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 Prototpy X

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Deus
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BeitragThema: Prototpy X   6/4/2015, 01:24

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Seattle - Bahnhof



11.10.2072



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Raven
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BeitragThema: Re: Prototpy X   15/5/2015, 22:26

Raven war etwas missmutig gewesen, als Denahi sie am Vorabend so rüde unterbrochen hatte. Wer wusste schon, wozu das Geplänkel mit Yorelias geführt hatte. Sie hatte sich anschließend in der Matrix versenkt und ihrem Körper eine Ruhephase gegönnt, während sie ihre Informationen auf den neusten Stand brachte und die Nanitencreme-Lieferung überprüfte, so wie ein neues Fluchtfahrzeug besorgte. Den Vormittag verbrachte sie damit mit Wyatt zwei Koffer zu präparieren. Einen, der authentisch schwer war und auf ein Paar echte Scheinchen zeigte, wenn man ihn öffnete und einen mit einer Polsterung und einem kleinen versiegelten und gesicherten Kästchen, das keinen Aufschluss über sein Inneres gab. Dann gingen sie zusammen noch einmal den Schlachtplan durch. Es war schließlich der 11.10. und bis 19:37h blieben nur noch in Paar Stunden. Sie mussten sich schließlich zeitlich positionieren. Raven würde ihr Fluchtfahrzeug fahren und ihren Körper darin deponieren, nur für den Fall, dass sie doch noch einen zusätzlichen Mann brauchten. Wyatt würde Scharfschütze spielen auf einem der gläsernen Dächer. Denahi wirkte sogar überzeugend als Yakuza-Kurrier, ganz in Schwarz. Nun würde der Rest an Yorelias liegen. Für ein Paar Minuten musste er die Yakuza überzeugen, bevor ihre Vampire Unruhe stiften konnten. Den Treffpunkt hatte Raven in die Haupthalle gelegt, jedoch weit genug auseinander, als dass niemandem auffallen durfte, dass sie die Yakuza infiltrierten und nah genug zusammen, als dass das gestiftete Chaos Spencer und die Yakuza zum Flüchten veranlassen würde.
Nach so langer Zeit fand wieder ein Run statt. Der letzte Run, an dem sie teilgenommen hatte, war reichlich nach hinten los gegangen. Aber jetzt war nicht der Zeitpunkt um sich davon ablenken zu lassen oder von Yorelias oder von Gedanken darüber, ob Denahi weiterhin dichthalten würde, bezüglich dessen, was gestern vorgefallen war.
„Also, Zeit aufzubrechen!“, verkündete sie und teilte die Fahrordnung ein. Sie würde den geklauten Duster fahren, den sie illegal auf dem Schwarzmarkt erworben hatte und der noch in der selben Nacht geliefert worden war. Mittlerweile galt er natürlich nicht mehr als gestohlen. Sie würde mit Wyatt und Yorelias vorfahren, damit sich Wyatt auf dem Dach positionieren konnte, dann sollten Denahi und Alec ankommen und schließlich Yorelias das Gebäude betreten. Auch das Vampirtrio meldete sich mit einem Fluchtfahrzeug und würde lediglich auf ein Zeichen von Raven warten, um Unfug zu stiften. Ihre Leute würden keine Waffen haben und das war ihr auch recht. So würden sie weniger Misstrauen erregen. Einer der Vampire hatten allerdings ein Paar Ladungen Plastiksprengstoff, der als Schokoladenriegel getarnt war und die beiden anderen ein Paar kleinere Handfeuerwaffen, die sicher sehr bald bei der Detektorenkontrolle auffallen würden, sodass ihnen mehrere Explosionen zur Verfügung standen und ein Beschuss von außen, aber das sollte genügen, damit alle in dem Chaos unbemerkt davon kommen konnten. Im Grunde galt es ja nur ein Paar Zivilisten aufzuscheuchen. Und sie selbst würde alle Systeme im Auge behalten.
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Yorelias
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BeitragThema: Re: Prototpy X   16/5/2015, 16:38

Nachdem Denahi sie unterbrochen hatte, war der Abend relativ schnell gelaufen: Raven flüchtete in ihr Zimmer und wahrscheinlich die Matrix und er selber holte sich noch etwas Schlaf bevor es am nächsten Morgen früh raus ging, um alles vorzubereiten. Viel hatte er ja nicht zu tun und Vorbereitung brauchten wohl eher alle anderen als er. Als er morgens in die Küche kam, war noch niemand da und er entschied sich für alle Kaffee zu machen und den Frühstückstisch zu decken. Irgendwie mochte er diese Kleinigkeiten und war gut gelaunt, als endlich Alec und Denahi den Kaffeegeruch vernahmen und sich zu ihm setzten. Auch Wyatt und Raven waren bald da und es wurden noch letzte Worte von Raven gesprochen bevor sich jeder daran machte seine Ausrüstung zu überprüfen, obwohl eigentlich nur Wyatt wirklich etwas zutun hatte in der Rolle als Scharfschütze. Dazu wurden die Koffer noch präpariert, die Raven hatte liefern lassen und ihr Plan war perfekt. Zumindest auf dem Papier. Sie würden sehen wie Denahi sich als Yakuza schlug und ob die Vampire ihrer Aufgabe gerecht wurden. Im Notfall waren immer noch Wyatt und Alec da, um sie heraus zu hauen. Ihre Fähigkeiten waren schließlich beide nicht zu unterschätzen, besonders die von Alec, was den Waffenlosen Kampf anging oder den Nahkampf, denn er hatte viel gelernt in den letzten Wochen. Raven war ebenfalls noch da und um den kugelsicheren Puma brauchte man sich auch wenig Sorgen machen.
Schließlich stiegen sie in die Autos und fuhren in Richtung Bahnhof. Die Fahrt verlief relativ ruhig - nicht nur ereignislos, sondern auch innerhalb der Gruppe wurde wenig gesprochen. Alle gingen die Schlachtplan durch und bereiteten sich mental vor. Nur Yorelias war irgendwie noch ganz und gar nicht aufgeregt. Aber wahrscheinlich deswegen, weil sie es eigentlich nur mit ein paar Yakuza zu tun hatten. Keine Magier, keine Adepten, nur ganz normale Schläger. Nichts wovor sich irgendjemand fürchten musste von ihnen. Nur ihre Zahl konnte ihnen gefährlich werden...
Als sie ankamen, warfen sie Wyatt unauffällig raus und der ging bald in Position, um den Bahnhof zu überwachen. Denahi und Alec würden bald bei diesem Spencer sein, den Yorelias spielte. Jeder hatte seinen Koffer und der Zeitpunkt rückte näher, wo sie sich jeweils ihren Aufgaben stellten. Raven würde das Zeichen geben und das Ganze koordinieren.
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Raven
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BeitragThema: Re: Prototpy X   16/5/2015, 17:30

Raven suchte sich einen freien Parkplatz in der Nähe des Haupteingangs und kaum, dass sie stand, stieg Wyatt auch bereits mit einem Koffer aus, der nicht nach viel mehr aussah, als einem gewöhnlichen Aktenkoffer. Sie folgte noch kurz dem sich entfernenden Signal und kletterte an Yorelias vorbei nach hinten. Die getönten Scheiben gaben ihr genügend Schutz. Sie prüfte noch ein Paar Waffen darauf, dass sie geladen waren und genügen Munition in den Sitztaschen verstaut war, damit alles griffbereit war. Nur für den Fall. Das Ganze verlief wortlos. Sie kletterte wieder nach vorn auf den Fahrersitz, steckte sich eine Beretta in die Innentasche ihrer Jacke, drehte in einer vernünftigen Lautstärke Musik auf, so dass es nicht auffällig war und setzte eine Sonnenbrille auf, damit ihr apathischer Blick nicht auffällig war. Raven versenkte sich in die Matrix, verband sich mit der Mechanik des Wagens und ortete nebenbei Alecs und Denahis Signal. Keinen Moment zu spät, als ein Taxi an ihnen vorbei fuhr und zwei Passanten ausstiegen. Ein Mann in Zivil und eine Frau in Schwarz mit einem Basecap. Sie verabschiedeten sich flüchtig und gingen getrennt in das Innere, so als hätten sie sich das Taxi geteilt. Rein zufällig. Da sich Raven in das Sicherheitssystem des Zentralbahnhofs eingehakt hatte, sah sie wie zuerst Denahi das Gebäude betrat und durchleuchtet wurde und einige Passanten später auch Alec.
Über eine der Sicherheitskameras sah sie, wie einer ihrer Vampirfreunde im Inneren einige Schokoriegel in einen Abfalleimer warf. Wunderbar. Kurze Zeit fuhr eine Gruppe von Geschäftsmännern vor. Einer stieg aus. Dieser Mann in Schwarz trug auch einen Koffer mit sich.
„Showtime!“, kam es aus den Lautsprechern des Autos über die Musik hinweg. In Richtung Yorelias. Ihr Gesicht erschien kurz auf dem Autocomputer und sie grinste.
„Hals und Beinbruch, Mr. Spencer.“
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BeitragThema: Re: Prototpy X   16/5/2015, 17:40

Denahi empfand es äußert merkwürdig, als sie so in das Taxi stieg. Zwar gewohnt in Schwarz, allerdings mit streng zurück gekämmten Haaren, in einer Art schwarzem Anzug und mit dem Basecap und einem Koffer. Sie sah tatsächlich aus wie ein Kurir, allerdings wie einer der besser bezahlen, privaten Laufburschen. So zu tun, als kenne sie Alec nicht, war merkwürdig, als sie in das Taxi stiegen und sich kurz vor den Augen des Fahrers ein Geplänkel gaben, wer den das Taxi nahm und sich dazu entschlossen die Fahrtkosten zu teilen, da es schließlich in die selbe Richtung ging. Während der Fahrt schaute Denahi aus dem Fenster und musterte Alecs Spiegelungen, so weit sie sie erkennen konnte. Schließlich waren sie da und bezahlten halbe halbe, bevor sie zuerst ausstieg, während Alec noch so tat, als würde er nach Geld kramen. Mit dem Vorsprung begab sie sich in das Innere. Aber sie wusste, dass Alec ihr dicht auf den Fersen sein würde. Bei der Kontrolle hatte sie kurz Angst, dass ihr Koffer mit der Geldattrappe auffliegen würde, aber dem war nicht so. Also steuerte sie einfach und unbeirrt in Richtung der Halle, wo die Gleise in Richtung Denver führten und wo sie Spencer treffen sollte. Den echten Spencer. Doch als sie sich umblickte, war er noch nicht in Sicht. Stattdessen schaute sie sich beiläufig nach Alec um und fragte sich, ob er sich wohl noch immer so viele Sorgen um sie machte.
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BeitragThema: Re: Prototpy X   16/5/2015, 22:41

„Vielen Dank, Miss Raven.“, schmunzelte Yorelias, der Ravens Turnübungen im Auto ignoriert hatte, da er sich die Nanitencreme auftrug und diese ihn, nach einem Befehl seines Comlinks, in Spencer verwandelte. Er erinnerte sich noch an die Tage, wo man auf einen Changeling angewiesen war, wenn man derlei Kunststücke vollführen wollte. Oder einen Magier - manche Dinge änderten sich wohl nie. Ohne weitere Worte verließ Yorelias-Spencer das Auto. Er war unbewaffnet, denn das Risiko, dass die Scanner am Bahnhof ihn verrieten, war zu hoch. Außerdem war an einem Bahnhof. Es war eng, es war ein überschaubares Terrain und seine potentiellen Gegner hatten das gleiche Problem wie er mit dem Einschmuggeln von Waffen. Außerdem schwirrte dort oben noch irgendwo Wyatt über den Dächern und Vampire würden ihren Deal unterbrechen, sodass sie sich bald schon wieder alle aus dem Staub machen konnten.
Wie erwartet war der Bahnhof tatsächlich überfüllt. Menschen, Elfen, Zwerge, Orks in allen Formen und Farben und sogar zwei Trolle, die hitzige Diskussionen mit zwei Wachmännern lieferten, weil sie sich weigerten sich von Hand scannen zu lassen, da sie zu groß für die üblichen Scanner waren, liefen hier herum und machten den Ort alles andere als überschaubar. Zumindest würde es so für die Yakuza sein, denn Yorelias benötigte nur ein wenig Konzentration um Ordnung in das Gewusel zu bringen und alles um sich herum in Zeitlupe abzuspielen. Das war wohl auch der Grund, weshalb er, kurz nachdem er am mit den Yakuza vereinbarten Treffpunkt, schon einen Yakuza-Gorilla ausfindig machte, der mit einer schmalen Version von Yakuza auf ihn zu marschierte.
„Die Yakuza haben mich gefunden.“, bestätigte er Raven durch das Comlink, das selbst das leiseste Flüstern, durch ein paar Modifikationen, laut und deutlich rüber brachte.
Schnell versetzte sich Yorelias in seine Rolle und zupfte sich nervös an den Ärmeln und krallte sich wieder an seinen Koffer, um fast schon ängstlich umher zu blicken. Wie die Beute, umringt von seinen Jägern, nach einem Ausweg suchend. Ob das in Denahi wohl den Jagdinstinkt geweckt hätte?
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BeitragThema: Re: Prototpy X   16/5/2015, 22:50

Es machte ihm zugegeben sogar Spaß Denahi als Fremde zu behandeln. Sie konnten sich ein wenig streiten bevor sie in das Taxi stiegen, plauderten über das Wetter im Innenraum und schienen wohl ziemlich überzeugend zu sein, denn der genervte Taxifahrer schien sie schnellstens aus seinem Taxi haben wollen. Immer ein gutes Zeichen für unangenehme Fahrgäste. Trotzdem konnte es Alec sich nicht verkneifen ihr per Comlink noch viel Glück zu wünschen während er schließlich nach ihr ausstieg. So viele Menschen, so viele potentielle Yakuza-Bösewichte, so viele versteckte Gefahren, doch er hatte sich geschworen nichts zu sagen. Der Auftrag würde durchgezogen werden, auch wenn in ihm jetzt schon die Panik hochstieg wenn er daran dachte, dass er nicht einmal bewaffnet war und nur Wyatt auf den Dächern war und Raven im Auto parkte, zusammen mit den Waffen, ohne die er sich normalerweise, es sei denn zu einem Date mit Denahi, nicht auf die Straße traute. In einigem Abstand betrat Alec den Bahnhof nach Denahi und ging zu einer der Verkaufsbuden, um sich einen kleinen Imbiss als Alibi zu kaufen für seinen Aufenthalt am Bahnhof. Ein Reisender der sich vor der Zugfahrt noch schnell einen Sojaburger reinzog, ganz normal! Diesen Spencer konnte er allerdings noch nicht ausmachen, weshalb er sich während des Kauens bei Raven meldete, um sein Sprechen durch unhöfliches Kauen zu tarnen: „Irgendwo ein Zeichen von Spencer, Raven?“
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BeitragThema: Re: Prototpy X   17/5/2015, 14:41

Raven fühlte sich nicht unbedingt gut dabei, die anderen die ganze Arbeit allein zu machen und dabei selbst im Schutz des Duster zu sein. Allerdings war sie immer mehr das Gehirn, denn die Muskeln der Runs gewesen. Der stille Beobachter, so wie auch jetzt. Yorelias, Denhi, Alec, die Yakuza, Spencer, sie hatte alles im Blick, bis auf Wyatt, da er sich außer Reichweite der Sicherheitskameras positioniert hatte. Lediglich das Signal seines Comlinks hielt die bestätigende Verbindung zu ihm. Sie machte sich erst nie die Mühe ihre Nachricht zu personalisieren, sondern verschickte die Nachricht an alle.
„Die Yakuza sind eingetroffen. Spencer kommt vom Gleis 10, kommend aus Denver. Haltet euch bereit.“ Auch an ihr Vampirtrio schickte sie eine Nachricht raus, dass sie sich bereit halten sollten und in etwa 60 Sekunden ihr Chaos losbrechen sollten. Genügend Zeit, als dass sich ihr Vampir mit den Schokoriegeln unbemerkt in Sicherheit bringen konnte.
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BeitragThema: Re: Prototpy X   17/5/2015, 15:11

Denahi begann ihrerseits ihr Gewicht von einem Fuß auf den anderen zu verlagern, während ihre Augen durch die Halle schweiften und beiläufig vermutlich Yorelias ausfindig machten. Aber sie durfte sich von seinem Äußeren nicht zu sehr ablenken lassen, schließlich wartete sie auf den richtigen Spencer. Alec tauchte auch in der Menge ab, sie entdeckte ihn erst beim Kaufen eines Burgers. Und dann ließ das leichte Vibrieren an ihrem Arm sie zusammenzucken. Eine Nachricht von Raven. Perfekt. Auf den Hinweis hin, erblickte sie auch Spencer. Den richtigen Spencer und versuchte sich so unauffällig wie möglich zu verhalten. In ihrer Rolle musste das nichts Besonderes für sie sein. Sie versuchte ihn nicht aus den Augen zu lassen und vergas Yorelias und sogar Alec für einen kurzen Moment, als sie versuchte eine leicht genervte Mine aufzusetzen. Doch dann geschah etwas unerwartetes. Wie aus dem Nichts tauchte ein großer Orkpunk auf. Über und über mit Piercings dekoriert und mit einigen Schichten Leder. Wo der so plötzlich aufgetaucht war, das verstand Denahi nicht. Er beschleunigte seinen Schritt, weil er vermutlich versuchte seinen Zug zu erreichen und verdeckte Denahi damit die Sicht auf Spencer. Das Rumpeln ging in der Menge unter, sie sah nur, wie der Ork mit jemandem zusammenprallte, kurz ins Wanken geriet und wie jemand mit einem roten Schopf zu Boden ging. Sie war versucht sich in Bewegung zu setzen und sich den Koffer zu schnappen, zwang sich allerdings nur ihren Schritt etwas zu beschleunigen und auf Spencer zu zueilen. War ja schließlich nichts dabei . Sie wollte die Ware ihres Geschäftspartners in Sicherheit bringen. Vor sich erblickte Denahi, wie sich der Ork bückte und den verdatterten Spencer sich entschuldigend auf die Beine stellte, um sich anschließend nach seinem eigenen Koffer und nach Spencers Koffer zu bücken, den er dem eingeschüchterten jungen Mann in die Hand drückte und sich abermals entschuldigend davon eilte. Denahi hatte mittlerweile aufgeschlossen und war nun noch wenige Schritte von Spencer entfernt, die der junge Mann ohne Hast zu ihr aufschloss. Selbstbewusst, sprach sie ihn an:
„Mr. Spencer? Alles in Ordnung?“ Der junge Mann schaute sie fast verängstigt an, schien sich allerdings schnell zu fassen, da er nicht mit einer Frau gerechnet hatte und da von ihr anscheinend weniger Gefahr ausging. Er nickte also und meinte: „Ja ja, haben Sie das Geld?“
„Wie besprochen.Haben Sie den Prototypen?“ Er nickte wieder, woraufhin Denhai ihm ihren Koffer reichte und im Gegenzug ihre Hand nach dem anderen ausstreckte.
„Sie können sich gern noch vergewissern, dass alles seine Richtigkeit hat. Aber woher weiß ich, dass es sich um den tatsächlichen Prototypen handelt?“ Spencer schien darauf bedacht alles so schnell wie möglich abzuwickeln und nahm ihr hastig den Koffer an.
„Es ist alles, was Sie brauchen dabei. Auf dem Datenträger sind alle meine Arbeiten dazu.“ Er selbst hievte den Koffer hoch, öffnete ihn einen Spalt breit und spähte hinein. Nickte dann zufrieden und meinte dann.
„Es ist nun ihr Eigentum und ihr Problem.“ Damit nickte er ihr zum Abschied zu und machte sich bereits auf den Weg zum nächsten Bahnsteig. Auch sie nickte ihm nur kurz zu und machte sich keine Mühe Abschiedsworte zu finden. Sie schaute nicht in den Koffer, schließlich konnte sie mit diesem Prototypen nichts anfangen und den Koffer hier zu öffnen schien ihr auch zu riskant. Raven würde schon mehr wissen. Also steuerte Denahi ohne Weiteres schnell, aber nicht zu hastig den Ausgang an und warf Alec im Vorbeigehen einen Blick zu, als sich ein lauter Knall, gefolgt von einer Druckwelle folgte, ausbreitete, die Denahi zwar beide nicht von den Beinen rissen, aber es doch in ihren Ohren klingeln ließen. Alles war genau berechnet. Auch die Kugelsalven der Vampire setzten verstreut ein. Genau so, als dass ihnen nichts passieren würde. Der Ausgang war bereits nur weniger Meter entfernt. Das Sicherheitspersonal wuselte bereits geschäftig umher und Passanten rannten panisch in Richtung der Ausgänge und Notausgänge. Noch einmal blickte sie sich nach Alec und Yorelias um.
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Alec Knight
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BeitragThema: Re: Prototpy X   17/5/2015, 17:34

Die Übergabe verlief gut. Zwar hatte irgendein breitschultriger Ork ihm kurzzeitig die Sicht versperrt, aber das tat nichts zur Sache: Denahi hatte Spencer getroffen und gab auch schon bald das Signal, dass der Austausch erfolgreich war. Erleichtert atmete er durch. So schlimm war es ja doch gar nicht sie auch mal eine wichtige Aufgabe übernehmen zu lassen, dachte er sich nur und war stolz auf Denahi. Doch viel Zeit hatte er nicht. Der Zeitplan war dicht gedrängt und so warf er den Burger den er sich vorher gekauft hatte in den nächsten Mülleimer. Nicht, dass Ordnung jetzt noch zählte, wo doch jeden Moment die Bombe hoch ging und die Vampire sich in Szene setzen durften. Chaos war also auf dem Programm. Kaum war Denahi ein paar Schritte vor dem Ausgang, ging auch er in diese Richtung los und wappnete sich bereits für die Druckwelle die kommen würde und in diesem Moment auch kam... Explosion, Schüsse, Vampire - der Bahnhof wurde schlagartig zu einem seltsamen Gemisch aus kreischenden Zivilisten, Alarm schlagenden Wachleuten und einem Haufen Yakuza, den er hier nicht erwartet hätte...
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