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 Getting to know

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Denahi
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BeitragThema: Re: Getting to know   7/9/2013, 11:21

„Guten Appetit!“, gab Denahi zurück, bevor sie es Alec gleich tat und sich ebenfalls daran machte ihr Steak mit Messer und Gabel zu zerschneiden. Während sie so herum hantierte, wurde sie doch aufmerksamer, als er gestand gelogen zu haben und offen heraus gab, dass ein Auftragskiller war. Denahi hielt in der Schneidebewegung inne und schaute Alec an, während er weiter sprach. So wie er es sagte, machte alles Sinn. Vor allem passte es auch zu dem Szenario der letzten Nacht, welches sich in ihre Gedanken gebrannt hatte, die Waffen. Also nickte sie nur. Ob er wohl auch jetzt eine Waffe mit sich führte? Aber dann lachte er erneut. Kampfunterricht? Ihre Augen verengten sich skeptisch. Für das andere brauchte man ebenfalls Schusswaffen, aber etwas in ihr sträubte sich davor ihm das zweite abzukaufen. Viel mehr hielt sie das Erste für die Wahrheit und das Zweite für eine Lüge.
„Also kann ich mir nun aussuchen, was ich denken möchte, das Sie beruflich machen?“, meinte sie ernst und nach wie vor etwas misstrauisch. „Dabei klingt beides so plausibel...“, grübelte sie laut nach, bevor sie fortfuhr und ihre Augen dabei wieder heller wurden und auch das Grinsen wieder in ihr Gesicht zurück kehrte.
„Dann muss ich mir eben selbst ein Bild davon machen... Ja, das wäre wirklich schön mehr von Seattle zu sehen!“, plapperte sie euphorisch los, hielt dann aber inne: „Also nur wenn es Ihnen keine Umstände macht. Ich verspreche auch keinen Holzstock zu benutzen!“, grinste sie wieder, bevor sie wieder ihr Besteck nahm und sich nun ihrem Essen widmete. Die schlechten Manieren und das Reden mit vollem Mund quittierte sie mit einem Abwinken. Das störte sie nicht.
„Ich brauche außerdem keinen Holzstock...“, antwortete sie etwas leiser, aber mit einem frechen Grinsen, das zugleich etwas selbstsicherer wirkte als all ihre Gesten zuvor.
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Alec Knight
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BeitragThema: Re: Getting to know   7/9/2013, 17:48

Ein wenig verwirrt und ungläubig schüttelte er den Kopf.
„Kein Holzstock? Sie scheinen aber sehr davon überzeugt zu sein, dass Sie auch ohne eine Chance hätten..“, stellte er fest und musterte sie nun wieder abschätzend. Das Lächeln hatte sich jedoch noch immer nicht von seinen Lippen gelöst, weswegen man sein Mustern wohl als tatsächliche Neugierde werten konnte.
„Natürlich macht es mir keine Umstände! Ich... würde Sie gerne wieder sehen!“, gestand er nun und holte dann ein wenig hörbarer Luft. „Wenn es denn Ihnen keine Umstände macht und ich nicht damit anfange ein wenig aufdringlich zu werden.“, zwinkerte er ihr zu, doch merkte bereits, dass sie wohl wirklich nicht abgeneigt war. Und das ließ es irgendwie in seinem Bauch kribbeln. Euphorie war wohl das richtige Wort dafür, wenn er genau überlegt hätte, was er in diesem Moment allerdings viel zu wenig tat.
„Dann können Sie sich ja davon überzeugen, dass ich nur ein Trainer bin, aber sicher auch das Zeug zu einem Auftragskiller hätte...“, grinste er nun seinerseits selbstsicher und machte sich wieder daran sein Steak zu verputzen.
Als sie fertig mit dem Essen waren und ein weiteres Glas Wein probiert hatten, war es dann soweit, dass es vorerst hieß, Abschied zu nehmen. Sie hatten sich für Ende der Woche verabredet. Ganz hier in der Nähe wollten sie sich treffen, um das von Alec versprochene Training zu machen. Hier in der Nähe gab es nämlich tatsächlich eine Mischung aus Dojo für verschiedene Kampfkünste und der dazugehörigen Schießanlage. Irgendwie freute sich Alec schon auf sein „Date“. Allerdings hoffte er auch genug Zeit zu haben, um seine eigenen Probleme mit der Yakuza zu regeln. Gesucht zu sein von einem so mächtigen Feind war nicht gerade das, was er gerade brauchen konnte. Nicht jetzt, wo er das Geld brauchte, nicht jetzt wo er Denahi kennen gelernt hatte... Doch ihm blieb nichts anderes übrig, als vorerst einmal nach Hause zu fahren und sich zu überlegen, was er dagegen tun würde.
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Denahi
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BeitragThema: Re: Getting to know   8/9/2013, 20:51

„Ich kann nicht mit Waffen umgehen!“, gestand Denahi offen, während sie sich ein Stückchen Steak in den Mund schob. „Außerdem mag ich die meisten davon gar nicht... also kann ich wohl besser ohne Waffen zurecht kommen...“, meinte sie mit einem Schulterzucken leicht hin. Dass er sie wiedersehen wollte und auch das Zwinkern schmeichelten ihr irgendwie und sie rutschte kurz auf ihrem Stuhl herum. Irgendwie erfüllte es sie mit einem sonderbaren Gefühl, dass sie nicht genau einordnen konnte. Den Rest der Mahlzeit verbrachten sie mit lockerem Geplauder, das nicht unbedingt sehr tiefgründig war, was Denahi auch gerade recht kam. Sie wollte nicht, dass seine Laune sich trübte und auch ihre eigene Laune stieg. Es machte Spaß ihm zu zusehen, wie er lachte oder auch nur grinste. Und ihr Körper wurde von Leichtigkeit erfasst, aber auch von einer Schwere, die ihre Gedanken schwirren ließ, was sie auf den Alkohol schob.
Ende der kommenden Woche, also in fünf Tagen, wollten sie sich gegenüber dieses Restaurants treffen. Und sie musste zugeben, dass sie sich wirklich bereits darauf freute Alec wieder zu sehen. Er hatte ihr Interesse geweckt und sie wollte wirklich wissen, was sein Geheimnis war. Das konnte sie nur herausfinden, wenn sie ihn wiedersah... oder aber...
Nach ihren recht recht unverfänglichen Abschied, wie es eben Menschen taten, die sie sich kaum kannten, wünschten sie sich einen schönen Abend und bekundeten ihre Vorfreude auf das kommende Treffen, bevor ein jeder seines Wegs ging. Zumindest hatte es den Anschein. Denahi lief zuerst in die Alec entgegengesetzte Richtung und bog dann in eine Seitengasse sein. Wahrscheinlich war es der Alkohol, der sie dazu veranlasste sich dort zu entkleiden, ihre Kleidung gut zu verstecken und als Puma Alec zu folgen. Dass es falsch sein könnte ihm zu folgen, kam ihr nicht einmal in den Sinn. Sie tat einfach wonach ihr der Sinn stand.
Schnell hatte sie aufgeholt und nutze die immer tiefer werdenden Schatten der sinkenden Sonne um Alec unbemerkt zu folgen, als er einkaufen ging. Sie wartete draußen, bis er mit einer Tragetasche heraus kam und folgte ihm wieder weiter. Dieses Mal kannte sie den Weg, den er führte zurück zu seiner Wohnung. Während er hineinging, bestieg sie wieder den Hausdschungel. Dieses Mal trieb sie allerdings ihr Übermut, sodass sie nicht auf dem Dach wartete, so wie gestern, sondern sprang auf seine Terrasse. Vorsichtig spähte sie hinein und sah Alec, der bereits an seinem Schreibtisch saß und etwas abwesend wirkte. Seine Augen waren auf etwas gerichtet, dass sie nicht ganz erkennen konnte. Was er wohl tat? Neugierig drückte sie sich näher an die Fensterscheibe um mehr zu erkennen.
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Alec Knight
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BeitragThema: Re: Getting to know   9/9/2013, 02:23

Leider war der Nachmittag viel zu schnell vorbei und er musste sich nach dem Abschied von Denahi den alltäglichen Dingen widmen. Einkaufen, Einkäufe in die Wohnung bringen, dort abladen, auspacken, einräumen, kochen, essen – langweilig! Dabei hätte der Nachmittag doch so wunderbar in einen schönen Abend übergehen können, mit der schwarzhaarigen Schönheit an seiner Seite, einem Glas Wein in einem der vielen Steg-Restaurants, direkt am der Küste. Schön geschützt hinter dem Panoramafenster, damit der kühlte Abendwind ihnen nichts anhaben konnte.
Verdammt! Nun war ihm sein Essen angebrannt! Er sollte sich Tagträume beim Kochen wohl sparen, entschied er und fragte sich daraufhin, ob mein ein Omelett mit Speck überhaupt anbrennen lassen konnte... Anscheinend nur, wenn man Denahi in seinem Kopf hatte. Er musste grinsen und versuchte dazwischen dann den Rest der Mahlzeit zu retten.
Es war mittlerweile bereits spät am Abend. Und er hatte noch viel vor. Daher auch die weitere Mahlzeit, schließlich brauchte er Energie, wenn es versprach eine lange Nacht zu werden. Er hatte ja auch viel vor: Recherche für diese verdammte Yakuza-Scheiße, in die er geraten war, Recherche wer hier die treibenden Kräfte waren, wen er umbringen musste, um das Ganze wieder los zu werden, Recherche, was seine Schwester anging... Wenn er schon kein Geld verdiente, musste er eben selbst auf dem neusten Stand bleiben, auch wenn ihm nach einigen wenigen Stunden in der Matrix bereits der Kopf schmerzte. Seit einem Hacker-Zwischenfall, den er vermasselt hatte, waren seine Nerven sehr empfindlich, was das anging und er musste sich erst einmal beruhigen.
Schnell ging er zum Kühlschrank und nahm sich Eiswürfel aus dem Gefrierfach, sowie den eisgekühlten Wodka. Eine Erfrischung und dann ging es weiter, dachte er sich. Beim zurück gehen sah das Synthlink (S.44 SR 4 Grundregelwerk) auf seinem Bett herumliegen. Ein Spielzeug, welches er lange nicht mehr verwendet hatte, dachte er bei sich und musste dann irgendwie daran denken, dass es doch gerade so viele Klänge in ihm gab, die heraus wollten!
Schnell nahm er einen Schluck von seinem Drink, nahm das Synthlink und vernetzte es mit seinem Comlink. Dann war er bereits im Programm und spielte ein paar der Melodien ab, die ihm gerade einfielen. Nur einige wenige abgehackte Stücke. Dafür sehr melodisch und schon sehr klassisch angehaucht. Als nächstes der Griff zum Drink und die Arbeit war vergessen. Er würde eine Auszeit nehmen. Schnell ging er zur Tür der Dachterrasse und sah draußen nur das Schwarz der Nacht und... diese grünen Augen?! Er rieb sich die eigenen Augen und blickte noch einmal hin. Weg... War das dieses wilde Tier gewesen? Oder.. nein, das konnte nicht wirklich sein. Diese Augen! Warum erinnerten sie ihn gerade so sehr an Denahi?
Er schüttelte, über sich selbst lachend, den Kopf und legte den Drink weg, den er mit einem besorgten, selbstironischen Blick betrachtete. Weg damit! Erst dann ging er auf seine kleine Dachterrasse und nahm sich, ganz altmodisch, allerdings gehörte es als Runner zur Standardausrüstung, Kugelschreiber und Block mit. Er wollte etwas komponieren. Etwas schreiben, ein Lied. Er wusste zwar, dass es altmodisch war, doch die Noten aufzuschreiben war für ihn entspannend. Was anderes als Arbeit ansehen, nahm er als kleine Meditationsübung, um seine Gedanken zu ordnen und so setzte er sich an den Tisch, schrieb Noten und Text des Liedes auf, welches in seinem Kopf darauf wartete, durch Synthlink und seinem Wortschatz, niedergeschrieben zu werden...
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BeitragThema: Re: Getting to know   9/9/2013, 10:14

Ihre Augen folgten ihm, als er aufstand und den Raum verließ. Folgten ihm, so lange er zu sehen war und sich schließlich aus ihrem Blickfeld schob. Wartete, bis er wieder kam mit einem Glas in der Hand. Aber er setzte sich nicht wieder, sondern lief weiter auf sie zu, die sie sich regelrecht an die Scheibe presste. Es kam ihr so vor, als blickte er direkt in ihre Augen, als hätte er sie gesehen. Und mit einem Satz wich sie zurück, traf auf das Geländer in ihrem Rücken und beschloss, dass es wohl doch zu aufdringlich war. Ein Satz und sie saß auf dem benachbarten Dach. So gern hätte sie ihn gefragt, was er tat. Aber auch wenn er sie gesehen hatte, schien es ihn nicht zu stören, denn Alec ging weiter, öffnete seine Tür und trat hinaus. Denahi kauerte sich aufs Dach um nahezu mit dem dunklen Abdeckung zu verschmelzen. Wie in der Nacht zuvor setzte er sich an das Tischchen, doch dieses Mal ohne die gefährlichen Waffen. Stattdessen hielt er etwas anderes in Händen, was sie gespannt beobachtete. Er schrieb etwas auf Papier, auch wenn sie nicht erkennen konnte was. Er war ihr doch ein Rätsel, was er tat, wer er war. Vielleicht würde er ja wieder Musik machen, so wie gestern. Gern hätte sie seine Stimme gehört. Aber da sie ja schließlich keine Pflichten hatte, konnte sie es sich erlauben länger zu bleiben und ihn zu beobachten. Ein sonderbares Wesen. Ob das Objekt ihres Interesses wohl wusste, dass es beobachtet wurde, fragte sie sich und musste insgeheim grinsen, falls Katzen grinsen konnten.
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BeitragThema: Re: Getting to know   10/9/2013, 02:38

Irgendwie war es wieder ein schönes Gefühl, sich abends der Musik zu widmen. Nicht mehr den Straßenlärm hören zu müssen, sondern die schönen Klänge, die er durch die Kraft seiner Gedanken schuf. Nur für sich, für seinen Seelenfrieden. Damit er die Probleme einen Moment vergessen konnte, seine Ziele kurzfristig außer acht lassen konnte und sich von der Welt abschottete. Genau dieses Gefühl hatte er an diesem Tag schon einmal gehabt. Mit Denahi. In ihrer Nähe fühlte er sich ganz genau so. Entspannt und doch angespannt, neugierig auf Neues. Die Welt um ihn herum schien sich aufzulösen, bis nur noch er und sie da waren. Doch an diesem Abend blieb nur die Musik.
Bald waren einige Zettel des Blocks gefüllt und das Lied war fertig. Es hatte nur wenig Text. Einen Text in der melodischen Sprache der Elfen, Sperethiel. Kaum jemand hier konnte sich dieser Sprache bedienen und doch konnte jeder nur sagen, dass sie wunderschön war und ihren ganz eigenen Klang erzeugte. Dazu die Melodie, die Alec mit neuster Technologie dazu komponiert hatte. Ein Wechselspiel zwischen Altem und Neuen.
Begeistert spielte er das Lied nun in annehmbarer Lautstärke ab und holte sich seinen Drink, um dann in die Nacht zu blicken. Seine Gedanken waren in diesem Moment irgendwie unbeschwert und... leer. Ja, das war das richtige Wort, denn er dachte nicht wirklich, sondern genoss einfach das Gefühl, das vorherrschte. Dieses Gefühl, dass alles um ihn herum friedlich war, auch wenn er wusste, dass dem nicht so war. Doch für ihn schon in diesem Moment. Es fühlte sich an wie ein bisschen Frieden, den er sich schon so lange herbeisehnte. Er wünschte sich in seine Kindheit, bevor alles verkorkst wurde in seinem Leben. Und dann waren da wieder diese grünen Augen. Dieses Mal auf einem anderen Dach, eines, das näher war, von dem man besser auf seine Terrasse blicken konnte. Doch auch die nahm er in diesem Moment nicht wirklich bewusst war, sondern lächelte einfach nur in die Richtung, als würden sie sein gutes Gefühl einfach noch verstärken.
Was es wohl war, was ihn da anblickte? Ein Vogel? Ein Mensch? Vielleicht wer in einer anderen Astralebene? Oder doch gar ein Raubtier? Ein Guhl? eine Katze? Er wusste es nicht und selbst wenn es der Guhl gewesen wäre, hätte er in diesem Moment wohl nichts dagegen unternommen. Fast, als sei er ein wenig lebensmüde. Was jetzt gerade sogar zutreffen konnte, denn wie hatte er sich schon damals seinen Tod gewünscht? Wenn er glücklich war, damit die Angst vor dem Tod nicht überhand nehmen konnte. An diesem Tag hatte er keine Angst davor. Und würde ihm nun ein Guhl in Stücke reißen, so hatte er seine Ziele zwar allesamt nicht erreicht, doch war zumindest glücklich von dieser Welt gegangen. Wohin auch immer...
Doch sein Gefühl sagte im daraufhin, dass er keine Angst zu haben brauchte. Nicht heute. Nicht vor den lockenden grünen Augen, die ihn anschauten und scheinbar ebenfalls der Musik zu lauschen schienen. Kaum merkbar machte er eine lockende Geste, als würde er den Augen ein Zeichen geben: Alles ist gut, hab keine Angst vor mir. Oder so in etwa...
Demonstrativ drehte er sich um und ging zu der Anlage, um sie ein wenig lauter zu drehen, sodass nun wirklich kein Straßenlärm mehr zu hören war, doch als er sich wieder umdrehte, waren die Augen verschwunden.
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BeitragThema: Re: Getting to know   11/9/2013, 20:41

Der schwarze Puma legte sich auf das Dach und dann kehrte die Entspannung langsam ein, während das Tier beobachtete wie die menschliche Gestalt unweit von ihm etwas schrieb und mit etwas herum hantierte. Der nahezu tranceähnliche Zustand ergriff auch den Puma, der regungslos verharrte. Erst als Alec in seine Richtung lächelte, hob der Puma seinen Kopf. Es war fast so, als hätte der Elf sie gesehen. Aber da er nichts unternahm, blieb auch die Raubkatze liegen und lauschte den schönen, melodischen Geräuschen, die den Lärm der Stadt unter ihnen übertönten. Sie mochte es wirklich. Und auch heute klang es wieder anders als gestern. Es klang irgendwie friedlich und melancholisch, aber längst nicht mehr so traurig wie die Melodie des Vortages. Ob sie wohl etwas damit zu tun hatte? Aber das war wohl zu viel der Einbildung.
Doch dann endete die Melodie und der Puma zuckte regelrecht zusammen, als die Realität ihn einholte. Die Augen richteten sich starr auf Alec, der eine Handbewegung vollführte, die Augen auf sie gerichtet. Und etwas erwachte in ihr. Spieltrieb nannte man es wohl. Zuerst war sie sich unschlüssig, ob sie es wagen sollte, schließlich bestand die Möglichkeit erkannt zu werden. Auf der anderen Seite war die Neugierde und diese Ruhe und vielleicht sogar Zuversicht. Sie wüsste gern, ob er dann noch immer so zuversichtlich war, wenn sie vor ihm stand. Als er sich abwand, sprang sie von einem Dach zum nächsten und umrundete ihn regelrecht. Zufrieden stellte sie fest, dass die Musik nun lauter von einem Gerät ausging und er sich nach ihr umdrehte. In dem Moment landete sie mit einem Satz auf der Dachterrasse. Dieses Mal hatte er keine Waffen bei sich, so schnell konnte er sie also nicht verletzen, selbst wenn er in Panik reagierte. Dennoch hielt sie ihre Augen stets auf in gerichtet, beobachtete, was er nun als nächstes tun würde, als sie ganz langsam und fast schleichend einen Schritt auf ihn zu kam.
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BeitragThema: Re: Getting to know   12/9/2013, 02:37

Warum sind sie verschwunden? Hatte seine Musik sie verjagt? Er wollte sie wiedersehen, hier bei sich... Seufzend nahm er seinen Drink wieder zur Hand und nahm einen Schluck. Einen großen Schluck. Vielleicht würde es ihn ja noch ein wenig mehr in seine Stimmung eintauchen lassen, wenn er gut genug daran arbeitete, seine Sinne ein wenig zu vernebeln. Wieder ging er zu der Anlage und drehte die Musik etwas leiser. Damit er den Klängen der Straße lauschen konnte. Damit er sich besser konzentrieren konnte, um vielleicht doch noch die grünen Augen zu finden oder zumindest ein Geräusch zu hören, dass erahnen ließ, wo sie waren.
Irgendwie musste er nun lachen. Er war schon ein wenig paranoid, oder? Grüne Augen, die ihn verfolgten? Vielleicht die Yakuza? Wieder musste er lachen. Es war ein selbstironisches, aber dennoch sehr fröhliches Lachen. Wie das Lachen einer Person, die gerne über sich lachte. Obwohl er das wohl jahrelang schon nicht mehr getan hatte... Er und verfolgt werden? Nein, es war der der Wodka und die gute Laune, vielleicht ja eine Art Wunschvorstellung, dass vielleicht die hübsche Frau sich plötzlich auf seiner Dachterrasse wiederfinden würde: jetzt. Das wäre wirklich schön, dachte er. Doch als er sich umdrehte, war da keine Frau, sondern die grünen Augen! Und das dazugehörige, wilde Tier. Ein Puma? Mitten in Seattle? Dann hatte er sich wirklich nicht getäuscht am Abend zuvor!
Er konnte seine Begeisterung kaum in Grenzen halten und strahlte das Wesen förmlich an. Es bedurfte keiner Worte in diesem Moment. Seine Zeichen hatten also wirklich gewirkt? „Komm her“ hatte also wirklich den gewünschten Effekt gehabt? Er musste schmunzeln und betrachtete das majestätische Wesen, welches vor ihm war und mit leise tapsenden Schritten auf ihn zu kam. Doch er hatte nicht einmal Angst, sondern war nur fasziniert. Von den Augen, dem Fell, dem muskulösen Körper dieses Raubtieres und den eleganten Bewegungen. Sein Kopf legte sich schief und sein Schmunzelnd wandelte sich langsam zu einem verschmitzten Grinsen.
„Bekomme ich dich doch zu sehen?“ Nicht gerade die Worte, die man so einem Tier in so einer Situation zuflüsterte, doch wohl genau richtig für ein verkuscheltes, scheues Wesen...
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BeitragThema: Re: Getting to know   12/9/2013, 20:14

Verwundert betrachteten die aufmerksamen grünen Augen den Gegenüber. Aber als sie die Begeisterung in einen blauen Augen erkannte, erfüllte sich auch ihr Gemüt mit einer angenehmen Erleichterung, ja sogar Vorfreude. Es war ihr zwar ein Rätsel weshalb er so reagierte, aber sie war froh darum. Sogar sein Schmunzeln stimmte sie irgendwie glücklich und ein Hochgefühl erfasste sie. Der Übermut stieg. Noch langsamer und bedächtiger kam sie auf ihn zu. Setzte eine ihrer schweren, schwarzen Pfoten auf den Boden, gefolgt von der nächsten. Die Muskeln auf ihrem Schulterblättern spannten sich leicht unter den geschmeidigen Bewegungen an. Und sie stieß einen Laut aus, der eine Mischung aus Schnurren und Knurren war, als sie näher kam, die Augen starr auf Alec gerichtet. Sie fragte sich, wie er nun reagieren würde. Wollte sie doch mit ihm spielen.
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BeitragThema: Re: Getting to know   13/9/2013, 01:46

Der Laut, den die Großkatze von sich gab, vernahm Alec als angenehm und beruhigend. So als wolle sie ihm dieses Gefühl damit vermitteln, auf dass er keine Angst hatte. Oder war es nur eine Falle? Die Falle eines Critters? Pheromone, die hin in Sicherheit wiegen sollten, damit das Tier ihn anfallen konnte?
Wenn ja, hätten sie funtkioniert, denn die Gefahr sah er nicht kommen. Er hockte sich sogar hin und streckte der schwarzhaarigen Schönheit seine Hand hin. Und wieder erinnerten ihn die Augen, das Fell an die schwarzhaar... Denahi? Nein, er musste verwirrt sein. Doch das erste Gefühl, was er hatte, war sie. Vielleicht wirklich nur, weil er sich gerade in einer sehr seltsamen Stimmung befand...
Dann war es soweit und seine Hand, die er zum schnuppern entgegengestreckt hatte, berührte fast den Kopf der Katze. Ob es ihr wohl gefallen würde? Ob sie sich streicheln ließ? Was sie wohl von ihm wollte? Fragen, die er erst später stellen würde, wenn die Zeit reif war. Doch wem würde er sie stellen, wenn es doch niemanden gab, der ihm antworten konnte?
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