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 Home sweet home

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Deus
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BeitragThema: Home sweet home   16/3/2015, 18:07

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Seattle - Barrens



09.10.2072



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Zuletzt von Deus am 6/4/2015, 01:25 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Denahi
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BeitragThema: Re: Home sweet home   21/3/2015, 15:58

An nächsten Tag weckte fast schon gewohnt Ravens Stimme Denahi aus dem Schlaf:
„Auf steh'n! Die Sonne lacht! Zwei Aufträge warten!“ Denahi warf nur einen verschlafenen Blick darauf und hätte es am liebsten in die nächste Ecke geschmissen. Raven war schon ein Sklaventreiber. Manchmal. Immer! Auf dem Comlink blinkten bereits 5 entgangene Nachrichten, die sie wohl im Eifer des Gefechts nicht mitbekommen hatten. Oh ja und was für ein Gefecht! Sie streckte ihre müden Glieder, die sich trotz Schlaf uns Erholung wahnsinnig schwer anfühlten. Mit einem frechen Grinsen drehte sie sich zu Alec und kuschelte sich an, wodurch auch er wieder wach wurde. Wenn ihr schon alles so weh tat, ging es ihm sicher nicht anders, dachte sie sich, als sie ihn aus dem Reich der Träume mit ihren Berührungen und Lippen zurückholte. Sie war kurz versucht das Ganze auszudehnen und einfach im Bett zu bleiben. Aber auf Alecs Comlink sah es nicht anders aus. Nachrichten von Wyatt und Raven. Während sie ihre eigene Schlacht geschlagen hatten, schien es den anderen ebenso zu gehen. Sie entschlossen sich dann doch sehr bald aufzustehen und zu den anderen zurückzukehren, jedoch nicht ohne ihre neu gewonnene Freiheit zu nutzen und sich auf dem Weg zurück einen Kaffee zu besorgen. So sehr Denahi diese öffentlichen Verkehrsmittel mochte, sie mussten mit Raven darüber reden, dass auch sie so ein Gefährt bekamen. Vielleicht sogar ein Motorrad. So zur reinen Auftragserfüllung um von A nach B zu kommen. Wär schon cool, dachte sich Denahi.
Als sie eintrafen waren bereits ein übernächtigter Wyatt da, Yorelias, Ravens Stimme kam aus einer Box und ihr Gesicht war wie gewohnt auf einem Bildschirm zu sehen. Sie beide mussten wohl ebenso müde sein. Wie wohl die anderen ihre Freizeit genutzt hatten. Denhai war irgendwie erstaunt Yorelias noch immer hier zu sehen. Sie hatte angenommen, dass er besseres zu tun hatte, als in ihrer wilden Chaos-Truppe bestehend aus: Mensch, Elf, Shapeshifer und E-Ghost mit zu mischen. Aber nichts hatte sich in den beiden Nächten verändert. Das hier roch ganz schwer nach Teambesprechung!
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Raven
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BeitragThema: Re: Home sweet home   21/3/2015, 16:01

Raven hatte die ganze Nacht kein Auge zu getan. Aber besser als permanent zu grübeln beschloss sie lieber in der Matrix zu surfen. Yorelias meinte zwar, sie sollte er die anderen darüber unterrichten und nach ihrer Meinung fragen, aber nach dem sie einen Credstick mit einer schönen Summe programmiert hatte, nach den Yakuza gesucht hatte, einen schwarzen, seriösen Aktenkoffer bestellt hatte, sich ein Arsenal an Klamotten gekauft hatte, wurde ihr langweilig, sodass sie sich auf die Suche nach einer ausreichend großen Wohnung begab und sogar recht schnell fündig wurde. Eine große Loft mit einem Zimmer für jeden, einem Ausrüstungraum, Wohnzimmer, Küche, sogar 2 Bädern, sodass es keine Streitigkeiten geben würde. Das Ding war perfekt. Sie ließ das Ganze auf ihren Namen laufen und unter dem Deckmantel, dass sie für einen privaten Sender arbeitete, was auch nicht gerade schwer zu faken war. Und bald brach auch der neue Tag an. Sie war gespannt, wie alles verlaufen würde. Wyatt hatte sich nicht gemeldet. Ob er sich wohl eingekriegt hatte? Sie jedenfalls machte frohe Miene zum bösen Spiel und ließ sich nichts anmerken als Denahi und Alec eintrafen. Es war Zeit alle auf den gleichen Stand zu bringen.
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Deus
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BeitragThema: Re: Home sweet home   21/3/2015, 16:01

Zuerst unterrichtete sie alle, dass sie eine Loft ergattert hatte in der besseren Mittelschicht, die sie bereits morgen beziehen konnte und dort den nötigen Komfort hatten, der ihnen hier gefehlt hatte und vor allem zahlreiche Freiheiten ein und aus zu gehen und eine Räume zu besitzen und damit genug Privatsphäre ohne sich als Gruppe trennen zu müsse. Jeder der Interesse hatte, sollte einfach am folgenden Tag morgens zu der von Raven angegebenen Adresse kommen und alles an Zeug mitnehmen, was sie brauchten. Es stand also jedem frei, ob er mitziehen wollte.
Als nächste Punkt auf der Tagesordnung stand Kierans Auftrag, den besonders Alec und Denhai, aber auch Wyatt entschlossen waren anzunehmen. Einstimmig beschlossen sie allerdings, dass es wohl klüger war zuerst den Austausch vorzunehmen und anschließend erst Jagd auf den Yakuza-Chef zu machen. In den kommenden zwei Tagen setzten sie einfach mehrere Vampire von Kieran auf die Beobachtung der Yakuza an. Weniger Drecksarbeit für die Gruppe und Raven musste ebenfalls nicht Tag und Nacht nach den Typen suchen, wenn Kieran schon eine ungefähre Angabe hatte zu deren Aufenthaltsort, dann sollten sie dies nutzen.
Der dritte Punkt der Tagesordnung sah die Planung der Übergabe vor. Raven hatte alles so gedreht, das Spencer auf Gleis 13 auf den Kurier der Yakuza warten würde. Denahi würde ihn als angeblicher Kurier abfangen, den Koffer entgegennehmen und im Austausch den bereits von Raven programmierten Credstick aushändigen. Alec bestand darauf, das Ganze aus nächster Nähe im Auge zu behalten. Da Diskutieren keinen Sinn hatte, ließ Raven ihn gewähren. Yorelias würde sich hingegen mit Nanitencreme als Spencer ausgeben und dem Kurier begegnen, einen Credstick entgegennehmen und ihm den bereits bestellten Koffer geben. Das war allerdings der Punkt, der die meisten Komplikationen mit sich brachte. Unterdessen würden sie mehrere Vampire einschleusen, die ein Ablenkungsmanöver starteten, damit Yorelias samt Prototypen entkommen konnte. Hier kam Ravens Problem. Sie wusste nicht, ob sie Yorelias trauen sollte. Sie hatte keine Garantie, dass er sich mit dem Ding nicht einfach absetzen würde. Zuzutrauen wäre es ihm. Wyatt würde von Dach aus mit Waffen im Anschlag das Ganze im Augen behalten und Raven würde das Fluchtfahrzeug steuern. Es hörte sie fast schon zu einfach an den Yakuza ihr Spielzeug wegzunehmen. Und danach würde sie Jagd auf den Yakuzatypen machen. Hörte sich alles nach einem soliden Plan an.
Und so verging der Tag schließlich mit Planungen und Vorbereitungen und der Tag des Austauschs rückte immer näher. In der Zwischenzeit erklärte sich Kieran damit bereit tatsächlich vier seiner Männer bereit zu stellen für den von Raven unterbreiteten Vorschlag. Sie beschloss diesen gemeinsam ausgearbeiteten Plan lieber auf Funkwegen zu übermitteln als ihren Standort zu verraten oder jemanden von ihren Leute wieder in die Villa zu schicken.
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Deus
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BeitragThema: Re: Home sweet home   21/3/2015, 16:05

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Seattle – Loft in der Mittelschicht

10.10.2072

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Raven
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BeitragThema: Re: Home sweet home   21/3/2015, 16:52

Am folgenden Morgen war Raven als erste in der neuen Wohnung um festzustellen, ob alles zu ihrer Zufriedenheit war. Die neue Wohnung war zwar nicht ganz so groß wie die Halle, aber dennoch riesig. Unten befand sich ein Wohnzimmer, das mit Ledermöbeln möbliert war und ein großes Schlafzimmer, das ebenfalls mit neuen Kunststoffmöbeln und dem größten Bett ausgestattet war, daneben befand sich ein Badezimmer. Dem Schlafzimmer gegenüber befand sich ein weiteres, kleineres Schlafzimmer, das sie für sich vorgesehen hatte und daneben war ein Lagerraum, in dem sie bald Waffen befinden würde und Computerausrüstung. Darüber in der nächsten Etage, die über eine breite Holztreppe zu erreichen war lag eine Küche. Diese war relativ offen und besaß den neusten Schnickschnack. Zu beiden Seiten waren zwei weitere Schlafzimmer, eines für Wyatt und eines für Yorelias. Jedenfalls hatte sie es so geplant. Wer welches Zimmer beziehen würde, sollte jeder für sich entscheiden. Auch dort befand sich ein Badezimmer. Ihre Fensterfront zog sich über die zwei Etagen vom Wohnzimmer bis hin zur Küche und durchflutete alles mit Licht. Von hier konnte man halb Seattle überblicken. Die Badezimmer waren bereits vor ihrem Eintreffen mit allerlei Hygieneartikeln vollgestopft worden. Im Wohnzimmer waren an den Wänden bereits Regale mit einer beachtlichen Schallplattensammlung aufgestellt und alles einsortiert worden. Es gab einen kleinen Kamin und einen riesigen Fernseher mit Musikanlage. Es gab sogar eine altertümliche Spielkonsole, die man tatsächlich noch Controller bedienen musste. Alle Möbel waren auf Hochglanz poliert, alles war weiß, bis auf die Sitzgarnituren und die Bezüge, die alle aus schwarzem Leder waren. Vorhänge gab es keine. Keinen unnötigen Stoff, keine Dekoration. Alles war groß und sauber, lichtdurchflutet und nüchtern, dazu bereit bezogen und bewohnt zu werden.
Solange sie auf das Eintreffen der Anderen wartete, vergrub sie sich in ihrer Schallplattensammlung und legte die eine oder andere auf. Ganz wie sie es früher getan hatte: auf dem Boden in ihrer legeren Armeehose und einem etwas zu kurzen, schwarzen Shirt, die Haare verwirrt und völlig vertieft die runden, schwarzen, glatten Platten zu mustern, zu berühren, zu spielen, sodass sie kaum bemerkte, dass sie den Boden um sich herum immer mehr damit zupflasterte. Sie war gespannt wie das Zusammentreffen ablaufen würde. Sie hatte kein Wort mit Wyatt gewechselt, bis auf die Besprechung. Sie hatte auch Yorelias weder gesehen, noch mit ihm gesprochen seit er so unterkühlt gegangen war. Alec und Denhai wussten nicht von ihrer körperlichen Existenz. Also gab es mehr als einen Grund sich abzulenken. Sie war gespannt wie das Zusammentreffen verlaufen würde. Ob sie und Wyat vielleicht in alte Gewohnheiten fallen würden? Sie beschloss jedoch, dass es nichts Falsches daran gab sich mit materiellen Dingen, auf die sie so lange hatte verzichten müssen, abzulenken. Sie musste ihre Professionalität als Mensch ebenso wie als E-Ghost zwar aufrecht erhalten, aber sie auch keine Nonne. Sie musste eben einen Weg finden, wie sie beides haben konnte. Und dass die anderen eintreffen und sie so sehen könnten, störte sie nicht weiter, als sie weiter zur nächsten Schallplatte auf Ellenbogen und Knien kroch.
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BeitragThema: Re: Home sweet home   22/3/2015, 16:11

Eigentlich freute sich Alec darauf endlich eine neue Wohnung beziehen zu können, wäre da nicht die Unannehmlichkeit gewesen, dass er dafür aufstehen musste. Das kleine Hotelzimmer, welches er mit Denahi seit zwei Tagen - und geschweige denn von den Nächten - unsicher machten, war zwar gemütlich, aber wahrscheinlich auch nur, weil sie Wochenlang in diesem Bunker waren. Es fühlte sich nur so gut an, weil Denahi bei ihm war.
Mittlerweile hatte er sich so an diesen eleganten Puma gewöhnt, dass es ihm schwer fiel sich vorzustellen, dass sie nicht an seiner Seite war.
Und mit eben jenen Gedanken hatte er sich den letzten Tag und die letzte Nacht beschäftigt. Zumindest wenn sein rolliges Kätzchen ihm ein wenig Verschnaufpause gönnte...
Was, wenn beim Auftrag irgendwas schief ging? Was wenn Denahi sich sicherer fühlte in dem was sie tat, als dass sie es eigentlich war? Aber sie hatte sich dazu entschieden ein Runner zu sein, also mussten sie wohl beide damit leben. Außerdem ließ es sich ja auch ganz gut leben, jetzt wo sie sozusagen eine 'Festanstellung' hatten und mit Geschenken überhäuft wurden, die das Runnerleben sehr erträglich machten: sämtliche Kosten wie Miete oder Mobilität waren gedeckt, für Ausrüstung wurde gesorgt, Training gab es auch vollkommen kostenlos und mit Aufträgen wurden sie ebenfalls versorgt. Er würde wohl noch nach einer Krankenversicherung fragen müssen... oder einem Motorrad, wie Denahi ihm schon die ganze Zeit in den Ohren lag - selbst während sie miteinander schliefen. Oder gerade dann? Denahi hatte viel gelernt in der Matrix, anscheinend auch wie man einen Mann um den Finger wickeln kann... Er würde also heute mit Raven reden. Auf der anderen Seite würde dieser Auftrag einiges an Geld einbringen. Der Prototyp vielleicht ebenfalls, aber dieser Mordauftrag: 200.000 für jeden? Danach würde ein Motorrad oder eine Krankenversicherung wohl kein Problem sein.
Doch was anderes lag ihm ebenfalls noch auf der Seele: seine Schwester. Er wusste ja, dass Raven sich darum kümmerte (wusste er das wirklich?!), aber von seinem vorigen Hacker war er es gewohnt in Regelmäßigen Abständen Infos zu bekommen, auch wenn diese sich meist darauf beliefen, dass es keine Infos gab. Trotzdem hatte er das Gefühl, dass an der Sache gearbeitet wurde. Von Raven kam allerdings noch nichts. Und das war wohl der eigentliche Grund, weswegen der mit ihr reden wollte. Und um Denahi beim Mordauftrag in eine abgeschirmte Rolle zu verfrachten - ohne Diskussion mit Denahi. Denn was die Chefin sagte, musste auch gemacht werden. Und Raven war nunmal ihr Teamleader.

Die Adresse zum Loft war nicht schwer zu finden. In den höheren Schichten konnte man bequem alles mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen und sie waren die letzten paar Minuten gelaufen um schließlich vor der Eingangstür zu stehen. Der Comlink-Sensor erkannte ihre SINs, sodass sie eintreten konnte. Ob diese Sicherheitsvorschrift von Raven gewollt war? Es würde sich sicher etwas ändern an dieser Tür, da war Alec sich sicher.
Als sie eintraten, kamen sie in einen Raum aus Licht. Riesige Fenster ließen den schönen Morgen hinein und die Sonne die er mitgebracht hatte. Sie zogen ihre Übergangsjacken aus und gingen in das große Zimmer, nur um eine fremde Person in einer der Ecken zu finden, umgeben von Unmengen an Schallplatten. Wie altmodisch, dachte sich Alec noch. Der nächste Gedanke war jedoch schon Retro-Stylisch und so trat er näher.
"Entschuldigen Sie, haben wir oder Sie sich in der Wohnung geirrt?", fragte er vorsichtig. Vielleicht waren sie ja in der falschen Tür? Aber warum gingen dann die Scanner? Und wie hätten sie beide auf die falsche Türnummer schauen können? Auf der anderen Seite schien diese Person sich hier wie zuhause zu fühlen. Oder war sie einfach nur ein Schallplattendieb?
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BeitragThema: Re: Home sweet home   22/3/2015, 22:51

Raven wusste, noch bevor die Tür aufschwang, dass jemand kommen würde, aber sie ließ sich nicht beirren. Erst als die beiden Personen eingetreten waren und die Tür wieder ins Schloss fiel und dann Schritte auf sie zukamen, horchte sie auf. Als Alec und Denahi im Wohnzimmer standen und sie beide etwas unschlüssig betrachteten, stand die zierliche Gestalt vom Boden auf und strich sich ihre Kleider kurz zurecht. Amüsiert betrachtete sie zuerst Alecs und dann Denahis verwirrtes Gesicht. Doch dann war wieder dieses Surren zu hören, das von dem Schließmechanismus der Tür verursacht wurde. Wieder Schritte. Und dann schloss auch ihr Bruder zu den anderen auf.
„Niemand hat sich in der Wohnung geirrt, Alec.“, meinte sie seelenruhig und kam ein Paar Schritte auf die Neuankömmlinge zu. Wyatt, der den Wortwechsel mitangehört hatte, meinte:
„Darf ich vorstellen, das ist Raven,wie sie leibt und lebt.“ Damit ging er an Alec und Denahi vorbei, als sei es nicht das erste Mal, dass Raven eine solche Aktion mit der Wohnung lieferte. Er ging zur Couch, ließ seine Tasche fallen und dann sich auf die Couch. Zumindest schien er nun etwas entspannter, als er zu Raven hinüberblickte.
„Fühlt euch wie Zuhause!“, plapperte Raven darauf los und deutete auf das Zimmer rechts von Alec, wo die Tür noch geschlossen war.
„Das ist das größte Zimmer. Ich dachte, ihr beiden könntet es am besten gebrauchen.“ Dann deutete sie neben die Tür zu dem großen Schlafzimmer und meinte: „Bad“, dann deutete sie nach oben mit: „Küche. Kühlschrank.“ Was eigentlich vollkommen überflüssig war, wenn man bedachte wie transparent dieser Wohnbereich war im Gegensatz zu den Schlafzimmern.
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BeitragThema: Re: Home sweet home   22/3/2015, 22:58

Alec bekam gar nicht richtig mit was die vermeintliche Raven ihm da erzählte. Erst musste er realisieren, dass sich in den letzten Tagen wohl einiges getan hatte. Aber 'das' hatte er nicht erwartet.
„Wie...“, fragte er wohl stellvertretend für Denahi und ihn an Raven gewand, die heiter ihre gestikulierende Wohnungstour durchzog. Das kurze Wort und sein verwirrter Gesichtsausdruck mussten wohl Frage genug gewesen sein, denn er war zu perplex, um sie richtig zu formulieren.
Eigentlich sollte es einen in dieser Zeit wohl kaum mehr wundern warum Dinge so waren wie sie nun mal waren, doch Raven plötzlich in einem Körper herumlaufen zu sehen war doch noch mal ein Schritt in eine Richtung von der er nicht wirklich was verstand. War sie eine Drohne? Ein Klon? Konnte man einen ganzen Körper einfach neu züchten? Körperteile ja, aber ein ganzer Körper?! Oder ein Cyborg? Nur gab es keine Anzeichen für irgendeine Cyberware oder es musste verdammt teure gewesen sein. Und ein Körper aus kultivierter Bioware, das sprengte wohl jeden Rahmen von Geldreserven...
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Raven
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BeitragThema: Re: Home sweet home   22/3/2015, 23:11

Wyatts heiseres Lachen durchbrach die kurze Stille, die nach Alecs perplexer Frage entstand. Genauso musste er wohl auch geschaut haben, als er Raven das erste Mal gesehen hatte, dachte er sich und schielte zu seiner Schwester. Raven verdrehte nur die Augen und beschloss, dass es angebrachter war Wyatt mit einem Kissen zu schlagen, das sie zu greifen bekam und sofort abfing.
„Genetisch identisch geklonter Körper... Bla bla... Bioware... Bla bla... Cybergehirn...“, das war auch schon alles, was es als Erklärung gab von Raven, da sie anscheinend keine Lust hatte sich weiter über ihren Körper zu unterhalten, der anscheinend nicht nur für sie eine große Sache war. Aber dann huschte ein Grinsen über ihr Gesicht und die Displays ihrer Comlinks leuchteten auf.
„Wollt ihr weiterhin angewurzelte Bäume mimen oder reinkommen?“, fragte Ravens bekanntes virtuelles Gesicht vom Display. Damit zog sie sich aus den Comlinks wieder zurück.
„Bevor ich ein E-Ghost war, war ich ein Hacker, eigentlich ein Rigger. Und dank der Technik bin ich es anscheinend wieder. Oder so ähnlich.“ Sie spähte kurz zu Wyatt, der das Schauspiel zu genießen schien und sich gerade über die Situation amüsierte. Wer hätte das gedacht. Er fand es immer noch lustig, wenn man ihr Löcher in den Bauch fragte.
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