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 Home sweet home

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Alec Knight
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BeitragThema: Re: Home sweet home   22/3/2015, 23:39

In diesem Moment kam Yorelias zur Tür herein. Gekleidet in einem altmodischen Anzug mit Fliege, darüber ein schwarzer Mantel und bewaffnet mit einem Regenschirm sah er mal wieder seltsam aus wie immer. Dass er nichts über Ravens Körper zu sagen hatte konnte nur bedeuten, dass auch er das bereits wusste.Alec seufzte und zuckte mit den Schultern.
„Alles klar, Cyberbrain-Klon-Chefin.“, meinte er und tat den neuen Umstand einfach beiseite. „Hübsche Wohnung. Und du denkst wir werden uns hier alle vertragen? Ihr werft ja jetzt schon mit Kissen.“, stichelte Alec nun seinerseits, der es irgendwie unfair fand, dass nur Denahi und er mal wieder nicht auf dem neusten Stand waren
.
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Raven
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BeitragThema: Re: Home sweet home   23/3/2015, 00:04

Raven runzelte die Stirn, da sie nicht verstand, was an der Sache auszusetzen war und dann kam auch noch Yorelias herein. Und sie hielt sich selbst schon für retro. Sie runzelte die Stirn nur noch mehr, als sie Yorelias betrachtete.
„Regnet's?“, damit spähte sie zum Fenster, das verkündete, dass heute einer der letzten sonnigen Herbsttage werden würde. Denahi begrüßte ihrerseits Yorelias mit einem kurzen:
„Guten Morgen, Senpai.“ Und eilte dann schon zum Fenster um sich kurz darauf an die Scheibe zu drücken und hinaus zu spähen, ob sie wohl von hier herunterspringen konnte als Puma.
„Ich bin mir sicher, dass wir uns vertragen werden. Und wenn nicht, steht es jedem jeder Zeit frei zu gehen.“, stellte Raven klar. Mit einem kurzen Blick zu Denahi, die gerade damit beschäftigt war einen Plan zu überlegen, wie sie sich von hier abseilen konnte, kam Raven näher auf Alec zu und meinte leise.
„Ich muss später mit dir reden, Alec. Allein.“, meinte sie bedeutungsvoll und spähte dann kurz zu Wyatt. Dann ging sie auf ihren Bruder zu und ließ sich neben ihn auf die Couch fallen, während im Hintergrund noch immer Nirvana dudelte und Schallplatten herum lagen.
„Dort hinten möchte ich einen Lagerraum oder Ausrüstungsraum, wie man es nennen mag, einrichten. Und ich war so frei das Zimmer neben an zu beziehen. Ihr könnt alle Zimmer beziehen, wie es euch gefällt. Die oberen sind nur besser schallisoliert...“, meinte sie grinsend und zuckte mit den Schultern. Kurz schweifte ihr Blick zu Yorelias und seinem anachronistischen Anzug, aber nur so kurz, als dass es keinem auffallen würde.
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Alec Knight
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Name : Alec Knight
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BeitragThema: Re: Home sweet home   28/3/2015, 16:14

War er eigentlich der Einzige, der Yorelias nicht als eine Art verschrobenen Super Star hielt, nur weil er einer dieser Typen war, der mit seinem Charisma und seinem Können und dieser unnahbaren Aura die Leute anzog? Gleich doppelt fiel ihm auf, dass Raven ihm einen Blick zuwarf und von Denahi ganz zu schweigen. Senpai?! Er schüttelte den Kopf, nachdem er Yorelias zur Begrüßung zugenickt hatte und sich sicher war, dass es niemand merkte. Erst als Raven näher kam und ihm sagte, dass sie mit ihm sprechen wollte, war er von seinen Gedanken abgekommen und nickte.
„Sicher. Wo denn?“ Sie deutete kurz auf ihr Zimmer und wieder nickte er. Was sie wohl wollte? Eine Planänderung für ihr Vorgehen mit den Yakuza? Ein Spezialauftrag für ihn? Auf jeden Fall gab es ihm Gelegenheit auch andere Sachen die er sich vorgenommen hatte, mit ihr zu besprechen. Die beiden trennten sich und Alec ging hinüber zur Couch auf die sich Wyatt geworfen hatte um sich mit einem kurzen Blick zur begeisterten Denahi, die aus den riesigen Fenstern blickte und die Aussicht genoss, ebenfalls niederzulassen.
„Brauchst du Hilfe beim Einrichten des Lagerraums, Wyatt?“, fragte er unverbindlich. Er gab Denahi Zeit sich die Wohnung anzuschauen, damit er von ihr das Ok bekam hier einzuziehen. Für ihn war das der perfekte Ort: Raven war hier, Aufträge waren hier, für Sicherheit wurde gesorgt und genug Platz gab es auch. Bezahlte eigentlich Raven die gesamten Kosten hierfür? Dann wäre das wohl nur noch ein Grund dafür hier zu bleiben. Aber er würde ja sehen was Denahi dazu sagte - und was Raven von ihm wollte...
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BeitragThema: Re: Home sweet home   28/3/2015, 19:18

Denahi mochte es hier. Es war zwar hoch und nicht ganz so unauffällig wie in den Barrens, aber sie würde auch von hier hinaus kommen, stellte sie fest. Noch nie hatte sie in so einer Wohnung gewohnt. So riesig. So hell. Und sauber. Mit Menschen zusammen. Es störte sie irgendwie, dass sie immer mit den anderen waren, aber Raven hatte schließlich gesagt, wie würden ein Zimmer haben. Sie wuselte an den anderen vorbei, da sich Wyatt, Raven und Alec auf einer großen Couchs niedergelassen hatten. Zielstrebig steuert sie zuerst das große, helle Badezimmer an, da wie neu blitzte und dann weiter ins Schlafzimmer, das ebenfalls groß war und über ein Fenster verfügte. Weiße Vorhänge gab es hier zumindest und ein großes Bett. Schränke. So viel Zeug hatte sie nicht einmal um diese Dinger zu füllen. Sie sprang in das weiche Bett, blieb liegen und starrte kurz an die Decke. Erstaunlich wie sich ihr Leben verändert hatte. Welchen Luxus sie genossen und das im Gegenzug um sich mit ein Paar Yakuza zu prügeln. Mit den anderen kam sie auch zurecht und Alec würde sich schon mit dem Gedanken abfinden, dass sie nun ebenso ein Runner werden wollte, wie er es war.
Denahi hörte durch die offene Tür noch die Stimmen der anderen: Alecs Frage und Wyatts Antwort, dass er nicht wusste, was Raven noch alles dort drin haben wollte, woraufhin diese entgegnete, dass ein Paar Dinge noch im Laufe des Tages eintreffen würden und sie einen Teil aus der Halle her schaffen sollten. Alles in allem hörte sie sich nicht so an, als wäre es dirngend.
„Denahi hat ihr Zimmer schon bezogen, wie es aussieht!“, hörte sie Ravens amüsierte Stimme und stand wieder vom Bett auf um zu den anderen zurück zu kehren mit den Worten:
„Also, ich mag's hier. Wir sollten bleiben!“ und erntete ein zufriedenes Nicken von Raven, falls die überhaupt einmal zufrieden sein konnte.
Und tatsächlich, während sie sich hier eingewöhnten, kamen immer wieder Leute, die an der Tür klingelten und Päckchen brachten, die in das Zimmer geschafft wurden, welches neben Ravens lag. Computer, sonderbare Kisten, in denen angeblich Schallplatten sein sollten sich jedoch später als Schalldämpfer herausstellten und kleinere Handfeuerwaffen, ein Paar Aktenkoffer und später am Tag, irgendwann am späten Nachmittag, als sie alles ausgepackt und eingerichtet hatten, kam ein Asiate mit unterschiedlichen Tüten, die ihm Raven entgegennahm und in die Küche beförderte mit den Worten „Essen fassen!“ Es war alles fast schon normal. Fast schon wie in einer Familie, stellte sie fest, als sie mit Raven in der Küche die Thermoboxen und Papierschachteln auspackte und diese grinsend zu ihr meinte:
„Ich hab gehört, dass die in ihr asiatisches Essen auch Katze und Hund von der Straße tun...“
„Aber nur geklonte!“, konterte Wyatt, als er ebenfalls hinauf kam.
„Ist doch viel zu teuer, du Dummy!“, gab Raven zurück und Denahi betrachtete die Neckerei einfach nur und entschied sich, die beiden in Ruhe austragen zu lassen, was auch immer sie austragen mussten.
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Alec Knight
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BeitragThema: Re: Home sweet home   29/3/2015, 14:29

Alec beteiligte sich nicht am allgemeinen Tratsch, sondern begutachtete die Wohnung ebenfalls. Indem er dies tat, ohne Denahi großartig über den Weg zu laufen, was in der großen Wohnung auch kein Problem war, hatte er Zeit nachzudenken und seine Fragen an Raven zu formulieren. Auch wenn er Denahis Nähe mochte, war sie für ihn momentan eine Ablenkung. Außerdem sollte sie ja herausfinden ob sie hier wohnen wollte...
Und das wollte sie, wie es aussah. Mit einem Mal stand sie in der Mitte des Wohnzimmers, blickte zu ihm hinüber und verkündete, dass es hier schön war. Alec musste unweigerlich schmunzeln. Es war so schön wenn sie sich freute, wenn sie die einfachen Dinge des Lebens so genießen konnte, wie beispielsweise eine neue Wohnung oder einen Lieferservice, den Raven eingeplant hatte. Essen, dass zu einem nach Hause kam. Ob da nun Hund oder Katze drin war, interessierte Denahi nicht wirklich, denn sie schlang das Essen hinunter als gebe es da draußen nichts mehr. Nur Raven war noch schneller. Sie hatte wohl was nachzuholen, dachte Alec sich nur, zog die Braue hoch und hakte es dann für sich ab, widmete sich seinem Essen. Asiatisch war wirklich eine gute Idee gewesen. Alle schienen zufrieden zu sein und Denahi war nach dem Essen auch gleich wieder drauf und dran die anderen Zimmer der Wohnung zu begutachten.
Mit einem Blick zu Raven, den sie begegnete, machten sie sich wortlos aus, dass es nun Zeit war zu reden.
Ohne die Unterhaltung zwischen Yorelias und Wyatt über Kybernetik zu stören, standen sie auf und verzogen sich fast lautlos und fast schon unbemerkt, in eines der Zimmer.
"Du wolltest mich sprechen Raven?", fragte er überflüssiger weise nach und lehnte sich an die Wand an mit verschränkten Armen, um seine Auftraggeberin und ihren neuen Körper zu begutachten.
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BeitragThema: Re: Home sweet home   29/3/2015, 15:47

Nachdem essen beschloss Denahi, dass sie neugierig war und alle Zimmer sehen wollte und alles ausprobieren wollte, was es hier auszuprobieren war. Zudem kümmerte sich niemand wirklich um sie oder hielt sie auf. Nachdem sie alle Badezimmer, alle Schlafzimmer und alle Funktionen der Küche erkundet hatte, fand sie Wyatt und Yorelias noch immer am Küchentisch. Beide diskutierten über etwas, was ihr fremd war. Irgendein technischer Kram, der sie nicht wirklich interessierte. Und so lange die anderen damit umgehen konnte, musste sie es ja nicht. Aber sofort suchten ihre Augen nach Alec, der nicht da war. Vielleicht war er ja in ihr Zimmer gegangen und als sie sich gerade auf den Weg nach unten machte, sah sie wie die Tür zu Ravens Zimmer gerade zufiel und Alec darin verschwand. Sonderbar. Sehr sonderbar. Misstrauisch starrte sie auf die verschlossene Tür. Was wohl dahinter vorging? Raven und sie waren nie die besten Freunde gewesen, genauso wenig wie Alec und Yorelias. Aber sie traute der ganzen Sache nicht. Denahi machte wieder kehrt und ging zu den anderen beiden zurück. Die Unterhaltung interessierte sie zwar nicht, aber es war besser als allein im Zimmer zu hocken. Außerdem mochte sie es andere zu beobachten und sich bestimmte Verhaltensmuster von ihnen abzuschauen. Adaptive Mimesis nannte man das. So ließ sie sich also neben Wyatt auf den Stuhl fallen und beobachtet Yorelias. Ihren Unmut konnte sie dabei nicht wirklich verbergen, bis ihr nach ein Paar Minuten die Geduld ausging und sie das Gespräch rüde unterbrach.
„Wisst ihr, was Alec und Raven da eigentlich tun in ihrem Zimmer?“, fragte sie ins Blaue.
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BeitragThema: Re: Home sweet home   29/3/2015, 16:36

Raven spürte Alecs Blick auf sich und begegnete ihm mit einem kaum merklichen Nicken. Sie stand auf und deutete ihm ihr zu folgen, was er auch wortlos tat. Zwischen ihnen gab es eigentlich nicht wirklich etwas zu bereden, was nicht geschäftlich war. Genauso wenig wie mit Denahi. Aber für Raven war diese Tatsache keinesfalls unangenehm. Sie führte ihn in das Zimmer, das sie nun ihr eigen nannte. Es war etwa doppelt so klein wie das von Alec und enthielt nur ein Bett, das für zwei Personen sicher etwas eng geworden wäre, einen Schrank und einen Tisch, der bereits vollgemüllt war mit uralten technischen Geräten, wie einem Drucker und einem Recorder, Bauteilen, Kabeln und Speichermedien, mit einem Router und mehreren Notizblöcken dazwischen standen schwarze Nagellackfläschchen, Stifte und ein Lippenstift zusammen mit Tape und Isolierband. Während Alec an der Wand stehen blieb und sie beobachtete, ging Raven zu dem Tisch, kramte herum, fand einen Notizblock, warf ihn zurück, suchte den nächsten und dann einen dritten. Klappte jeden davon auf, behielt aber nur einen, sucht dann nach einen Stift, mit dem sie etwas aufschrieb. Sie hatte noch sichtliche Probleme mit ihrer Feinmotorik und es dauerte etwas, bis sie leserlich das aufgeschrieben hatte, was sie wollte.
„Ich dachte mir, vielleicht kann ich deine Motivation etwas für den morgigen Auftrag heben.“, meinte sie zaghaft lächelnd und reichte Alec das Blatt Papier zusammen mit einem anderen bedruckten Stück Papier. Auf dem ersten Zettel stand: Enya Duncan, Ballycoolin Road 17, Dublin, Tir na nÓg. Bei dem anderen Stück Papier handelte es sich um ein aktuelles Foto.
„Es war nicht leicht sie zu finden. Das Heim, aus dem sie adoptiert wurde, hielt alle Unterlagen wegen Datenschutz und Personenschutz streng geheim. Ihr Adoptivvater ist nämlich Minister Duncan, der in Dublin wohnt. Sie ließen alle Daten ändern, den Namen, die Herkunft, sogar das Geburtsdatum. Sie müsste mittlerweile 18 Jahre alt sein. Und finden konnte ich sie nur anhand eines Sinvergleichs. So sehr sich die Regierung auch Mühe gegeben hat, sie haben die drei Jahre vor der Adoption nicht glaubwürdig rekonstruiert.“ Raven machte eine Pause und schaute Alec kurz aber ernst an. Ein gewisser Nachdruck lag in ihrer Stimme.
„Du kannst mit diesen Daten tun, was du willst. Aber ihre Familie hat sich große Mühe gemacht, ihr altes Leben hinter ihr zu lassen. Sie bewirbt sich gerade in einem Collage in Dublin. Und scheint ein glückliches und behütetes Leben zu führen. Und wenn du weiß, was gut ist...“, Raven beließ es dabei und ließ Alec die neuen Informationen erst einmal verdauen.
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BeitragThema: Re: Home sweet home   29/3/2015, 21:26

Yorelias hatte gar nicht wirklich mitbekommen, dass Raven und Alec gegangen waren. Zumindest nicht in ein und das selbe Zimmer. Er hatte mit Wyatt schon vor dem Essen angefangen über Unklarheiten zu reden, die er in der Kybernetik hatte. Nicht, dass er dieses Spezialgebiet unbedingt brauchte, aber es war wohl eines der aufsteigenden Zweige und es war nie schlecht sich fortzubilden. Außerdem wer konnte schon wissen was Raven noch alles in ihren Körper steckte, wenn sie merkte, dass es Grenzen gab in der physischen Welt, selbst für Bioware...
Erst als Denahi, die schon seit Minuten von einer Ecke des Raumes zur anderen ging und sich schließlich rastlos zu ihnen setzte, fragte wo die beiden denn waren, wurde es Yorelias wirklich bewusst und er blickte seine junge Schülerin an.
„Ich denke die beiden werden was zu besprechen haben. Sie haben sich nun einige Zeit nicht gesehen und es gibt viel Neues sowie unseren morgigen Auftrag. Du solltest ihm etwas Zeit geben. Vielleicht handelt er mit Miss Raven gerade einen neuen fahrbaren Untersatz für euch aus. Du hast doch gesagt, dass du gerne Ein Motorrad hättest oder nicht?“, versuchte er die sichtlich beunruhigte Shapeshifterin zu beruhigen. Was wohl mit ihr war? Dass sie es keine Minute ohne Alec aushielt, war unwahrscheinlich. Aber es beschäftigte sich auch sonst niemand mit ihr und Yorelias war gerade drauf und dran Wyatt endlich dort zu haben, wo er ihn haben wollte, nämlich beim Thema Raven. Doch Denahi hatte ihm wohl dafür das richtige Stichwort gegeben.
„Aber, Denahi, sag, hast du denn ein wenig weiter trainiert? Oder hattet ihr... andere Sachen zu tun, während wir mal nicht aufeinander gehockt haben?“, fragte er in überschwänglicher Plauderlaune. Er musste sie wohl wirklich ein wenig beschäftigen...
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BeitragThema: Re: Home sweet home   29/3/2015, 21:37

Damit hatte er nun nicht gerechnet... Monatelang, seit er in Seattle war, bezahlte er wirklich gute Hacker mit einer gewissen Reputation dafür, ihm Informationen zu beschaffen und keiner von ihnen bekam das auf die Reihe, was Raven anscheinend schon lange wusste...
„Wie lange weißt du...“, fing er an einen Satz zu bilden, den er nicht vollenden konnte. Seine Gedanken waren woanders. Seine Schwester! Ihr ging es gut! Sie lebte und war, wie es aussah, glücklich! Tatsächlich glücklich! Niemand schien sie in Gefahr zu bringen, sie war volljährig, studierte, hatte wahrscheinlich liebevolle Pflegeeltern, die sich um sie kümmerten und finanzierten. All die Sorgen die er sich über die Jahre gemacht hatte, all die Verschwörungstheorien waren mit einem Mal dahin und er fühlte sich... leicht. Ja, das war wohl das bessere Wort statt erleichtert. Ja, er war erleichtert, dass es ihr gut ging, aber das war nicht alles, denn eine riesige Last wurde von seinen Schultern genommen. Er musste nicht mehr darum bangen, dass es ihr gut ging, riskante Rettungsaktionen vor den Yakuza planen oder sich einfach nur Sorgen machen. Das war alles mit einem Mal weg.
Alec atmete durch, holte tief Luft, als würde er das erste Mal seit... sehr sehr langer Zeit die frische Luft der Freiheit genießen. Die Luft in dieser Wohnung war übrigens wirklich sehr gut, wie er dann bemerkte und lachen musste. Lachen und... weinen. Seine Augen waren feucht, er blickte zu Raven und schüttelte den Kopf vor Freude, unfähig zu sprechen. Eine halbe Minute verstrich bis er wieder zu sich kam.
„Enya also. Schöner Name. Und diese Informationen sind... zuverlässig?“ Er wusste, dass sie es waren. Das Foto welches er ganz altmodisch in Papierform in der Hand hatte, hielt er fest, als sei es ein zerbrechliches Ei. So eines, was man in manchen Schulen bekam und worauf man aufpassen musste, weil es simulieren sollte, wie zerbrechlich so ein Kind war.
„Danke Raven.“, sagte er noch bevor er ihre Antwort abwarten konnte, stand auf und ging zu ihr hinüber, um sie einfach in seine Arme zu schließen. Er war nicht der Mensch, der übermäßig Gefühlte zeigte, doch Raven hatte diesen Ausbruch wohl verdient mitzuerleben - ob sie wollte oder nicht.
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Denahi
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BeitragThema: Re: Home sweet home   29/3/2015, 21:59

Denahi schaute Yorelias ungläubig an. Sicher hatte sie sich einmal über ein Motorrad ausgelassen, aber warum sollte Alec das allein mit Raven besprechen und sie ausschließen. Das machte doch keinen Sinn. Und ihre Ungläubigkeit stand ihr deutlich ins Gesicht geschrieben.
„Warum sollte Alec das verhandeln? Das kann ich doch genauso gut selber. Außerdem was sollten sie denn allein zu besprechen haben, was nicht alle etwas angeht?“, fragte sie einfach weiter und schaute dann Wyatt an, der die Arme abwehrend nach oben hielt zum Zeichen, dass er unbewaffnet war und auch nicht mehr wusste als sie.
„Was schaust du mich an? Ich wusste bis vor ein Paar Tagen nicht einmal, dass meine Schwester wieder unter den Lebenden weilt. Geschweige denn, dass sie es vorhatte, sich einen Körper klonen zu lassen.“, meinte Wyatt. Denahi schaute daraufhin zu Yorelias.
„Nein, wir hatten andere Dinge zu tun...“, meinte Denahi, erinnerte sich aber, dass Yorelias nicht überrascht gewirkt hatte, Raven zu sehen im Gegensatz zu ihr und Alec.
„Aber was hast du da eigentlich gemacht?“, fragte sie skeptisch weiter, keinesfalls durch seine Worte beruhigt.
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