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 Home with the Fukesi

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Denahi
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BeitragThema: Re: Home with the Fukesi   27/11/2016, 22:16

Denahi hatte es Freude bereitet das schwarze Kleid auszupacken, dass viel von ihrem Dekolletee zeigte und von nur drei Knöpfen in der Taille zusammen gehalten wurde, sodass er auch viel Freiraum für ihre Beine in den unendlich hohen Absätzen ließ. Sie wusste, dass Alec dieses Kleid gefallen würde, aber gleichzeitig auch dass es ihm mehr in ihrem Schlafzimmer gefallen würde als auf einer Gala unter all den neugierigen Blicken. Nun, zumindest war sie nicht allein. Anstatt sich zu Alec zu setzen, setzte sie sich hinter ihn, mit dem Rücken zu ihm und schaute in Richtung Yorelias und Raven. Yorelias sah umwerfend gut aus, wie sie fand und Raven spiele einmal wieder an irgendeiner Pistole herum, baute sie aus einander, wische sie ab, baute sie zusammen, stecke ein Magazin hinein und verstaute die Waffe dann in ihrer Hose. Denahi hingegen ertappte sich, wie sie ihr Kleid zurecht zupfte und an der Halskette ziepte, in der sich Ravens Chip befand und schließlich fiel es wohl Yorelias auf, der sie beobachtete. Sie nickte nur auf seine Frage hin.
„Nein, nein, wird schon schief gehen!“, meinte sie und lächelte ihn an. Aber irgendwie sagte ihr ihre Empathie, dass hier ziemlich dicke Luft herrschte. Alec war angespannt und Raven in Gedanken. Zwischen Raven und Yorelias, obwohl sie eine Rückbank teilten, hatte sich eine ungemütliche Spannung aufgebaut. Er schien sich aber nicht daran zustören. Damit war er wohl der Einzige.
Denahi und Alec hatten zwar ein luxuriöses Zimmer, dass riesig genug war, damit ein überdimensioniertes Bett Platz fand, zahlreiche Schränke für seinen und ihren Kram, sonstige Spielereien mittlerweile, eine Trideo-Anlage und mehr. Aber irendwie musste sie bald auch wieder Abstand zu dem Ganzen gewinnen und sie hoffte, dass sie nach dem Auftrag wieder mehr Zeit hatten, sich um Alecs Anliegen zu kümmern und weniger mit Runs beschäftigt zu sein.
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BeitragThema: Re: Home with the Fukesi   27/11/2016, 22:45

Wird schon schief gehen. Denahi schien zwar Selbstsicherheit vorzutäuschen, aber dennoch merkte Yorelias, wie von ihr alles Andere als Sicherheit ausging. Er selbst war entspannt und wollte Denahi etwas davon abgeben, also beugte er sich vor, schaute sie an und klopfte ihr kumpelhaft auf die Schulter.
„Klar! Mit so einer reizenden Dame an meiner Seite wird keiner auf den Gedanken kommen, dass wir gerade einen Run am laufen haben.“, grinste er und musste dann noch mehr grinsen, als er Augenbraun lupfend auf ihren Ausschnitt blickte. Hatte er da ein Lächeln auf ihren Lippen gesehen?
Schließlich kamen sie am Shard-Gebäude an, welches die Gangster-Queen ihr Zuhause nannte und sie stiegen aus. Selbstverständlich stellte er Denahi seinen Arm zur Verfügung und sie hakte sich ein, sodass sie locker flockig daher schlenderten und sich am (Meta-)Menschenauflauf für die normalen Gäste vorbei schmuggelten, um in den Vorraum des Komplexes zu gesellen. Auch hier war es unglaublich voll. Die Fukesi-Chefin hatte sich ganz schön ins Zeug gelegt und die Auktion so aussehen lassen, als sei es einfach nur eine Riesenparty, die sie schmiss. Wie immer gab es allerlei Sicherheitsmaßnahmen. Mrs. Fukesi hatte anscheinend genug Kohle um sogar eine Täuschung einzubauen: Neben Scannern und allerlei Trollen als Sicherheitspersonal, die jeden Überprüften, abtasteten und scannten war sogar ein Hackerteam anwesend. Alles ziemlich offensichtlich, sodass ein Angriff wohl nur die erste Verteidigungslinie ins Visier nehmen würde. Das richtige Hacker Team sowie die magische Abschirmung war sicher woanders untergebracht, genau wie einige Einsatzteams, die im Falle des Falles Feuerkraft bieten würden. Aber Yorelias ging nicht davon aus, dass es zu einem Angriff kam. Keiner war wahnsinnig genug hier eine Schießerei anzufangen. Andere Runner-Teams waren dagegen eher möglich. Als Denahi und Yorelias an der Reihe waren, tastete man ihn ab, aber sobald es zu Denahi ging, rückte er das Sicherheitspersonal mal ordentlich zurecht:
„Fass sie falsch an und diese Hände fassen nie mehr was an. Ich hoffe ihr seid gut versichert, sonst werden deine neuen Cyberarme nicht mal ein Glas halten können, ohne es kaputt zu machen du, Vollidiot.“ Sich vor allen Augen mit einem 2,80 Meter Troll anzulegen zeugte entweder von Wahnsinn oder zu viel NuYen auf dem Konto. Man ließ allerdings von Denahi ab oder besser behandelte man sie daraufhin wie ein rohes Ei und Yorelias grinste sie wieder an, als sie durch den Scanner – natürlich vollkommen unauffällig im Ergebnis – kamen. Schließlich wurden sie zu einem Turbolift geleitet und ein Butler nahm ihnen die Unannehmlichkeit ab, die Knöpfe zu bedienen. Im Turbolift angekommen und mit geschlossener Tür gab Yorelias über sein Comlink das Codewort dafür, dass sie drin waren und alles in Ordnung war.
„Nun, Denahi, meine hübsche Begleiterin, was möchtest du trinken, wenn wir oben sind?“, fragte er charmant und hatte ganz absichtlich das Comlink aktiviert gelassen, damit Alec alles mitbekam...
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Denahi
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BeitragThema: Re: Home with the Fukesi   27/11/2016, 23:07

Als sie abgekommen waren, gab Denahi Alec noch einen flüchtigen Kuss auf die Wange, eher sie sich von Yorelias aus dem Wagen helfen lief. Sie sah nur aus den Augenwinkeln, wie sich Raven nur noch kleiner machte und regelrecht im Sitze verschwand, falls das bei ihrer zierlichen, elfenhaften Gestalt überhaupt möglich war. In ihren Augen wäre Raven beinahe hübsch gewesen, wenn sie nicht immer diese hässlichen Klamotten tragen würden und sich nicht immer so angespannt und herrisch geben würde. Aber daran verschwendete Denahi nun keine Gedanken mehr, alle Aufmerksamkeit galt ihrem Auftrag. Als sie das Personal passierten, konnte sie sich ein Grinsen sowohl in Yorelias Richtung als auch in die des Wachpersonals nicht verkneifen. Er hatte das Personal ordentlich gestutzt, aber wenn sie ehrlich war, schüchterten auch sie die über zwei Meter großen Trolle nicht ein. Auch im Fahrstuhl blieb ihr Spiel intakt und sie turtelten daher, was Raven und Alec das Zeichen gab, dass sie drin waren. Denahi tat so, als müsste sie wirklich überlegen, winkte dann aber ab.
„Unsere Gastgeberin wird sich sicher das Richtige einfallen gelassen haben. Kein Event ohne neumodische Kreationen!“, das übliche Geplapper der Oberschicht eben. Über ihre winzigen subvokalen Mikros, die so winzig waren, dass sie sogar problemlos die Scans passiert hatten, hörten sie Raven.
„Ich kann euch hören. Lass es euch nicht zu gut gehen! Und wenn es sein muss, bietet Milliarden für das Ding, statt Ärger zu machen!“
Damit schwangen bereits die Fahrstuhltüren auf uns sie kamen in schwindelerregender Höhe an. Sie standen regelrecht auf einer Plattform, sie mit einer riesigen Glaskuppel überzogen war. Im Inneren waren alle Armaturen vergoldet. Personal mit goldenen Tabletts tummelte sich und kam gerade hinterher alle Anwesenden zu bedienen. Doch als sie gerade hinaus treten wollten, wurden sie erneut angehalten, von einem großen, muskulösen Ork in Anzug mit goldener Kravatte.
„Einen Augenblick, die Herrschaften. Darf ich Ihre Einladung sehen!“, ließ er in einem Aktenz verlauten, der Denahi sehr stark an Ravens Aussprache erinnerte. Sie schaute liebäugelnd zu Yorelias, der eine goldene Karte herausholte, die ihre beiden Namen trug. Natürlich nicht die echten. Er nickte nach der Prüfung und wünschte ihnen einen wunderschönen Abend. Denahi hakte sich bei Yorelias ein und schaute zu ihm auf.
„Sollen wir uns unters Volk mischen und abwarten? Oder Ausschau nach unserer Gastgeberin halten?“
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BeitragThema: Re: Home with the Fukesi   27/11/2016, 23:38

Yorelias war sogar echt beeindruckt, als er den großen Raum mit Denahi betrat. Irgendwie ließ es ihn noch einmal mehr daran denken, dass er seinen Lebensstil endlich mal ändern sollte. Bald... sobald er erreicht hatte, wofür er da war. Und natürlich erst, wenn er diesem Runner-Team aus der Patsche geholfen hatte. Immerhin stand hier dank dieses Prototypen mehr auf dem Spiel, als er gedacht hatte.
Kurz ließ er den Blick über die Menge schweifen und sah mehr gut gekleidete Menschen, Elfen, Orks und Trolle, als er dachte, dass es sie überhaupt in Seattle gab. Selbst der Ork vor ihnen, der nach ihrer Einladung fragte, war gut gekleidet und kam ihm irgendwie bekannt vor...
Doch das war schnell vergessen. Sie wurden eingelassen und Yorelias wandte sich zu Denahi, so als seien sie in ein Gespräch vertieft.
„Ich denke wir sollten erst einmal die Lage abchecken. Ausgänge, Sicherheitspersonal und Sicherheitssysteme. Wenn wir wissen, womit wir rechnen, können wir unsere Chancen von unserem E-Ghost berechnen lassen, ob wir es lebend herausschaffen.“ Er schmunzelte bei dem Gedanken an diese Herausforderung, dachte aber zugleich, dass er Denahi an seiner Seite hatte. Zwar hielt sie einiges aus, aber er sollte und wollte ihr Schicksal nicht auf die leichte Schulter nehmen. Dafür mochte er sie zu gerne. Plötzlich wurde es still in der Halle. Es war dieses Gemurmel vor einer wichtigen Rede, wenn man den Redner aufs Podest gehen sah und plötzlich wurde es still. Vorne sah man eine ca. 1,60m große Frau, gekleidet in ein rotes mit Goldfäden durchzogenen und Golddrachen bestickten Kleid auf die Bühne gehen. Sie war Ende zwanzig, Anfang dreißig, asiatisch, menschlich (soweit man sehen konnte) und hatte die Figur einer jungen Göttin sowie das passende, hübsche Gesicht dazu.
„Das scheint wohl unsere Gastgeberin zu sein.“, murmelte Yorelias zu Denahi, während die Murmel-Phase abebbte. Im Vorbeigehen hatte er einem Kellner noch zwei Gläser Sekt abgenommen und übergab Denahi eines. „Dann werden wir uns mal anhören, warum wir heute hier sind...“
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BeitragThema: Re: Home with the Fukesi   29/11/2016, 01:10

Denahi konnte nicht umhin; sie fühlte sich beobachtet, so als würden die Blicke ihr uns ihrem gutaussehenden Begleiter folgen, aber sie setzte die beste Miene auf und war sich sicher, dass sie sehr selbstbewusst herüber kam. Sie fand zwar, dass Yorelias gut aussah und ihm seine schwarzen Lederklamotten sehr gut standen, dennoch fand sie Alec um Einiges attraktiver. Vor allem mochte sie diese langen, schwarzen Zigarillos eher weniger, die sich Yorelias anzündete. Aber bald wanden sich die Blicke von ihnen ab und einer anderen Person zu. Auch Denahis Blick folgte zwangsläufig dem Gemurmel, bis sie eine wunderhübsche Frau in Mitten des Saales auf einem kleinen, goldenen Podest stehen sah. Auch bestätigte Yorelias ihre Vermutung. Denhi nickte nur darauf hin. Sie nahm ihm nur das Sektglas entgegen.
„Geehrte Gäste, herzlich willkommen. Ich freue mich sehr, dass Sie meiner Einladung gefolgt und so zahlreich erscheinen sind. Ich hoffe, Sie haben einen wunderbaren und außergewöhnlichen, vor allem aber einen unvergesslichen Abend. Schließlich gilt unser heutiges Augenmerk einem ganz besonderen Anlass. Heute wollen wir nicht nur unseren eigenen Reichtum und Luxus genießen, sondern auch andere, wenige glückliche Menschen daran teilhaben. Daher fließen alle Einnahmen und alle Ihre Spenden in den Bau einer neuen Schulgebäudes mit Sanitäranlagen und einer eigenen Kantine, die in Zukunft nicht nur den Kindern der Unterschicht eine neue Chance gewährt, sondern auch die zahlreichen Obdachlosen der Barrens zumindest eine warme Mahlzeit bieten soll. Und natürlich sollen Sie auch einen Eindruck von dem neu entstehenden Meisterwerk an kultureller, architektonischer wie auch wirtschaftlicher Vielfalt bekommen und daran teilhaben.“ Damit endete ihre Rede und hinter ihr erschien ein holographisches Video, welchen in den schillerndsten Farben und Tönen das neue Bauprojekt darstellte. Wenn das Ding nur halb so erfolgreich wäre, wie die Gelder, die darin gewaschen werden würden, wäre es bereits ein voller Erfolg, dachte sich Denahi. So schnell wie ihre Gastgeberin erschienen war, so schnell zog sich die Dame auch schon zurück und war bald darauf wieder verschwunden. Denahi schaute nur etwas skeptisch zu Yorelias. Doch kaum war das Video vorbei, als der bereits bekannte Geräuschpegel wieder einsetzte. Und schon bald wurden auch sie integriert, als ein älterer Herr Mitte Fünfzig auf sie zu kam. Zuerst musterte er Denahi von oben bis unten und von unten bis oben, bis sie fast gesagt hätte: Alter, meine Augen sind hier.
„Guten Abend, Mr. McPherson. Darf ich mich vorstellen, mein Name ist Jones Locker. Wie sie sicher schon mitbekommen haben zerreißen sich bereits alle über Sie und Ihre reizende Begleitung vor Neugierde das Maul. Ich wollte Ihnen zu ihrem rasanten Erfolg gratulieren und der steilen Karriere. Wenn sie einmal Interesse an Life-Auftritfen hätten; hier meine Karte. Ich würde mich sehr freuen!“ Damit hielt er Yorelias eine schwarze Visitenkarte entgegen.
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BeitragThema: Re: Home with the Fukesi   3/12/2016, 22:20

Der neu geborene Rockstar war fast schon fasziniert von dieser Darbietung. Nicht, dass es im Geringsten etwas damit zu tun hatte, womit diese Fukesi ihr Geld an diesem Abend verdienen wollte, aber es war täuschend echt. So viele prominente Gesichter, so viel Bling Bling und die reichsten der Reichen, wo könnte man sich besser tarnen – und Kunden für ihr neues Produkt finden? Yorelias war schon gespannt wer alles als Käufer auftreten würde wenn sie in irgendein Hinterzimmer gebracht wurden um ihre Milliarden zu verschwenden. Das rührende Video zu der Rede von Miss Fukesi rundete das Ganze noch ab um all die guten Absichten, von ehrlichen Spendern für einen guten Zweck, durch den Dreck zu ziehen.
Dann stand plötzlich nach der Rede ein Mann vor ihnen. Mitte fünfzig, ein wenig Bauch, aber gut gekleidet und vor allem Freude und Extravaganz ausströmend. Er stellte sich vor und Yorelias überlegte einen Moment lang. „Jones Locker... Davy Jones Locker?“, fragte er, fast als sei er gelangweilt und nahm die schwarze Visitenkarte entgegen. „Sie sind doch der Pirat unter den Club-Besitzern. Was bringt Sie zu einem langweiligen Ort wie dieser Spendengala?“, fragte Yorelias und steckte die Visitenkarte in seine Hosentasche. Er war gespannt ob auch er einer der Leute sein würde, der mit bieten würde. Zutrauen könnte man es ja einem tüchtigen Geschäftsmann wie ihm, auch wenn er einem Mann in der Unterhaltungsbranche nicht zugetraut hätte sich in soetwas zu verwickeln. Aber wenn man zu viel Geld hatte schien der Reiz des Verbotenen zu locken...
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BeitragThema: Re: Home with the Fukesi   3/12/2016, 23:11

Denahi beobachtete wie ein Strahlen über das Gesicht des Alten ging. Nun ja, eigentlich war er ja nicht alt, aber angesichts ihrer doch jugendlichen Gruppe... Der Mann schien sich zu freune und nickte Yorelias, ähm natürlich Mr. McPherson, zu.
„Genau der bin ich!“, bestätigte er, damit zufrieden erkannt zu werden. „Nun eine Veranstaltung mit vielen Speisen und Getränken, die einem guten Zweck dient. Zumindest augenscheinlich, aber in Wahrheit wissen wir doch alle, dass das einer dieser Orte ist, wo sich alles trifft, um anzugeben, die neusten Schmuckstücke vorzuführen, sich sehen und bewundern zu lassen und wirtschaftliche Kontakte zu pflegen...“ Der Alte schien keinen Hehl daraus zu machen, aber wenn er wüsste, worum es ging, würde er vielleicht nicht so ungezwungen daher plaudern, das dachte sich zumindest Denahi. Aber auf eine merkwürdige Art fand Denahi ihn sehr sympathische und fast schon gutaussehend, wenn er sie so anlachte. Sie selbst schenkte dem Geplänkel zwischen Yorelias und dem alten Piraten keine Aufmerksamkeit, sondern ließ ihren Blick durch den Raum schweifen und beobachtete die Anwesenden. Kurz schweiften ihre Gedanken zu Raven und Alec, was wohl die beiden taten? Es war erstaunlich ruhig auf der anderen Seite der Leitung. Keine Anweisungen, kein herrischer Unterton. Aber dann fiel ihr etwas in der Menge auf. Die Kellner und das Wachpersonal, die sich unter die Gäste gemischt hatten, taten dies nicht wahllos, sondern steuerten bestimmte Personen an. Denahi fiel auf, dass es vor allem Personen mit viel und auffälligem Schmuck waren, die kurz beim Überreichen des Glases mit dem Personal sprachen. Er war gerade mal ein flüchtiger Satz vom Personal, gefolgt von einem Nicken oder Bejahen der Gäste. Was genau es war, wusste Denahi nicht. Sie spürte allerdings mehr unbewusst als bewusst, dass die Menge an Gästen zunehmend in Bewegung kam. Vermutlich fiel es auch nur einem genauen Beobachter auf, der nicht zu sehr auf sich selbst achtete und seine Selbstinszenierung bestmöglich präsentieren wollte. Ihr wachsamer Blick folgte als zuerst einer Person, dann einer weiteren und alle schienen in die selbe Richtung zu gehen. Sie nahmen alle die selbe goldene Tür, die direkt neben den Toiletten war, dort wo man oft eine dritte Tür fand. Die Personen tröpfelten erst nach und nach ein, es dauerte sicher eine Viertelstunde. Doch dann wurde sie jäh aus ihren Beobachtungen gerissen, als der Ork mit dem Raven-Akzent auf sie zu kam und sich räusperte.
„Darf ich Ihnen das hier abnehmen?“, er deutete auf ihr leeres Glas, das sie ihm wortlos reichte.
„Im Kernsaal erwarten sie weitere Erfrischungen und Raritäten!“, merkte er an und deutete ihr in die Richtung der Tür, in der auch zuvor ein Paar andere Gäste verschwunden waren.
„Vielen Dank!“, meinte Denahi und lächelte den großen Kerl an. Irgendwie fand sie Ork faszinierend. Irgendwie menschlich und irgendwie dann doch so anders, tierisch, aber nicht so wie sie selbst. Einfach sonderbar. Sie musste Alec mal fragen...
„Das wäre dann wohl eure Einladung!“ hörte sie Raven am anderen Ende verlauten.


Zuletzt von Denahi am 4/12/2016, 00:50 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Home with the Fukesi   4/12/2016, 00:27

Endlich ging es dem Ziel näher. Yorelias sah aus dem Augenwinkel zu, wie Denahi mit einem Kellner redete. Das Codewort war wohl 'Erfrischungen und Raritäten' – witzig wie Yorelias fand. Doch vorerst beschäftigte er sich noch mit dem Hobby-Piraten vor sich. Er war tatsächlich fasziniert von seinem Geschäftsmodell und war vor Jahrzehnten schon mal in der Gegend, wo nun das neue „Davy Jones“ war. Würde sicherlich interessant sein, zu sehen, was der Herr Geschäftsmann daraus gemacht hatte. Doch eines interessierte Yorelias vorher noch, bevor er sich Denahi anschloss und in den Nebenraum ging:
„Hat wirklich jeder auf meine Begleiterin geschaut, oder waren es nur Sie, Herr Locker?“ Grinsend gab er ihm zu verstehen, dass es sich um eine rhetorische Frage handelte und nahm sich vom vorbeigehenden Kellner das nächste Glas Sekt.
Die Tür war vergoldet durch die die beiden gingen um endlich zur Aktion zu kommen. Schon allein diese Tür war mehr Wert als das ganze Apartment, in dem ihre Gruppe wohnte. Yorelias zuckte mit den Schultern und ging hindurch. Auf der anderen Seite war es allerdings relativ rar eingerichtet: ein paar Stehtische, Häppchen und gefüllter Sekt- und Weingläser (oh, Wein, da musste Yorelias gleich hin!) und in der Mitte war ein Trideo Hologramm aufgebaut, nur in Übergröße, wie es sich für protzige Bauten eben gehörte. Fünf weitere Auktionsteilnehmer waren da, nach Yorelias Augenschein zu urteilen, gehörten einige zu den Privatpersonen, andere wiederum waren von gut gestellten Firmen und vertraten ihre Interessen. Double-A Konzerne, mutmaßte er und würde niemals herausfinden, wer es war, dafür hatten die Anwesenden gesorgt. Alle traten hübsch anonym auf. Im Raum verteilt waren noch ein gutes Dutzend Wachen, alle entweder Söldner oder pseudo-Yakuza ohne japanische Wurzeln, dafür mit Cyberware oder Adepten-Kräften. Das sah schon eher aus wie das, was er sich erwartet hatte. Yorelias hatte Denahi an seiner Seite und mit verschränkten Armen, gingen sie auf die Leute zu.
„Heey, da sind ja endlich alle. Ich dachte schon wir kommen nie zur Sache.“, starte er einfach mal... Mal sehen wie sie reagierten, wie man diese Verhandlungen angehen sollte... Doch er bekam keine Chance dazu, denn die Trideo-Anlage startete ein Hologramm einer Frau...
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BeitragThema: Re: Home with the Fukesi   4/12/2016, 00:47

Auch dieses Mal entging nicht Denahis Beobachtungsgabe: eine Frau Mitte Dreißig über und über behangen mit Perlen und einer Art Tiara, zwei recht mürrisch wirkende Anzugträger, ein etwas älterer Herr – ebenfalls im Anzug – jedoch Blau. Und eine weitere Dame in einem bodenlangen Pelzkleid, sie war recht jung, fand Denahi, und wirkte wie eine verzogene Görre. Die Fukesi in der Mitte des Raumes vor einem Pult auf dem ein Koffer lag und rechts und links von ihre Personen. Yorelias nahm kein Blatt vor den Mund und fing einfach an zu reden. Doch es war nicht er, der das Interesse weckete weder ihres noch das der anderen. Es war viel mehr das Hologramm einer Frau. Sie war betagt... vermutlich um die 60 Jahre als, aber ausgesprochen hübsch mit schwarzen Locken, die ihr Gesicht wie eine Wolke umgaben, einer tadellosen Figur, ganz in Schwarz und so dunklen Augen – wie es schien – dass diese bis auf den Grund der Seele blicken konnten. Denahi fühlte sich auf einmal sehr, sehr nackt und zupfte nervös ihr Kleid zurecht.
„Auch wenn ich Gefahr laufe, mich zu wiederholen. Seid die Höchstbietenden! Ganz gleich, wie hoch der Betrag ist. Ich werde die Summe schon zusammenraffen!“, meldete sich Raven ein letztes Mal zu Wort und gab ihr Okay. Denahi schaute kurz zu Yorelias.
Doch als erstes Ergriff die Fukesi das Wort: „Nun, da wir alle versammelt sing, kann es losgehen!“, dabei starrte sie Yorelias mit einer Mischung aus Zorn und Amüsement an. Dann öffnete sie den Koffer und offenbarte drei Phiolen mit einer transparenten Flüssigkeit.
„Sie, meine Herrschaften, haben heute die Möglichkeit einen Gegenstand zu erwerben, der die Zukunft der Welt bestimmen kann. Wie sie alle wissen, handelt es sich dabei um einen Nanitenvirus, der die Cognitive Fragmentation Disorder hervorrufen kann und den Besitzer dieser kleinen Phiolen in den Stand eines Puppenspieler, nein eines Gottes erheben kann. Wer der Besitzer dieses wertvollen Gegenstandes wird und was er damit anstellt, das bleibt ganz Ihnen überlassen. Aus London hat sich heute Abend eine weitere Mitbieterin angeschlossen!“, sie deutete mit einer Geste auf das Hologramm, ohne die Gäste einander vorzustellen.
„Möge der bessere Mitspieler und der vollere Geldbeutel gewinnen!“, meinte sie scherzhaft.
„Das erste Gebot liegt bei einer Million!“
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BeitragThema: Re: Home with the Fukesi   4/12/2016, 00:57

Yorlias fing einfach kurz an zu lachen, als er 'eine Million' hörte und gab seine Belustigung gerne Kund.
„Machen wir 10 draus.“, meinte er großkotzig und zuckte mit den Schultern. „Gibts hier auch irgendwo was richtiges zu trinken?“ Yorelias spekulierte darauf, dass all die Mitbietenden wohlbedachte Geschäftsmänner und -frauen waren. Mit einem verrücktem Milliardär mitzubieten, der einfach die Millionen oder Milliarden raus warf, konnte sie aus dem Konzept bringen, besonders wenn er dazwischen noch dein ein oder anderen Shot einwarf und sich betrunkener denn je gab. Wer wollte schon mitbieten, wenn man den Launen eines Wahnsinnigen ausgeliefert war – besonders einem, der Geld hatte, massig Geld, zumindest dachten sie es...
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