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 Blind Alley

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Deus
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BeitragThema: Blind Alley    6/5/2014, 22:54

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Seattle



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Raven
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BeitragThema: Re: Blind Alley    9/6/2014, 16:32

Raven musste feststellen, dass sie die Details langsam zu einem Bild fügten, mit allen Infos, die sie von Alec und Denahi erhalten hatte. Wyatt hatte die Fingerabdrücke eingescannt und einen DNA-Test laufen lassen, Raven hatte die Ergebnisse mit der Datenbank verglichen. Zusammen mit dieser sonderbaren Kutten-Typ-Geschichte, ließ sich Folgendes rekonstruieren:
In der Lagerhalle hatte also ihr Attentäter gewohnt, der zur Zeit am Leben war. Alexander Ludwig ging mindestens einen Tag vor seinem Trupp in diese Lagerhalle und wurde dort erschossen. Daraufhin nahm der Attentäter seine Klamotten und seine SIN und verließ die Halle als Alexander Ludwig. Was wiederum hieß, dass er entweder ein Changeling war oder Nanitenceme verwendete. Am nächsten Tag wurde der Ares-Trupp von sechs Mann in die selbige Halle hineingeschickt. Allerdings war Alexander Ludwig nicht mehr Alexander Ludwig. Der Trupp wurde ausgeschaltet, weil er vermutlich auf den toten Ludwig stieß oder aber einfach im Weg stand. Nachdem Mord verließ der Täter das Gebäude erneut als Ludwig und begab sich ins Ares-Gebäude. So konnte sie Ludwig auch nicht finden, weil der Gute längst tot war, wie die Gewebeprobe bewiesen hatte, und ihr Täter lief vermutlich wieder als Zivilist auf den Straßen herum.
Wieder und wieder spielte Raven die Videos der Überwachungsdrohnen und Kameras in Dauerschleife ab um ein auffälliges Gesicht in der Menge zu finden. Einen Mann mit Ludwigs Uniform, aber nicht seinem Gesicht oder doch seinem Gesicht. Nach dem siebten Mal gab sie auf. In der Aufnahme war nichts zu erkennen. Weit aus Schlimmeres geschah noch. Raven verlor vollkommen ihre Sicht. Die Aufnahme wurde überlagert von einem Zahlenwirrwarr und unendlich vielen Information, die nichts mit ihrer Suche zu tun hatten. Sie drängten sich in die Datei. Durchbohrten sie richtig, bis nur noch ein Paket an Datenmüll da war. Ihre Sicherheitssysteme sprangen längst nicht mehr an. Nicht weil sie gehakt worden war, sondern weil sie es aufgegeben hatte. Sie wusste einfach nicht, was dieses Etwas war, dass sie mit Dateninfos überflutete und sich durch Dateien fraß. Aber gut. In dem Video würde sie ohnehin nichts finden, also brachte sie einfach einigen Abstand im virtuellen Raum zwischen sich und dieses Etwas. Sie schottete ihre gesicherten Datei, samt der Berichte, Fingerabdrücke, ihrer Rekonstruktionen vor diesem Ding ab. Und wartete ab. Am Anfang hatte es sie noch erschreckt. Mittlerweile wartete Raven nur noch, bis es vorbei war. Denn versuchte sie es einzuschließen, wurde es nur noch schlimmer und die wurde von Datenmüll nur so überrollt, bis ihre Sinne völlig benebelt waren. Außerdem war sie einfach nur noch müde. Sie hatte mittlerweile über 3 Tage ohne Unterbrechung durchgearbeitet. Irgendwann brauchte auch ihr virtueller Verstand eine Pause.
„Ach, tu doch was du willst!“, gab Raven völlig entnervt zurück. „Nur hör auf meine Dateien zu fressen!“ Sie wollte damit dieses Datenbündel in dem datenleeren Raum lassen, in ihrem persönlichen White Cube, wo es nichts weiter zerstören konnte. Aber dann hörte es auf. Kein Datenmüll. Es zog sich zu einem kleinen Bündel zusammen und verharrte. Es ging nicht weg. Löste sich nicht auf. Gab keine fehlerhaften Signale und Daten mehr ab. Irritiert wartete Raven ab und starrte die Zahlenanomalie an.
„Du bist ein sonderbares Ding!“, brabbelte sie, was seinerseits eine Reaktion auslöste. Unkoordiniert und unkontrolliert gab dieses Etwas, so etwas wie ein Lachen von sich. Kein wirkliches, hörbares Lachen, sondern eine Emotion, die in einen Code einprogrammiert war. So als wollte es sich ausdrücken, wusste aber nicht genau was es ausdrücken sollte und vor allem wie. Dann gab es wieder einen Impuls von sich. Raven brauchte einige Momente um es zu verstehen... und scheiterte. Es drückte positive Emotionen aus, wenn sie sie auch nicht verstand. Raven winkte ab und öffnete in ihrem White Cube eine Tür, die sie zu einem anderen Komplex ihres VPNs brachte, wo sie so zu sagen, ihr Ruhezone eingerichtet hatte. Dieser Raum variierte fast täglich in ihrer Beschaffenheit, je nach Lust und Laune. Heute war es keine karibische Insel, sondern ein hochmodernes Wohnzimmer. Als sie Anstalten machte den White Cube zu verlassen, machte das Ding Anstalten ihr zu folgen. Bestimmt nicht. Nicht dass es sich dort durch weitere persönliche Daten fraß, während sie abschaltete. So verschloss sie es im White Cube und warf sich auf ihre programmierte Ledercouch. Ihr Körper brauchte keine Ruhe, schließlich hatte sie keinen, aber diese Festhalten an ihren menschlichen Überbleibseln half ihr einfach zu entspannten und ihre Gedanken schweifen zu lassen im leeren Raum.
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Raven
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BeitragThema: Re: Blind Alley    9/6/2014, 16:32

Tatsächlich schweifte sie ab. Dachte über dieses Ding nach, was womöglich ein Sprite war. Sie sollte doch noch versuchen es zu kompilieren. Über die Ergebnisse. Sie würde zunächst online nach Changelingen suchen und nach Nanitencreme-Absatz, bevor sie wieder Alec und Denahi losschickte. Bevor sie überhaupt konkrete Ideen hatte, was überhaupt für sie zu tun war.
Nachdem Raven tatsächlich länger vor sich hin gedöst hatte und erschreckt feststellte, dass mehr Zeit vergangen war, als sie gedacht hatte, machte sie sich hastig an die Arbeit. Verdammt, es war schon Nacht! Das Auswerten der Daten hatte seine Zeit gefordert, die Videos und dann ihr Ausflug ins Lang der Träume. Oder eher der Gedankenlosigkeit. Seit sie ein Ghost war, träume sie einfach nicht mehr. Sie schlief auch nicht wirklich, sondern ließ viel mehr ihre Gedanken einfach treiben.
Als erstes besuchte sie ihren White Cube, der leer war. Sie schüttelte den Kopf. Dieses Ding verstand sie einfach nicht. Es war da, dann war es spurlos weg. Dann war es unkontrolliert, dann versuchte es zu kommunizieren. Sie konnte keine weiteren Ablenkungen gebrauchten, verdammt. Und das Ding würde sie bald in den Wahnsinn treiben, wenn sie nicht bald wüsste, was es war. Aber es brachte alles nichts, sie musste sie Suche fortsetzen.
Die Spur mit der Nanitencreme verlief sich im Sand. Da das mittel legal absetzbar war und viel gefragt, gab es in den letzten Tagen über 3000 Käufer. Und das allein auf dem legalen Markt. Auf dem Schwarzmarkt würden sich sicher ähnliche Zahlen ergeben. Es war wie eine Nadel im Heuhaufen zu suchen. Es gab auch Einlieferungen von Gestaltwandlern und Changelingen und auch auf dem Schwarzmarkt kam es zu dem einen oder anderen Verkauf. Aber keiner gab wirklich Aufschluss über ihren Täter. Keines der Profile passte zu ihm. Es war zum Verzweifeln. Hier fand sie einfach nichts.
Vielleicht sollte sie also einfach anders an die Sache herangehen. Über die Opfer.
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Raven
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BeitragThema: Re: Blind Alley    10/6/2014, 22:50

Aber auch über die Opfer war nicht viel zu finden. Der Japaner Todao Ando, war einer der Anführer der Yakuza und der Ares-Typ, Michael Grey, war zwar ein hohes Tier, um genau zu sein der Leiter der Sicherheitsabteilung, aber kein all zu großer Fisch. Vor allem war er leicht und schnell ersetzbar. Raven konnte nur schlussfolgern, dass die beiden sich getroffen hatten um ein Geschäft abzuschließen. Denn das Einzige was sie finden konnte, waren Flugtickets in den Süden, die nur Stunden zuvor Last Minute gebucht worden waren. Vermutlich hatte der Kerl richtig Dreck am Stecken, doch seine Weste war weiß wie Schnee... Unglaublich. Sie fand nichts. Reich gar nichts. Und da ihr jeglicher Weg zu den Yakuza verperrt war, brachte sie das auch nicht weiter. Und so wurde es wieder Tag. Draußen musste es inzwischen hell sein. Und sie war keinen Schritt weiter gekommen. Sie wusste nicht einmal, was sie nun Alec und Denahi als nächsten Auftrag geben sollte. Vermutlich sollte sie die beiden irgendwie ins Aresgebäude einschleusen, damit sie durch Greys Büro suchen konnten. Mit einem Seufzen machte sie sich wieder an die Arbeit. Sie konnte die beiden kaum als Selbstmordkommando hineinschicken, also musste sie wohl für beide andere Identitäten erstellen, zumindest innerhalb der Datenbank. Also einen neuen Sicherheitsbeauftragen und eine Sekretärin. Aber eigentlich musste sie lediglich die Fotos gegen Aufnahmen der beiden austauschen und diese waren wohl nicht so schwer aufzutreiben. Zumindest die von Alec nicht. Von Denahi wurde es da schwerer, sodass Raven sich an einer virtuellen Programmierung versuchte, die Denahi schließlich recht ähnlich sah. Allerdings dauert auch da ein wenig. Sie würde Wyatt die neuen Ids prägen, chippen und laminieren lassen. Anschließend würde ein Schnellkurrier die Dinger bei Alec abliefern. Das hörte sich zumindest nach einem guten Plan an.
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Denahi
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BeitragThema: Re: Blind Alley    10/6/2014, 23:01

Denahi schmiegte sich an Alec im Schlaf. Aber dann wurde ihr Schlaf unruhiger. Sie klammerte sich regelrecht an ihm fest und brabbelte etwas im Schlaf.
„Aber wie kann ich euch denn helfen? Ich weiß nicht wie...“, Damit schreckte sie plötzlich hoch, als hätte sie eine Stimme gehört. Als wäre jemand in den Raum gekommen. Sie blickte in die Dunkelheit und blinzelte mehrfach. Aber da war nichts. Nichts von diesen sonderbaren Gestalten. Nur Dunkelheit und die fernen Lichter der Stadt. Sie hatte den Gestalten dort oben versprochen zu helfen und nun hatte sie sie einfach vergessen, vor lauter Ares und Morden, vor lauter SIN und neuer Identität und neuem Leben. Dabei hatte sie es doch versprochen. Sie schaute zu Alec, den sie in ihrem sonderbaren Anfall ebenfalls geweckt hatte und grübelte.
„Alec...“, sagte sie leise in die Dunkelheit hinein. „Meinst du, wir könnten Raven um Hilfe bitten, damit sie uns irgendwie hilft diese Wesen aus dem Ares-Labyrinth zu befreien. Die sind schließlich noch immer da...“, dann grübelte sie wieder. „Eigentlich wollte ich wieder zurück um ihnen zu helfen, aber das ging wegen den Morden nicht. Glaubst du, wir könnten da wieder hin, wenn sie alles etwas beruhigt hat?“, fragte sie besorgt und von dem eigenen schlechten Gewissen geplagt.
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BeitragThema: Re: Blind Alley    11/6/2014, 19:41

Der ganze Tag war viel zu anstrengend gewesen: den halben Tag in Barrens, die andere Hälfte auf Shoppingtour. Es war nur zu verständlich, dass sie beide vollkommen fertig waren und gerade noch hatte Alec sich gedacht, dass der arme Puma so müde war von den neuen Eindrücken, hatte eigentlich sogar noch etwas antworten wollen auf ihre Beschreibung von den Matrixeindrücken, doch Sekunden später war auch er schon eingeschlafen. Er hatte nicht einmal mehr die Energie gehabt, Denahi einen Gute-Nacht-Kuss zu geben, geschweige denn an andere Dinge zu denken, die sie noch hätten tun können.
Doch dann schreckte er mitten in der Nacht hoch. Ihm kam es fast so vor, als hätte er gerade erst die Augen geschlossen. Und dann wurde ihm klar, weswegen der wach geworden war, denn Denahi hatte im Schlaf geredet, hatte Alecs leichten Schlaf damit unterbrochen, sodass er sie nun besorgt anschauen konnte, um sich zu fragen, was denn los war. Noch bevor er jedoch etwas sagen konnte, war es bereits Denahi, die ihn darauf aufmerksam machte, dass sie ja den Wesen, die nur Denahi gesehen hatte, helfen wollten. Diesen Astralwesen im Arestower. Dort wo die Morde waren, dort wo sie zuvor fast von den Yakuza und den anwesenden Ares-Mitarbeitern erschossen wurden. Dort wo die Geschäfte abgewickelt wurden, wie Alec vermutete - was für Geschäfte auch immer. Aber das konnte nicht wirklich ein Zufall sein, oder? Astralwesen, die Ares versteckte und unter einer aufwendigen magischen Kuppel versteckten, dazu die Yakuza, die etwas wollten, der Ares Typ, der wohl was zu verkaufen hatte... Es würde Alec irgendwie nicht wundern, wenn der Tote Ares-Mann sich ein Ticket nach Hawaii gekauft hätte, um mit der guten Bezahlung abzuzischen. Fast wie von einem (Geistes-)blitz getroffen, blickte er Denahi an, die sich eng an ihn geschmiegt hatte, sodass es ihm beinahe schon zu viel war. Immerhin war er doch auch nur ein Mann und konnte nicht wirklich verstecken, was sein Körper von den weiblichen Reizen seiner Gefährtin hielt. Doch das hielt ihn nicht auf ihr zu sagen, dass sie sich erst einmal beruhigen sollte.
„Du hast übrigens gerade einen wertvollen Beitrag zu den Ermittlungen dazugegeben glaube ich.“, schmunzelte Alec und küsste sie sanft auf die Stirn, die einzige Stelle, die er gerade erreichen konnte, so eng war Denahi an ihn geschmiegt. Anscheinend hatte sie wirkliche Panik gehabt in ihrem Traum und er legte seinen Arm noch etwas enger um sie. Dank der Klimaanlage war es nicht so verdammt warm, sodass das gemütliche Kuscheln auch funktionierte.
„Mach dir keine Sorgen, wir werden Raven gleich in der Früh Bescheid geben, was da oben ist. Also was du dort entdeckt hast. Oder was dich da oben entdeckt hat? Was sagtest du noch? Sie wollten deine Hilfe und von dort fliehen?“, hakte er nach und wollte noch einmal alle Erinnerungen von ihr abrufen. Jede Einzelheit konnte Raven bei den Ermittlungen helfen.
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Denahi
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BeitragThema: Re: Blind Alley    14/6/2014, 21:11

Müde und mit einem wohligen Seufzen schmiegte sich Denahi wieder an Alec. Sie hatte sich so sehr daran gewöhnt, so mit ihm einzuschlafen. Aber sie schlief nicht, sie hörte zu, was er zu sagen hatte. Sie einen Beitrag zur Ermittlung? Denahi versuchte sie krampfhaft zurück zu erinnern. Es war so viele geschehen inzwischen.
„Sie... Sie sagten, dass wir keine Angst haben sollten und dass uns nichts geschehen würde. Ich glaube, sie waren... Götter. Alte Götter aus einer Alten Welt...“, so wie die alten Indianergötter ihres Vaters. „Alte Götter, die früher verehrt und dann vergessen wurden und mit dem Erwachen der Neuen Welt wieder zurück kamen in diese Welt. Die Frau hatte gesagt, dass sie vor 40 Jahren eingefangen und zu Ares gebracht worden waren, wo man ihre Kräfte missbraucht hat. Sie sagte auch, dass sie gequält und gefoltert wurden...“, versuchte Denahi etwas zögerlich zusammenzufassen. Dann schaute sie Alec an.
„Glaubst du, es ging in Wahrheit um sie?“, dann grübelte sie. Das konnte tatsächlich sein. „Wir sollten auf jeden Fall zurück. Ganz gleich, was Raven sagt...“, nun klang ihre Stimme entschlossener. Denahi richtete sich auf und fischte nach ihrem Comlink, das neben dem Bett lag. Sie versuchte Raven zu kontaktieren, doch auf der anderen Seite meldete sich niemand. Dann eben morgen früh.
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BeitragThema: Re: Blind Alley    15/6/2014, 15:51

Während Alec noch ratlos, aber mit dem unguten Gefühl, dass sie mit ihrer Vermutung recht haben könnten, überlegte, war Denahi schon dabei Raven zu kontaktieren. Sie schien das ganze sehr ernst zu nehmen, immerhin hatte sie den Wesen ja damals versprochen, ihnen zu helfen. Aber ob es nun wirklich Götter waren? Alec hatte sie nicht gesehen und nicht gespürt. Nun... dass dort oben eine ganz besondere Atmosphäre war, konnte er nicht leugnen, aber das lag wohl eher an der Abgeschiedenheit und der Abwesenheit jeglicher Überwachung sowie der Natur, wenn man das so sagen konnte...
"Wir sollten es einfach später versuchen. Nach dem Frühstück. Schließlich werden die uns da oben ja nicht weglaufen, oder?" Demonstrativ legte er einen Arm um sie, versuchte sie dadurch etwas abzulenken. Vielleicht konnte sie ja dann sogar schlafen. So aufgeregt, wie sie gerade wirkte, bezweifelte er das zwar, aber er musste es versuchen. Außerdem war er so erschöpft, dass seine Augen so oder so bald wieder zufallen würden und so schmiegte er sich wieder an sie, um sie zum schlafen zu 'zwingen'. "Morgen machen wir uns darum Gedanken.. vielleicht kann Raven ja etwas rausfinden.", gähnte Alec noch und schon fielen ihm die Augen wieder zu.
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BeitragThema: Re: Blind Alley    15/6/2014, 21:43

Denahi beschloss, dass Alec Recht hatte. Außerdem konnte sie Raven ja ohnehin nicht erreichen. Anscheinend schliefen auch Hacker. Sie nickte in der Dunkelheit und vermutlich sah Alec das nicht einmal. Also schmiegte sie sich in seine Umarmung und war wieder zufriedener. Denahi merkte wie Alec neben ihr immer müder wurde, stiller, seine Atmung wurde gleichmäßiger, bis er eingeschlafen war. Sie grübelte noch länger darüber nach, was das oben für Wesen sein mochten, die nur sie sehen konnte. Aber irgendwann war auch sie eingeschlafen und schlief tief und fest durch. Dieses Mal wurde sie sogar nicht vor Alec wach, sondern wurde erst dadurch wach, dass sich ein Arm um sie legte und sie wieder seinen Körper neben sich spürte. Sie tat einfach so, als würde sie weiterschlafen und genoss es weiterhin so an Alec geschmiegt im warmen Bett zu liegen. Denahi gab ein wohliges Seufzen von, das sie verraten mochte.
Doch dann war es da wieder, dieses ekelhafte Geräusch. Dieses Knistern in der Leitung. Am Liebsten hätte Denahi ihr Kissen nach dem Comlink geschmissen, aber es half ja alles nichts. Als sie die Augen öffnete, stellte sie fest, dass es mittlerweile hell war. Sie wollte sich gerade widerwillig nach ihrem Comlink strecken, als sie realisierte, dass es gar nicht ihr Comlink war, sondern Alecs.
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Raven
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BeitragThema: Re: Blind Alley    19/6/2014, 21:10

„Guten Morgen!“, gab das Comlink mit einer weiblichen Stimme von sich. „Ich habe wieder eine kleine Überraschung für euch...“, meinte sie zwar amüsiert, aber dennoch hatte ihre Stimme einen ersten Ton, der verriet, dass das Ganze doch nicht so spaßig war.
„Was gab's denn heute Nacht Wichtiges?“, fragte die Hackerin interessiert. Denahi ließ Alec nach seinem Comlink fischen, sodass sie auch das virtuelle Gesicht vor sich sahen und die zwei Obsidian-Augen sie anschauten. Denahi fragte sich, ob die Hackerin wirklich so aussah. Aber sie redete nicht lange herum, sondern kam schnell zum Punkt mit ihrem Anliegen. Sie erzählte Raven von den Wesen im Labyrinth, dass die Morde vermutlich sogar mit ihnen zu tun haben könnte. Und dass sie wieder dort hinauf wollte.
„Das trifft sich gut!“, gab es zur Antwort. „Ich habe euch zwei Ids gefertigt, mit denen es kein Problem sein sollte, ins Gebäude zu gelangen. Im Verlauf des Morgens kommt ein Kurier vorbei. Ich möchte, dass ihr das Büro unseres Ares-Mitarbeiters durchsucht auf jede noch so kleine Auffälligkeit oder Ungereimtheit. Im gleichen Zug könnt ihr oben nachschauen. Wenn diese sonderbaren Wesen fehlen, dann haben wir ja des Rätsels Lösung.“ Damit war Raven fort.
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Blind Alley
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