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 Prototpy X

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Yorelias
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BeitragThema: Re: Prototpy X   17/5/2015, 17:53

Nun war er also Mister Spencer. Allein am Bahnhof gelassen, eingeschüchtert von den großen Orks und Trollen die hier herumliefen und nervös am Gleis stehend. Doch die Yakuza ließen sich Zeit. Und das war in einem solch knapp berechneten Zeitplan nun wirklich gar nicht gut. Die Bombe müsste mittlerweile scharf und die Vampire in Position sein, dachte er sich nur und wartete darauf, dass endlich die Yakuza da waren. Eigentlich war es ja nicht wirklich wichtig, ob er das Paket nun abgab oder nicht. Es kam nur darauf an, dass Denahi den richtigen Koffer bekam. Yorelias war nur das Alibi für eine 'geglückte' Übergabe für die Yakuza, die den Schuldigen danach sicher hinrichten ließen - den eigenen Kurier und wahrscheinlich auch Spencer, wenn er sich nicht schnell aus dem Staub machte. Zumindest würde es einen Yakuza weniger geben und das würde wohl niemandem etwas ausmachen und die Welt ein wenig besser machen. Schließlich stand der Kurier mit seinem Sumo-Ringer-Schläger-Wächter bei ihm und nickte Yorelias-Spencer zu. Er nickte zurück und bekam ein typisches Samurai-Schnauben, welches eine Mischung aus Verachtung und Ungeduld zeigte. Yorelias hielt den Koffer hin und der Yakuza wollte danach greifen, doch er hielt ihn fest.
„Wo ist das Geld?“, fragte Yorelias und wollte seine Rolle überzeugend spielen. Er wirkte noch viel nervöser, fast ängstlich und dann sogar etwas gierig, als er den Koffer mit dem Geld vom Kurier übergeben bekommen hatte.
„Nehmt das Ding und dann will ich euch nie wieder sehen.“ Als ob diese Worte irgendetwas bewirken würden bei den Yakuza. Yorelias musste innerlich selbst ein wenig schmunzeln über die Einfältigkeit mancher Menschen. Wieder das Schnauben des Asiaten, der nur eine wegwerfende Handbewegung als Antwort gab, doch in dem Moment, wo er sich von Yorelias abwenden wollte, blickte er an ihm vorbei und sein selbstsicher-genervtes Auftreten geriet plötzlich ins Wanken. Irgendwas war hinter Yorelias, was ihm Angst zu machen schien, doch danach konnte er nicht mehr schauen, denn in diesem Moment ging die Bombe los und warf sie allesamt auf den Boden...
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Raven
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BeitragThema: Re: Prototpy X   17/5/2015, 22:48

Raven sah über die Sicherheitskamera, wie Denahi als erste mit dem Koffer das Gebäude verließ. Sie lief mit der Menschenmenge nach draußen und orientierte sich kurz, bevor sie das Fahrzeug sah und schnell, aber wieder nicht zu hastig darauf zu eilte, vorbei an den mittlerweile drei Vampiren, die mittlerweile die Glasscheiben zerschossen hatten und weiterhin nachluden und wild in die Menge schossen, allerdings ohne etwas zu treffen. Das Sicherheitspersonal hatte die Gegner mittlerweile ausgemacht und versuchte sich durch den Kugelhagel hindurch zu ihren Gegnern zu kämpfen.
Denahi war die erste, die ins Auto auf den Rücksitz stieg mit den Worten: „Hallo, Raven!“. Dicht gefolgt von Alec, der seinen Weg ebenfalls sicher auf dem Gebäude machte und nachfolgte. Raven verband sich wieder mit ihrem Körper, nur für den Fall.
„Waffen sind in den Sitztaschen. Nur für den Fall, dass es erst wird!“. Noch waren Denahi und Alec unbemerkt nach draußen gekommen. Nun hing es an Yorelias und Wyatt. Also verband sich Raven mit Yorelias Comlink. Über die Sicherheitskameras sah sie, dass die Explosion nicht ganz unbemerkt an ihm und den Yakuza vorbeigegangen war.
„Wir machen kein Kaffeekränzchen, Yorelias! Mach dass du da raus kommst!“, meinte Raven und machte sich nicht die Mühe eine Textnachricht zu senden, da sie außer Yorelias ohnehin niemand hören würde in dem ganzen Chaos.
„Wyatt, du auch!“. Aber Raven war klar, dass Wyatt erst seinen Posten verlassen würde, wenn auch Yorelias den Bahnhof verlassen hatte. Gerade in diesem Moment sah sie zwei schwarze Limousinen vorfahren, aus denen mehrere bewaffnete Yakuza stiegen und mehr oder minder das Gebäude umstellten. Vor öffentlichen Auftritten oder Paparazzi schienen diese keine Angst zu haben. Kaum dass ihr Vampirtrio die Übermacht erkannte, räumten auch diese das Feld.
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BeitragThema: Re: Prototpy X   22/5/2015, 22:25

Yorelias hatte seine Rolle gut gespielt. Davon war Yorelias spätestens dann überzeugt, als der Kurier ihn verängstigt anblickte und man merkte, dass er keinesfalls überrascht war, dass auch Yorelias auf seinem Hintern saß nach der Explosion. Danach rappelten sie sich beide hoch und Yorelias genehmigte sich erst einmal einen Überblick, während der Yakuza seinen Koffer krallte und lief, als wäre ein Bienenschwarm hinter ihm her. Neben den ganzen herumlaufenden „Normalos“ waren auch die Vampire zu sehen, die weiter Panik verbreiteten. Allerdings waren die wohl gar nicht notwendig, denn anscheinend hatten die Yakuza selber Probleme, die sie untereinander zu regeln hatten: Während der Kurier wohl zu der Gruppe gehörte, mit denen Spencer verhandelt hatte, war ein weiteres Yakuza-Haus anwesend, welches sich wohl nicht ganz so gut mit Spencers Verhandlungspartner verstand... Ein relativ gut gekleideter, junger Yakuza, der so ganz und gar nicht nach Schläger, sondern eher professionellem Massenmörder aussah, stand plötzlich hinter Yorelias und fragte schlicht: „Wo ist der Koffer, Mr. Spencer?“
Yorelias spielte den Verblüfften und schaute auf seinen Koffer. Dann blickte er hoch zu dem Yakuza und zeigte in die Richtung in die der Kurier geflüchtet war. Der Massenmörder-Typ nickte und ging an Yorelias vorbei, zusammen mit einer Handvoll weiterer Professioneller Yakuza-Krieger, wenn man diese mal so nennen durfte. Schließlich war ein Krieger in der Rangordnung sicher höher als ein Schläger. Aber das wusste man ja bei den Yakuza nicht so genau... Nachdem Raven das hundertste Mal wiederholt hatte, dass Yorelias endlich da herauskommen sollte, meldete er sich zurück.
„Klar, bin auf dem Weg. Hier scheint es ein großes Aufgebot von asiatisch stämmigen Kriminellen zu geben, können Sie das bestätigen, Miss Raven?“, fragte er nach und hörte ab dann nichts mehr, denn plötzlich ging die Schießerei der Vampire in einer viel größeren unter. Seufzend machte sich Yorelias auf den Weg zu den anderen - Zeitplan war Zeitplan. Er hätte gerne noch gesehen, wie sich die Yakuza wegen eines Plastikspielzeugs, welches Raven zusammen mit Wyatt gebastelt hatte, erschossen.
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Raven
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BeitragThema: Re: Prototpy X   23/5/2015, 15:16

Raven, die ihrerseits sowohl mit der Leitung von Yorelias und Wyatts Comlinks verbunden war als auch mit der Steuerung des Autos wie auch weiterhin mit den Sicherheitskameras, parkte ruppig aus und setzte mit ihrer großen Karre zurück, vorbei an den aus den Limousinen steigenden Yakuza, die in den Bahnhof stürmten. Dieser Hyoi-Ykuza-Typ blieb allerdings in sicherem Abstand hinter seinen Schützen. Die drei Vampire rannten an dem Duster vorbei und verschwanden in der flüchtenden Menge, vermutlich in ihr Fluchtfahrzeug, dicht gefolgt von Yorelias, der sich einen Weg vorbei an den Yakuza nach draußen bahnte und von diesen links liegen gelassen wurde. Kurz drauf erschien auch Wyatt im Blickfeld, sodass sie zuerst Yorelias einsammelte und anschließend Wyatt nach hinten zu Alec und Denahi sprang. Innerlich seufzte Raven auf, als alle wohlbehalten im Auto saßen und sie nun wieder zwei andere Koffer in Händen hielten. Als sie losfuhr, bot sich ihnen noch interessantes Schauspiel in den Spiegeln. Eine weitere Yakuza-Gruppe hatte sich in das Geschehen gemischt und eröffnete das Feuer auf Hyoi und seine Leute, von denen die meisten wie Fliegen zu Boden gingen, einschließlich des Kuriers. Der Anführer der neuen Yakuza-Gruppe schien wenig beeindruckt von dem Feuer der Gegner, da die Kugeln wie an ihm vorbei zu fliegen schienen. Das Schauspiel endete damit, dass Raven um die nächste Straßenecke bog und sie nur noch Hyoi und die wenigen überlebenden Yakuza in eine Limousine flüchten und wegfahren sahen. Damit kappte sie alle Verbindungen zu den Kameras.
„Scheint, als seine wir und dieser Hyoi-Typ nicht die Einzigen, die diesen Prototypen haben wollten...“. Raven grinste in sich hinein. Wer auch immer ihren Koffer finden würde, würde sich sicher über eine selbstgebaut Spieluhr freuen. Diese Intervention schon sie ausnahmsweise Mal nicht Yorelias in die Schuhe, da sie mittlerweile nicht annahm, dass er sie verpfiffen hatte, sondern sich einfach nur einen Spaß daraus machte, die Gruppe zu begleiten. Raven nahm nicht den direkten Weg nach Hause, sondern machte ein Paar kleinere Umwege durch die Stadt und fuhr dann in Barrens. Man konnte nie wissen, ob in diesen Koffern nicht doch noch ein Peilsender war. Sie parkte neben einem der verlassenen Gebäude und deutete allen auszusteigen und die Koffer mitzunehem. Sie würden dieses Auto nicht weiterhin benutzen, obwohl es schade darum war, allerdings war es beim Bahnhof gesehen worden, was ihr zu unsicher war.
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BeitragThema: Re: Prototpy X   23/5/2015, 15:42

Das Erste, was Alec tat, nachdem er kurz hinter Denahi in den Wagen gesprungen war, war es, sie zu küssen.
„Gut gemacht. Und sehr überzeugend, meine kleine Yakuza.“, grinste er und setzte sich dann wieder angemessen auf seinen Platz. Aus den Augenwinkeln konnte er Raven sehen, die das ganze beobachtet hatte, allerdings alle Hände, Füße und Hirnzellen in Aktion hatte, um diesen Run zu leiten. Wyatt war noch nicht da und vor allem Yorelias ließ sich schier ewig Zeit. Ein Run hieß Run, weil man sich beeilte, dachte sich Alec nur und wartete angespannt darauf, dass die beiden endlich auftauchten. Doch davor war da noch der Yakuza, dessen Ermordung wohl ihr nächster Auftrag war. Er stieg seelenruhig aus seiner Limo, zusammen mit einer Truppe seiner Kämpfer. Alec überlegte schon, ob sie den Auftrag nicht hier und jetzt erledigen sollten, aber die Kugeln aus über einem Dutzend Maschinenpistolen würde ihr Fahrzeug wohl nicht aushalten. Falsche Ausrüstung, falsche Zeit. Wer hatte auch damit gerechnet, dass dieser verdammte Prototyp so begehrt war und der Informationsfluss der Yakuza so... so... verräterisch war?
Was allerdings folgte, brachte Alec zum schmunzeln: asiatische Kriminelle, die sich auf offener Straße umbrachten. Der Bahnhof wurde zum Schlachtfeld und dann sah er plötzlich den Yakuza-Magier-Adepten, mit dem er sich schon mal messen durfte. Was tat er hier? Anscheinend waren alle Häuser hinter diesem verdammten Prototypen her! Ein wenig Panik beschlich ihn. Er kannte diesen Yakuza und mit dem war nicht zu spaßen, denn wer wusste schon wie mächtig er wirklich war? Die Kombination dessen was er war, war ziemlich gefährlich! Endlich kamen dann jedoch Yorelias und Wyatt. Alle Koffer waren da und los ging die Fahrt, die Raven etwas abgehackt startete. Dann wurde es jedoch besser. Entweder sie nahm den Autopiloten oder konzentrierte sich mal auf ihren Körper. Als sie schließlich in Barrens ankamen und ein verlassenes Gebäude als ihren kurzzeitigen Unterschlupf wählten, was von Raven gut geplant war, verschnauften alle mal richtig.
„Was war denn da los? Plötzlich spielt die Yakuza-Welt verrückt und die Häuser machen sich gegenseitig nieder? Hat wer gesehen, ob die uns unseren Auftrag für den Vampirmeister weggeschnappt haben?“, fragte Alec und hatte sich mittlerweile mit einer Pistole bewaffnet. In Barrens konnte man nie wissen. Besonders nicht nach einem Run mit den Yakuza. Hier war neutrales Gebiet. Was hier passierte, würde wirklich niemanden interessieren.
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BeitragThema: Re: Prototpy X   23/5/2015, 16:05

Raven stieg als erstes aus und ließ sich von Yorelias und Denahi die Koffer aushändigen, die sie auf der Motorhaube platzierte, geschützt im Schatten des Gebäudes. Als die geschah, während Alec seine Beobachtungen aufstellte. Raven hingegen schüttelte den Kopf, als sie sich am ersten Koffer zu schaffen machte. Wyatt kam zu ihr und positionierte sich rechts von ihm, um das Ganze gegen Blicke von außen abzuschirmen. Die Spannung stieg wohl, wobei es sich um diesen Prototypen handeln würde. Auch Denahi stieg zwar aus, aber zur Ausnahme schien sie nicht sonderlich interessiert, sondern schaute in einigem Abstand in den Barrens herum. Ein Paar wacher Augen konnten nicht schaden, es sei denn sie hielt nach Essen Ausschau.
„Ich fürchte, man hat uns die Arbeit nicht abgenommen. Ich konnte noch sehen, wie der Yakuza in seine Karre gestiegen ist!“ Damit öffnete sie den ersten Koffer und beförderte einen Credstick ans Tageslicht, steckte ihn an ihr Comlink, prüfte alles noch einmal und entfernte ihn wieder, um ihn Alec rüber zu werfen. Na so etwas, die Yakuza hatte ihr Wort gehalten und tatsächlich befand sich dort eine schöne Summe.
„Ich habe nicht die leiseste Ahnung, wie diese anderen Yakuza von der Übergabe Wind bekommen haben! Aber mir schien ohnehin, als sei dieser eine Typ, der Anführer, irgendwie sonderbar gewesen... magisch vielleicht?“, scherzte Raven, obwohl sie gleichermaßen erstaunt wie auch beunruhigt von dem Erscheinen dieser neuen Gruppe war. Damit machte sie sich daran an dem anderen Koffer zu schaffen. Die Verschlüsse machten dieses vielversprechende Klickgeräusch, als sie aufsprangen. Etwas war jedoch merkwürdig. Gerade als sie den Koffer etwas nervös und sehr gespannt auf den Inhalt weiter öffnen wollte, kam ein erneutes verdächtiges Klicken. Im gleichen Atemzug rief Raven: „Bombe!“ und schubste ihren Bruder von sich, dem Auto und dem Koffer weg, als der Koffer bereits in die Luft ging und eine Druckwelle aus Hitze sie ohnehin zu Boden riss und den gesamten Sauerstoff aus der Luft brannte und über sie hinwegfegte, Haare und Haut versengend.
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BeitragThema: Re: Prototpy X   23/5/2015, 17:22

In Bruchteilen einer Sekunde musste sich Yorelias entscheiden: wen würde er schützen? Raven? Ihr Körper war gut gerüstet durch ihre Modifikationen und selbst wenn, würde sie einfach in die Matrix zurückspringen. Sie würde überleben. Genauso wie Denahi. Ihr Körper heilte unglaublich schnell und selbst wenn sie schwere Verletzungen davon tragen würde, wäre sie wohl in kürzester Zeit wieder auf den Beinen. Außerdem war sie relativ weit weg. Wyatt war anfälliger, doch Raven war in der Nähe und würde hoffentlich ihre Reflexe spielen lassen und sich auf Wyatt stürzen. Also war nur noch Alec da. Er war wohl mit Wyatt zusammen der, der am wenigsten aushalten würde. Dafür war er noch zu unerfahren. Wenn er einmal so weit war wie Yorelias, würden ihm Kugeln und kleinere Explosionen egal sein, aber das dauerte noch... Also warf sich Yorelias auf Alec, schützte ihn mit seinem Körper und hoffte, dass er es überleben würde - die Explosion und die Scham, dass man ihn retten musste, obwohl er doch derjenige war, der immer den Retter spielen wollte. Aber er sollte ja mal irgendwann so weit sein wie Yorelias und bis dahin musste man ihn eben behüten. Die Explosion war kleiner als erwartet. Aber sie war auch für Spencer gedacht, der sich sicher in einem engen Raum befunden hätte beim öffnen des Geldes. Und selbst wenn nicht, würde der schmale Kerl der Explosion wohl kaum etwas entgegensetzen können. Er sah nicht so aus, als würde er viel von Schutzkleidung halten. Die Stichflamme und die Druckwelle fegten über sie hinweg und warfen sie ein paar Meter vom Zentrum der Explosion weg. Aber nach ersten Einschätzungen schienen alle am Leben zu sein. Das merkte Yorelias vor allem, als Alec ihn bitterböse anblickte und meinte:
„Du hättest mich sterben lassen sollen...“ Yorelias lag nämlich der Länge nach auf ihm. Sie hätten sicherlich ein schönes Pärchen abgegeben, welches sich in der Staubwüste Barrens austobte...
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BeitragThema: Re: Prototpy X   23/5/2015, 18:57

Denahi rappelte sich als erstes auf, da sie auch am weitesten entfernt gewesen war. Bis auf die Tatsache, dass sie etwas verrußt war, fehlte ihr nichts. Ihr Blick wanderte sofort panisch zu Alec und sie sprang hastig auf. Aber es dauerte nicht lange, bevor sie sich gefasst hatte.
„Alec, Yorelias! Wir müssen da weg!“, rief sie noch, als ihre empfindliche Nase den verdächtigen Geruch von Benzin vernahm. Die Explosion war vergleichsweise klein gewesen. Zu klein als dass sie das gesamte Auto in die Luft gesprengt hätte, aber groß genug die Mechanik zu beschädigen und damit auch den Tank des Autos. Sie trieb die beiden an und setzte sich sogleich in Bewegung in Richtung Wyatt, sobald sie sicher war, dass sich Alec außer Reichweite begeben würde, da auch er sich zusammen mit Yorelias rappelte auf. Wyatt sah ebenfalls recht mitgenommen aus. Er blutete im Gesicht und an den Händen, aber Raven hatte es wohl am meisten getroffen. Sofort war Denahi bei ihm und zog ihn auf die Beine und half ihm die bewusstlose Raven hochzuheben. Es war zwar nur ein Körper, aber für Wyatt schien es keine Unterschied zu machen, ob es nun die E-Ghost-Raven war oder die Clone-Raven, er sah anscheinend in diesem Körper noch immer seine Schwester. Sie hatten schon einige Meter Abstand zwischen sich und das Auto gebracht, als eine zweite Explosion sie erschütterte und der Duster in die Luft ging. Alsbald hatte Denahi Alec eingeholt, der wohl mehr psychische Blessuren davon trug als physische. Etwas missmutig blickte sie zurück zu dem brennenden Duster oder zu dem, was davon übrig war.
„Schade... Ich hatte mich schon darauf gefreut, dass ich zurückfahren kann!“, kam es von ihr. Dann blickte sie zu Alec. „Alles in Ordnung bei dir?“ Sie musterte ihn einmal von oben bis unten, bis sie hundertprozentig sicher war, dass alles in Ordnung war und blickte dann zu Wyatt, der noch immer Ravens leblosen Körper trug. Sie hing wie eine Puppe in seinen Armen. Bleich und klein. Irgendwie unwirklich, wie Denahi fand. Wie man wohl einen E-Ghost verarztete?
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Yorelias
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BeitragThema: Re: Prototpy X   23/5/2015, 20:15

„Willst du die nächste Explosion noch auf mir abwarten?“, fragte Alec Yorelias, als sie die Warnung von Denahi vernommen hatten. Der Tank des Autos war beschädigt und würde jeden Moment in Flammen stehen oder ebenfalls explodieren. Yorelias stand auf, gab Alec die Hand, half ihm auf und schon liefen sie davon. Denahi war reaktionsschnell zu Wyatt gelaufen und hatte mit ihm die bewusstlose Raven weggeschafft, die es wohl am schlimmsten getroffen hatte. Wyatt sah auch ziemlich angeschlagen aus. Nur Denahi, Alec und er selbst waren beinahe unversehrt, wenn auch etwas angesengt und mit einem wunderschönen Plastiksprengstoff-Aroma gesegnet.
„Schönes Feuerwerk.“, meinte Yorelias und ihm war wohl als einziger bewusst, dass sie gerade mitten in Barrens ein großes Feuerwerk veranstaltet hatten, ihre Ausrüstung vernichtet und so ziemlich alles im Umkreis angelockt hatten, was neugierig und bewaffnet war - und ein Taxi zum abholen konnten sie leider auch nicht rufen. Zumindest ging es allen soweit gut, auch nach der zweiten Explosion.
„Miss Raven?“, fragte Yorelias trotzdem vorsichtig ins Comlink und hoffte, dass ihre Stimme dort auftauchen würde und sie ihnen schon ein Auto besorgte. Und dann wurde dem Elfen erst bewusst, dass es da ja noch diesen Prototypen gab... ja, gab. Oder gibt? Welcher der Koffer hatte die Bombe in sich? Und konnte der Prototyp so etwas überstehen?
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Raven
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BeitragThema: Re: Prototpy X   25/5/2015, 15:47

Raven wusste nicht wie ihr geschah. In dem einen Moment sah sie sich noch neben dem Duster, Wyatt zur Seite schubsend und im nächsten befand sie sich irgendwo in der Matrix. Ungeschützt. Alle Systeme deaktiviert, alle Sprites inaktiv. Während sie noch versucht sich und ihre Systeme zu ordnen, rief sie bereits Yorelias Stimme wieder ins Bewusstsein, was geschehen war. Sofort ortete sie das Signal zur gemeinsamen Verbindung mit der Gruppe.
„Wyatt? Bist du okay?“, war der erste Satz, der aus seinem Comlink kam und sie war mehr als erleichtert, als sie seine Stimme hörte.
„Ja. Ja, uns gehst's gut!“, sagte er mit einem Blick in die Runde. „Aber deinen Körper hat's erwischt.“ Aber vermutlich konnte sie sich auch aus diesem Grund nicht mit ihrem Körper verbinden, weil ihn die Explosion ausgenockt hatte.
„Raven, wir brauchen etwas, um nach Hause zu kommen.“
„Ich weiß. Ich bin schon dran...“, eine kurze Pause entstand. „Der... Prototyp war nicht im Koffer...“, gestand sie und die Enttäuschung war deutlich in Ravens elektronischer Stimme zu hören. Damit kappte sie kurz die Verbindung und machte sich daran, dass nächste Signal zu orten, welches von einem Taxi kam. Sie kannte dieses verschlüsselte Signal. Sie selbst hatte den Seattler Schieber bereits kontaktiert. Raven wusste zwar, dass er kein wirklicher Taxifahrer war, aber man konnte beides mit einer Klappe schlagen. Er würde sicherlich bereits auf dem neusten Stand sein, was im Bahnhof vorgefallen war und womöglich hatte er einige Informationen zu dem Ork oder der zweiten Yakuza Gruppe.
„Leute, ich habe einen Fahrer gefunden, der vielleicht auch ein Paar Informationen hat zu unseren neuen Freunden.“ Sie sendete der Gruppe die Adresse, die sich gerade einmal zwei Blocks weiter befand.
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Prototpy X
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