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 On Duncans Tracks

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Yorelias
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BeitragThema: On Duncans Tracks   21/1/2017, 22:54




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On Duncans Tracks



Swords

Swords Residenz

07.12.2072



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Warum musste Raven damit anfangen und ihn fragen, was ihn davon abhielt? Sie wusste, dass ihn nichts davon abhielt. Und gerade deswegen legte er auch die andere Hand auf ihre andere Wange und zog sie sanft, ohne dass er großartig etwas dazu tun musste, zu sich.
„Ich bin auch kein Magier, doch reicht meine Erfahrung dazu aus zu sagen, dass es Magie gibt, die Erinnerungen blockiert, die bestimmte Erinnerungen gar löschen soll. Vielleicht wollte Kieran genau das. Und wenn ich ehrlich bin, kam mir dieser Vampir sowieso nicht ganz korrekt vor. Vielleicht ist an jenem Abend, nachdem wir ziemlich fertig am nächsten Tag aufwachten, etwas passiert, was wir gar nicht vergessen wollten...“, mutmaßte er und kam mit seinem Gesicht näher zu ihrem, sodass er bereits ihren Atem spüren konnte. Er schloss dabei die Augen, doch gerade als er es zu sehr genießen konnten, kam über die Sprechanlage des Fahrers das, was er in diesem Moment gar nicht hören wollte: „Wir sind da.“
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Raven
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BeitragThema: Re: On Duncans Tracks   21/1/2017, 23:07

Die Gedanken, die sich ihr verworrenes Gehirn gerade zurecht legen wollte, wurden mit einem Schlag ausgeschaltet, als sich seine zweite Hand auf ihre Wange legte und sie dazu brachte, ihn direkt anzuschauen. Sie wollte die letzten Zentimeter überbrücken und ihn küssen und vermutlich wäre genau das passiert, hätte ihr Kopf nicht die Führung übernommen und sich gefragt, was genau nun von diesen Bildern der Realität entsprach und was genau der Zauber war. Wie viel dieser Zauber verschleierte und wie viel er in ihrer Erinnerung zurückließ oder ihr gar vorspielte. Auch Yorelias Worte gaben da keine Klarheit. Und dann erklang sie Stimme des Fahrers und ihre Auto kam zum Stehen, bevor irgendetwas passieren konnte. Raven räusperte sich und setzte sich auf. Sie umklammerte regelrecht ihre Tasche und richtete ihre Halskette.
„Wir wären dann wohl da...“, sagte sie unnötigerweise mit belegter Stimme und machte sich daran auszusteigen. Kaum dass sie ihre fast schon zittrigen Finger nach dem Türgriff ausstreckte, schwang die Tür wie von Geisterhand auf und ihr wurde geöffnet. Ein schmächtiger junger Elf öffnete die Tür und hielt ihr hilfsbereit die Hand entgegen, um ihr beim Aussteigen zu helfen. Raven nahm an und ließ von dem jungen Mann aus dem Auto helfen, einmal darum herum führen und zu Yorelias begleiten, während ihr Fahrer sich wieder auf den Weg machte. Sie schritt wie auf Wolken dahin, denn der Boden war ausgelegt mit einem roten Teppich. Das Stück, das die draußen zu passieren hatten, war sehr kurz und überdacht, sodass sie die frische Luft kaum genießen konnte.
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Yorelias
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BeitragThema: Re: On Duncans Tracks   21/1/2017, 23:25

Plötzlich an der kühlen, frischen Winterluft zu sein, getrennt von Raven, ließ ihn wieder zurück in die Realität kommen. Gerade noch hatte er neben ihr gesessen, sie hatten sich berührt, sie waren so dicht beieinander, doch dann kam das Signal vom Fahrer und schon hatte ein junger Elf ihm die Tür geöffnet, unwissend was er gerade zerstört hatte. Trotzdem drückte Yorelias ihm ganz altmodisch ein paar Pfund in die Hand. Er hatte zuvor jedoch gemerkt, dass bei Raven etwas Klick gemacht hatte und sie fast schon flüchten wollte aus dieser Situation. Eben dies machte ihm noch mehr zu schaffen und er seufzte, bevor Raven zu ihm geführt wurde. Dennoch ließ er sie bei sich einhaken, was Raven auch bereitwillig, den Schein wahrend, tat.
Die Villa war riesig. Der rote Teppich vollkommen dekadent, dazu passend. Und die Weihnachtsdekoration passte sich dem üppigen Stil der Villa ebenso an. So waren riesige Tannenbäume, die überladend geschmückt waren, an den Flanken der Villa aufgestellt worden und der Eingang hatte Mistelzweige hängen sowie Grußformeln und Glückwünsche zu den Feiertagen passend.
Als sie schließlich hinein kamen, war der Empfangssaal bereits gut gefüllt und Yorelias sah bereits einige bekannte Gesichter. Einige winkten ihm zu, einige nickten, einige kamen sogar auf ihn zu und schüttelten ihm die Hand und hauchten einen Kuss auf den Handrücken seiner Begleitung. Wie er es vermutet hatte, war alles wie gehabt. Reiche Meta-Menschen, die nichts anderes im Sinn hatten als die guten Sitten aufrecht zu erhalten und Leute kennen zu lernen, die ihnen bei ihrer nächsten Investition halfen. Wie er das Tir verlassen hatte. Irgendwie gab es Yorelias fast schon das Gefühl von „Zuhause sein“.
„Sollen wir zur Bar? Oder die Anderen aufsuchen?“, fragte er Raven, nicht sicher, was sie genau wollte, nachdem sie so seltsam reagiert hatte. Er selbst war noch vollkommen überrumpelt von dieser Situation und hätte einem Drink gebraucht – oder zwei.
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BeitragThema: Re: On Duncans Tracks   21/1/2017, 23:46

Kaum dass Raven ausgestiegen war, hatte sie sich bei Yorelias eingehakt und sie betraten zusammen einen Traum aus Weihnachten. Oder eben Alptraum. Ganz wie man es sehen mochte. Raven staunte nicht schlecht und vermutlich war ihr dieses Erstaunen anzusehen: die großen Weihnachtsbäume, der viele Schmuck, der Geruch von unterschiedlichen Parfüms, Mistelzeigen, Fichten und zahlreichen, gute gewürzten Getränken, der Duft von Kerzen. Alles zusammen. Sie staunte nicht schlecht und fühlte sich auf einmal wie ein Kind in einem Wintermärchen. Die Villa war riesig, üppig, pompös. Aus der Matrix kannte sie solche Schauspiele bereits zur Genüge, aber im echten Leben stand es im krassen Gegensatz zu den Wolkenkratzer und leeren Hallen der Moderne, die sie bereits so oft in London kennen lernen durfte. Sie war fast schon überrumpelt, als unbekannter Gesichter auf sie zukamen, Yorelias grüßten und ihre Hand nahmen. Raven war noch zu sehr mit Beobachten und Staunen beschäftigt. Sie musste sich wirklich zusammen reißen und sich konzentrieren. Es war viele Personen hier und eine Dame übertrumpfte die nächste mit ihrer Frisur, ihrem Kleid, ihrem Schmuck. So viel Luxus und Pracht war Raven wirklich nicht gewohnt. Sie wirkte hingegen fast schon schlicht und unauffällig in ihrem Outfit und hob sich von der breiten Masse der Damen ab, die traditionell Ballkleider gewählt hatten. Ihre Augen huschten immer wieder durch den Raum und waren auf der Suche. Sie scannte regelrecht alle Ein- und Ausgänge, die sie sehen konnte. Suchte in der Menge nach einem bekannten Gesicht und ließ sich mehr oder minder von Yorelias führen. Als sie seine Stimme hörte, schaute sie zu ihm auf und musste feststellen, dass sie ein ganzes Stück größer war, als sie es sonst gewohnt war.
„Lass uns zur Bar gehen!“, stimmte sie zu. Dabei fand sie, dass sich Yorelias irgendwie unsicher anhörte. Hätte sie ihn etwa verunsichert? Sie machte sich allerdings nicht weiter Gedanken. Es wäre sicher zu auffällig die anderen aufzusuchen. Dennoch dauerte es nicht lange, bis sich Wyatt in einem von Alecs hübschen, schwarzen Anzügen, mit Denahi an seiner Seite, ganz unauffällig zu ihnen an die Bar gesellte und für sich und seine aufreizende Begleitung einen Drink bestellte. Ihre Augen huschten nervös weiter, bis sie auch Alec an der Seite seiner Schwester fand. Diese schien jedoch alles andere als unterhalten zu sein. Sie blickte viel mehr gelangweilt umher, als wäre sie auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer. Erst als sie alle ausfindig gemacht hatte, kehrte ihr Blick zu ihrem Begleiter zurück.
„Warum so verunsichert?“, traute sie sich endlich zu fragen, wobei sie sicherlich nicht mindet verunsichert war ob der Noblesse der Abendgesellschaft.
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BeitragThema: Re: On Duncans Tracks   21/1/2017, 23:56

Auch Yorelias hatte Ravens Blicke beobachtet. Sie schien begeistert zu sein von all dem Prunk. Und irgendwie fand Yorelias es schön ihr diesen Anblick bieten zu können – von demher hatte der Abend sich also schon gelohnt, auch wenn er durch die letzten Augenblicke in der Limousine etwas verunsichert war was Raven dachte, besonders über ihn und ihre geteilten Pseudoerinnerungen.
Schließlich hatten sie es zur Bar geschafft, nachdem sie ungezählt fast zwei Dutzend Hände geschüttelt (und geküsst) hatten. Auch Denahi und Wyatt sowie Alec und seine Schwester waren anwesend. Also war das Team vereint. Zwar getrennt durch eine unüberwindbare Wand aus High-Society, aber trotzdem zumindest im selben Raum. Duncan hingegen hatten sie noch nicht gesehen, aber das war wohl sowieso eher zweitrangig. Alecs Schwester ging es gut, auch wenn sie etwas gelangweilt dreinschaute und nur durch die Gespräche mit ihrem Bruder etwas abgelenkt wurde wie es Yorelias schien.
Er bestellte sofort zwei doppelte Vodka an der Bar und sofort danach noch einen, da er den ersten sofort austrank. Besonders nachdem Raven ihn fragte, wusste er nicht was er sagen wollte, und trank direkt den zweiten Vodka, um dann schulterzuckend zu ihr zu blicken. "Ich... ich weiß nicht. Anscheinend hätte ich nicht so forsch sein dürfen...", meinte er fast schon aus dem Zusammenhang. Zumindest für sie vielleicht. Er selber war immer noch in der Limousine mit Raven...
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BeitragThema: Re: On Duncans Tracks   22/1/2017, 00:24

Raven beobachtete, wie Yorelias die Drinks bestellte und gleich den ersten, nachdem dieser angekommen war, hinunter stürzte und gleich den nächsten bestellte, während der erste noch vor ihr stand und der nächste bereits ankam. Auch den zweiten stürzte Yorelias bereits hinunter. Sie fand, dass er irgendwie ratlos wirkte und verunsichert. Diese fast schon bekannte Situation versetzte ihr einen Stich. Mitten in der Brust und ihr wurde kurz schwindelig. Auch wenn ihre Gedanken noch immer in dem Thunderbird von vor zehn Jahren waren, fasste sie sich sehr schnell wieder und war wieder in der Gegenwart. Damals hatte sie diesen Fehler einmal gemacht und ihn nie wieder ungeschehen machen können und dann hatte es Menschenleben gekostet und war unwiederbringlich gewesen. Diese Art von Fehlern machte man eben nur einmal im Leben. Und dieses Mal wollte sie es nicht erneut versauen. Sie überbrückte die letzten Zentimeter und streckte sich Yorelias entgegen. Sie vergaß die Menschen um sich herum: Wyatt, Denahi, Alec, alle, die es mitansahen. Wie er es zuvor getan hatte, tat es nun Raven und legte eine Hand an seine Wange und brachte Yorelias dazu, sie anzuschauen.
„Forsch... Vielleicht gibt es kein Morgen für uns... alle...“, damit ließ sie ihre Hand in seinen Nacken wandern und zog ihn zu sich. Als sie Yorelias küsste, konnte sie noch den Nachgeschmack des Wodkas auf seinen Lippen schmecken. Und für einen kurzen Moment vergaß sie wer sie war, wer er war, wo sie waren und wann. Aber nur kurz, leider viel zu kurz. Dann löste sie sich von ihm und nahm ihr erstes Wodkaglas, das sie in einem leerte und dann das zweite – genau wie er zuvor.
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BeitragThema: Re: On Duncans Tracks   22/1/2017, 22:38

Damit hatte Yorelias nicht gerechnet. Gerade noch stand er ratlos an der Bar, zwischen hundert Leuten, die ihm mehr oder weniger wichtig oder unwichtig waren und die eine Person, wegen der er sich schon den ganzen Abend – geschweige denn die Wochen davor – Gedanken machte und plötzlich tat sie das, was er sich schon so oft ausgemalt hatte... oder was in Bildern in ihm hochkam, um es präzieser auszudrücken.
Er genoss ihren Kuss und ließ ihr ganz die Führung. Schließlich ware es ihre Entscheidung ihn vor all den Menschen zu küssen. Das einzige, was er nach dem Kuss tat war, sie ungläubig und sichtlich erheitert anzustarren. Auch während sie den ersten, dann den zweiten Vodka leerte.
"Forsch... ja, das trifft es wohl ganz gut. Aber anscheinend habe ich nichts dagegen.", schmunzelte er und deutete dem Barkeeper ihnen nochmals nachzuschenken.
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BeitragThema: Re: On Duncans Tracks   28/1/2017, 18:22

Aus den Augenwinkeln beobachtete Raven, wie Yorelias schmunzeln musste. Anscheinend hatte ihn diese Zurschaustellung vor all den Menschen nicht im Geringsten gestört. Wenn sie ehrlich war, fand sie es irgendwie witzig – mitten in dieser gehobenen Abendgesellschaft, die doch so dekadent und zugleich archaisch war. Er wand sich an den Barkeeper und ließ ihnen erneut einschenken. Raven prostete Yorelias zu und leerte ihr Glas erneut in einem Zug, bevor sie sich an die Bar zurücklehnte und das Ganz beobachtete. Es gab einfach nicht viele Worte darüber zu verlieren.
Sie registrierte, wie Denahi zu Ihnen herüber spähte und verstohlen musterte, doch als sich ihre Blicke trafen, schaute sie sofort weg und hakte sich bei Wyatt ein, der seinerseits nicht den geringsten Spaß zu haben schien, sondern viel mehr Trübsal blies. Alec diskutierte gerade irgendetwas mit Enya oder Elisa – vermutlich Enya, was sie nicht so sehr zu erfreuen schien. Daraufhin machte sich das Mädchen beziehungsweise die junge Frau auf den Weg zur Bar. Volljährig war sie schon einmal und durfte damit in ihrem Alter auch Alkohol konsumieren. Ihre rabenschwarzen Haare trug sie zusammengesteckt zu einer aufwendigen Frisur und dazu ein kokettes Kleid, das aussah, als würde es aus den Fünfzigern des letzten Jahrtausends stammen. Sie marschierte also auf die Bar zu und stellte sich direkt neben Yorelias und sie. Vermutlich weil sie zumindest äußerlich den Altersdurchschnitt dieser Veranstaltung senkten.
„Einen Kir Royal, bitte!“, bestellte sie an der Bar und bekam auch prompt ihr Getränk serviert. In der Zwischenzeit betrat Duncan den Raum und viele der Anwesenden verfielen in Applaus, woraufhin Enya nur die Augen verdrehte und an ihrem Getränk nippte, allerdings tat sie es so, dass vermutlich nur sie und der Barkeeper das Ganze sahen. Langsam schlenderten auch Wyatt und Denahi zu ihnen an die Bar und Wyatt bestellte ihnen beiden zwei stark alkoholhaltige Getränke.
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BeitragThema: Re: On Duncans Tracks   28/1/2017, 18:52

Und plötzlich war die halbe Gruppe schon beisammen. Alle an der Bar. Da, wo sie bei so einer Veranstaltung definitiv nicht hingehörten, schließlich waren sie das von Senat gut bezahlte Wachpersonal. Doch was sollte hier schon passieren? Draußen waren gepanzerte Bodyguards, schwer bewaffnete Wachen, die auf dem Areal wache hielten, Detektoren im Eingangsbereich und gut ausgebildete Wach-Elfen, die als Servicepersonal dienten. Es war tatsächlich nur eine Geldverschwendung an dem Abend ein Runnerteam zu engagieren. Doch Yorelias freute sich trotzdem, dass sie allesamt vor Ort waren, auch wenn nicht wirklich die Möglichkeit bestand sich zu unterhalten. Dazu war noch Raven an seiner Seite, die ihn gerade ganz öffentlich geküsst hatte, was ihm sehr zusagte... Doch irgendwie hätte er, wohl genau deswegen, das Gefühl, dass er sich aus der Gesellschaft entfernen wollte, mit Raven...
Als Duncan den Raum betrat, gab es einen lauten Applaus zu seinen Ehren und Yorelias stimmte sachte mit ein, gerade so, dass es den Anschein gab, dass er sich für derlei Beförderungen interessierte. Viel interessierter war er an Enya, die sich ebenfalls an der Bar einen Cocktail bestellte und vor allem aber an Raven.
Er kam etwas näher zu ihr und flüsterte ihr, in seinem schon ziemlich angeheiterten Zustand ins Ohr: „Wenn wir nicht als Sicherheitspersonal hier wären, würde ich ja sagen, dass wir uns wieder auf den Weg machen könnten. Was würden Sie dazu sagen, Miss Raven?“
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BeitragThema: Re: On Duncans Tracks   28/1/2017, 20:41

Raven merkte erst viel zu spät, wie nahe ihr Yorelias kam und realisierte viel zu langsam, was er sagte. Anscheinend waren ihre Sinne mittlerweile zu langsam und seine Sinne zu benebelt. Seine Worte jagten ihr einen kurzen Schauer über den Rücken, zu dem sie sich leider nur zu wenig Zeit ließ, auch wenn ihr der Gedanke sichtlich gefiel.
„Später ist noch immer Zeit dazu!“ , meinte sie leise zu ihm und schaute ihn kurz und verstohlen an. „Außerdem kann ich mir sehr viel bessere Orte vorstellen als das hier...“, säuselte sie. Leider war sie bereits viel zu sehr abgelenkt von den Gedanken, als dass sie es selbst bemerkten konnte. Denahi gab ihr mit einem Kopfnicken ein Zeichen in Duncans Richtung. Viel früher als Raven hatte sie gesehen, dass sich Duncan bereits unters Volk gemischt hatte, Hände schüttelte und Menschen begrüßte und schließlich in einer Gruppe verschwand.
Wyatt hatte sich in der Zwischenzeit von Denahi verabschiedet und war durch den Raum gewandert. Nun stand er am anderen Ende der Bar. Raven konnte gerade noch so Fetzen davon mitbekommen, wie Enya sich gelangweilt an die Bar lehnte und ihren Bruder beäugte. Das dauerte jedoch nicht lange. Alecs Schwester war scheinbar kein Mensch von langwierigen Überlegungen. Sie zeigte sich nicht recht beeindruckt von dem Geschehen und entschloss sich, ihren Bruder in ein Gespräch verwickeln. Raven konnte regelrecht beobachten, wie Alecs Schwester mit ihrem Bruder liebäugelte und ihn in ein Gespräch verwickelte, das ihn scheinbar aufzuheitern schien. Beider verfielen bald in Lachen und sie konnte nicht abstreiten, dass Enya recht angetan schien und beide nicht mehr so gelangweilt wirkten wie zuvor. Weit aus mehr, lud Wyatt Enya auf einen weiteren Drink ein. Raven musste bei dem Schauspiel zwangsläufig grinsen, dann kehrten ihre Blicken jedoch zu Denahi zurück und dann zu Duncan. Dieser war mittlerweile umgeben von jungen Männern in Anzügen. Sie alle hatten jedoch eines gemeinsam. Sie wirkten alle befremdlich für diese Gesellschaft: schwarze Anzüge, etwas kleiner als die meisten hoch gewachsenen Elfen, schmale Augen... konnten das etwa Yakuza sein. Sie deute ihrerseits Yorelias auf diese zwielichtigen Partygäste hin, die Duncan regelrecht bedrängten.
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