zu zählen und sie hatte Duncans wunden Punkt getroffen.
„Meine Quelle ist niemand anderer als Elisas Bruder selbst!“, meinte sie dann grinsend. „Ich weiß, wer er ist und wo er sich aufhält. Und aus diesem Grund, Mr. Duncan, kosten meine Dienste Sie nicht das Geringste. Lediglich die Wahrheit und das Versprechen, dass Sie für Elisa sorgen und sie niemals wieder verkaufen werden. Auch weiterhin, nachdem die Yakuza aus dem Weg geräumt sind. Familie ist das Einzige, was wir in dieser Welt haben und was zählt...“, meinte sie nur leise und verschwörerisch zu ihm.
„Und warum die Yakuza Elisa haben wollen, lassen Sie mal meine Sorge sein!“, Darauf hin bestellte Raven eine weitere Runde und toastete Duncan zu.
„Auf Ihr Wohl , Mr. Duncan und auf das Wohl ihrer Familie!“, sie erhob ihr Glas. Das tat sie allerdings keinen Moment zu früh, denn zugleich hörte sie Denahis Stimme in ihrem Ohr.
„Raven, diese Yakuza-Typen verschwinden und ich denke, dass die eine Bombe hier deponiert haben!“ Zeitgleich sprang der Feueralarm an. Und Raven wusste irgendwie bereits, wer ihn betätigt hatte.
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BeitragThema: Re: On Duncans Tracks   29/1/2017, 20:08

Als Ravens Ausführungen und ziemlich überzeugende Argumente Duncan umgestimmt hatten – man erkannte es an seinem dankbaren Blick und seinem zustimmenden Nicken – ging auch schon der Feueralarm. Yorelias hatte, wie wohl alle anderen auch, den Bombenalarm mitbekommen. Sofort machte sich das Adrenalin bemerkbar und seine Sinne schärften sich, schienen den Alkohol binnen von Sekunden zu verdrängen. Er ging an Raven und Duncan vorbei und zwinkerte Raven zu.
„Ihr bleibt hier, ich kümmere mich darum.“, meinte er und in dem Moment war Duncans Gesicht von einem Dankbaren zu einem Wissenden verändert. Anscheinend hatte er genug Vertrauen in Yorelias, als dass er die Situation als „Unter Kontrolle“ ansah. Duncan blieb gerne in der Obhut von Raven und allesamt sahen sie zu, wie die Massen an Meta-Menschen sich auf den Weg machten, das Gebäude, mehr oder weniger ordnungsgemäß, zu verlassen. Yorelias hatte in der Zwischenzeit die Yakuza beobachtet und wusste wohin diese gegangen waren. Seine kurzen Befehle waren über das Comlink:
„Wyatt, bleibt bei Enya, Denahi, Alec, zu mir, wir haben Arbeit.“
Es dauerte auch nur ein paar Sekunden bis die beiden sich bei ihm einfanden und sie sich geschlossen in Richtung der Küche aufmachten. Diese war leer. Allerdings schien sie schon vor dem Feueralarm geleert worden zu sein, denn sogar ein kleines Feuer hatte sich ausgebreitet, nachdem die Küche anscheinend überstürzt verlassen wurde. Schnell warf Yorelias die brennende Pfanne ins Spülwasser und mit einem lauten Zischen kamen Unmengen an Rauch hervor, der ihren Vormarsch deckte. Ein Zimmer weiter, in der Vorratskammer, waren drei Yakuza dabei einen Sprengsatz vorzubereiten. Sofort hatte Alec seine schallgedämpfte Waffe gezogen und schoss auf den ersten Yakuza, der sofort tot zu Boden ging. In der Zwischenzeit hatte Yorelias den nächsten, überraschten Yakuza geschnappt und ihm mit einer geschickten Bewegung das Genick gebrochen. Denahi war nicht so elegant, dafür nicht minder effizient und sprang den anderen Yakuza an, um ihm mit roher Gewalt den Brustkorb zu zertrümmern, worauf dieser röchelnd und sterbend zu Boden ging. Yorelias merkte kurz an, während er zu Denahi blickte:
„Du machst Fortschritte... ganz ohne Verwandlung.“ Er zwinkerte ihr zu und machte sich daraufhin daran, die Bombe zu entschärfen, was aufgrund seiner Ausbildung kein Problem sein sollte...
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Denahi
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BeitragThema: Re: On Duncans Tracks   29/1/2017, 21:21

Denahi hatte so ziemlich als Erste die Yakuza ausgemacht, Raven darauf aufmerksam gemacht, behielt das Geschehen im Augen und folgte dann Yorelias weiteren Anweisungen. Raven blieb in der Zwischenzeit mit Duncan an der Bar sitzen. Dieser hatte seinerseits Yorelias scheinbar erkannt und Vertrauen gewonnen. Enya oder Elisa – wie auch immer – hatte keine Wahl. Während alle anderen das Gebäude verließen und panisch nach draußen strömten, hielt Wyatt Elisa fest. Viel mehr noch, er zog sie kurz an sich, um sie vor dem flüchtenden Strom zu bewahren und sie zugleich vor dem Wegrennen abzuhalten. Sie wehrte sich zunächst in Panik, gab aber schließlich auf, da Wyatt ihr einiges mehr an Kraft und Widerstand entgegenbrachte. Während alle von dannen rannten, blieben also Raven mit Duncan an der Bar zurück und Elisa mit Wyatt in mitten des Raumes, in den Ruhe einkehrte, als alle – einschließlich der Band – den Raum verlassen hatten.
Denahi kämpfte sich ihrerseits durch die Yakuza. Sie und Alec hielten Yorelias die Yakuza vom Hals und töteten zugleich so viele, wie sie nur konnten, schnitten ihnen den Weg ab, brachen das Genick und rissen im wahrsten Sinne des Wortes Köpfe ab.
Die Bombe hatten die Yakuza in der Küche hinterlassen. Eigentlich war es ein Wunder, dass sie die Bombe ausgerechnet hier fanden – zumindest empfand Denahi so. Also ein Paar Yakuza geflüchtet waren und der Rest tot, ließ sie sich die Zeit, um Yorelias zu beobachten. Sie hoffte inständig, dass er wusste, was er da tat. Sie hatte nämlich keine Lust als menschlicher Apfelmus zu enden. Yorelias Entspannung, als er einige der Kabel mit einem Küchenmesser trennte, schien jedoch Bände zu sprechen und so entspannte sich auch Denahi, während er die Sprengvorrichtung von unter einem Tisch hervor holte, darauf packte und mühelos sicherte. Zu ihren Füßen lagen fünf tote Yakuza.
„Die sterben wie die Fliegen. Aber es gibt mindestens genauso viele von ihnen wie Fliegen!“, bemerkte Denahi demotiviert. Es kamen einfach immer wieder neue nach, das war doch mühselig! Raven hatte in der Zwischenzeit den leichteren Job, auch sie hielt Duncan weiterhin fest und schaute ihn aufmunternd an.
„Keine Grund zur Panik!“; merkte sie nur an, als die anderen erneut den Raum beraten.
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