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Alec Knight
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BeitragThema: Re: Captive   10/10/2014, 22:32

Die Anspannung in seinem Körper nahm zu. Wäre er vor einigen Momenten noch wackelig zur Seite gefallen, konnte ihn wohl nun selbst eine Dampfwalze nicht umwerfen, so gespannt waren seine Muskeln, die nackt entblößt vor ihr waren. Das Zittern durch seinen Körper wurde stärker, der Drang sich von ihr zu lösen ebenfalls, denn sonst würde er mit Sicherheit bald kommen. Doch ihre Hand fand ihren Weg zu seinen Hüften, wollten ihn nicht entkommen lassen, so sehr er es auch versuchen wollte. Nun, eigentlich wollte er das nicht wirklich, denn was sie da mit ihm tat und wobei er ihr nun sogar half, war alles andere als unangenehm. Doch was dann passierte, hätte er so nicht erwartet, denn er kam wirklich... in ihr... in ihrem Mund, wo ihn ihre warmen und feuchten Lippen in den Wahnsinn getrieben hatten. Doch sie hörte nicht einmal auf, es schien ihr Spaß zu machen. Sie schluckte seine Ladung an aufgestauter Flüssigkeit einfach hinunter und spielte weiter mit seiner Männlichkeit, als sei es etwas völlig normales für sie und mittlerweile konnte er sich das sogar vorstellen, so viel wie sie in den letzten Wochen gelernt hatte. Doch wo hatte sie das gelernt? Und warum wusste sie, wie sehr in das anmachte?
Die erwartete Entspannung wollte jedoch nur spärlich kommen, denn er spürte förmlich wie sein Körper noch mehr wollte und wie sein Kopf noch mehr wollte, so sehr stand er unter dem Druck der sich die letzten Tage seit ihrem letzten kleinen Abenteuer angestaut hatte. Sie richtete sich auf und lächelte zufrieden, bevor sie ihn küsste. Er musste leise lachen, was ein wenig der Anspannung nahm, die auf ihm lastete, bevor er diese wieder aufbaute - mit ihrer Hilfe. Denn dann küssten sie einander, erst zärtlich, als würde sie auf eine Reaktion von ihm warten, ob es ihm gefallen hätte, doch sie schien schnell zu merken, dass das der Fall war, denn ihre Hände spielten immer noch mit seinem Glied, ließen es nie wirklich los. Die Küsse wurden stürmischer, die Begierde in ihnen beiden wuchs zunehmend und sicherlich spürte sie, wie sich bestimmte Körperteile an ihm wieder mit Blut anfüllten, welches nie ganz dort weg wollte. Als sie sich dann von hinten an ihn presste, wusste er, dass sie mehr wollte, dass er mehr wollte und auch bereit dafür war... fast... denn zuvor wollte er... Was tat sie da? Sie konnte Gedanken lesen, denn ihre Hand ergriff die seine und führte sie zwischen ihre unglaublich feuchten Schenkel. Zwar vermischte sich ihre Körperflüssigkeit mit dem heißen Wasser der Dusche, doch unverkennbar spürte Alec diese Konsistenz.
Anscheinend war auch sie davon mehr als nur angemacht worden und das ließ Alec schmunzeln. Seine Füße fanden ihren Weg zu den ihren, schoben sie ein wenig auseinander, spreizten ihre Beine, sodass er mehr Platz hatte um nun seinerseits mit seinen Händen ihre Weiblichkeit zu erkunden. Zuerst nur oberflächlich, wo er mit sanften, kreisenden Bewegungen ihre Lust steigerte und ihr ein in seinen Ohren süßes Seufzen abrang, dann drang er vorsichtig in sie ein und machte daraus ein Spiel, bei dem er manchmal mit seinen Fingern ihre immer feuchter werdende Schenkelmitte erkundete und dann wieder anfing sie dort mit leichtem Druck zu massieren, zu streicheln. Seine andere Hand hatte mittlerweile ihren Weg über ihre Seite zu ihren Brüsten gefunden, wo er ihre hart gewordenen Nippel umschmeichelte, erst zärtlich streichelnd, dann fester zupackend, was ihr anscheinend noch viel mehr Spaß machte, da sie sich ihm weiter entgegenstreckten, als wollten sie mehr. Dann drehte er sie um, ging auf sie zu, spreizte ihre Beine noch weiter mit den seinen. Die Hand die zuvor noch an ihren Brüsten war, wanderte nun hinunter, löste die andere ab und drang nun etwas forscher in sie ein, erst ein Finger, dann ein zweiter, während die andere Hand zu ihrem Gesicht wanderte, wo er sie berührte, bevor er sie überschwänglich küsste. Wie lange sie das wohl aushielt?
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Denahi
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BeitragThema: Re: Captive   11/10/2014, 16:55

Eigentlich sollte das nur eine kleine Verschaufpause werden für Alec, bis er wieder so weit war: für Runde zwei. Doch das ging schneller, als Denahi erwartet hatte. Anstatt jedoch Anstalten zu machen die Dinge zu tun, die sie eigentlich wollte, ließ sich Alec Zeit. Zugegeben das Gefühl seiner Hände auf bestimmten Stellen bescherte ihr mehr als nur schöne Empfindungen, besonders als er sie zu sich umdrehte und immer forscher wurde, wobei der Druck seiner Finger zunahm und sie sie immer tiefer in sich spüren konnte. Ihre Knie wurden weich und dieses Gefühl, das ihren Körper von einem Moment auf den anderen völlig unerwartet durchzog, ließ sie fast in die Knie gehen, weil es sie immer so unvorbereitet traf. Denahi legte einen Arm um Alecs Schulter und streckte den anderen nach dem Rohr aus, welches aus der Wand ragte und zur Dusche gehörte, die sie fortwährend berieselte. Sie musste sich festhalten. Sie dachte, dass Alec andere Dinge tun würde, als er sie zu sich umdrehte, aber da hatte sie falsch gehofft. Es machte ihm Spaß sie zu quälen. Und quälen traf es ziemlich gut, denn sie empfand tatsächliche Schmerzen. Nur sein Kuss konnte sie von den Dingen ablenken, die seine Finger taten. Nach einer Weile löste sie sich atemlos von ihm und ließ ihren Kopf nach vorn sinken, aber nur kurz.
Sie hob ein Bein an und legte es um Alecs Hüfte, so gut es ging, wodurch sie seine Finger noch tiefer gegen sich drückte, da sich ihr Becken ihm etwas entgegen schob. Der Balanceakt war gewagt, aber das war ihr in diesem Moment egal.
„Alec, lass das und... nimm mich richtig...“, sie wusste nicht wirklich, ob man das so sagen konnte, aber auch das war ihr in diesem Augenblick gleich, als ihre Hand zwischen seine Schenkel wanderte und seine Männlichkeit mit Druck umfasste. Wenn das noch immer nichr Forderung genug war...?
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Alec Knight
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BeitragThema: Re: Captive   11/10/2014, 19:26

Ihr Körper schlang sich um seinen. Wieder sah man, dass sie der elegante Puma war, den er so deutlich in Erinnerung hatte. Damals auf dem Dach, wie heute. Ihre Körperbeherrschung war beeindruckend. Nun, zumindest wenn es darum ging ihn anzuspannen, in anstrengenden Positionen zu bleiben oder ihn an sich zu fesseln. Denn der Rest ihrer Körperbeherrschung war dahin für diesen Tag. Das verlauteten ihre Worte, die ihn aufforderten einen Schritt weiter zu gehen.
Alec musste grinsen, da seine Taten anscheinend den gewünschten Erfolg hatten: er machte sie genauso wahnsinnig, wie sie es mit ihm tat. Heute und auch in den Wochen zuvor, wo sie nicht so viel Freiraum hatten wie heute. Seine Finger waren immer noch in ihr, als er ihre Stimme vernahm, die klebrige Flüssigkeit hatte sich mittlerweile wohl überall auf seiner Hand verteilt, da die Dusche ihren Teil dazu beigetragen hatte sie zu verteilen, auch wenn Alec das warme Wasser schon gar nicht mehr wahrnahm, da es nicht im Mindesten mit ihrer momentanen Körperwärme mithalten konnte. Mit einem kurzen Nicken, bestätigte er Denahi, dass er ihr gern das gab, was sie wollte. Obwohl sie das ja sowieso spüren musste, wo doch ihre Hand an ganz eindeutigen Stellen war und ihn beinahe schon festhielt, damit er nicht einfach gehen konnte. Seine Finger glitten langsam aus ihr hinaus, umfassten dann ihre Taille um mehr Halt zu haben in dieser Position. Auch sie hielt sich fest, obwohl sie sowieso schon an der mittlerweile warmen Wand der Duschkabine stand. Die letzten paar Zentimeter Abstand zwischen ihnen verringerte Alec mit einem kurzen Schritt, sodass ihre Körper aneinandergepresst waren und die Wand hinter ihnen diese ganze Konstruktion mit Denahis Beinen um ihn geschlungen, halten konnte.
Der Größenunterschied zwischen ihnen war wieder einmal ein Vorteil, besonders in diesem Moment, da er sich nicht auf seine Zehenspitzen stellen musste, um ihrer Bitte nachzugehen. Außerdem war sie es wohl mehr selbst, als dass er etwas tun musste, denn ihre Hand führte seine Männlichkeit immer näher zu ihr, bis er schließlich in sie drang und fast sofort spürte, wie sich ihre Körperspannung änderte. So wie seine. Wo er nun fast sogar etwas entspannter wirkte, spannten sich in Denahi wohl jegliche Muskeln an, sodass er mit kraftvollen Stößen weiter in sie dringen konnte, ohne Angst haben zu müssen ihr wehzutun, weil er sie gegen die Wand stieß, was er wohl gerade zweifellos tat. Doch das machte ihr anscheinend nichts, da sie ihn genauso gerne tief in sich spürte, wie er in ihr war.
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Denahi
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BeitragThema: Re: Captive   11/10/2014, 22:16

Denahi keuchte auf, als sich ihr Rücken an die kalten, nassen Fliesen presste und ihr zugleich besseren Stand gab. Sie musste sich kurz an Alec festhalten um nicht das Gleichgewicht zu verlieren, doch dann geschah alles ganz schnell. Er ließ sich mitziehen und von ihrer Hand führen und als er mit einer einzigen, fließenden Bewegung in sie eindrang, breitete sich Entspannung aus und Denahi schloss schnell atmend die Augen. Dieser dringliche Schmerz, der sie zuvor noch so gequält hatte, verschwand, als sie Alec in sich spürte. Denahi lehnte ihren Kopf zurück an die Fliesen und öffnete die Augen um Alec anzuschauen. Unter halb gesenkten Liedern sah sie ihn an. Sie musste sich noch immer festhalten an dem Wasserrohr und gleichermaßen an Alecs Schulter um nicht das Gleichgewicht zu verlieren, als er sich zu bewegen begann und mit den Stößen sie immer wieder nach hinten drückte. Zudem das viele Wasser. Da sie nun so dicht an der Wand waren, floss es nur noch an Alecs Rücken hinab. Seine Bewegungen wurden immer kräftiger, sodass sich Denahis Finger immer mehr in seine nasse Haut krallten und jede seiner Bewegungen ihr die Luft nahm. Immer unregelmäßiger atmend, gelang ihr doch ein Grinsen und ein etwas abgehakter Satz.
„Das nächste Mal... sollten wir... das Auto nehmen...“, brachte sie nur zwischen dem Luftholen und Alecs kräftigen Stößen hervor. Aber sie hatte auch nicht mehr wirklich die Konzentration um sich auf etwas zu konzentrieren. Bald konnte sie jedoch nicht anders und ihr Atmen wurde immer mehr zu einem atemlosen Stöhnen. Ihr Körper spannte sich an. Drückte sich weiter Alec entgegen. Ihre Beine zitterten. Ein merkwürdiges Gefühl erfasste sie. Ließ ihren Körper die Anspannung in Wellen erleben. Sich danach kurz entspannen. Eine lähmende Wärme breitete sich an der Stelle aus, wo sie Alec in sich spürte. Danach kam wieder diese Anspannung. Die Fliesen in ihrem Rücken waren längst nicht mehr kalt. Die Luft war stickig und nicht wirklich kühl. Ihr Körper gehorchte ihr nicht mehr, sondern versteifte sich. Wieder diese Wärme. Und Alecs Bewegungen schienen das Ganze nur noch weiter zu steigern. Sie wollte locker lassen. Ihre Muskulatur sich entspannen lassen, aber es gelang ihr kein bisschen. Dieses Gefühl in ihrem Inneren machte ihr etwas Angst. Sie kannte es nicht. Kannte diese Wellen der Hitze und dieses lähmenden Gefühls nicht, das sie immer und immer wieder erfasste und dabei an Intensität zunahm. Wie lange das wohl weitergehen würde? Sie konnte schwören, dass ihr Körper zusammen brach, wenn sie das noch länger ertragen musste. Dennoch konnte sie nicht anders, als Alec Halt suchend anzuschauen, während sich dieses extatische Gefühl sich auch in ihrem Gesicht abzeichnete. Sie biss sich auf die Unterlippen um ein lautes Stöhnen zu unterdrücken, als sich ihr Inneres immer wieder enger um Alec schloss.
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Alec Knight
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BeitragThema: Re: Captive   11/10/2014, 22:48

Dafür, dass sie sich nicht von ihm quälen lassen wollte, tat sie nun genau das. Sie ließ sich quälen, ließ ihm die Führung in dem Ganzen. Nur ihre Hände waren aktiv und krallten sich in seine Haut - den Schmerz spürte Alec jedoch nicht. Der Rest von Denahi überließ sich ganz Alec und seinen Bewegungen, die anfangs noch rhythmisch waren, bis er durch seine eigene zunehmende Anspannung dazu nicht mehr in der Lage war und unkontrollierter wurde.
Mittlerweile hatte er die Augen geschlossen, gab sich ganz dem warmen Gefühl hin, dem ihres Körpers, der sich an seinen presste und besonders der Stelle, wo er in ihr war. Alec bemerkte, dass er mittlerweile wirklich so etwas wie eine Stütze für sie geworden war. Denahis Körper lag fast auf dem seinen, gab sich ganz dem hin, was er tat und wollte fast zerbersten. Zumindest kam es ihm so vor, da ihr Stöhnen immer lauter wurde und schneller. Ihr Atem ging so schnell, als wäre sie gerade dabei einen Sprint hinzulegen, genau wie seiner, nur wusste er, dass dies bald ein Ende haben würde, da der Drang in ihr zu kommen, um ihnen beiden die wohlverdiente Entspannung zu bringen, immer größer wurde. Nur hatte sich noch etwas bei ihr verändert, denn ganz plötzlich, als er selber bei sich merkte, dass er nun zu bald kommen würde, blickte sie ihn fast erstaunt an, als wüsste sie gar nicht recht, was eigentlich geschah. War das etwa... Sie würde doch nicht... oder doch? Er hatte keine Möglichkeit weiter nachzudenken, denn noch einmal und noch einmal stieß er in sie und spürte, wie seine Männlichkeit jeden Millimeter an Größe und Durchmesser durch zusätzliches Blut herausholte, um schlussendlich die Entspannung zu bringen. Mit einem lauten Stöhnen, welches nur langsam abebbte kam er in ihr und war nun derjenige, der Hilfe beim Gleichgewicht brauchte, den Denahi ihm ganz automatisch gab. Leise lachend, blickte er zu Denahi, sein Atem war immer noch schnell, wurde nur langsam ruhiger. „Das... Auto? Du bist ganz schön... verrückt, weißt du... das?“, meinte er zwischen dem Luft holen und entschied sich ihre Verbindung noch nicht zu lösen, sondern sich ein wenig verkuschelt an sie zu drücken, sie fast zu umarmen. Ein Kuss folgte daraufhin, dieses Mal weniger stürmisch, eher um Zärtlichkeiten auszutauschen, bevor er sie anschaute und fragte: „Was... war denn das?“
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Raven
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BeitragThema: Re: Captive   11/10/2014, 22:57

Raven war in den letzten drei Wochen nur noch selten bei den anderen gewesen, aber dies lag daran, dass es bald so weit sein würde. Sie würde sehr bald die neuen SIN hochladen und die dazugehörigen Lizenzen. Da war es klar, dass sie immer mehr in der Matrix hing als bei den anderen. Zudem hatte sie ja auch ein privates Projekt am Laufen, das sie sehr viel Zeit und Geld kostete. Von dieser Unternehmung wusste niemand. Nicht einmal Wyatt, aber so sollte es auch bleiben. Erst wenn es fertig war, würde sie ihrem Bruder diese Überraschung machen. Aber es dauerte nicht mehr lange. Und sie erwartete die Fertigstellung mit gemischten Gefühlen: Freude und Skepsis und Hoffnung. Da war immer die Hoffnung. So sehr man sich auch sträubte, die Hoffnung war immer da. Sie ermunterte einen. Ließ einen weiter machen. Sich freuen. Und dann kam der Absturz, wenn diese Hoffnung enttäuscht wurde. Also war es besser erst gar keine Hoffnungen zu hegen. Sie hatte ohnehin keine Zeit um sich davon ablenken zu lassen. Keine Zeit und keine Fehler, die sie sich erlauben durfte. Aber an diesem Abend sollte es schon einen Schritt vorwärts gehen, daher wartete Raven auch auf das Eintreffen ihres Bruders. In der letzten Zeit musste er wirklich als Laufbursche herhalten und es tat ihr auch Leid. Bald würde es vorüber sein, sobald die anderen wieder die Freiheit genossen. So nutzte Raven diesen Augenblick und verfrachtete ihren virtuellen Hintern in das Geheimversteck in den Barrens. Sie bleib ohnehin ständig in Verbindung mit dem Sicherheitssystem des Gebäudes und überwachte es im Hintergrund. Nun beschloss sie aber ihre gesamte Konzentration darauf zu richten.
Die Computer in dem großen Wohnraum sprangen an. Ebenso die Kameras. Sie hatte Sichtkontakt hergestellt. Und akustischen Kontakt. Dummerweise ließ dieser sie eindeutige Geräusche aus den Waschräumen hören. Leise drang Denahis Stöhnen und das Plätschern des Wasser zu ihr durch.
„Die sollten sich ein Zimmer nehmen!“, brummte sie etwas missgelaunt. Dieses Mal hatte sich Raven für ein realistisches Bild ihrer früheren Selbst entschieden, der nun auf dem Monitor zu sehen war: das blasse Gesicht mit der nahezu weißen Haut. Die obsidianfarbenen Augen mit dem durchdringenden Blick und die wirre Wolke aus schwarzen Locken, die ihr mädchenhaftes Gesicht umgab. Im Grunde war es gleich ob die nur lauter Pixel war oder menschlich aussah. Aber im Moment bevorzugte sie letzteres. Das gab ihr das Gefühl zumindest noch etwas menschlich zu sein. Über die Webcam erblickte die Yorelias in dem Raum, der ja ebenfalls hier drin eingesperrt war. Er konnte nicht in die Baderäume, weil es offensichtlich war, was Alec und Denahi dort taten und mehr als diesen Raum gab es auch nicht.
„Was findet ihr alle eigentlich an dieser Denahi?“, fragte Raven in den Raum, war sich aber sicher, dass Yorelias sie hören würde. Alec hatte sich Hals über Kopf in sie verschossen. Yorelias war auch ständig um sie und Raven waren seine sonderbaren Blicke nicht entgangen. Und dann auch noch Wyatt, der sich um sie bemühte. Sachen für sie von seinen Einkäufen mitbrachte. Vielleicht war auch einfach zu viel Testosteron im Raum und nur ein weibliches Zielsubjekt?
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BeitragThema: Re: Captive   11/10/2014, 23:22

Der Kampf mit Alec war erfrischend gewesen. Der junge Mann wurde besser und würde er noch ein paar Jahrzehnte weiter trainieren, vorausgesetzt Yorelias selbst würde nun mit dem Training aufhören, hätte er durchaus eine reale Chance gegen ihn. Doch die jungen Krieger aus dieser Zeit waren zu sehr auf schnelle Erfolge bedacht. Sich dem guten alten Studium der Kampfkünste zu widmen, tat sich fast niemand mehr an. Wozu auch in einer Welt, wo man sich Kung Fu innerhalb von Sekunden in sein Hirn laden konnte?
Der restliche Tag versprach jedoch so zu werden wie alle anderen davor: ziemlich langweilig. Doch zumindest hatte Yorelias sein vorhergehendes Vorurteil, dass es vollkommene Zeitverschwendung war, hier zu sein, abgelegt. Er hatte einen guten Kampfpartner, zwei sogar, wenn man Wyatt, dessen Künste auch nicht zu verachten waren. Er lernte mittlerweile von Raven und hatte in ihr so etwas wie eine Gleichgesinnte gefunden: sie mochte niemanden, wollte keine Freunde und war sehr von sich überzeugt. Außerdem ein unsterbliches Wesen! Yorelias gefiel die Vorstellung und er brachte Raven manchmal gerne auf die Palme, indem er ihr Kosenamen wie „Mylady“ oder „Eure Hoheit“ gab, um ihr auch deutlich zu untermalen, wer hier das Sagen hatte.
Doch heute war Wyatt außer Haus. Botengänge für die Gruppe. Immerhin musste ja immer genug Kaffee im Haus sein, sonst kam die müde Truppe morgens nicht aus dem Bett. Er selbst hatte sich nach dem Training einen isotonischen Drink geholt um sich fit zu halten. Seinen Körper sollte man gut behandeln. Denahi war sowieso mit Alec beschäftigt, also würde es wohl kein Training mit ihr heute geben. Zu schade. Er mochte ihre kleinen Rollenspiele. Aber sollte sie sich mit Alec austoben, sie hatte sich das wirklich verdient. Was sie alles in den letzten Wochen gelernt hatte, war bewundernswert. Auf der anderen Seite konnten die beiden es heute wirklich übertreiben. Glaubten die echt, dass man sie nicht hörte? Die ganze Halle war mit ihrem Stöhnen erfüllt. Seufzend warf er sich auf die Couch und plötzlich sah er Ravens Umrisse im Bildschirm neben sich.
„Wie immer eine Freude, meine Teuerste.“ Mit dem Kopf deutete er eine Verbeugung an. Eine Begrüßung musste sein, auch wenn Raven nicht so sehr darauf bedacht war. Er wahrte jedoch die Höflichkeiten und antwortete erst dann auf ihre Frage:
„Nun, diese reizende Dame hat... ihre Qualitäten. Schauen Sie sich doch ihren perfekten Körper an. Kein Wunder, dass Mr. Knight sie da gleich unter der Dusche nehmen muss.“, grinste Yorelias und prostete ihr daraufhin mit seinem Sportgetränk zu.
„Aber was verschafft mir die Ehre Ihrer Anwesenheit? Soll ich ihren Bruder entführen und aus unserem wunderschönen Zuhause schmuggeln, damit nicht auch er noch in den Bann der hübschen Puma-Dame fällt?“ Seine eindeutige Geste, die verlautete, dass er sich heute nicht ein Millimeter von der Couch zu rühren gedachte, ließ diesen Vorschlag noch lächerlicher wirken.
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Raven
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BeitragThema: Re: Captive   12/10/2014, 13:47

„Pass auf, Eure Immanenz, sonst steigen mir die ganzen liebenswerten Worte zu Kopf und ich bilde mir noch was darauf ein!“, gab Raven zurück und machte sich einen Spaß aus ihrem Wortspiel. „Was Alec da mit wem tut oder Wyatt ist mir relativ gleich. Nur etwas rücksichtsvoller könnten sie schon sein...“, sie seufzte etwas entnervt und wunderte sich zugleich über Yorelias Aussage. Aber die Geräusche aus dem Raum hinter der Halle lockten ihre Aufmerksamkeit. Es waren weibliche und männliche Laute zu hören, die wohl nur eines bedeuten konnte und zwar, dass das Liebesspiel gerade dabei war seinen Höhepunkt zu erreichen. Denahi und Alec wohl auch. Bevor sich Raven noch weiter ablenken ließ, richtete sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf Yorelias, der seinen Leib auf die Couch gegossen hatte. Entspannt und mit diesem gewissen süffisanten Grinsen im Gesicht, für das sie ihn des öfteren einfach gern mal geschlagen hätte, damit es verschwand. Auf sie wirkte Yorelias einfach immer überheblich und ironisch. Wahrscheinlich machte gerade das den Reiz ihrer „Beziehung“ aus. Er versuchte sie auf die Palme zu treiben und sie dieses dämliche Grinsen und diese buddhistische Gelassenheit aus seinem Gesicht zu wischen.
„Brauche ich denn immer einen Anlass? Oder darf ich nicht einfach bei meinen Freunden sein?“ In Wahrheit wussten sie doch beide, dass Raven sie niemals als Freunde bezeichnen würde oder als solche ansah. Sie waren unfreiwillige Teamkameraden. Und ihre Anwesenheit hatte immer einen Grund. Aber wenn Yorelias lamentieren wollte, dann konnte sie das eben auch.
„Nun, ich habe so etwas wie eine kleine Überraschung für euch...“, meinte Raven und konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen.
„Das wird euch ermöglichen auf die Gesellschaft und die Reize der Puma-Dame zu verzichten!“
Wenn sie ehrlich war, dann wäre sie fast auf Denahi eifersüchtig gewesen. Wobei nicht auf Denahi sondern auf die Dinge, die sie tun konnte. Die Art wie sie alles und jeden in ihren Bann schlug. Zumindest die männlichen Wesen. Aber Raven wäre nur eifersüchtig, vorausgesetzt sie wäre ein Mensch mit Emotionen. Da solche Empfindungen aber sinnlos waren, schob Raven sie einfach bei Seite. Aber auf der anderen Seite gab es viel interessantere Dinge, zu denen Yorelias gerade Anstoß gab und was niemand der Anwesenden wusste.
„Außerdem, wer hat in den Raum gestellt, dass Wyatt mein Bruder ist?“, fragte sie herausfordernd. Sie fragte sich wirklich, ob es so offensichtlich gewesen war, dass er es enträtselt hatte oder ob sich Wyatt verplappert hatte, was sie sich aber kaum vorstellen konnte. Und selbst wenn, was für eine Rolle sollte es für die anderen spielen, wenn er tatsächlich ihr Bruder war?
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BeitragThema: Re: Captive   12/10/2014, 15:38

„Eine Überraschung? Dabei habe ich doch nie erzählt, wie sehr ich Überraschungen liebe.“, meinte Yorelias sichtlich unüberrascht, konnte sich aber ein Schmunzeln nicht verkneifen. Wahrscheinlich war das wieder einer der Tage, wo er sie auf die Palme bringen würde. Dass sie nun ihrerseits anfing, ihm die seltsamsten Titel zu verleihen, ließ er einmal hinten anstehen, da es schließlich um eine Überraschung ging, die wohl ziemlich groß ausfallen musste, wenn Raven so damit heraus posaunte.
„Sie werden also Denahi entführen? Sagen Sie das doch gleich. Das könnte ich arrangieren. Schließlich bin ich hier, um Befehle zu empfangen, nicht wahr? Oder ist die Überraschung eine ganze Gruppe von Freudenmädchen, die ihr „Bruderherz“ und Alec ablenken soll?“ Bruderherz verwendete er übrigens in diesem Augenblick sehr gerne und sprach dieses vielsagende Wort auch besonders betont aus, um ihr vielleicht damit schon indirekt zu vermitteln, dass auch Raven aufpassen musste, was sie redete und mit wem... und wer „zufällig“ mithörte, wenn sie sich mit ihrem Bruder allein wägte.
„Außerdem, wer sagte, dass wir auf Denahis Gesellschaft verzichten wollen? Das junge Mädchen scheint die männliche Arbeitsfähigkeit zu steigern und ihre Motivation. Das wäre doch schade, wenn unsere beiden anderen Mitbewohner plötzlich keines dieser Attribute mehr aufweisen, wo sie doch beide davon profitieren um ihre Niederlagen im Kampf oder ihre wichtigen Dienstbotengänge wegzustecken.“, grinste er und sprach gerne aus, dass Wyatt wohl hier die sogenannte „Arschkarte“ gezogen hatte und tun durfte, was getan werden musste, ohne dass es ihm viel Freude bereitete.
„Aber sagen Sie mir, liebe Freundin, wann gedenken Sie, mit der Überraschung aufzutauchen? Wir haben hier einen strikten Zeitplan, der nahezu unveränderbar ist. Jetzt zum Beispiel wird es wohl Essen geben...“, meinte er und aufs Stichwort öffnete sich das Portal und Wyatt am mit allerlei Tüten und der lang ersehnten Pizza-Lieferung ins „Haus“.
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BeitragThema: Re: Captive   12/10/2014, 18:43

Raven wirkte für einen Moment überrascht. Sogar ertappt. Auch ihr Icon spiegelte das sehr deutlich wieder, weil sie es viel intuitiver verwendete als alle anderen Programme. Verdammt! Dann hatte sie sich doch einen Fehler erlaubt. War unaufmerksam. Gut, das würde ihr nicht noch einmal passieren. Schnell fasste sie sich wieder und setzte eine unbeirrt Mine auf.
„Ich glaube, Alec und gerade Wyatt haben genug Ablenkung um auf Freudenmädchen verzichten zu können.“, meinte Raven grinsend. Der er Einzige, der keine Ablenkung hatte, war wohl Yorelias selbst. Ihren Bruder hatte Raven nicht nur einmal dabei ertappt, wie er in bestimmte Clubs einer gewissen Szene ging. Sie hatte ihn nie darauf angesprochen, aber in dieser Welt hatte eben jeder ein kleines, dreckiges Geheimnis und wenn es sein Weg war Druck abzubauen, sollte sie ihm nicht im Wege stehen. Zumindest hatte er anscheinend eine Vorliebe für zwei bestimmte Mädchen und bezahlte nicht ständig wechselnde Partnerinnen.
Wo sie gerade an ihn dachten, schwang die Tür auf und der Blondschopf erschien vollgeladen im Eingang.
„Wie aufs Stichwort!“, meinte Raven. „Lange werdet ihr auf diese „Überraschung“ nicht mehr warten müssen. Und dann kann jeder selbst entscheiden, auf wessen Gesellschaft er verzichten möchte oder eben nicht.“ Damit richtete sich ihre Aufmerksamkeit auf Wyatt. Dieser stellte die vier Pizza-Schachteln auf dem großen Tisch ab, der in der Nähe der Couch stand und als Esstisch fungierte. Er grinste Raven verschmitzt an.
„Tut mir Leid, Raven. Für dich habe ich keine Pizza. Sie hatten leider keine Elektronen und Ionen als Belag!“, scherzte er gutgelaunt und stellte dann die restlichen Sachen ab.
„Der Kaffee wartet noch drinnen im Wagen...“, meinte er und nickte in Richtung Ausgang.
„Sehr witzig!“, giftete Raven zurück. „Da hat jemand heute widerlich gute Laune!“ Sie konnte sich ein Grinsen nicht ganz verkneifen.
„Essen fassen, Leute!“, rief Wyatt und schaute dann zuerst Yorelias und dann Raven an. „Wo sind denn die anderen beiden?“ Noch immer war das leise Rauschen von Wasser zu hören.
„Die haben feuchtfröhlichen Spaß im Nass!“, beantwortete Raven und verdrehte die Augen. „Ich würde an deiner Stelle jetzt nicht ins Bad gehen...“
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BeitragThema: Re: Captive   

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