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 Blind Alley

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Denahi
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BeitragThema: Re: Blind Alley    22/6/2014, 21:49

Denahi wusste nicht ganz wie ihr geschah, als Alec ihre Hände löste und zurückschob. Erst war sie überrumpelt und ließ es mit sich geschehen, dann aber, als sie realisierte und sich wehren wollte, war es bereits zu spät und sie hatte nicht wirklich die Kraft dazu. Daher fiel ihr Widerstand eher zaghaft und nicht überzeugend aus. Dennoch hätte sie ihn gern berührt, ihre Finger wieder in seinem Haar vergraben, als er sie küsste. Denahi gab sich jedoch zufrieden, für den Moment, als Alec mühelos in sie hinein glitt. Sie spürte selbst wie feucht sie war, wie warm. Ihr Körper entspannte sich für einen Herzschlag bei diesen erfüllenden Gefühl, Alec wieder in sich zu spüren. Die Entspannung hielt nicht lange vor. Selbst die kleinste Bewegung reicht aus, damit sich ihr Innere anspannte und damit auch der Rest ihres Körpers. Irgendwie verlor sie auch zusehends die Kontrolle, als ihre Muskel zusammenzuckten und ihren Körper zum Zittern brachten bei jeder Bewegung. Vor Augenblicken noch hatte sie sich zumindest irgendeinen Bezug zur Realität gehabt, jetzt verflog er jedoch völlig.
„Alec... lass mich los...“, hauchte sie. Sie wollte irgendwo Halt finden, an ihm oder sich zumindest am Tisch festhalten und sich noch näher an ihr drücken, während ihr Körper unkontrolliert erschauderte und zusammenzuckte unter seinen Berührungen.
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Alec Knight
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BeitragThema: Re: Blind Alley    27/6/2014, 21:37

Denahis gehauchten Worte ließen ihn schmunzeln, auch wenn das Ganze sicherlich eher aussah, wie ein schmerzhaft verzerrtes Gesicht, da die Anspannung all seiner Muskeln wohl gerade nichts anderes zuließen. Er wusste nicht genau, ob er ihrer Bitte nachgeben, oder ob er einfach weiter machen sollte, um ihr zu beweisen, dass es auch mal schön sein konnte, seinen Willen nicht zu bekommen... Dass wer anderes für einen das Denken und Handeln übernahm und man einfach Dinge mit sich machen lassen konnte. Doch auf der anderen Seite, waren sie einfach noch nicht so vertraut miteinander, mit dem, was der andere tat, wozu er im Stande war. Er wollte sie nicht verschrecken mit Dingen die er einfach gegen ihren Willen tat, bis sie ihm soweit vertraute, um zu wissen, dass er nichts tun würde, was irgendwie schlecht für sie war.
Etwas widerwillig gewährte er ihr ihre Freiheit wieder und ließ dafür nicht locker mit dem, was er davor noch getan hatte. Immer schneller wurden seine Bewegungen, immer enger wurde ihre Umarmung, obwohl er gerade noch dachte, das sei nicht möglich. Doch Denahi belehrte ihm wieder eines Besseren und so überließ er nun ihr die Führung des Ganzen. Schließlich war er gespannt, was sie nun vorhatte mit ihrer neuen Freiheit.
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Denahi
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BeitragThema: Re: Blind Alley    28/6/2014, 20:38

Einen Moment glaubte Denahi, dass Alec sie nicht loslassen würde, er zögerte etwas zu lang, dann gab er sie jedoch frei, sodass sie die Hände hinter sich auf die Tischplatte aufstützen konnte. Während sie sich zuvor noch eng an ihr gedrückt hatte, ließ sie nun los und lehnte sich ein Stück weit nach zurück um ihr Gewicht nun mit den Armen zu tragen. Ihr Becken schob sich ihm dadurch weiter entgegen, in eine offenere Position, wobei ihre Bein noch um ihn lagen, Alec jedoch zunehmend mehr Bewegungsraum ermöglichten. Sie war hin und her gerissen, ob sie ihm nun näher sein sollte oder lieber einfach nur das Gefühl genießen wollte, wenn seine Hüften sich gegen ihre drückten, wenn er in sie stieß. Nach einiger Zeit löste sie jedoch eine Hand wieder vom Tisch um sie an Alecs Hüfte zu legen. Ihre Finger gruben sich in seine Seite und gaben ihm deutlich zu verstehen, dass sie mehr wollte. Schneller. Aber lange hielt sie das nicht aus. Sie biss sich auf die Unterlippe und als sie mit seinen an Schnelligkeit und Kraft zu nehmenden Bewegungen immer mehr ihrer Kontrolle einbüßte, ließ sie sich zurück sinken, mit dem Rücken auf die kalte Tischplatte. Ihre Finger krallten sich in seine Seiten und hinterließen rote Spuren. Ihr Körper drückte sich seinem entgegen und zuckte unkontrolliert zusammen, während ihr Atem raste. Sie schaffte es nicht, die Augen offen zu halten, spähte jedoch immer wieder zu Alec hinauf, in sein Gesicht, wo sich auch seine Lust abzeichnete. Denahi gab ein ungehaltenes Keuchen von sich, als dieses Gefühl immer weiter zunahm. Bis sie dachte, sie könnte es nicht mehr ertragen und dennoch mehr wollte.
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BeitragThema: Re: Blind Alley    5/7/2014, 03:58

Zu sehen wie Denahi immer weiter in dem Gefühl versank, welches er ihr bereitete, machte auch ihn so unglaublich an, dass ihm mittlerweile egal war, dass der Tisch ein paar Zentimeter zu hoch war, es ein wenig unbequem war und er wohl hinterher ein paar blaue Flecken haben würde. Ganz zu schweigen von den roten Striemen auf seinem Körper, die Denahis Fingernägel hinterließen. Wahrscheinlich bekam sie das Ganze gar nicht richtig mit. Wie denn auch, wenn sich, wie bei ihm, jegliches Gefühl an ganz andere Stellen verlagerte. So spürte er nicht einmal den Schmerz dabei. Das machte auch nichts, denn er hatte anderes zu tun: herausfinden, was sie vor hatte. Was genau sie wollte, denn kurzzeitig schien sie das selber nicht ganz genau zu wissen. Dann allerdings änderte sich das und sie legte sich einfach auf den Tisch, ihr Körper vollkommen angespannt, lag sie einfach vor ihm und wartete nur darauf, dass er... nicht aufhörte? Das hatte er auch nicht vor. Alec schloss die Augen, blickte hoch, als wolle er sie in diesem Moment nicht sehen. Doch eigentlich war das wohl nur ein Selbstschutz, denn sein Körper wollte ihn zum Höhepunkt bringen. Nur wollte er nicht... und wenn er in diesem Moment noch Denahis hübsches Gesicht, ihren reizenden Körper sah, würde sich wohl ganz schnell die Meinung des Körpers durchsetzen. Und doch entschied er sich im gleichen Zuge dafür, dass er seine Bewegungen noch schneller werden mussten, noch fester. Seine Hände wanderten zu ihren Beinen, hielten sie fest, bewegten sie noch weiter auseinander, bis er endlich die perfekte Position gefunden hatte, um ohne nachzudenken schnell und fest immer wieder in sie einzudringen.
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Denahi
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BeitragThema: Re: Blind Alley    17/7/2014, 00:17

Denahi schloss die Augen, aber nicht für lange. Als Alec sie an den Beinen fasste, öffnete sie die Augen um ihn anzusehen. Um zu sehen, was er mit ihr tat. Er schob sich noch näher zu ihr, so schien es ihr zumindest, als seine Bewegungen noch härter wurden. Sie drückte sich an der Tischplatte etwas ab und schon ihr Becken Alec noch weiter entgegen, sodass die Tischplatte sie nicht behindern würde. Sie betrachtete aus halb geschlossenen Augen seinen entrückten Gesichtsausdruck und lächelte. Aber das Lächeln musste weichen, als sie ein unkontrolliertes Stöhnen von sich gab. Mit jedem Mal, dass er in ihr war, schien das Gefühl intensiver zu werden, bis sie glaubte, dass sie es nicht mehr ertragen könnte und sich fragte, ob es davon irgendeine Erlösung gab, die sie bisher einfach nur noch nicht erfahren hatte. Sie wusste nicht, ob sie enger wurde, ob Alec an einer bestimmten Stelle größer wurde, oder vielleicht sogar beiden.Was auch immer es war, es verstärkte das Gefühl nur noch mehr. Ihr Körper war so angespannt und versuchte zugleich seinen Bewegungen zu begegnen, weil sie irgendwas tun musste in dieser unausweichlichen Ohnmacht zu entkommen. Denahi bemerkte gar nicht, dass sie sich dabei vom Tisch aufbäumt. Sie bemerkte nur, wie Alecs Bewegungen zunehmend unkontrollierter wurden und dieses Gefühl in ihr sich nur noch weiter steigerte, bis sie tatsächlich glaubte, sie müsste vergehen. Aber dann kam dieses Gefühl, das sie eine Erlösung erahnen ließ, immer näher, bis sie nur noch Wärme und Hitze in sich spürte. Sie wusste nicht wirklich, ob es nur daran lag, dass Alec einem Höhepunkt entgegensteuerte und sie damit ansteckte oder ob sie selbst einen Höhepunkt erreichte. Dazu war das Gefühl zu fremdartig und zugleich zu angenehm. Es ließ sie atemlos und mit feuchter Haut sich auf den Tisch zurückfallen. Sie schlang die Arme um Alec und zog ihn mit sich, so wie er sich bei der Kommode über sie gebeugt hatte. Dabei küsste sie seine salzigen Lippen, atemlos und überschwänglich zugleich. Sie musste sogar grinsen und den Kuss alsbald unterbrechen um nach Luft zu schnappen. Sie musste sogar leise lachen, als sich diese schwere Entspannung ausbreitete. Alecs Haut klebte regelrecht an ihrer und er war noch atemloser als sie selbst. Denahi schlang die Beine enger um sein Becken um ihn dadurch noch mehr an sich zu drücken und fühlte wie ein Schauer über seine Haut lief und sie ansteckte.
„Ich glaube, heute brauchen wir keinen Kaffee um wach zu werden...“, meinte sie kichernd, als sie ihren Blick über seine nackte Haut schweifen lies und er unabsichtlich aus den Augenwinkeln heraus an dem Kaffeeautomaten hängen blieb. Gestern hatten sie hier Kaffee getrunken und heute... nun andere morgentliche Dinge getan.
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BeitragThema: Re: Blind Alley    17/7/2014, 16:39

„Kaffee? Du meinst diesen ziemlich starken Zaubertrank, den du da gestern zusammengebraut hast?“ Auch er musste lachen. Vollkommen entspannt spürte er nicht einmal mehr wirklich seine Beine, sondern nur noch wie sie anfingen zu zittern, um all die Anspannung abzubauen, die sich in den letzten... letzten...? Wie viel Zeit war eigentlich vergangen? Er hatte kein wirkliches Zeitgefühl mehr und schien sich auch nur vage daran zu erinnern, was eigentlich vor ihrem sehr ausgedehnten Liebesspiel passiert war. Ach ja, Lieferung, Aufstehen, Raven, Auftrag. Das alles schien ihm viel zu weit entfernt, als dass es wahr sein konnte. Ganz im Gegensatz zu dem Gefühl, das er mit Denahi zusammen erlebt hatte. Diese Gefühle, die sich ständig änderten, die ständig neue Ebenen erreichten. Was war da gerade passiert? War Denahi gekommen? Oder nur er? Er konnte nicht genau beschreiben, was das gerade war, nur dass es sich einfach unvergleichlich angefühlt hatte. Wie konnte sich denn überhaupt etwas so anfühlen? Wie konnte etwas so derartige Dinge vollbringen, dass man es schwer hatte, sich danach an etwas zu erinnern, was vorher gewesen war?
Er schüttelte nur den Kopf und beugte sich über sie, sodass ihre feuchten Körper aufeinander lagen und er sie küssen konnte. Das Lächeln auf seinen Lippen spiegelte wieder, wie unglaublich entspannt und glücklich er in diesem Moment war. Langsam kam er wieder zu Atem, nachdem er sich einem langen und ausgiebigen Kuss hingegeben hatte.
„Eher duschen als Kaffee, oder? So verschwitzt wie wir sind, können wir uns ja nicht einmal anziehen, es sei denn die Badehose und den Bikini. Oh, etwas, dass wir wohl noch einkaufen müssen!“, grinste er und versuchte sich dann von ihr zu lösen. Der erste Versuch war jedoch vergeblich. Seine Beine waren einfach zu unkontrolliert, sodass er gefährlich hin und her schwankte und lachen musste.
„Wow! Ich weiß nicht, was das war, aber es hat sich gut angefühlt.“, äußerte er sich nur in einem fast scheuen, leisen Tonfall, bei dem er sie ebenso scheu, mit einem Lächeln auf den Lippen, anschaute. Erst dann schaffte er es sich von ihr zu lösen, musste jedoch gestehen, dass 'in ihr' zu sein, eindeutig schöner war.
„Wir sollten uns wohl nun beeilen. Raven wird sonst ungeduldig.“ Er rollte mit den Augen und schien mit seinem Ausdruck wohl eher sagen zu wollen, dass er es war der ungeduldig wurde. Sie mussten den Auftrag erfüllen und dann schnellstens nach Hause und Dinge wiederholen.
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Denahi
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BeitragThema: Re: Blind Alley    18/7/2014, 00:31

Denahi nickte. Natürlich den Zaubertrank namens Kaffee. Außerdem hatte ihr das Teufelszeug gefallen. Aber vermutlich sollte Alec ihr beibringen, wie man das richtig tat. Er schien zufrieden, dachte sie sich, als ihn nach dem Kuss lächeln sah. Denahi wollte Alec gar nicht loslassen, aber früher oder später musste sie das wohl, zumal er bereits Anstalten machte sich von ihr zu lösen und es dann schließlich auch tat. Da sie allerdings noch immer so nahm bei ihm war, entging ihr sein Zittern nicht und sie schaute Alec verblüft an, stimmte dann aber in sein Lachen mit ein. Ihre Hände schoben sich an seine Hüften, als wollte sie ihn festhalten, falls seine Knie nachgeben sollten. Als sie sich aber selbst aufsetzte, wurde ihr für einen Moment schwindelig und Denahi musste sich kurz orientieren und an der Tischplatte festhalten. Wieder musste sie lachen, da es ihr nicht anders zu ergehen schien als Alec, der es zumindest in einen sicheren Stand zurück geschafft hatte.
„Ja, das hat sich wirklich gut angefühlt...“, meinte sie verschmitzt grinsend und beobachtete, wie er mit einem Mal so scheu wirkte. Sie fragte sich, warum sein Verhalten mit einem Mal so umgeschlagen war, wenn er eben noch ganz anders war. Schließlich rutschte auch sie vom Tisch und bemerkte, dass die Tischplatte unter ihr nass war. Auch ihre Haut fühlte sich feucht und kühl an, Dank des verdunstenden Schweißes und der klimatisierten Luft.
„Dusche. Wir sollten eindeutig duschen und uns dann auf dem Weg machen.“, stimmte sie zu und nahm Alecs Hand. Denahi zog ihn mit sich in Richtung des Badezimmers. Sie ging selbst noch etwas langsam um wackelig, drehte sich aber grinsend nach Alec um.
„So sparen wir Zeit!“, erklärte sie ganz pragmatisch, als sie ihn mit sich in das kleine Bad zog und die Tür hinter sich schloss um Alec anschließend in die beengte Duschkabine zu schieben. Für eine Person allein war sie nicht beengt, aber für zwei schon, was deutlich wurde, als Denahi zu ihm in das Becken stieg, die Kabine schloss und war temperierte Wasser aufdrehte. Während das Wasser auf sie herab prasselte, konnte sie es nicht lassen, ihre Arme noch einmal um ihn zu legen und sich dicht an seinen nun vom Wasser nassen Körper zu schmiegen und Alec zu küssen. Das Wasser durchnässte zunehmend ihre Haare und seine auch, rann an ihrer beider Haut hinab und für einen Moment, oder zwei, war sie dazu verleitet das Spiel von vorhin ein drittes Mal zu wiederholen, aber lange blieb ihnen nun wohl wirklich nicht mehr. Also löste sie sich mit einem Seufzen wieder von ihm um sich nach dem Shampoo zu bücken und es Alec mit einem frechen Grinsen in die Hand zu drücken.
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Alec Knight
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BeitragThema: Re: Blind Alley    18/7/2014, 23:44

Klar! Zeit sparen! Sehr praktisch veranlagt und immer mit einem Hintergedanken. Alec schmunzelte dabei und fand es sehr bestätigend, dass sie seine Hand nahm, um ihn mit sich in die Dusche zu nehmen. Bestätigend, weil es ihr wohl eindeutig Vergnügen bereitete, wenn sie zusammen ganz bestimmte Aktivitäten verfolgten. Oder lag das nur daran, dass sie Jungfrau war? Zumindest verhielt sie sich nicht wirklich so wie eine. Oder er hatte einfach ihren Hunger auf mehr entfacht. Wer wusste schon wie Pumas ticken?!
In der Dusche angekommen, beugte sich Denahi nach vorne. Es war sowieso schon ziemlich eng hier für zwei Personen, doch mittlerweile konnte Alec damit ziemlich sicher sagen, dass sie das tatsächlich mit voller Absicht tat: mit ihren weiblichen Reizen zu spielen. Als sie ihm dann sogar das Shampoo, welches praktischerweise auch als Duschgel fungierte, nickte er sie nur wissend an und tat, was er an diesem Morgen schon mal getan hatte: er legte seine Hände um sie, drehte sie um, sodass sie ihn nicht einmal sehen konnte und schon hatte er eine leicht übertriebene Menge des Duschgels auf den Händen, um ihren Körper damit einzuseifen - besondere Stellen dabei jedoch mehr beachtend.
Man musste kein Hellseher sein, um zu wissen, dass sie eigentlich viel früher hätten fertig sein können. Die Dusche dauerte ganze zwanzig Minuten. Dann zogen sie sich an, Alec bereitete alles vor, was sie für den Job brauchten und hatte sich zur Vorsicht noch eine Pistole mitgenommen. Es war nie schlecht zumindest ein wenig bewaffnet zu sein. Hoffentlich hatte Raven auch daran gedacht, dass sie die Lizenz dafür hatten, Waffen zu tragen. Wenn nicht, würde es ziemlich peinlich werden, wenn James ihm dann seine Waffe abnehmen dürfte, wo er dann auch noch mitbekam, dass sie mit gefälschten Lizenzen und SINs herumliefen. In „seinem“ Gebäude!
„Ich nehme an, du hast alles, oder?“ Alec machte eine bei ihm etwas lächerlich wirkende Geste mit seinen Händen, die Krallen nachstellen sollte und grinste dann mit rollenden Augen und einem Zwinkern. Er selbst steckte sich seine Waffe in den Holster. Sie weniger zu verstecken, würde in diesem Fall wohl sogar weniger Aufmerksamkeit erregen.
„Wir hätten übrigens die Maschine kaufen sollen gestern. Jetzt heißt es wohl Bus fahren.“, seufzte er genervt. Normalerweise war er nicht so oft unterwegs. Es kam ihm fast schon so vor als sei er einer der Lohnsklaven: jeden Tag in den Bus, jeden Tag früh aufstehen, jeden Tag arbeiten. Das Schlimme war ja nur, dass er sich zur Zeit auf jeden Tag freute, da er ihn mit Denahi verbrachte. Nicht, dass er das gute Gefühl mit Denahi noch mit dem Arbeiten in Verbindung brachte oder sich antrainierte, ankonditionierte. Sonst würde er wahrscheinlich bald wirklich Regale einräumen Versicherungen verkaufen oder im Callcenter arbeiten.
Der gewohnte Ablauf war dann auch schon wieder da, als sie die Wohnung verlassen hatten, denn Denahi führte ihn schon fast übermotiviert zur Haltestelle, scannte dann ihre Monatstickets, suchte ihnen einen Platz und klebte dann wieder an der Scheibe, wo sie nach Orten suchte, die für sie interessant wirkten. Oder sie gab sich ihrer anderen Lieblingsbeschäftigung hin, nämlich die verschiedensten und seltsam wirkenden Personen im Bus zu beobachten. Ob sie auch auf die Idee kam, sich ihre Haare wirr zu färben?
Schließlich kamen sie unweit vom Komplex an, sodass niemand ihren eleganten Massenfortbewegungsmittel-Ausstieg mitbekommen konnte. Schließlich hatten sie ja gehobene Positionen oder? Zur Vorsicht ließ Alec es noch mal bei Raven klingeln um herauszufinden, ob es noch weitere Details gab, die sie wissen sollten oder wissen mussten.
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Denahi
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BeitragThema: Re: Blind Alley    19/7/2014, 20:30

Denahi hätte nicht erwartet, dass es ihr gelingen würde Alec so schnell wieder abzulenken, aber anscheinend mochte er dieses Spiel ebenso wie sie. Was sehr schön war. Nach der ausgiebigen Dusche wuselte sie, wie die Götter sie geschaffen hatten, erst einmal durch Alecs Wohnung auf der Suche nach ihrem Kleid. Sie streifte sich das blaue Kleid über, welches sie auch vorhin bei dem Postboden getragen hatte. Es lag direkt neben dem Umschlag, den sie sogleich aufriss, während Alec sich anzog und bewaffnete. Es waren Plastikkärtchen, welche man sich an die Kleidung stecken konnte. Klein und wenig beschrieben, lediglich ihre neuen Namen und Anstellungen standen drauf. Auf der Rückseite blitze ein nagelneuer Chip.
Grinsend tippelte sie wieder zu Alec, der gerade seine Waffe einsteckte und sie fragte, ob sie alles hatte, worauf hin sie nickte und mit einem breiten Grinsen meinte,
„Ich nutze meine von Gott gegebenen Waffen! Und das hier!“ Sie steckte Alec den Anstecker hin. Darauf war Alecs Gesicht zu sehen mit dem Namen: Olec Wolf – Sicherheitsabteilung. Denahi pinnte sich das ihre an, auf dem Felicia Newman – Sekretärin stand. Denahi strich mit dem Finger darüber.
„Ob ich das behalten darf, nach dem Auftrag?“, fragte sie, als sie Alec voran auf die Straße trat und schnurstracks zur Haltestelle lief. Sooo viele neue Identitäten und Namen. Das gefiel ihr nun doch irgendwie. Sie konnte sein, wer sie wollte oder was Raven brauchte. Als sie im Bus saßen und Denahi vor sich hin strahlte, beschloss sie Alec zu kommunizieren:
„Also ich mag Bus fahren. Aber wenn wir beim nächsten Mal ein Gehalt bekommen, könnten wir uns vielleicht dann ein Motorrad kaufen. Außerdem haben wir jetzt doch eine Monatskarte. Die wäre sonst völlig umsonst...“, plapperte sie überdreht darauf los. Und erst als sie den Bus verließen und das Aresgebäude immer näher kam, wurde Denahi stiller und weniger überdreht. Sie blieben davor stehen, als Alec Raven kontaktierte. Dieses Mal blieb der Monitor schwarz, nur ihre Stimme erklang und sie klang wieder genervt und alle andere als begeistert.
„Was gibt’s?“, fragte sie, bevor sie drauf hinwies: „Ich habe eure Chips an bereits vorhandene SINs gekoppelt. Mr. Wolf ist der Neue Leiter der Sicherheitsabteilung und der Nachfolger unseres verendeten Mr. Grey. Und Filicia ist seine Sekretärin, ein Mauerblümchen, deren Gesicht kaum einer kennt. Die Fotos der MitarbeiterSINs sind durch eure ersetzt und die SINs an eure Comlinks gekoppelt. Aber ich möchte eure Hintern nicht aus diesen Komplex rausholen müssen, also passt auf und kontaktiert mich erst wieder, wenn ihr draußen seid. Ich will alle Hinweise, die auf irgendwelche Geschäfte zwischen Ando und Grey hinweisen. Egal war. Sei es auch nur eine Notiz. Seine Last-Minute-Flugtickets. Alles, was ihr nur irgendwie finden könnt. Und findet natürlich raus, ob unsere unsichtbaren Freunde auf dem Dach irgendwas damit zu tun haben. Also Hals- und Beinbruch! Ach ja und unser Mr. Grey hatte sein Büro im 11. Stock, Raum 113.“
Raven machte keinen Hehl daraus, dass sie nicht wirklich etwas auf diese Geistergeschichten hielt, aber zumindest ließ sie Denahi der Sache nachgehen. Damit verschwand Raven also wieder und Denahi nickte Alec in Richtung des Gebäudes zu. Als sie näher kamen, erkannten sie, dass James dieses Mal nicht da war. Vermutlich nahm er sich einen Tag Auszeit oder war drinnen. Denahi hoffte das Erste. Sie gelangten ohne Zwischenfall an den Wachleuten vorbei in das Innere. Während Denahis Comlink nicht anging, leuchtete Alecs Comlink auf und das Gesicht einer Empfangsdame erschien darauf. Dieses Mal gehörte es nicht zu Raven.
„Guten Morgen, Mr. Wolf und Willkommen. Wir möchten Sie darauf hinweisen, alle externen elektrischen Kommunikationsgeräte abzuschalten, sobald Sie sich in der Sicherheitsabteilung befinden und ausschließlich die systeminternen Medien zu gebrauchen. Vielen Dank.“ Damit verschwand die Dame wieder und Denahi schaute Alec beeindruckt an mit einem anerkennenden Nicken. Fast wortlos bewegten sie sich zum Aufzug, wo sie auch höflich von anderen Mitarbeiten gegrüßt wurden, ohne dass man sie oder ihre Namen erkannte. Denahi war darauf bedacht möglichst in Richtung Boden zu schauen und direkten Augenkontakt zu vermeiden. Erst als der Fahrstuhl das 11. Stockwerk ankündigte mit einem Klingen, schaute Denahi kurz auf, folgte ihrem Boss dann aber, nachdem er als erstes den Aufzug verließ. Ihre Tasche klemmte unter ihrem Arm, ihr Haar schien etwas wirr. Sie schaute etwas abgehetzt drein und so als müsste sie im Boden versinken, wenn ihr Boss sie tadelte. Nur der Kaffeebecher in der Hand fehlte.
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Yorelias
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BeitragThema: Re: Blind Alley    2/8/2014, 21:04

Die Zeit in Seattle genoss Yorelias immer wieder. Er hatte es sich zur Angewohnheit gemacht jedes Mal anders einzureisen wie es schien. Vor etwa 150 Jahren kam er mit dem Schiff das erste Mal in die heutige Weltstadt. Die größte Gefahr war bei dieser Einreise wohl, dass er bei einem Pokerspiel, welches er gewann, erschossen wurde, weil man ihn für einen Betrüger hielt. Bei seiner jetzigen Einreise waren die Gefahren wohl etwas vielfältiger geworden: Schattenhunde, die durch die Barrens streiften, Banditen, Schläger, Critter, die er gar nicht erwähnen wollte und vor allem die Ares-Mitarbeiter, welche schießwütig durch die Gegend fuhren als sei Barrens der Stadtteil, welcher dem damaligen Wilden Westen nachempfunden wurde.
Dafür konnte er, nachdem er schließlich in den zivilisierteren Gefilden Seattles angekommen war und seine Nachforschungen abgeschlossen hatte, sich eine Gruppe von Ares-Knalltüten aussuchen, die ihm bei seinem Vorhaben helfen würden. Es dauerte nicht wirklich lange bis er sich seine Ausrüstung zusammengekauft und eine passende Unterkunft gefunden hatte, sodass er bereits wieder in Barrens unterwegs war. In Anzug und Krawatte im wilden Westen.
Er liebte es zu schauspielern. Vielleicht genoss er deshalb so sehr seinen Ausflug nach Seattle. Er durfte wieder mal sein, wer er sein wollte, was er sein wollte, wie er sein wollte. Im Wilden Westen wurde ein reicher Schnösel gebraucht, den die Ares-Söldner finden sollten und in Sicherheit bringen mussten. Das passierte auch relativ schnell. Die paar Geiselnehmer, denen sich Yorelias in einer Gegend, in der es sogar noch bewohnbare Ruinen gab, auslieferte, waren bald von den Ares-Mitarbeitern ausgeschaltet worden. Am nächsten Tag hatte Yorelias sie in eine alte Lagerhalle gelockt. Dort sollten sie ihre Belohnung bekommen... Dieses Söldner-Pack war gierig und berechenbar. Einen Bericht über die Geiselnahme gab es nicht, schließlich wollten sie keine Schwierigkeiten mit Ares haben und bei dem reichen Schnösel selber kassieren. Yorelias brachte sie alle zur Strecke, schnappte sich ihre Sachen, fälschte ein paar Daten und Berichte nachdem er sich in ihre relativ leicht zu knackende Hardware gehacked hatte und sorgte dafür, dass die Leichen des Trupps erst einmal nicht gefunden werden würden. Man brauchte schon einen verdammt guten Hacker, wenn man diese Spur zurückverfolgen wollte. Ein wenig hatte er zu diesem Thema mitbekommen in den letzten Jahren und wusste wie man seine Spuren verwischte. Dazu kam der nahezu unbegrenzte Vorrat an Geld, sodass er sich nicht einmal wirklich anstrengen musste. Gute Programme konnte man schließlich kaufen.
Als nächstes kam daraufhin sein Auftritt bei Ares selbst. Im Arestower hatte er die Sicherheitseinstufung von diesem Ludwig, dessen Habseligkeiten er sich in der Lagerhalle angenommen hatte. Ausgestattet mit Lizenzen, einer echten SIN und einem falschen Gesicht, welches er hervorragend mit Nanitencreme herzaubern konnte, war es ein Leichtes in die obersten Etagen des Gebäudes zu kommen, wo er am Ziel seiner Reise jedoch unerwünschten Besuch vorfand: Yakuza die mit Ares verhandelten. Und zwar um 'seine' Götter! Seine!
War der Sicherheitschef von Ares davon hatte war ja klar: einen Haufen Geld der Yakuza, aber was die japanische Mafia mit zwei antiken Gottheiten vorhatte? Diese Schlägertypen konnte Magie nicht erkennen, wenn sie ihnen ihre Füße verbrannte! Was wollte eine weltliche Organisation mit Göttern? Es gab niemanden der sie steuern, niemanden der sie einfangen konnte. Trotzdem entschied sich Yorelias dazu ihnen den Garaus zu machen. Sicherheitschef plus eine Handvoll Yakuza auf seiner Liste. Dazu die Ares-Söldner: er kam innerhalb kürzester Zeit auf eine beachtliche Anzahl von Opfern. Aber es waren ausgewählte Opfer: korrupte Firmenangestellte, Gangster, Typen ohne die die Welt ein besserer Ort war. Leider würde ihm das wohl niemand zugute halten, sollte man ihn jemals schnappen...
Doch der heutige Tag sollte ein wenig anders werden. Keine Opfer, Ablenkungsmanöver, Diskretion. Die Vorbereitungen waren allesamt getätigt. Er hatte seine selbst gebastelte Bombe auf dem großen Platz vor dem Ares-Tower platziert, hatte sich eine neue Lizenz gefälscht, hatte so ziemlich jedes Utensil dabei, was man brauchte um diverse Türen zu öffnen und hatte einen Virus platziert, der für kurze Zeit die Augen und Ohren bei Ares lahm legen würde.
Auch seine magischen Vorbereitungen waren erledigt: Foki und Zauberspeicher. Das ganze hatte eine Menge gekostet, aber die Aktion musste funktionieren. So war es eben wenn man allein arbeitete, man musste sich nur auf sich selbst verlassen, alles selber können und alles selber planen.
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