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 Hyoi vs. Takeda

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Deus
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BeitragThema: Hyoi vs. Takeda   7/6/2015, 16:11

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Seattle - Sitz von Hyois Bande



14.10.2072



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Raven
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BeitragThema: Re: Hyoi vs. Takeda   7/6/2015, 16:35

Raven hatte es Alec und Yorelias überlassen, sich darüber auszutauschen, welche Fähigkeiten dieser Yakuza-Magier hatte und wie man am besten damit umgehen konnte. Mit Magie hatte sie selbst schließlich nichts am Hut. Hätte sie nicht gewusst, dass Magie existierte, so hätte Raven es für totalen Unsinn erklärt, aber leider konnte sie keine Tatsachen leugnen. Es dauerte ein Paar Tage, bis sich ihr Körper – Dank Wyatts Wunderlösungen, an die er sie gehängt hatte – vollständig regeneriert hatte, sodass sie wieder in der Lage war sich einzuloggen und erst einmal Unmengen an Cola und Tofu in sich hinein zu schaufeln. In der Zwischenzeit prüfte sie Alecs Informationen und fand sogar tatsächlich einige Hinweise auf diesen Takeda und sogar auf den Anführer des Ninja-Clans namens Fukesi. Als sie sich mit Kieran in Verbindung setzte, bestätigten auch seine Vampire den Aufenthaltsort von diesem Hyoi, was auch mit Kestrels Informationen übereinstimmte. Daher war sie sich sicher, dass zumindest dieses erste Treffen nach Plan verlaufen sollte. Von dem Prototypen war jedoch weit und breit keine Spur. Er könnte schon über alle Grenzen verschwunden sein und wer wusste schon in wessen Händen sein. Aber sie musste sich darauf konzentrieren alles Schritt für Schritt zu machen und nicht alles auf einmal, damit wieder der gesamte Plan in die Brüche ging. Von Kieran holte sie sich auch die Zusicherung von fünf weiteren Kämpfern ein, vorausgesetzt sie griffen abends an, um die volle Stärke der Vampire zu nutzen. Raven ließ auch eine ganze Ladung an Schutzkleidung und Waffen in die Barrens liefern, da vieles ihrer Ausrüstung samt Duster in die Luft gegangen war. Da ihnen der Klan locker zehn zu eins überlegen war, so wie sie es einschätzte, mussten sie taktisch vorgehen und konnten nicht einfach das Gebäude stürmen. Und so rüsteten sie sich am Tag des Angriffs aus, vereinbarten einen Treffpunkt mit den Vampiren, von wo aus sie sich auf den Weg zum Sitz des ersten Yakuza-Klans machen würden.
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Alec Knight
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BeitragThema: Re: Hyoi vs. Takeda   4/7/2015, 15:56

Wie es aussah, würden sie mit ganzen zehn Runnern den Clan stürmen: Raven, Denahi, Yorelias, Wyatt, fünf Vampire, deren Fertigkeiten sie noch nicht einschätzen konnten und Alec. Ravens Plan war es taktisch vorzugehen, also erst einmal die Lage checken, ausspähen, Wachtposten leise eliminieren, um dann dem Rest den Garaus zu machen. Die Yakuza würden allerdings vorbereitet sein. Der offene Kampf mit ihren Clans hatte ihre Alarmbereitschaft wohl auf ein Maximum aufgestockt, genau wie die Wachtposten und, so nahm zumindest Alec an, ihre Spione und Informanten. Sie konnten also nicht einfach den Van nehmen und vorfahren, gemütlich zum Zielort gehen und dann mal schauen was los war. Sie mussten selbst die Anreise genau planen. Alecs Vorschlag war es, einzeln oder in kleinen Gruppen von zwei Personen zum Zielort zu gelangen. So konnten sie sich sowieso besser verteilen. Über abhörsichere Frequenzen, die Raven sicherstellen würde, konnten sie sich dann ein Bild machen und die geschicktesten Nahkämpfer schon einmal lautlos ein paar Yakuza ausschalten, bevor es zum großen Gefecht kam.
„Wenn es soweit ist, sollten die Vampire, angeführt von mir und Wyatt für Ablenkung sorgen. Großes Feuerwerk und Feuerpower.“ Der Plan hatte schon mal funktioniert. Er wusste wie die Yakuza vorgingen. Zumindest grob. Zumindest bei den Schlägertypen... „Sie werden ihre Kämpfer schicken um uns auszuschalten, wir halten sie in Schach und Yorelias kann mit Denahi und dir dann den Rest der Truppe übernehmen. Es werden nur noch eine Handvoll Leibwächter da sein. Zwar die Elite des Clans, aber gegen euch sollten sie wohl unterlegen sein.“, schlug er Raven vor. Der Plan gefiel ihm nicht wirklich, aber es würden die besten Chancen sein, die sie hatten: Yorelias war ein begabter Kämpfer, Denahi ebenfalls, außerdem hielt ihr Körper große Belastung und Kugeln aus. Raven war zwar noch nicht ganz auf der Höhe, doch ihr gepimpter Körper würde mit den Yakuza-Normalos problemlos fertig werden. Wyatt war ein Scharfschütze und würde sich, wenn es Zeit war, in Position begeben, um sie zu unterstützen. Und Alec würden den Frontalangriff anführen. Waffen waren ihm einfach lieber als dieser ganze Nahkampfkram, den er mit Yorelias Wochenlang trainierte. Aber er müsste Denahi in der Obhut von Yorelias und Raven lassen und darauf vertrauen, dass Wyatt seinen Teil beitrug. Nicht, dass er ihnen nicht vertraute was den Job anging, es war einfach nur, dass er selber nicht dabei sein konnte um Denahi zu beschützen falls es eng wurde.
„Also wo genau soll die Party steigen?“, fragte Alec noch nach dem Ort, mit dem Raven noch nicht rausgerückt hatte. „Ich muss doch wissen, was ich alles an Spielzeug mitnehmen kann wenn wir schon in die Schlacht ziehen...“
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Raven
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BeitragThema: Re: Hyoi vs. Takeda   10/7/2015, 21:57

Mit einem Grinsen wandte sich Raven an Alec, als sie die Schutzkleidung verteilte und ihre Munition prüfte, als sie sich in ihrer Halle bereit machten. „Du kannst alles mitnehmen, was du nur tragen kannst, Alec!“, meinte sie sichtlich amüsiert und wieder gut beisammen. „Der Sitz befindet sich in einer gesicherten Fabrikhalle und ich gehe auch davon aus, dass das der Plan sein wird. Also sollten Denahi, Yorelias und ich die Vorhut bilden und uns die denkbar günstigste Position suchen. Und ihr gebt uns Rückendeckung.“, so stimmte sie nun Alecs Vorschlag zu. „Unsere Vampir-Freunde kennen den genauen Weg. Für mich ist das Ganze leider nicht zugänglich, da die Yakuza sich alle Mühe gegeben haben, um mich auszusperren. Oder sonstige Hacker. Ich bezweifele fast, dass die da überhaupt Internet haben...“; meinte sie leicht zynisch. Vermutlich lebten diese Yakuza noch im japanischen Mittelalter. Wer wusste das schon. „Alle bereit?“, fragte sie noch in die Runde. „Unsere Freunde sind sicher gleich da!“ Und fast wie gerufen, erspähte sie bereits einen Wagen vorbeifahren und in einigem Abstand anhalten. Ihre externen Kameras konnten tatsächlich die Vampire ausmachen. Sie würden nicht direkt bis zum Gelände vorfahren, sondern ihre Fluchtfahrzeuge in einem sicheren und vor Blicken geschützten Abstand stehen lassen und den Rest zu Fuß laufen. Ausschwärmen. Und leiser als ihr Van war es alle Mal. So dauerte es nicht lang, bis alle im Wagen saßen, den Vampiren nachfuhren, während Raven über eine sichere Leitung den Vampiren ihren Plan mitteilte.


Zuletzt von Raven am 22/1/2016, 18:26 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Hyoi vs. Takeda   5/10/2015, 15:21

Ob es wirklich ein so guter Plan war, bezweifelte Alec mittlerweile. Raven hatte wohl genauso wenig einen Plan, was sie erwartete, wie Alec selber. Aber es war nun sein Plan und wenn etwas schief ging, war das wohl auf einem Mist gewachsen. Die Hauptsorge galt trotzdem Denahi. Raven würde nichts geschehen. Sie konnte sich blitzschnell in die Matrix transferieren, falls es gefährlich werden würde und könnte ihren Körper aufgeben oder ihn fernsteuern. Yorelias war wohl ein Überlebenskünstler und würde es ebenfalls unbeschadet überleben, egal wie brenzlich die Lage werden würde. Wyatt war fernab der Action mit seinem Scharfschützengewehr und könnte wohl höchstens von einem Querschläger erwischt werden, falls er nicht etwas unglaublich Dummes anstellte. Denahi war allerdings nicht so erfahren, wenn auch zäh. Doch das würde ihr bei einer Übermacht an Feuerkraft auch nicht sehr viel helfen. Sie und Alec selber waren wohl die einfachsten Ziele für die Yakuza. Aber das wussten sie zumindest nicht...
Alec hatte sich gut ausgerüstet: Von einem Sturmgewehr über zwei seiner Lieblings Automatik Pistolen bis hin zum Kampfmesser sowie genügend Munition und gepanzerter, von Raven gesponsorter Kleidung war alles dabei was das Herz eines Runners höher schlagen ließ. Ganz zu schweigen von den ganzen Taschen an der Kleidung, die mit ausreichend Sprengstoff und Granaten gefüllt waren, um den Laden schlicht in die Luft zu sprengen - zumindest hoffte es Alec. Doch er wurde leider enttäuscht, denn als sie nach einem strammen Fußmarsch durch schöne Innenstadt und kleinere, schäbigere Viertel, entpuppte sich die Lagerhalle als ein Riesen-Komplex, wo man leicht mehrere Fußballfelder an Grundfläche nebeneinander stellen konnte. Die gesamte Größe war gar nicht ersichtlich, da es an den Seiten von Häusern umstellt war. Zumindest hatte Wyatt die Qual der Wahl, wo er sich verstecken wollte. An einer Häuserecke, gut geschützt vor den Blicken neugieriger Yakuza-Späher, trafen sich die langsam eintrudelnden Grüppchen ihres Angriffskommando, bis sie schließlich vollständig waren.
„Gut, der Plan steht also. Ihr fünf kommt mit mir und der Rest schaut sich mal etwas um.“, wandte sich Alec erst an die Vampire, dann an den Rest der Gruppe, wobei sein Blick wohl am längsten an Denahi hing, die ihm Blicke zuwarf, die ihn wohl beruhigen sollten.
„Ihr schaltet ein paar Yakuza aus und gebt uns dann das Signal, wann wir den Angriff starten sollen, um für Verwirrung zu sorgen, damit ihr ins Innere des Komplexes kommt. Falls wir keinen Widerstand mehr haben hier draußen, folgen wir euch dann ins Innere und treffen uns dort, um gemeinsam vorzugehen. Es sei denn du willst das im Alleingang machen Yorelias.“, grinste Alec schwach und erntete von seinem Trainer einen spitzbübischen und vielsagenden Blick. Wenn sich die Gelegenheit bot, würde er sicherlich viel im Alleingang machen, sofern es denn möglich war. Auch Yorelias war schließlich um Denahi besorgt - und Raven...
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BeitragThema: Re: Hyoi vs. Takeda   22/1/2016, 18:25

Raven war sichtlich nervös, auch wenn sie es niemals zugegeben hätte, aber sie hatte nun die Verantwortung für neun Leben und mehr oder minder das eigene. Die Vampire sah sie zwar viel mehr als Kanonenfutter an, aber unnötige Opfer waren dennoch nicht nötig. Und würde Wyatt etwas zustoßen, so würde sie es sich niemals verzeihen. Auch würde es ihr wohl Alec nicht verzeihen, wenn Denahi etwas zu stieß und umgekehrt. Sie prüfte noch einmal alle Verbindungen zu den anderen, damit alle sofort erreichbar waren.
„Keine Alleingänge!“, dekarierte sie noch einmal und schaute erst Alec, dann Yorelias an. „Denahi, Yorelias, ihr bleibt immer im Schichtfeld des anderen und meinem. Ich habe keine Lust euch dort drin einsammeln zu müssen.“ Raven beobachtete, wie Wyatt sein Gewehr richtete und auch Denahi ihre Handfeuerwaffe und tat es ihnen gleich. Ein merkwürdiges Gefühl war es, nicht mehr in der Matrix zu stecken, sondern vor Ort zu sein.
Damit begann ihr Abenteuer also. Wyatt postierte sich etwas abseits, im Schatten eines der Gebäude und legte an, seine Schwester und die anderen immer im Blick. Denahi, Raven und Yorelias setzten sich in Bewegung. Sie hatten sich einen Nebeneingang der riesigen, zweigeschossigen Halle ausgesucht. Aber sie hätten auch genauso gut den Haupteingang nehmen können, da der ebenso wenig bewacht war. Aus Gewohnheit heraus übernahm Raven die Führung. Wenn der erste Schuss fiel, konnte er genauso gut sie treffen und damit dem Rest ihrer Gruppe mehr Zeit verschaffen. Als sie die vergleichsweise leichte Kunststofftür öffnete, offenbarte sich ihnen ein riesiger Innenraum, der überfüllt war mit Kisten, Transportern und - Gott - was welchen Behältnissen noch. Alles schien wie ausgestorben zu sein, also wagte sie sich weiter voran, vorbei an den Lagerungsmöglichkeiten, die zugleich die Sicht versperrten, wie auch einen gewissen Schutz boten. Das Innere der Halle bestand aus seiner kleineren, internen Halle, die ihrerseits komplett aus Stahl war. Vermutlich sogar kugelsicher. Hier schien sich das Treiben abzuspielen. Alle Strom- und Kabelleitungen führten in ihre Inneres und genau dieses Ding war es, das bewacht wurde. Ihr Ziel musste sich also im Inneren befinden. Auf den ersten Blick erkannte Raven etwa einen Dutzend Japaner. Alle zwar trainiert – auf den ersten Blick hin – jedoch schien keiner von ihnen ein Übermensch zu sein. Sie deutete Yorelias und Denahi auf die Angreifer. Nichts womit Alec nicht fertig werden würde.
Raven, die die gesamte Zeit über über die Matrix mit Alecs Comlink verbunden war, kontaktierte Alec. Ihre Stimme war durch die kleinen Kopfhörer, die jeder trug, zu hören.
„Alec, im Inneren der Halle befindet sich ein weiterer Komplex. Wir bräuchten ein Ablenkungsmanöver, um das Dutzend Yakuza hier hinauszuschaffen, damit wir weiter hinein können.“ Und an Wyatt meldete sie sich weiter.
„Und Wyatt, nachdem ihr mit denen fertig seid, könnten wir deine Hilfe hier drin gebrauchen.“
Zum besseren Verständnis schickte Raven den beiden ihr mentales Bild des Komplexes über das jeweilige Comlink. Denahi und Yorelias hingegen gab sie das Zeichen sich bedeckt zu halten, bis die Yakuza an ihnen vorbei geeilt waren in Richtung Ausgang zu Alec und Wyatt. Raven merkte selbst, wie ihr warm wurde, als ihr Körper den Puls steigerte und das Blut immer schneller durch die Blutbahnen pumpte. Sie wurde selbst unruhiger, wenn gleich auch etwas konzentrierter. Eine merkwürdige Kombination, ungewohnt für ein körperloses Wesen. Das nannte man wohl Adrenalin, dachte sie sich.
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BeitragThema: Re: Hyoi vs. Takeda   6/2/2016, 22:57

„Ganz wie Sie meinen, Miss Raven.“, meinte Yorelias und gab sein „OK“ für Ravens Befehl. Er würde zur Abwechslung mal zumindest so tun, als würde er einfach nur Befehle befolgen, sodass die ganze Operation geordnet und hoffentlich erfolgreich ablaufen konnte. Sie würden es nun mit dem Hauptquartier eines Yakuza-Clans aufnehmen – auch wenn es nur einer dieser dämlichen Schläger-Clans war.
Denahi war jedoch gut trainiert, Wyatt war fit genug und Alec hatte sich Einiges bei Yorelias abschauen können, sodass sie alles in allem wohl gut vorbereitet waren. Yorelias nickte Denahi nochmals aufmunternd zu und grinste fast schon vor Vorfreude auf das bevorstehende Scharmützel, bevor sie auf das Lagerhaus zugingen und die Tür öffneten, nur um ein unordentliches Kinderzimmer eines Schiebers zu gelangen, der seit Jahren seine Waren bunkerte. Das Lagerhaus wirkte fast wie einer dieser riesigen Umlade-Häfen, wo abertausende Kisten und Container aufeinandergestapelt waren. Das Seltsame war jedoch, dass man keinen freien Himmel dazu hatte, sondern eine große Halle vor sich sah die in einer größeren versteckt wurde.
„Ein Lagerhaus in einem Lagerhaus in einem Lagerhaus in einem... ich höre ja schon auf.“, meinte Yorelias, der munter vor sich hin murmelte und die Frequenz belegte, als Raven ihn, wohl nur für Yorelias hörbar, wortlos anschrie die Klappe zu halten.
„Schauen wir mal, was sich darin verbirgt und wo unser Prototyp geblieben ist.“
Während Denahi, Raven und Yorelias lautlos durch die Halle schlichen und sich dem nächsten Gebäude nährten, sah der Elf aus den Augenwinkeln, wie Alec und die Vampire sich auf den Haupteingang zubewegten. Wo Wyatt mittlerweile abgeblieben war, konnte er nicht sagen, aber Raven würde wohl von allen die Koordinaten haben und neben ihrer normalen Sicht wohl teilweise in der Matrix sein, um die Schritte aller anderen Teammitglieder zu überwachen, bis sie all ihre Konzentration brauchte. Wenn der Plan aufging, würde das noch auf sich warten lassen und Alec würde zusammen mit seinem Team sowie mit Wyatts Unterstützung genug zu tun haben.
Als Raven und Denahi mit der Fortbewegung abgelenkt waren, sah Yorelias noch etwas: ein einzelner Wachmann der Yakuza hatte sich abgesetzt und wohl seine Blase hinter einem Container geleert haben. Bevor er den Reißverschluss seiner Hose schließen konnte war bereits Yorelias hinter ihm und brach dem Ahnungslosen mit einer schnellen Bewegung das Genick. Einer der Glücklichen dieses Tages – er hatte es hinter sich, ganz ohne Schmerzen. Lautlos nahm Yorelias wieder Position in ihrer Formation ein.
„Wie laut soll das Ablenkungsmanöver denn sein?“, hörte man Alec über Comlink fragen. Doch das war wohl eher eine Rhetorische Frage, denn so leise wie sie alle waren, war das metallische Klicken zweier kugelförmiger Gegenstände auf dem Boden dort wo die Yakuza-Wachen standen, kaum zu überhören. Augenblicke später hörte man die Explosion der Granaten und das Schreien der Yakuza.
„Ich hoffe, du bist auf Position, Wyatt?“, hörte man Alec noch fragen und Yorelias hoffte, dass ihr kurzer Weg zum Lagerhaus-Hauptquartier nicht noch mit weiteren Überraschungen wie pinkelnden Yakuza gespickt war.
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Raven
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BeitragThema: Re: Hyoi vs. Takeda   6/2/2016, 23:39

Raven verdrehte die Augen und ließ Yorelias einen vernichtenden Blick zu teil werden, der wohl mehr aussagte als 1000 Worte. Diese Labertasche! Er schien aber auch sofort zu verstehen und gab vor erst Ruhe. Raven verfolgte über die Matrix, wie sich alle in Position begaben. Die Lage im Inneren der Lagerhalle verkomplizierte den Plan. Wyatt hätte sich eigentlich auf dem Dach der Lagerhalle postieren sollen. Da das Lagerhaus aber durch zwei physische Hüllen geschützt war, wurde seine Hilfe im Inneren gebraucht, also gab ihm Raven über seinen implantierten Höhrer zu verstehen, dass er ihnen von innen Deckung geben sollte, sobald die Luft draußen rein war und sobald Alec und die anderen die erste Welle abgefangen hatten. Keinen Moment zu früh meldete sich auch bereits Alec.
„Laut!“, gab Raven unnötiger Weise auf seine Frage zurück. Denahi tippelte bereits auf der Stelle herum und wollte anscheinend etwas zu beißen haben. Aus den Augenwinkeln sah Raven noch, wie Yorelias sich irgendwo an einer Wache zu schaffen macht und dann kam auch schon die geplante Explosion.
„Ich will mich von innen in ihr System einschleusen, vielleicht finden wir ja den Prototypen dann schneller!“, gab sie noch den anderen zu verstehen, bevor sie sich in Bewegung setzen. Zeitgleich brach ein heilloses Durcheinander aus. An ihnen stürmten gute zwei Dutzend Schlägertypen vorbei. Bewaffnet und bereit wild um sich zu ballern. Raven gab Alec und Wyatt noch eine kurze und überflüssige Vorwarnung, sie waren sicher ohnehin auf das Kommende gefasst. Als die Yakuza an ihnen vorbei waren lief Raven im Schatten der Container los, sie erreichten die kleinere Halle innerhalb der Halle ungehindert und schon viel zu einfach.
Raven ging also ungehindert zur Tür und stieß diese vorsichtig an. Im gleichen Moment hörten sie allerdings zwei Sachen, einsetzende Salven draußen vor der Lagerhalle, die im Inneren widerhallte und das Klicken von Waffen, die entsichert wurden. Scheinbar war zumindest diese kleine Halle bewacht. Vier Gorillas kamen ihnen mit gezückten Waffen an und bellten etwas auf Japanisch.
Denahi hingegen überkam ein Impuls. Ein lautes Reißen war zu hören und neben ihnen zerfetzten die Kleider, als Denahi sich in einen Puma verwandelte und auf den ersten Gorilla zusetzte. Zumindest hatten sie den Überraschungsmoment auf ihrer Seite. Sie zerfetzte dem ersten die Kehle und sprang auf den zweiten zu, noch bevor Raven überhaupt feuern konnte.
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BeitragThema: Re: Hyoi vs. Takeda   7/2/2016, 17:51

Der Vorschlag „Laut“ kam zwar ein wenig spät, aber das war wohl egal, denn das Ziel war erreicht worden: ein halbes Dutzend Yakuza waren auf den ersten Schlag ausgeschaltet und das weitere halbe Dutzend ballerte wild um sich, da sie nicht wussten woher der Angriff kam. Tja, schlechte Wahl des Kampfgebietes, oder?
Alec hielt sich mit seinen Vampiren im Hintergrund. Sie hatten sich im Halbkreis um den Haupteingang positioniert, sodass sie von allen Winkeln aus feuern konnten und selber wenig Angriffsfläche boten. Dazu kam, dass die Kisten guten Schutz boten und man sie wohl sowieso erst gar nicht finden würde. Ein Positionswechsel war auch schnell möglich, sodass die Yakuza es schwer mit ihnen haben würden und sie durch das Container-Labyrinth jagen mussten.
Erst lief auch alles wie am Schnürchen: Die herumballernden Yakuza waren schnell ausgeschaltet und es kam sogar die Verstärkung aus dem Inneren des Hauptquartieres, sodass sie es mit der nächsten, etwas besser bewaffneten Welle von japanischen Kriminellen zutun hatten, die nun statt einfachen Handfeuerwaffen mit MP's und Gewehren herumliefen. Doch auch dieses Feuergefecht konnte Alec zusammen mit den Vampiren für sich entscheiden. Von Wyatt war in der Zwischenzeit keine Spur – nichts zu sehen, nichts zu hören. Aber auf ihn waren sie momentan nicht angewiesen und vielleicht war es ja ganz gut noch ein Ass im Ärmel zu haben falls etwas unvorhergesehenes passierte, wie zum beispiel diese voll gepanzerten Yakuza-Samurai-Krieger, die plötzlich aus dem Inneren des Gebäudes kamen.
Das schien wohl die Elite des Clans zu sein. Bewaffnet mit Schnellfeuerwaffen und japanischen Schwertern sowie eingehüllt in eine Samurai-Rüstung, die, wie es sich durch einen abprallenden Schuss bestätigte, zumindest Kevlar verstärkt war. Nun würde es schwer werden. Zwar war Alec mit panzerbrechener Munition ausgerüstet, auf die er bei Ravens letztem Einkauf bestanden hatte, doch die Vampire blickten ihre nutzlos gewordenen Waffen an und bekamen leichte Panik. Die Samurai-Panzer kamen also auf sie zugerollt, dahinter tummelten sich die Normalo-Typen, dessen Nachschub wohl nicht enden wollte und Alecs Team sah sich einer Übermacht an Gegnern gegenübergestellt. Noch einmal ließ Alec eine Salve auf einen Samurai prasseln, bis dieser zu Boden ging und seine Rüstung von Innen voll blutete, bevor er seinem Team das Signal zum Rückzug gab. Sie würden sich das Labyrinth nun zu Nutze machen müssen.
„Ich hoffe, ihr seid drin und kommt klar. Hier draußen wird's echt ungemütlich. Schwer gepanzerte Typen und ein ganzer Mob an schlecht zielenden Anfängern. Und wo ist eigentlich Wyatt? Der hätte jetzt einen schönen Auftritt liefern können, indem er uns die Gepanzerten vom Leib hält.“, regte sich Alec auf und hoffte, dass es Denahi gut ging, da wo sie jetzt war und Raven mit guten Nachrichten aufwarten konnte.
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BeitragThema: Re: Hyoi vs. Takeda   7/2/2016, 20:54

Wyatt hatte die Ablenkung ebenso genutzt wie auch die anderen. Während also das eine Team in das Innere des Gebäudes stürmte und die Yakuza hinaus, stieg er auf den nächsten Container und auf den nächsten, bis er sich einen Platz auf dem Dach der ersten Halle gesichert hatte. Er legte sich flach auf die kalte Abdeckung und fühlte die Kälte des Metalldachs durch seine Schutzkleidung hindurch hinauf kriechen, aber darauf achtete er nicht. Er richtete sein Barrett und setzte zum Schuss an. Fast schon zu spät. Er war wohl im Nachteil gegenüber den anderen. Sie hatte alle den einen oder anderen Vorteil im Kampf, waren schneller als er, nicht menschlich. Wyatt beobachtete, wie die Yakuza auseinander stoben und Alec und den Vampiren nach jagten, aber nun war er in seinem Element. Anvisieren, abdrücken, anvisieren, abdrücken... Die panzerbrechende Munition der SASR durchbohrte einen Helm und Schädel nach dem anderen. Die Sauerei hielt sich dabei in Grenzen. Die Yakuza sackten tot zu Boden und starben wie die Fliegen, ohne den Schützen aufgrund seines Verstecks und seines bereits im Vorhinein angebrachten Schalldämpfers sofort ausfindig machen zu können. So durchsiebte Wyatt nach und nach die Reihen der nicht enden wollenden Yakuza.
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