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 Getting to know

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Denahi
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BeitragThema: Re: Getting to know   5/8/2013, 21:30

Wo sie ihn eben noch angelächelt hatte, wich das Lächeln der Verwirrung, welche zu deutlich in ihrem Blick stand. Und dann mischte sich Angst dazu. Kaum merklich und allein an dem sich wandelnden Funkeln in ihren Augen zu erkennen. Es war nicht die Tatsache, dass er davon gesprochen hatte, sie wieder zu sehen, die ihr Angst machte, sondern die Tatsache aufzufliegen. Doch dieses Mal nicht das, was sie war, sondern wer sie war. Womöglich würde er schnell seine Meinung ändern, wenn er wusste wie es eigentlich um sie stand. Dass sie nicht einmal bessere Kleidung besaß. Vermutlich wäre es daher besser ihn nicht wieder zu sehen und dennoch würde sie es gern. Aber die Gedanken wurden wieder bei Seite geschoben, als Alec erneut sprach. Ihre Aufmerksamkeit kehrte wieder zu ihm zurück und sie ertappte sich, wie sie das eine oder andere Mal abschweifte. Sie sollte wirklich mit ihren Gedanken im Hier und Jetzt verweilen und nicht ständig zu anderen märchenhaften Orten oder zu einer möglichen und ungewissen Zukunft abdriften.
Alecs Lächeln tat das Seine dazu und vertrieb schnell ihren Trübsal und die unschönen Gedanken. Denn dieser Gesichtsausdruck war irgendwie ansteckend und sie verfiel auch wieder hinein und lächelte zurück, ohne dass sie es überhaupt wahrnahm. Zudem war sie wirklich dankbar, dass er für sie beide bestellte und ihr diese Entscheidung und womögliche Blamage abnahm.
Aber sie sollte sich etwas überlegen, worauf sie anstoßen sollten... das hatte sie bisher noch nie gemacht. Denahi überlegte, aber sie musste nicht wirklich lange überlegen, denn ihr fielen viele Grüne ein, auf die man heute anstoßen sollte: ein Tag ohne gefährliche Konfrontationen. Ein weiterer Tag, an dem sie am Leben waren. Auf eine warme Mahlzeit. Schönes Wetter. Alles Möglich schwirrte in ihrem Kopf herum, aber sie konnte das alles nicht einfach sagen. Oder vielleicht doch? Etwas breiter lächelnd nickte sie Alec zu, als ihr einfiel, worauf sie anstoßen konnten und sie würde auch seine Bemerkung aufgreifen, auch wenn seine Worte sie leicht erröten und wieder ihren Blick senken ließen. Die Art wie der „nett“ aussprach schmeichelte, war aber zugleich sehr ungewohnt und schüchterte sie etwas ein. Jedoch nicht für lange.
„Gut, dann weiß ich bereits worauf wir anstoßen!“ Allerdings müsste er sich dazu wohl gedulden, bis der Wein da war und es würde zugleich eine gute Überleitung sein um Alec besser kennen zu lernen.
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Alec Knight
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BeitragThema: Re: Getting to know   13/8/2013, 18:17

Aufmerksam hörte Alec zu. Sie wusste also etwas zum Anstoßen? Verriet ihn aber nicht... Grinsend nickte er. Der Wein war ja schließlich noch nicht da. Also warum jetzt schon sagen, auf was man anstoßen wollte?
„Na gut, warten wir noch auf den Wein. Obwohl ich ja recht gespannt bin. Aber die Zwischenzeit kann man ja dazu nutzen, sich anderen Dingen zu widmen.“ Ihm fielen allerlei Fragen ein, die er jedoch nicht wirklich zu stellen wagte, denn schließlich würde auch sie die selben Dinge fragen. Wo wohnte sie? Wo wohnte er? Womit verdiente sie ihr Geld? Womit er seines? Allein diese alltäglichen Dinge gestalteten sich schon relativ schwierig, obwohl sie doch so banal wirkten.
Womit er sein Geld verdiente? Meistens tötete er dafür! Wo er wohnte? Abgeschieden in der Unterschicht, in einem alten Hochhaus, wo ihn niemand vermuten würde, in nicht mehr als ein paar Quadratmetern. Gerade so, dass man sich darin bewegen konnte bei dem ganzen Krempel, den er über die kurze Zeit, die er hier lebte, angesammelt hatte. Ganz zu schweigen von den Waffenkoffern, den Munitionsbehältern, den Granaten... Er würde sich das wohl wirklich abschminken müssen, auf die Idee zu kommen, sie noch einmal einzuladen. Wer wusste schon, wohin das führte. Aber vielleicht war sie ja eine ganz normale, nette Frau. Ein geregelter Job, eine Wohnung. Etwas, dass er mit seiner Anwesenheit zerstören würde. Noch ein Grund also, sie nicht noch einmal einzuladen. Doch warum kamen ihm diese Gedanken erst immer so spät? Nicht einmal beim Essen verschwendete er einen Gedanken daran. Nur ihr hübsches Lächeln, ihre Zurückhaltung und ihre verträumten Blicke, wenn er anfing etwas zu erzählen, interessierten ihn. Nun, wenn er sich schon ehrlich gewesen wäre, reizte ihn natürlich auch ihr Aussehen und dieser niedliche Akzent. Markant, unüberhörbar, doch mit ihrer Stimme einfach schön anzuhören. Und das durfte er wirklich behaupten, denn er kannte viele Akzente und viele unpassende Stimmen zu diesen Akzenten. Sie hatte jedoch nichts Grobes an sich, nichts Angsteinflößendes, nichts Gefährliches. Nichts, wovor man sich in der Nacht fürchten musste, wenn man das Runner-Dasein fristete und in dunklen Gassen Blei verteilte.
Vielleicht machte genau das sie so interessant? Das Gefühl, welches sie vermittelte. Auch sie gehörte nicht wirklich hier hin, war am falschen Ort, genau wie er. Und doch strahlte sie etwas beruhigendes für ihn aus, etwas wo man sich wohl fühlte. Etwas, dass er lange nicht mehr gehabt hatte. Oder lag es nur an der gestrigen Nacht, wo er zum ersten Mal wieder gesungen hatte? Vielleicht könnte ja jede beliebige Frau hier vor ihm sitzen und ihm das gleiche Gefühl vermitteln? Vielleicht sollte er es herausfinden... Wenn er Zeit dafür hatte.
Überraschenderweise, kam der Kellner kurz nach der Bestellung bereits mit dem Wein und fragte, ob er ihn bereits servieren kann oder ob sie auf das Menü warten wollten. Alec ließ gleich einschenken, dann könnte er endlich herausfinden, was es heute für sie gab, was es wert war, dass man darauf anstieß.
„Dann.. sollten wir wohl nun die Gläser erheben!“, lächelte er nun mit einer gewissen Vorfreude, nachdem der Kellner wieder gegangen war und wieder im Halbdunkel des Raumes verschwand und diese gewisse Privatsphäre gewährte. Alec nahm das große Weinglas, welches selbst in seinen langen Händen etwas zu groß wirkte, dem dunklen Rotwein jedoch genug Fläche zum Atmen bot, in die Hand und schwenkte es kurz um den fruchtigen Duft aus dem Gefäß zu locken, welcher sofort in die Nase stieg. Kurz schloss er genüsslich die Augen, bevor er wieder zu Denahi blickte und hoffte, dass er das richtige gewählt hatte für sie. Eigentlich kannte er sich mit Weinen ganz gut aus. Zumindest wusste er bis heute noch, was seine Eltern damals getrunken hatten. Nicht, dass er damals schon trinken durfte, doch die Namen hatte er sich gemerkt. Aber er würde ja sehen, was Denahi bevorzugte. Im Notfall würde es ja sicherlich keine Umstände machen, einen weiteren Wein zu testen.
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Denahi
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BeitragThema: Re: Getting to know   17/8/2013, 02:53

Kaum war der Kellner verschwunden, schaute sie ihren Gegenüber wieder an. Suchte den Blick seiner hellen Augen, die eine Farbe hatte, mit der sie nichts vergleichen konnte. Jedenfalls hatte sie bisher nichts gesehen, das eine ähnliche Farbe hatte. Aber wieder allein mit Alec am Tisch fühlte sie sich sehr viel wohler. Sie grinste ihn sogar wieder an, als er meinte, dass er gespannt sei. Das war sie auch. Ob sie wirklich die richtigen Worte finden würde? Eigentlich war sie sogar leicht angespannt und etwas nervös. Dennoch gelang es ihm sie wieder abzulenken, als er von anderen Dingen sprach. Was für Dinge er wohl im Sinn hatte? Sicherlich würde er es ihr aber gleich mitteilen. Doch stattdessen schien Alec wieder in Überlegungen zu verfallen. Seine durchscheinenden Augen nahmen wieder diesen etwas entfernten Ausdruck an, von dem sie - bereits nach dieser kurzen Zeit - behaupten konnte, dass sie ihn gern sah.
Und während sie ihn so betrachtete, stand plötzlich der Kellner wieder neben ihnen und räusperte sich leise. Etwas verwirrt fuhr Denahi zusammen. Wäre sie jetzt Katze gewesen, wäre sie sicher an die Decke gesprungen. Aber zum Glück verschwand er auch wieder. Dieser Pinguin machte es irgendwie, dass sie sich in seiner Gegenwart unwohl fühlte. Noch weit aus mehr fehl am Platz, wenn das überhaupt ging. Wieder galt ihre Aufmerksamkeit Alec. Sie betrachtete, wie seine schlanken, langen Finger das Glas umfassten und was er damit tat, beschloss aber für sich, dass sie es ihm nicht gleich tun sollte. Er wusste schließlich, was er tat – im Gegensatz zu ihr. Bei ihr würde das sicherlich nur albern aussehen. Etwas zögerlich umfasste sie den Glaskelch, da sie Angst hatte das Gefäß fallen zu lassen, wenn sie es am Stiel ergriff. Sie atmete noch einmal ein, bevor sie Alec leicht das Glas entgegen hielt und ihn anlächelte, fast schon unsicher.
„Dann auf einen heiteren, gelungenen Tag mit unerwarteter Hilfe und interessanter Gesellschaft!“
Vielleicht hätte er ja ähnliche Worte gewählt? Jedenfalls wartete sie, bis er ihr entgegen kam und anstieß. Bis dieses leise, aber grelle Klirren von Glas erklang, bevor sie zaghaft daran nippte und ein ungewohntes warmes Brennen ihre Kehle hinab rann. Die Wärme breitete sich schnell aus und sie fragte sich, ob es an dem Wein lag. Aber Wein hin oder her, sie fragte einfach frei heraus.
„Was ist eigentlich der Grund, dass Ihnen die Laune nach diesem Restaurant stand? Nach Steak? Warum kein anderes? Was ist an diesem Tag so besonderes?“, sprudelte sie los und betrachtete ihn wieder neugierig. Es hatte sich schließlich nach einem besonderen Tag für ihn angehört. Etwas musste seine Laune so weit gehoben haben, dass er feiern oder anstoßen wollte?
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BeitragThema: Re: Getting to know   21/8/2013, 04:54

„Interessante Gesellschaft?“, fragte und antwortete er gleichzeitig schmunzelnd.
„Ich glaube genau das macht diesen Tag so besonders.“, gestand er die halbe Wahrheit. Natürlich war auch der gestrige Abend an seiner heutigen Stimmung „schuld“. Dieses wilde Geschöpf, die Erfahrung, dass er es vielleicht sogar geschafft hatte, durch seinen Ausbruch an Gefühlen und Gesang, dieses wilde Wesen vielleicht sogar fasziniert zu haben? Nein, das bildete er sich nur ein. Es war ein Tier gewesen, nur ein Tier, welches ihn wahrscheinlich als Beute ausgewählt hätte... Ob er es mit seiner Stimme verschreckt hatte? Zumindest sollte er sich nicht so viel darauf einbilden. Denn schließlich gab es gestern noch ganz andere Dinge, die ihn heute den Tag so genießen ließen.
Die Gedanken an den gestrigen Abend verblassten aber, mit jeder Minute, die er hier mit Denahi verbrachte. Zwar waren diese leuchtenden Augen immer noch vor ihm, als stehe er gerade auf seiner Dachterrasse, doch Denahis Trinkspruch und ihr unbändiger Drang weiter zu fragen und weiter zu fragen, ließ ihn den größten Teil erst einmal zur Seite schieben.
„Schließlich habe ich mit Ihnen ja eine gute Gesellschaft gefunden und wenn Sie mir gleich sagen, dass ich das genauso für Sie bin, dann sollten Sie wissen, dass ich sehr eingebildet sein kann.“ Wieder grinste er und trank nochmals von seinem Wein. Ja, so wie er sich ihn vorgestellt hatte. Nicht zu süß, doch das Aroma verriet, dass er eine gute Qualität besaß, wenig säurehaltig und einfach nur gut zu trinken war.
„Aber warum Steak? Hm... wohl aus dem Grund, weil ich schon lange nichts Richtiges gegessen habe. Nur dieses Sojazeugs. Das war wohl eine der größten Umstellungen in Seattle.“, seufzte er fast theatralisch. „Wenn man eigentlich nur „wirkliches“ Essen gewohnt ist, tut man sich mit der Umstellung auf Soja morgens, Soja mittags, Soja abends, sehr schwer. Also schien mir Steak wohl die richtige Wahl zu sein. Wie ist eigentlich der Wein?“, fragte er dazwischen einmal nach, da er ausnahmsweise an diesem Tag einmal bemerkte, dass er pausenlos redete und sie gar nicht zu Wort kommen ließ, obwohl er ihre Stimme doch so gerne hörte. Doch kaum hatte er diesen Gedanken aufgegriffen, kam schon der nächste:
„Und... was ist für Sie eigentlich so besonders heute? Eine Frau wie Sie, müsste doch ständig in interessanter Gesellschaft unterwegs sein.“ Klar musste sie das! Exotisches Aussehen, interessante Stimme, toller Körper! Sie war begehrenswert und schien sich dessen irgendwie nicht ganz bewusst zu sein, zumindest kam es ihm ein wenig so vor. Andere Frauen, die nur ein wenig so aussahen wie sie, schminkten sich mit hunderten Kilo Zeugs, kleideten sich aufreizend und schienen sich auf sonstige Art und Weise in Szene setzen zu wollen, doch sie brauchte das alles nicht wirklich, schien ganz sie selbst zu sein. Noch etwas, dass er auf der einen Seite beneidete, auf der anderen Seite auch einfach bewunderte. Es wirkte irgendwie... unbeschwert. Wieder hätte der Gedanke aufkommen sollen, sie einfach ziehen zu lassen, nicht einmal auf die Idee zu kommen, dass er sie nochmals sehen wollen würde und wieder funktionierte es nicht. Sein Kopf tat an diesem Tag einfach was er wollte und er hoffte nur, dass er das nicht bereuen würde...
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BeitragThema: Re: Getting to know   22/8/2013, 20:43

Sie musste bei seinen Worten grinsen, dann hatte sie also nicht ganz falsch gelegen mit ihrem Toast. Denn was für ihn den Tag zu etwas besonderem machte, macht es auch für sie zu etwas Besonderem. Aber auch dass er lange nichts Richtiges gegessen hatte, konnte sie nachvollziehen, schließlich kam es bei ihr selbst Wochen, wenn nicht sogar Monate vor, dass sie nichts Vernünftiges zu beißen bekam. Also nickte sie nur. Wobei Soja das kleinere Übel war. Also zuckte sie nur die Schultern und meinte recht gelassen:
„Besser Soja, als gar nichts!“ Damit war es das aber auch schon und sie ließ ihn erzählen und fragte sich insgeheim, ob Alec immer redete, wenn er nervös war? Oder fröhlich? Aber das als Frage zu äußern, kam sogar ihr als sehr unhöflich vor. Er blieb ohnehin ständig bei diesem distanzierten „Sie“, was irgendwie sonderbar in ihren Ohren klang. Aber dann fragte er nach dem Wein.
Denahi setzte das Glas an die Lippen und nahm einen weiteren kleinen Schluck davon. Und wieder folgte die Wärme. Wieder wurde das Glas abgestellt.
„Der Wein ist sehr gut.“, gab sie schlicht zurück, denn sie zumindest mochte den Geschmack. Aber sie musste ihm ja nicht auf die Nase binden, dass sie einen solchen Wein, eigentlich diese Art von alkoholischem Getränk, noch nie probiert hatte. Auf der Straße hatte sie mal Alkohol getrunken, aber dieser hatte weder gut geschmeckt, noch gut getan, denn hinterher war ihr einen halben Tag lang schlecht gewesen. Doch das war noch nicht alles. Alec ließ kaum eine Pause entstehen und stellte bereits die nächste Frage. Wie von selbst senkte sie den Blick etwas, mied seinen Blick. Wieder so etwas, womit sie nicht gerechnet hatte, wo sie nicht wusste, ob sie sich schämen sollte oder einfach doch frei heraus die Wahrheit sagen sollte. Doch auf der anderen Seite fuhr man immer besser mit der Wahrheit als mit der Lüge.
„Also, wenn ich ehrlich bin... Ich bin nicht oft unter Menschen. Oder in Gesellschaft...“, sie klang wieder leiser, schüchterner. Und etwas an der Tatsache wie er „eine Frau wie Sie“ sagte, ließ sie leicht erröten. Schon wieder. Dabei konnte sie nicht einmal genau benennen was es war oder warum das passierte. Ohne zu überlegen schaute sie ihn wieder an. Erst. Ihre Augen richteten sich auf die seinen. Und wieder wusste sie nicht, was sie dazu trieb.
„Ich mag die meisten Menschen nicht besonders. Sie lügen. Betrügen. Heucheln. Sind falsch. Mit Tieren ist es da viel einfacher...“ Am liebsten hätte sie sich im nächsten Moment auf die Zunge gebissen, als sie das sagte und schaute wieder weg in der kurzen Pause, die zwischen ihnen entstand. Ihre Finger legten sich um den Sockel und drehten den Glaskelch ein bisschen, während das schummrige Licht sich ganz leicht auf der glatten Oberfläche spiegelte, dann nahm sie noch einen Schluck, einfach um nichts sagen zu müssen. Diese kurze Unterbrechung kam ihr gerade recht um auf neue Gedanken zu kommen.
„Was ich aber nicht verstehe... Warum gibt man richtiges Essen, die wunderschöne Landschaft und das Leben, das man an so einem schönen Ort haben könnte, für Seattle auf?“ Wieder suchte sie in seinem Gesicht. Unverständnis stand in ihrem Gesicht geschrieben.
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BeitragThema: Re: Getting to know   22/8/2013, 21:50

Eigentlich hätte er es ja wissen müssen. Es kam eine Frage, die er erwartet und gefürchtet hatte. Was sollte er denn darauf sagen? Die Wahrheit? Er verdiente hier sein Geld, um seine Ziele zu erreichen? Um seine Schwester zu finden? Um seine Vergangenheit aufzuarbeiten? Den Yakuza zu finden, der sein Leben aus den Fugen gebracht hatte? Die Unterhaltung fing an, ihn wieder in seine Erinnerung zurück zu bringen. An den Tag vor dem gestrigen, der ihn irgendwie befreit hatte.
Noch bevor er eine unglaublich dumme Antwort geben konnte, klingelte sein Comlink. Die Rettung? Eher weniger. Geschäftlich. Das, was Denahi gerade versuchte über ihn herauszufinden und was er ihr nie sagen konnte.
Mit einem gezwungenen und wirklich bedauernden Lächeln, zeigte er auf sein Comlink und zuckte mit den Schultern.
„Entschuldigen Sie bitte einen Moment. Das ist... geschäftlich.“ Eigentlich eine recht gute Antwort, oder? In Seattle war man eben aus geschäftlichen Gründen. Was sonst trieb einen in eine so große Stadt, in der es nichts anderes gab als Stadt? Nun, so konnte man das nicht sagen, denn hatte man Geld, war diese Stadt das, was man das Paradies nennen konnte, hatte man keines, war man froh, dass man lebte, etwas zu essen hatte und nicht wegen den paar Nuyen umgebracht wurde, die man sich gerade hart verdient hatte. Er rückte seinen Sessel zurück und stand auf.
„Es dauert nur einen Moment. Sollte das Essen da sein, bitte ich Sie, schon einmal anzufangen, bevor es kalt wird“, lächelte er nun wieder etwas gelöster. Der letzte Moment, bevor er wieder mit der für ihn normalen Welt konfrontiert wurde.
Sein Weg führte ihn an Tischen und Sesseln vorbei, bis hin zu den Herrentoiletten. Die Schwingtür wurde aufgeschoben und im blitzblanken WC, wählte er die Rückruftaste seines Comlinks. Sein Johnson hatte angerufen. Sofort aktivierte er sein, wie er es liebevoll nannte, Flüstermodus, damit gegebenenfalls anwesende Gäste der Hygieneeinrichtung auch nichts mitbekamen.
„Bist du das Alec?“
„Ja klar, was gibt es denn?“, antwortete der Runner auf die tiefe Stimme des Ork-Johnson.
„Alter, was hast du da heute abgezogen? Die Yakuza in der Mittelschicht sind irgendwie außer sich und sprechen von nem voll vercyberten Typen, der es mit einem halben Dutzend ihrer Leute aufgenommen hat.“ Irgendwie musste Alec dabei grinsen.
„Voll vercybert also? Hätte ja nicht gedacht, dass man sich so leicht einen Ruf machen kann hier draußen...“, scherzte er ein wenig.
„Ey, das ist kein Spaß. Die haben zu den Waffen gerufen, weil sie hier keine Konkurrenz haben wollen. Die glauben, du bist hinter ihrem Boss her oder so etwas. Was hast du da gemacht?“
„Nichts! Gar nichts! Zwei von denen haben auf der Straße herumgepöbelt, da hab ich denen gezeigt, wie nobel dieses Viertel ist. Hab ihnen nicht mal ein Haar gekrümmt!“
„Das hättest du aber nicht tun sollen!“, schrie der Ork fast ins Comlink. „Hast du nichts gelernt hier? Wenn man sich Stress macht, sorgt man dafür, dass es bei einem Mal Stress bleibt, kill die Typen und verschwinde, ohne gesehen zu werden! Euch Elfenpack muss man alles tausend Mal erklären oder?“
„Jetzt beruhig dich mal. So schlimm wird das wohl nicht sein...“
„Wenn du 10.000 Nuyen nicht schlimm findest, dann bitteschön. Für mich hört sich das an wie die doppelte Gage für einen Mord. Du hast dich prominent gemacht, meinen Glückwunsch. Jetzt kann ich dich nicht mal mehr vermitteln für andere Jobs. Nächste Woche den Job kannst du jetzt knicken, es sei denn, bis dahin hast du diesen Möchtegern Yakuza Boss in dem Viertel nen Kopf kürzer gemacht oder ein paar neue Luftlöchter verpasst. Wir hören uns dann, wenn du deine Probleme in den Griff bekommen hast.“
Aufgelegt. Wunderbar... Nun konnte der Spaß beginnen! Er wusste, dass es sich nicht lohnte, gut zu sein. Nicht in dieser Welt. Und trotzdem musste er es ja versuchen und den Helden spielen. Helden waren ausgestorben! Seufzend blickte er noch einmal in den großen Spiegel und musste gestehen, dass er gerade um einiges älter wirkte. Kein Geld bedeutete nichts Gutes... alles verzögerte sich... heiße Spuren würden wieder erkalten... Seine Schwester würde wieder ein Stück weiter weg rücken... Doch das änderte nichts daran, dass es nun einmal so war. Wenn er jetzt wollte, dass es zumindest einen Sinn gehabt hat, dass er den Helden spielen musste, dann sollte er den Tag mit Denahi genießen! Zielstrebig ging er also aus dem Raum und suchte sich seinen Weg zurück zu seiner reizenden Gesellschaft...
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Denahi
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BeitragThema: Re: Getting to know   23/8/2013, 17:00

Kaum dass sie ihre Frage gestellt hatte, verändert sich etwas in seinem schönen Gesicht. Alec wirkte etwas verschreckt oder gar erschreckt? Vermutlich war das doch zu direkt, aber sie wusste nicht wirklich, was sie so schlimmes gefragt hatte. Gerade wollte sie einwenden, dass er nicht zu antworten brauchte, wenn er nicht wollte und sich zu entschuldigen. Und das nicht weil es die Höflichkeit gebot, sondern weil sie ihn nicht verschrecken wollte und sie wollte erst recht nicht, dass er jetzt ging.
Aber da hielt ein Klingeln sie von ihrem Vorhaben ab. Nun war es an ihr etwas erschreckt in der Stille des Raumes zusammen zu zucken. Im Hintergrund dudelte zwar leise Musik, aber es schien so weit weg, sodass es hier nahezu still war. Aber Alec wirkte irgendwie erleichtert, als sie sein Gesicht musterte. Er erhob sich um den Raum zu verlassen und Anruf entgegen zu nehmen. Wenn es Geschäftlich war, wollte er es nicht vor ihr klären. Aber warum? Warum sollte sie nicht wissen, was er beruflich tat? Irgendwie fand sie den Situationsumschwung sehr sonderbar und fühlte sich mit einem Mal gar nicht mehr so wohl. Eine Spannung war aufgetreten... Auch wenn sagte, sie sollte anfangen, nickte sie zwar darauf hin, allerdings würde sie dennoch auf ihn warten, falls er wieder kam. Und so sah zu, wie sich sein Körper geschickt einen Weg an Stühlen und Tischen vorbei bahnte. Etwas traurig schaute sie ihm nach.
Vielleicht war er ja erleichtert, dass ein geschäftlicher Anruf an und er nun eine Ausflucht hatte zu gehen. Auf der anderen Seite schien aber auch er sich wohl gefühlt zu haben. Sehr sher sonderbar das alles.
Gut, so wartete sie also. Aber es dauerte nicht lange. Wahrscheinlich waren es nur ein Paar Minuten, bis sie seine Gestalt wieder den Nebenraum verlassen sah. Wieder wirkte er angespannt. Sogar noch angespannter als zuvor. Nicht traurig wie in der Nacht, sondern müder...
Denahi wartete, als sich Alec wieder gesetzt hatte und schaute ihn etwas besongt an, wenn in seinen Augen auch eine gewisse Entschlossenheit stand.
"Ist alles in Ordnung?", fragte sie mit weicher Stimme leise in den Raum hinein.Sie rutschte in ihrem Stuhl etwas vor und plazierte die Ellenbogen auf dem Tisch, suchte wieder in seinen Augen nach Antwort. Womöglich würde er ja tatsächlich darauf antworten...
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BeitragThema: Re: Getting to know   29/8/2013, 00:07

Einen Moment blickte der Elf Denahi an, bis er zu dem Schluss kam:
„Ja. Ja, es ist alles in Ordnung. Aber das erklärt wohl am besten, was ich hier in dieser Stadt mache und warum man Tir na nÓg für eine Stadt wie Seattle aufgibt. Jede Menge Arbeit. Und zwar die Art von Arbeit, die ich Ihnen gerne vorenthalten würde. Langweilig und anstrengend. Nichts, was man lange macht. Aber so lange man damit einigermaßen etwas verdient, ist man wohl fast gezwungen dazu oder?“, stellte er die eher rhetorische Frage und setzte sich endlich wieder an den Tisch. Er wollte nun endlich seine Ruhe haben. Die Nachricht hatte ihm nun genug Freude genommen, als dass seine Gedanken nicht sowieso die ganze Zeit daran hingen. Und aus dem Grund musste er sich jetzt ablenken!
„Darf ich denn fragen, was Sie beruflich machen? Oder in Seattle? Ich meine, Sie wirken auf mich so... interessiert. Zieht es Sie denn nicht hinaus in die Welt? Einmal etwas anderes sehen? Was... haben Sie sich schon immer gewünscht?“, fragte er nach und fand diese Frage gerade selber ziemlich spannend, da er noch nie wirklich darüber nachgedacht hatte. Ja klar, er wollte seine Schwester wiederfinden, Rache... aber was war danach? Gab es überhaupt ein Danach? Würde er vielleicht sein Leben lang nach seinem Lebensinhalt suchen? Würde er sein Leben verschwenden? Oder gar bei dem Versuch sterben, was im Moment wohl ziemlich viel wahrscheinlicher war...
Aber sollte der Zufall, das Schicksal, die Götter, oder seinetwegen auch Gott, es so wollen, würde er seine Schwester finden. Und Rache für seine Eltern bekommen, für das Leben, dass ihm geraubt wurde. Was dann? Plötzlich wurde er still und blickte in ihre tiefen Augen, als würden sie ihm ein Spiegelbild sein, welches die Zukunft voraussagen konnte. Sein verträumter Blick ließ ahnen, dass er gerade ebenfalls nachdachte. Nicht negativ, nicht positiv, sondern schlicht: Was würde sein, nachdem er alles erledigt hatte...
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BeitragThema: Re: Getting to know   6/9/2013, 18:59


Denahi befand das Gegenteil. Für sie war im Augenblick alles spannend, was mit ihrem Gegenüber zu tun hatte und keine Arbeit konnte noch so langweilig sein, als dass sie nicht ihr Interesse weckte. Aber gut, wenn er vorerst nicht darauf antworten wollte, würde sie eben warten. Sie umfasste wieder das Weinglas und nippte daran, da es nahezu eine gewohnte Bewegung in den letzten Minuten geworden war. Aber seine Frage war es, die sie sich beinahe verschlucken ließ, sodass Denahi das Glas wieder abstellte und sich erst einmal räusperte. Ihre Augen suchten wieder in seinem Gesicht, aber auch wenn seine Stimme eben noch interessiert geklungen hatte, nahm sein Gesicht einen etwas abwesenden Ausdruck an. Vielleicht würde er ihr dann also gar nicht so genau zuhören, wenn er abgelenkt war. Aber die Vielzahl seiner Fragen ließ sie etwas anderes erahnen. Wieder musste sie erst kurz überlegen, bevor sie antwortete.
„In einem Vorort von Seattle wurde ich geboren, meine Eltern haben auch hier gelebt, also bin ich hier geblieben. Wenn ich ehrlich bin, war ich bisher immer zufrieden mit dem Leben hier, auch wenn ich zur Zeit keinen Beruf habe...“, wieder wurde sie etwas leiser und schüchterner.
„Ich tue eben das, was so anfällt oder was ich gerade finde.“, sie zuckte mit den Schultern. Eigentlich stimmte genau das.
„Und selbst in Seattle habe ich noch lange nicht alles gesehen, deswegen zieht es mich wohl auch nicht in die Welt hinaus. Ich war immer zufrieden, mit dem, was ich hatte. Besonders wenn man lernt mit wenig zu leben, machen einem die mageren Zeiten auch nicht so viel aus.“
In diesem Moment kam der Kellner mit einem silbernen Tablett an. Sicherlich war es nicht aus Silber, aber zumindest glänzte es so, als er die metallene Glocke abnahm und zwei einladende Teller offenbarte. Von beiden weißen Platten stieg von den Steakes Dampf auf und ein angenehmer Geruch breitete sich aus, als er einen der Teller zunächst elegant vor Denahi abstellte und anschließend vor Alec. Neben dem Steak war Grünzeug aufgereiht mit einem Auflauf, der Gemüse, Pilze und andere Dinge enthielt, die Denahi nicht wirklich zu benennen wusste.
„Danke“, nickte sie dem Kellner zu, worauf hin dieser wieder von ihr zu Alec blickte.
„Darf ich Ihnen noch etwas bringen?“ Denahi schüttelte den Kopf und wartete, bis der Kellner verschwunden war.
„Welche Arbeit kann denn so langweilig sein, dass Sie sie mir vorenthalten möchten.“, lächelte sie Alec zaghaft an.
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BeitragThema: Re: Getting to know   7/9/2013, 02:51

Wow! Mit so einer ehrlichen Antwort hatte er nicht gerechnet. Sie war so zu sagen arbeitslos? Dabei versuchte hier wohl jeder in dieser Stadt diesen Umstand zu vertuschen, auch wenn es hier Millionen von Arbeitslosen gab. Besonders unter den SINlosen. Und die waren nicht einmal mit eingerechnet. Ihre Ehrlichkeit machte ihn auch etwas stutzig irgendwie. Mit Ehrlichkeit hatte er eigentlich nicht gerechnet. Vielleicht irgendeine Ausrede von wegen „ich mache gerade eine Auszeit“ oder so ein Schachsinn. Die Ausrede, die man gerne gab und die der Gegenüber gerne annahm, um dieses Thema abzuschließen und zu vermeiden. Zudem gestand sie ihm auch, dass sie wohl nicht gerade vom Reichtum gesegnet war. Man lernte hier wirklich sehr schlicht zu leben, vom Finger im Mund konnte man fast sagen, so wie er es tat...
Dann endlich kam das Steak und der Duft schmeichelte seiner Nase. Richtiges Essen! Wahrhaftiges Fleisch. Mit einer wunderbaren Soße dazu, die das Steak noch saftiger machte. Er konnte es kaum erwarten und war froh, dass der Kellner weg war und er Messer und Gabel zur Hand nehmen konnte.
„Ich wünsche einen guten Appetit!“, grinste er nun wieder vollkommen fröhlich. Ein zweiter Lichtblick an diesem Tag. Erst Denahi, dann ein gutes Steak. Wenn er es nicht (hoffentlich) besser wüsste, wäre dies wohl sein letzter Tag auf Erden. Gute Gesellschaft und dazu die Henkersmahlzeit.
Genüsslich schnitt er von dem gut zubereiteten Stück Fleisch ein mundgerechtes Stück ab und hielt dann inne. Ja warum eigentlich nicht? Warum nicht auch die Wahrheit sagen? Es würde so schockierend klingen, dass sie es sowieso nicht glaubte und er es als Scherz abtun konnte...
Grinsend blickte er wieder auf, ohne die Gabel zu seinem Mund geführt zu haben.
„Ich muss gestehen, dass ich etwas gelogen habe. Ich bin Auftragskiller. Werde für besondere Fälle angeheuert und verdiene hier gutes Geld. Wenn man weiß, wie man vor der Polizei untertauchen kann, ist es gar nicht mal so schwer. Na klar, die Menschen und Elfen und Zwerge und so, die man auf dem Gewissen hat, die machen das Einschlafen manchmal schwer, aber schließlich braucht man ja das Geld oder?“ Erst jetzt nahm er den Bissen mit einem Happs in den Mund und wartete während des Kauens ihre Reaktion ab. Doch dann konnte er nicht mehr und musste lachen.
„Tut mir leid... schon wieder... eine kleine Lüge. Ich bin eigentlich so eine Art Personal Trainer. Ich gebe Kampfunterricht. Offiziell zur Selbstverteidigung, aber was man alles mit einem Schwert, einem Kampfstab oder einer Pistole machen kann, dient wohl nicht nur zur Selbstverteidigung. Vorhin hatte mein Kollege angerufen. Wir machen uns gerade damit selbstständig. Also bin ich wohl genau genommen ebenfalls gerade arbeitslos.“, überlegte er und schluckte das nebenbei gekaute Stück runter, wo es wohlig seinen Magen wärmte.
„Wir haben eine Lagerhalle nicht bekommen, darum war ich gerade auch etwas niedergeschlagen. Dort wollten wir unsere Treffen abhalten. Aber mir fällt da etwas ein, dass vielleicht auch für Sie interessant sein könnte...“, dachte er weiter nach und fixierte sie jetzt wieder mit seinen Blicken und einem nun etwas abwägenden Lächeln.
„Was halten Sie davon, wenn Sie mich besuchen kommen. Ich könnte Ihnen ein wenig die Umgebung zeigen, wenn Sie wollen. Ein schönes Stückchen Seattle mit Orten, die Sie sicher noch nicht gesehen haben. Und dann dürfen Sie mit einem Holzstock auf mich einprügeln, um meine schlechten Manieren zu bestrafen, weil ich gerade beim Essen rede und das auch noch mit vollem Mund.“ Er musste lachen und steckte sich demonstrativ ein weiteres Stück des Steaks in den Mund.
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