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 Prototpy X

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Denahi
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BeitragThema: Re: Prototpy X   25/5/2015, 16:04

Denahi war wohl diejenige, die am schnellsten wieder wohl auf und am unbekümmertsten war, als sie sich in Bewegung setzten. Sie warf zuerst einen wissenden Blick zu der bewusstlosen Raven, um die sie sich eigentlich weniger Sorgen machte, da sie ja bekanntlich ein E-Ghost war und dann zu Yorelias. Ihr war wohl als einziger bewusst, das die beiden eine sonderbare Art der Freundschaft verband. Die anderen waren sicherlich erleichtert, als sich ihr eigener E-Ghost unversehrt, nur etwas verwirrt zurückmeldete, aber sie hatte keine Probleme mit den Barrens. Das war Zuhause und erinnerte sie an die Zeiten, die sie nicht einmal in menschlicher Form verbracht hatte. Und sie musste ehrlich zugeben, dass es ihr fehlte. Wäre Alec nicht, dann hielte sich auch nichts in der Mittelstadt und so schlenderte sie auch voran, dennoch die Augen offen haltend. In den Barrens wusste man ja nie. Und das erste, was ihr auffiel, war eine Katze. Groß und flauschig. Denahi musste unwillkürlich grinsen.
„Hey, Alec, schau Mal!“, sie deutete auf die struppige, bunte, verwilderte Hauskatze. „Könnnen wir die mitnehmen. Wäre sicher schön noch wen in der Wohnung zu haben. So als zusätzliches Maskottchen?“, schlug sie fast wieder überdreht vor, von dem professionellen Yakuza-Kurier war keine Spur übrig. Sie beschleunigte ihren Schritt auf die Katze zu und erkannte noch vier weitere Katzen auf sie zu kommen. Aber als Denahi so offensiv auf die insgesamt fünf Vierbeiner zu eilte, geschah etwas, womit sie nicht gerechnet hatte. Vor ihren Augen verwandelten sie sich. Zunächst dachte sie, es wären ebenfalls Shapeshifter, musste dann aber erkennen, dass diese fünf weniger gesellig waren und eine andere Form der Gestaltwandler waren: ein Rudel hungriger Taliskatzen auf Beutezug...
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BeitragThema: Re: Prototpy X   25/5/2015, 16:43

Der Plan von Raven war es, sie in ein Taxi zu verfrachten, um wohl selber Zeit zu haben herauszufinden, wo denn dieser Prototyp war. Yorelias verstand nur nicht, warum Spencer so etwas tun sollte. Er wollte den Prototypen loswerden. Also warum eine Bombe platzieren? Die Fähigkeiten dazu hätte er sicher gehabt, aber soweit sie wussten, wäre er nicht einmal an den Sprengstoff dran gekommen. Spencer war kein Runner. Er war Entwickler. Die Polizei hätte ihn schon längst festgenommen, wenn er sich die Hände mit Plastiksprengstoff schmutzig gemacht hätte. Aber er behielt seine Gedanken vorerst für sich. Produktiv waren sie so oder so nicht. Die anderen würden ebenfalls so denken wie er. Nur wo lag nun der Fehler? Wurden die Koffer vertauscht? Hatte man Spencer einen falschen Koffer untergeschoben? Seine Gedanken wurden sowieso unterbrochen, als Denahi, fröhlich wie schon lange nicht mehr, durch ihre alte Heimat lief und ein kleines Rudel hauskatzengroße Räuber entdeckte. Yorelias reagierte jedoch dieses Mal schneller noch als Denahi. Dank seiner Astralsicht, sah er eine viel zu große Aura für so kleine Geschöpfe. Sie waren magisch, eindeutig. Sofort gab er Alec ein Zeichen, dass er seine Waffe ziehen sollte und auch Yorelias konzentrierte sich darauf, seine Kraft zu schöpfen. Sollten die Katzen hungrig sein, würden sie angreifen. Und sie schienen hungrig zu sein, denn plötzlich hatten sie Pumagroße Raubkatzen vor sich stehen, die angriffslustig fauchten.
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Denahi
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BeitragThema: Re: Prototpy X   25/5/2015, 18:37

Denahi hatte gerade einmal Zeit sich die Jacke abzustreifen und machte sich gerade daran aus der Hose zu steigen, als bereits fünf gepardartige Raumkatzen auf sie zu stürmten. Noch in der Bewegung verwandelte sie sich in den Puma, der sie früher immer gewesen war, was sich im ersten Moment fast befremdlich anfühlte. Doch bereits Sekunden später fühlte sie sich, als wäre es nie anders gewesen. Der Puma sprintete auf die erste der Katzen zu und machte einen weiten Satz, der den Gegner zu Boden riss, woraufhin sich ein zweiter Gepard auf sie stürzte, während die anderen ihren Angriff auf die Gruppe fortsetzten.
Wyatt legte die bewusstlose Raven vorsichtig hinter sich ab und schnappte sich seine Desert Eagle aus der Seitentasche seiner Jacke, um ihr zumindest in diesen wehrlosen Zustand etwas Schutz zu bieten. Auch seine Kameraden taten es ihm ähnlich, während sich vor ihnen ein Bild bot, das man wohl nur in freier Wildbahn sah. Der schwarze Puma gab ein bedrohliches Fauchen von sich und bleckte die Zähne, als ihn die beiden Geparden angriffen, die zwar in ihrer Körperlänge größer waren als der Puma, jedoch nicht so kräftig, da ihre Körper auf Schnelligkeit und Ausdauer ausgelegt waren. Schnell befanden sich beide Taliskatzen auf dem Rücken, rappelten sich jedoch ebenso schnell auf, da sie ein eingespieltes Team waren, die ihren Gegener permanent in Bewegung hielten. Ging der eine zu Boden, kam der jeweils andere zu Hilfe. Wenn es ihnen gelang, griffen sie beide gleichzeitig ab, worauf immer einer von ihnen von dem Puma einen fiesen Tritt mit den Hinterläufen erhielt.
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BeitragThema: Re: Prototpy X   25/5/2015, 19:13

Aus den Augenwinkeln konnte Yorelias noch erkennen, dass Alec und Wyatt sich mit ihren Schusswaffen wappneten. Und sie mussten sich verdammt beeilen damit, diese Schussbereit zu machen, denn diese vor Sekunden noch niedlich aussehenden Kätzchen waren nicht nur magisch sondern hatten mit Adepten ziemlich große Ähnlichkeit, soweit sich Yorelias erinnerte. Nun standen die Chancen so: Denahi würde sich gegen die beiden behaupten können. Sie war stabiler und kämpfte mittlerweile mit mehr Raffinesse, statt nur mit ihren Instinkten. Ihr drohte keine Gefahr. Raven lag am Boden und wurde von Alec, der hoffentlich die richtigen Körperteile der anstürmenden Katzen treffen würde und Wyatt, dessen Reaktion gegenüber diesen Räubern klar im Nachteil war. Er war der Einzige, nach Raven, der Hilfe brauchen würde... Yorelias selbst hatte schon mit derlei Katzen zu tun gehabt und wusste was zu tun war: So schnell er konnte rannte er der erstbesten Katzen entgegen und wartete, dass diese den Fehler machte und auf ihn zusprang. Da er dies vorausgesehen hatte, war es im Sprung der Katze, die um einiges langsamer war als Yorelias, ein Kinderspiel für ihn sie mit zwei harten Hieben zu Boden zu werfen. Die Katze war bewusstlos und hatte sich nach dem ersten Schlag vor Schmerzen gekrümmt. Aber sie würde es überleben. Es war schließlich schade um diese seltenen Taliskatzen, deren Eleganz und Schönheit so gern gesehen war auf dieser Welt. Leider auch von Jägern, die sich gut bezahlen ließen sie zu töten... Yorelias konnte nur hoffen, dass die nächsten Jäger sie nicht töten, sondern zumindest nur einsperren würden. So hätten sie die Möglichkeit sich bei ihrem neuen Herren zu rächen...
Doch es ging weiter: Alec tat das, was man von einem guten Schützen verlangte - sein Gegner lag blutend auf dem Boden. Ob sie überlebte? Zweifelhaft... Doch Wyatt war nun arg in Bedrängnis, da sein Schuss zwar getroffen, die Katze jedoch wenig beeindruckt hatte, da es nur ein Streifschuss gewesen war.
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Denahi
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BeitragThema: Re: Prototpy X   25/5/2015, 19:43

Obwohl der Gegner in der Überzahl war, hatte der Puma einen eindeutigen Vorteil: Schnellheilung. Die Kratzer und Bisse, die Prellungen heilten binnen von Sekunden und schränkten den Puma kaum ein. Wenn er gewollt hätte, wären beide Katzen schneller tot, als ihnen lieb war, doch der Puma ließ sich Zeit und versuchte die Taliskatzen zu zermürben, anstatt sie zu töten. Der Tod von Gleichgesinnten, daran lag weder Denahi noch dem Puma etwas.
Neben ihr prasselten Kugeln durch die Luft. Eine Taliskatze ging durch einen Schlag von Yorelias zu Boden, die anderen wurde von Alecs Waffe durchsiebt. Eine weitere bahnte sich ihren Weg zu Wyatt. Es war also an der Zeit das Spiel zu beenden. Ein Paar gezielte Prankenhiebe und Tritte, mit mehr Wucht als die Taliskatzen auf die Wage bringen könnten, machte klar, dass sie unterlegen waren, trotz ihrer eigenen Kraft und Schnelligkeit. Die beiden Katzen ergriffen alsbald die Flucht. Die letzte setzte auf Wyatt zu, dem im selbigen Moment die Munition ausging. Seine Waffe machte noch ein Paar klickende Geräusche. Denahi sprang mit einem Satz auf die letzte Taliskatze zu und erwischte diese zumindest am Schweif. Der Puma packte fest zu und zerrte an dem Schweif, was die Katze rasch aus der Luft holte und sie sich wütend nach dem Puma umdrehen ließ. Der Puma nutze den Angriff, warf sich mit samt Gegner auf den Rücken, um die angreifende Taliskatze mit den starken Hinterläufen über sich hinweg zu werfen in Richtung der beiden Elfen, wo sich die Katze schnell wieder aufrappelte.
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BeitragThema: Re: Prototpy X   25/5/2015, 20:10

Das Schauspiel welches Denahi lieferte war wirklich schön mit anzusehen. Sie spielte mehr mit ihren Gegnern als dass sie sie versuchte zu töten. Aber das lag wohl daran, dass sie genau das nicht vorhatte. Yorelias kannte Denahi. Er hatte in den Wochen wo sie in diesem Bunker eingesperrt waren viel über sie gelernt. Und ebenso, dass sie Redmond liebte, zusammen mit all seinen Bewohnern... Ihre beiden Gegner waren jedoch schnell verjagt als Wyatt in Bedrängnis kam und Yorelias wollte eigentlich helfen, doch wartete bis zum letzten Moment, bis Denahi dies für ihn übernahm und die letzte Taliskatze in Richtung Alec und Yorelias warf. Sofort war Yorelias bei der Katze und mit nur einem kurzen Schlag beförderte er sie ins Reich der Träume.
„Guter Kampf.“, sagte er schließlich und stand auf, da er sich zur Katze herunter gebeugt hatte um zu prüfen, ob sie auch wirklich lebte.
„Es geht allen gut? Wyatt? Das nächste Mal suchen wir dir ein Dach und ein Gewehr, damit du keine Panik haben und hoffen musst, dass Alec oder Denahi dir das Leben retten wollen...“
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Denahi
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BeitragThema: Re: Prototpy X   25/5/2015, 21:07

Denahi verwandelte sich einfach zurück und stand wieder einmal nackt, wie die lieben Götter sie geschaffen hatten, da. Sie machte sich keine Eile, sondern beugte sich zu der Katze herunter und schaute dann jeden einzelnen der Reihe nach an und schaute recht bettelnd und kläglich.
„Können wir sie jetzt mitnehmen? Ich werde auch versprechen mich um sie zu kümmern!“, quengelte Denahi und streichelte die bewusstlose Katze mit dem leicht verfilzten Fell.
Wyatt steckte die Waffe ein und sah etwas betreten drein.
„Eigentlich hatte ich ein Geweht dabei... Das ist nun mit der anderen Ausrüstung dahin. Außerdem bin ich von uns wohl der Einzige ohne gesteigerte Reflexe...“, merke er sich verteidigend an und hob Ravens Körper wieder hoch.
„Wir sollten uns auf den Weg zu unseren Rendezvous machen, schätze ich!“ Das hieß wohl so viel, dass sie die Katzen nicht mitnehmen würden. Traurig wand sich Denahi ab, aber nicht ohne die Katze noch einmal zu streicheln. Die anderen setzten sich in Bewegung, als sie noch da stand und die Katze betrachtete. In der Zwischenzeit meldete sich Raven wieder.
„Es tut mir Leid, ich habe versucht mich in meinen Körper einzuloggen, allerdings ist er bewusstlos... schätze ich... sodass ich euch keine große Hilfe bin, sondern eher ein Klotz...“, kam es etwas müde und enttäuscht von Raven.
„Und nein, Denahi, wir nehmen keine weiteren Katzen mit! Eine ist schon genug!“, versuchte sie dennoch zu scherzen.
„Außerdem erwartet euch Kestrel gleich und da wäre eine Katze zusätzlich zu einer nackten Frau und einer Bewusstlosen noch seltsamer.“
„Siehst du, also nicht seltsamer, als wir ohnehin schon sind!“, kam es prompt von Denahi, die sich langsam in Bewegung setzte, um sich wieder zu bekleiden. Unterwäsche und Co. Waren dahin, aber zumindest waren Hose, Jacke und Schuhe noch heil geblieben.
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BeitragThema: Re: Prototpy X   25/5/2015, 21:25

„Du gefällst mir so.“, flüsterte Alec leise zu Denahi, als sie sich gerade ihrer Kleidung widmete und das, was davon übrig war, sogar anzog. Sie hatte verstanden, dass es tatsächlich seltsam war, nackt durch die Stadt zu laufen. Doch Alec grinste nur und war gut gelaunt. Alles in allem waren sie doch gut weggekommen und wieder einmal musster er zugeben, dass es ohne Denahi wohl ganz anders ausgesehen hätte. Er musste einfach einsehen, dass sie keine herkömmliche Runnerin war, sondern ihre ganz eigenen Qualitäten hatte. Seltsamerweise fühlte sich Alec in diesem Moment sogar noch ausgelassener. Ravens Körper war down, Wyatt hatte Hilfe gebraucht, Denahi und er kamen gut klar. Jeder hatte seine Schwächen. Wenn man von Yorelias absah natürlich... Irgendwie schien Alec dieses Team dadurch wohl noch symphatischer zu finden. Aber sich darüber Gedanken zu machen, dass er sich gerade hier in Denahis alter Heimat so wohl fühlte, war wohl fehl am Platz und er schenkte Denahi nur noch kurz ein Lächeln, bevor er vorging und zu Wyatt aufschloss, um ihm mit Raven zu helfen. Raven hatte klargestellt, dass es keine weiteren Haustieren gab, also hatte er sich nicht verpflichtet gefühlt, dazu etwas zu sagen, besonders weil er mit Denahi da wohl nicht ganz einer Meinung war. Es war gut etwas Abstand zu haben, bis das Thema vergessen war. Aber das würde wohl erst im Taxi sein, wenn sie nicht mehr Gefahr liefen auf weitere Räuberrudel zu treffen.
„Kestrel also? Und denkst du, er hat Infos für uns? Die Yakuza-Schießerei ist erst eine Stunde her, wie soll er da schon was darüber wissen?“, fragte Alec Raven und sah während des Gehens noch, wie Denahi sich zu einer der bewusstlosen Katzen beugte und sie streichelte. Ihr war wirklich nicht zu helfen - wenn es um Katzen ging, hatte jeder Mensch bei ihr verloren. Ob das auch für Elfen galt?
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BeitragThema: Re: Prototpy X   29/5/2015, 20:43

Raven machte sich nichts aus Denahis Schmollen oder irgendwelchen Protesten. Sie war in diesem Moment viel mehr damit beschäftigt, zu verstehen, was vor sich ging; sowohl bei den Yakuza als auch mit ihrem neuen Körper, da sie sich einfach nicht einloggen konnte, sondern regelrecht hinaus geschmissen wurde. So gab sie sich vorerst damit zufrieden, wieder ein E-Ghost zu sein und dass sich ihre Runner-Gruppe aus den Barrens hinausbewegte.
„Ich weiß nicht, ob und was Kestrel über die Yakuza-Schießerei weiß. Aber in jedem Fall kommt ihr alle nach Hause und habt einen fahrbaren Untersatz nebenbei. Zumindest dazu lohnt es sich. Außerdem weiß er vielleicht etwas über diese andere Partei. Zumindest mehr als ich im Moment weiß. Wenn schon nicht zur Schießerei, so kann er uns sicher andere Informationen geben. Oder zu wem dieser sonderbare Ork gehört, mit dem Spencer kurz vor dem Austausch Bekanntschaft gemacht hat. Ich werde in der Zwischenzeit die Aufnahmen der Überwachungskameras kopieren, damit wir ein Paar Anhaltspunkte haben und das Material durch eine Gesichtserkennungssoftware laufen lassen.“ Damit war Raven auch schon verschwunden und tat wie bereits geheißen, indem sie sich Material suchte, welches sie Kesterl zeigen konnte. Die Suche mit der Gesichtserkennung blieb jedoch ergebnislos. Weder der Ork, noch der Yakuza-Magier waren in den Datenbanken registriert. Es schien so, als gäbe es sich kaum. Zumindest in der offiziellen Welt. Ihr Suchvorgang dauerte in etwa so lange, bis die lädierten Runner die einstige Straßenkreuzung erreicht hatten, wo auch bereits ein Taxi stand, das sicher nur als Alibi diente, aber man musste seine Geschäfte auch irgendwie tarnen und wie ging das besser als mit Kilometerzahlen auf dem kleinen Display im Taxi. Eine Dienstleistung, die Raven gern nutzte. Zumal sie nicht recht viel auf diesen Kestrel hielt, aber immerhin hatte er noch eine Gelegenheit sie zu beeindrucken.
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BeitragThema: Re: Prototpy X   30/5/2015, 15:30

Sie wanderten noch etwa eine halbe Stunde die sogenannte Straße entlang, die nicht mehr als eine Schotterpiste war, unter der ab und an mal etwas Asphalt zu sehen war und wurden dann schließlich von besagtem Taxi abgeholt. Yorelias war gut gelaunt wie immer, Denahi schmollte zumindest nicht mehr wegen ihrer zurückgelassenen Katze und Wyatt und Alec trugen die bewusstlose Raven zusammen. Gut, dass sie nicht so groß war und statt Cyberware auf Bioware vertraute, das machte den Körper nicht so schwer. Aber es hatte schon etwas seltsames, wenn Raven mit ihnen mitlief und im nächsten Moment bewusstlos war und trotzdem alles organisierte. E-Ghosts waren wirklich etwas ganz Eigenes. Kestrel blieb neben ihnen stehen und blickte lässig aus dem Taxi - als wäre es für ihn nichts besonderes in die relativ unsicheren Barrens zu fahren, wo jeder fahrbare Untersatz binnen Sekunden ausgeraubt wurde, wenn man die falsche Route wählte.
„Ich wurde herbestellt, um eine Gruppe unvorsichtige Runner mitzunehmen. Habt ihr die gesehen?“, fragte er dann mit leicht ironischem Unterton und der Andeutung von Amüsement in seinem Gesicht. Wortlos stiegen sie einfach ein. Alec saß vorne und die anderen legten sich auf der Rückbank Raven quer über den Schoß.
„Ja ja, spar dir das.“, meinte Alec. „Fahr lieber los und sag uns was du hast. Teuer genug ist das Taxi ja ohnehin.“
„Als ob dich das was kümmern würde.“, entgegnete ihr Fahrer nun grinsend und legte den Gang ein, um die Rückfahrt anzutreten. „Schlecht gelaunt wie immer, Mr. Knight, richtig? Aber keine Sorge, wir fahren einen kleinen Umweg damit wir nicht noch in ein paar Gangs fahren, die mein schönes Taxi zerschießen.“ Das schöne Taxi war wohl eines der ältesten Modelle, die in ganz Seattle herumfuhren oder der ganzen Welt? Kestrel hatte anscheinend eine etwas sadistische Ader, denn an heißen Sommertagen hatte diese Karre nicht einmal eine Klimaanlage, was der Fahrer jedoch zu genießen schien. Die Leute waren wegen Informationen hier und nicht wegen der komfortablen Sitze und der klimatisierten Innenräume...
„Also was hast du, Kestrel? Weißt du was über die Yakuza? Hat dir Raven was geschickt?“
„Nicht so ungeduldig. Ihr bekommt schon, was ihr braucht. Aaalso...“, holte Kestrel aus, als ob dies eine längere Geschichte werden sollte.
„Ihr seid da in was ganz schönes reingeraten und solltet wohl mal untertauchen wenn ihr nicht in einen Yakuza-Machtkampf geraten wollt. Soweit ich das mitbekommen habe waren drei Häuser unterwegs am Bahnhof. Das eine, mit dem ihr euch angelegt habt, wie ich hörte, dann eines was mit etwas unkonventionellen Mitteln arbeitet und der Meinung ist, dass man Yakuza vercybern und magisch ausstatten sollte und eines, das ein wenig Ninja-Style angehaucht ist.“ Irgendwie war so eine Art Befriedigung in seiner Stimme, wie es Alec schien. „Also nennen wir sie einfach mal Samurai, Ninja und Magier, ja? Samurai und Magier sind schon ewig im Krieg zwecks der Vorherrschaft der Yakuza in Seattle seit bekannt wurde, dass es mit dem alten Herrn der Stadt zu Ende geht. Ninja hat sich da immer herausgehalten, beziehungsweise taucht immer da auf, wo sie keiner vermutet und stiftet Verwirrung bei den anderen Häusern. Meistens agieren sie durch Mittelsmänner - gut bezahlte Profis, die ihren Auftrag ausführen oder dabei sterben. Aber die verraten ihren Auftraggeber nicht. Dazu sind die Ninjas zu berüchtigt für ihre Foltermethoden. Der Letzte, der sie verriet war noch zwei Jahre am Leben, bevor sie sich entschieden haben, dass er nun für seinen Verrat sterben darf. Zwei Jahre Leute! Ich meine nicht, dass er auf einer Südseeinsel gesessen hat, sondern eher in der Folterkammer. Die Ninja verrät man also nicht. Na ja, wie dem auch sei. Der mittlerweile offene Krieg wird sich bald entscheiden, wie es aussieht. Magier und Samurai machen das Ganze mittlerweile recht öffentlich. Man siehe die Schießerei am Bahnhof. Ich glaube, ein gutes Dutzend zivile Opfer, eine Hand voll Wachmänner und tote Yakuza, wo das Auge hinfällt. Denen geht es um die Vernichtung des anderen Hauses. Aber das hat euch ja nicht zu interessieren. Einige bekannte Verstecke hab ich euch mal zukommen lassen. Raven hat die Daten bereits von mir bekommen... Noch Fragen? Alec? Raven?“
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